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Diskutiere im Thema Gesetzlicher Betreuer im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #81
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: Gesetzlicher Betreuer

    Seit meinem letzten Mal als ich hier was geschrieben habe und eine Antwort oder mehrere gelesen habe, ging es mir drei Tage danach sehr schlecht, ständig kreisten in mir die Gedanken, wenn wir alle ADS haben und ich in meinem Bekanntenkreis viele ADSler und Asperger und andere kenne, die meisten mit ihrem Geld nicht hinkommen, gerade Alleinerziehende und alle irgenwie gucken wo sie hier und da mal ein paar Euro dazuverdienen weil das Geld (kann man auch in allen Armutsstatistiken nachlesen) nicht ausreicht weil Strom, Miete, Lebenshaltungskosten usw. steigen, wenn der eine zurechtkommt wenn er keine Medikamente, Brille und ähnliches benötigt, doch wiederum die mit Kindern zusätzliche Kosten haben, dann ja was wollte ich schreiben, dann bin ich entsetzt wieviel Zustimmung die Helferin bekommt und gar nicht nochmals nachgefragt wird.

    Es kann ja sein das sie das gut gemeint hat, doch z.B. ein Asperger könnte mit diesem Ausspruch "das will ich jetzt nicht gehört haben" gar nichts anfangen, er fragt sich dann tatsächlich ob sie was gehört hat.

    Mich interessiert auch nicht ob die Nachbarn das angeben oder schwarz machen. Wenn ich nun ab und zu mal für eine Nachbarin das Flurputzen übernehme, damit ich meine Brille, meine Stromnachzahlung oder Heizkostennachzahlung oder was weiß ich bezahlen kann, weiß ich nicht was daran Betrug ist. Wenn ich jeden Tag putzen würde, dann würde ich das auch korrekt anmelden.

    Das was ich mache zählt immer noch zur Nachbarschaftshilfe.

    Nun zur Helferin vom psychosozialen Dienst. Bis heute habe ich noch keine Auskunft bekommen wieviel ich zur Rente dazuverdienen darf, obwohl mir das schon 3-4mal zugesagt wurde. Allerdings kann mir das auch so genau keiner sagen.

    Es ist jetzt das letzte Mal das ich hier schreibe, für mich ist das manchmal so schlimm, das ich dann nur darüber nachdenke was geschrieben wurde, ob man sich nicht vorstellen kann wenn man Angst hat die Wohnung zu verlieren, wenn man ständig in Angst lebt was kommt als nächste Rechnung oder wie zahle ich irgendwas was kaputt geht. Das ist ja ein gesellschaftliches Problem und kein Einzelfall.

    Jetzt bin ich wieder abgekommen, also ich führe hier einfach mal auf was im Hilfeplan steht:

    Betreuungsziel:
    Eine kleine sinnvolle und angepasste Tätigkeit (evtl. kleiner Zuverdienst) wäre schön. Neue Freizeitgestaltung erarbeiten.

    geplante Maßnahmen:
    Auf der Erlebnisebene Alternativen zu belastenden Lebensumständen erarbeiten. Gemeinsam neue Freizeitmöglichkeiten für die Klientin erarbeiten.

    zuständig:
    Ambulant betreutes Wohnen.


    Anmerkung von mir:
    Das ich eine neue Freizeitgestaltung wünsche, habe ich niemals beantragt..... und wenn es so wäre, dann hat keiner der Helferin bisher mit mir etwas bearbeitet.


    Was mir bisher immer am wichtigsten war:

    Betreuungsziel:
    Umzug in eine kleinere, günstigere Wohnung. Besser mit Behörden und Ämtern zurechtkommen. Bessere Ordnung in den Unterlagen.

    geplante Maßnahmen:
    Regelmäßiges individuelles Angebot in der Wohnung der Klientin . Gemeinsam Ordnung in Unterlagen der Klientin bringen und deren sinnvolle Bearbeitung trainieren.


    zuständig:
    Ambulant betreutes Wohnen.


    Ich habe keine Lust mehr darüber zu diskutieren, ich möchte ernstgenommen werden und kann wohl selber beurteilen ob eine Helferin hilfreich für mich ist oder kann auch ein Mann sein.....egal oder nicht.

    Es wurde damals ein Praktikant geschickt und das kann man in meinem Tagebuch nachlesen, diese 3-Male haben mir mehr gebracht wie ein ganzes Jahr mit einer dieser Helferinnen vom besagten Verein. Dann wurde mir von meinem Psychiater empfohlen eigentlich für meinen Sohn, das wir zur Diakonie wechseln. Dann habe ich mich dort hingewandt und es gab drei Gespräch insgesamt. Beim ersten Gespräch war noch alles o.k.

    Beim zweiten Gespräch stellte sich heraus, das der Leiter meines Vereins mit der Leiterin der Diakonie per Du war, er hat dort vorher schonmal gearbeitet. Dann sollte das vierte Gespräch stattfinden, doch das brauchte gar nicht mehr stattfinden, den es wurde mir per Email mitgeteilt, das ich bei dem psychosozialen Verein bleiben muß und das für immer und ewig oder ich würde in einen anderen Stadtteil ziehen.

    Ich habe schon hundertmal geschrieben, das sich keine Person dieses Vereins nur ansatzweise mit ADSlern auskennt, ausser das sie das Wort kenne. Ansonsten würde man mich und meinen Sohn ernstnehmen und Dinge verstehen die ihr hier alle im Forum auch immer schreibt und versteht.

    Jetzt frag ich mich warum es die Möglichkeit des Widerspruchs gibt und dann widerspricht man und es finden diverse Gespräche statt und das kostet auch alles Geld was man dann hätte einsparen können. Man hätte mir doch gleich sagen können das ich nicht wechseln darf.

    Meine Frage ist:

    Gibt es dies irgendwo in Deutschland noch, das man gezwungen ist, bei dem gleichen Verein zu bleiben auch wenn er (nicht gegen den Verein) sich aber überhaupt nicht mit ADS oder Asperger-Störungen auskommt und noch nicht mal mit Depressionen und Panikattacken.

    Das wäre ja so, als wenn meine Mutter im Altersheim untergebracht ist und wenn es dort Mißstände gibt oder es eben nicht passt, dann muß sie trotztdem dort bleiben.

    Zum Beispiel habe ich mich letzte Woche Donnerstag nur mit der Helferin über einen Brief der Vermieterin gestritten, ja ich wurde auch mal etwas schroff, sie behauptete das das Licht im Keller nicht einfach vom Vermieter abgeschaltet werden darf (Leitung entfernt) und da ich nun mit anderen Mietern in Kontakt stehe und weiß, das es doch so ist, haben wir uns darüber gestritten. Heute kam dann die Vermieterin mit dem Elektriker und jetzt haben alle kein Licht mehr im Keller.

    Dann habe ich meine Helferin gefragt ob sie mich unterstützt bezüglich des Schimmelpilzes, darauf reagiert sie nicht, also zumindest hätten wir überlegen können wie und was ich schreibe und sie hätte sich mal die Fotos anschauen können, den dann würde ihr ganz schwarz vor Augen. Somit habe ich heute die Fotos und das Attest der Umweltärztin in einem Umschlag der Vermieterin gegeben, allerdings ohne Brief dazu. Sie wollte dann in meine Wohnung gucken kommen, doch das konnte ich verhindern, den da müßte ich erstmal richtig aufräumen und saubermachen was ich alleine nicht schaffe.

    Ich bitte um Verständnis und das mein Geschreibsel eventuell ganz anders aufgefasst wird wie ich es rüberbringen will und ganz anders wirkt. Tatsache ist, das ich im Grunde verzweifelt bin sehr oft mit allem überfordert und dann noch all die Dinge die sonst so passieren wie der 19-jährig junge Mann der jetzt hier im Umfeld gesucht wird, mich belastet das ganze Leben und ich fühle mich allein gelasse und wenn ich dann noch nichtmal die Möglichkeit habe was zu verdienen um mir was zu Essen zu kaufen oder mal wegzugehen, dann könnte ich mir gleich einen Strick nehmen, der ist ja billiger.

    Doch ich habe zwei Söhne und darum werde ich weiterkämpfen.....

    Nun habe ich lange und viel geschrieben und werde diesen Thread nicht mehr besuchen. Wenn ich etwas positives zu berichten habe nur dann......


    Besser schreibe ich nur in meinem Tagebuch..... und ich wünsche allen Frauen noch einen schönen

    W e l t f r a u e n t a g......


    Eure Paula

  2. #82
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 509

    AW: Gesetzlicher Betreuer

    Paula, DU bist aber keine Aspergerin, die den Satz der Helferin missverstehen könnte. Wende doch mal einen Bruchteil der extrem hohen Ansprüche die Du an das Verhalten anderen hast auf Dich selbst an.

  3. #83
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 509

    AW: Gesetzlicher Betreuer

    P.S.

    https://www.eurente.org/hinzuverdien...nderungsrente/


    Erwerbsgeminderte Personen sollten mit dem Sachbearbeiter ihrer Rentenkasse vor der Aufnahme einer Beschäftigung über ihre individuelle Zuverdienstgrenze sprechen. Für nicht angegebene Bezüge wird später die zu viel gezahlte Rente zurückgefordert.
    Ruf Deine Sachbearbeiterin an oder gehe hin, dann ist die Sache geklärt. Deine Betreuerin ist für die Dinge zuständig die Du nicht alleine bewältigen kannst, nicht für Dinge auf die Du keine Lust hast.
    Sorry, aber so langsam habe ich wirklich kein Verständnis mehr.

  4. #84
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.714

    AW: Gesetzlicher Betreuer

    Paula schreibt:
    Gibt es dies irgendwo in Deutschland noch, das man gezwungen ist, bei dem gleichen Verein zu bleiben auch wenn er (nicht gegen den Verein) sich aber überhaupt nicht mit ADS oder Asperger-Störungen auskommt und noch nicht mal mit Depressionen und Panikattacken.

    Das wäre ja so, als wenn meine Mutter im Altersheim untergebracht ist und wenn es dort Mißstände gibt oder es eben nicht passt, dann muß sie trotztdem dort bleiben.
    Hallo Paula,

    du hast theoretisch die Möglichkeit zu wechseln und ein Wahlrecht.

    Ob du einen Dienstleister findest, der sich besser mit ADHS u. a. auskennt und der vom Sozialhilfeträger als der für dich Richtige angesehen wird, ist die andere Frage.

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