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Diskutiere im Thema Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ehem. Mitglied

    Gast

    Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Hallo,

    habe es nach einem Anruf von der Krankenkasse nun schriftlich: ich MUSS bei der Rentenversicherung einen Rehaantrag stellen (Paragraph 51 SGB V) ... Ich hab dafür 10 Wochen Zeit.

    Hat da jemand Erfahrung?

    Auf der einen Seite finde ich es ja gut, aber auf der anderen Seite ....

    Hat man da Mitspracherecht in welche Klinik man will? In den Unterlagen wird man nämlich nicht danach gefragt.

    Wie lange dauert das ca. nach Einreichung des Antrages?

    KAnn man da selbst entscheiden, ob medizinische oder berufliche Reha?


    Liebe Grüße
    Susanna

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 654

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Erstmal geht es um eine medizinische Reha. Vermutlich bist Du schon länger krankgeschrieben und es droht die Aussteuerung nach 78 Wochen Krankschreibung bzw. die Krankenkasse hat keine Lust mehr, Krankengeld zu zahlen.

    Du wirst aufgefordert über den Hausarzt oder einen anderen Arzt einen Reha-Antrag zu stellen (zahlen soll das aber die Rentenversicherung), alternativ wird es als Rentenantrag gewertet. Nur heisst das natürlich noch lange nicht, dass dann bei dir auch wirklich eine Erwerbsunfähigkeitsrente gewährt wird.

    Theoretisch gibt es ein Wunsch- und Wahlrecht, so dass man zumindest seinen Wunsch in Hinblick auf die Klinik erwähnen kann. In der Regel nimmt die Rentenversicherung da aber vergleichsweise wenig Rücksicht. Voraussetzung ist auf jeden Fall, dass die Klinik einen Vertrag mit der Rentenversicherung hat. Ich meine auch Bad Dürkheim und ggf. noch Arolsen kämen in Frage. Da bin ich mir aber nicht so ganz sicher.

    Z.B. eben für die DRV Bund in Bad Münder oder "bei mir" in Bad Kösen. Für andere ehemalige LVAs dann ggf. auch die Mittelrhein-Klinik oder z.B. für die DRV Nord Bad Bevensen

    Zumindest wenn es jetzt um ADHS gehen soll.

  3. #3
    masterofdesaster

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 2.134

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Die "Order" der Krankenkasse ist verbindlich und gängiges Prozedere, du hast aber Mitspracherecht.
    Auch gilt, falls du später in Erwerbsminderungsrente rutschst, der Zeitpunkt des Rehaantrag gleichzeitig als Antrag auf Rente. Insofern nicht ganz unwichtig.
    Wenn die Reha-Aufforderung aus/wg einer längeren Arbeitsunfähigkeit/Krankschreibung resultiert, ist es eine medizinische Reha.

    Du kannst auf dem Antragsbogen zwei/drei Kliniken nennst(vorzugsweise alles welche, die du dir vorstellen kannst) und angeben, welche dein Favorit ist.
    Obs klappt, sei dahingestellt, bei mir hats geklappt. Das meine Wunsch-Klinik dann leider grottenschlecht war, nur am Rande
    Dauer bis zum Bescheid: bei mir eher kurz, ca. 5 Wochen, Reha-Antritt dann nochmal 2 Monate später

    Dein dringlichster Job jetzt: Internet durchforsten nach Kliniken, die "dein" Krankheitsbild behandeln,checken, ob die durch die DRV belegt werden (evtl Anruf), Angebote genau lesen und am Besten auch Meinungen zu den Kliniken bei "Klinikbewertungen.de" oder anderen Bewertungsportalen abfragen


    Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, jetzt schonmal bei einem Sozialverband (SOVD oder VdK) Mitglied zu werden, kostet jeweils ca. 5,-/Monat-- und du wirst deren Hilfe sehr wahrscheinlich brauchen...(die verschiedenen Ortsverbände sind, was die "Qualität"= Kampfbereitschaft und Einsatz angeht, leider sehr unterschiedlich)

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 977

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Den Rat mit der VDK hat mir auch ein Bekannter gegeben.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.581

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    spacetime schreibt:
    Den Rat mit der VDK hat mir auch ein Bekannter gegeben.
    Jo, mir auch. Ich musste allerdings nach einem Jahr wieder aussteigen. Die 7o Euro (!) Mitgliedsgebühr konnte ich mir als Geringrentenbezieher leider nicht mehr leisten.

    Es handelt sich zwar um einen Sozialverband; die Preise sind aber durchaus gesalzen, wie ich finde...

    Aber zum Thema:

    Normalerweise fordert die Krankenkasse dazu auf, einen Reha-Antrag zu stellen, wenn sie - wie schon web4health angedeutet hat - keinen Bock auf weitere Leistungen mehr hat.

    Bei mir war das der Fall, als ich nach einem vierteljährigen Psychiatrie-Aufenthalt an einer deutschen Universitäts-Klinik (die heute übrigens auf ADHS-Erwachsenen-Spezialambulanz macht, ohne freilich den geringsten Schimmer davon zu haben...) wider Erwarten nicht als geheilt entlassen wurde, sondern psychisch noch schlimmer dran war als vorher und mithin weiter krank geschrieben war.

    Ich fiel fast in Onmacht. Die eine Klinik hatte ich mit Mühe und Not überlebt, jetzt sollte ich schon in die nächste.

    Ich sagte meinem damaligen Psychiater, er solle das so lange wie möglich hinauszögern, da ich mich psychisch erst stabilisieren müsse, um einen erneuten Klinikaufenthalt durchstehen zu können. (Ich wusste damals noch nicht, dass eine psychiatrische Klinik in keiner Weise mit einer Reha-Klinik vergleichbar ist; für mich war Klinik sozusagen Klinik).

    Lange Rede, kurzer Sinn. Es gelang, die Sache um etwa 1 Jahr hinauszuzögern.

    Um eine spezielle ADHS-Klinik haben wir uns damals nicht bemüht. 1. hielt mein damaliger Psychiater ja nichts von ADHS und 2. hatte ich nun wirklich keine Kraft mehr, die Sache selbst in die Wege zu leiten.

    So viel ich aber weiß, ist es durchaus möglich, einen (oder mehrere) Vorschläge zu machen, in welche Klinik man gehen möchte. Und das sollte man auch tun.

    In der Regel ist es der Rentenkasse jedoch wurscht - wie web4health schon angedeutet hat - in welche Klinik man kommt. Es hängt meist davon ab, mit welchen Kliniken Verträge bestehen, welche Kapazitäten frei haben, welche ein günstiges Angebot machen können. Desweiteren spielt das Einzugsgebiet eine Rolle. Es ist z.B höchst unwahrscheinlich, dass etwa ein Süddeutscher ausgerechnet nach Bad Kösen kommt.

    Der Krankenkasse ist es ohnehin wurscht, wohin der Reha-Mensch kommt, denen geht es wie gesagt vor allem darum, den Kostenfaktor von sich ab- und der Rentenkasse zuzuschieben.

    Das Prozedere in den meisten Reha-Kliniken ist dann weniger auf Therapie gerichtet. Es geht vielmehr ausschließlich darum, die Arbeitsfähigkeit festzustellen.

    Ist dies gelungen - und es gelingt in der Regel, da der Patient nach etwa 4 Wochen gesund gebetet wird (= unabhängig von seinem psychischen Zustand für arbeitsfähig erklärt wird; arbeitsfähig heisst: ist in der Lage mehr als 3 h täglich zu arbeiten; es muss also nicht heißen: ist voll arbeitsfähig.)

    Ist die Arbeitsfähigkeit solchermaßen "wiederhergestellt", also deklariert, lacht sich die Rentenkasse ins Fäustchen und die Krankenkasse lacht gleich mit, weil der Fall nun in Richtung Job-Center abgeschoben werden kann.

    Es ist nach menschlichem Ermessen nahezu unmöglich, in einer Reha-Klinik für arbeitsunfähig erklärt zu werden.

    Um in einer Reha-Klinik für arbeitsunfähig erklärt zu werden, muss man entweder schwer psychotisch sein, wird in diesem Zustand aber erst gar nicht in eine solche Klinik eingewiesen. Oder wirklich einen starken Dachschaden haben. Von den rund 50 Leuten, die mit mir während 5 Wochen in dieser Klinik waren, war ich mit Abstand der einzige, der für arbeitsunfähig erklärt worden ist. (Was mir heute noch schwer zu denken gibt... )

    Insbesondere die Patienten, die - mehr oder weniger offensiv - durchblicken lassen, dass sie sich selbst für arbeitsunfähig halten, werden als potentielle arbeitsscheue Simulanten unter Garantie nicht für arbeitsunfähig erklärt. (Da könnte ja sonst jeder kommen...)

    Fazit:

    Zu was sind Reha-Kliniken gut?

    Wie gesagt, bei Reha-Kliniken handelt es sich um vordergründig als Therapieeinrichtungen getarnte Verwaltungsstellen zwischen Krankenkassen und Rentenkasse zum Zwecke der Feststellung der Arbeitsfähigkeit des Delinquenten, äh Patienten, die dann auch in 99,99 Prozent aller Fälle festgestellt wird.

  6. #6
    masterofdesaster

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 2.134

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Ich muss mal bunt dazwischenschreiben:

    Eiselein schreibt:
    Jo, mir auch. Ich musste allerdings nach einem Jahr wieder aussteigen. Die 7o Euro (!) Mitgliedsgebühr konnte ich mir als Geringrentenbezieher leider nicht mehr leisten.

    hm--- 15,- im Quartal fand ich vertretbar, und ich kriegte damals ALG1 minimalst über dem Regelsatz

    Bei mir lief zb die gesamte DRV Korrespondenz über den VDK- was bedeutete, ich hab diese -- Herzrasen und Ohnmachtsanfälle auslösenden- Briefe nicht mehr im Kasten gehabt, sondern der VDK Mensch hat die gekriegt, gelesen, mich angerufen (oder -geschrieben) und dann auch gleich erklärt, wo die Hänger sind und was jetz zu tun sei.
    Selbst wenn nicht: das ich keine Umschläge mit dem "Deutsche Rentenversicherungs"-Absender im Kasten hatte, war mir irgendwann unendlich viel wert


    Es handelt sich zwar um einen Sozialverband; die Preise sind aber durchaus gesalzen, wie ich finde...

    .....Es ist z.B höchst unwahrscheinlich, dass etwa ein Süddeutscher ausgerechnet nach Bad Kösen kommt.
    Eine Norddeutsche mit rund 600km Anfahrt aber zb schon

    Der Krankenkasse ist es ohnehin wurscht, wohin der Reha-Mensch kommt, denen geht es wie gesagt vor allem darum, den Kostenfaktor von sich ab- und der Rentenkasse zuzuschieben.

    Das Prozedere in den meisten Reha-Kliniken ist dann weniger auf Therapie gerichtet. Es geht vielmehr ausschließlich darum, die Arbeitsfähigkeit festzustellen.

    Ist dies gelungen - und es gelingt in der Regel, da der Patient nach etwa 4 Wochen gesund gebetet wird (= unabhängig von seinem psychischen Zustand für arbeitsfähig erklärt wird; arbeitsfähig heisst: ist in der Lage mehr als 3 h täglich zu arbeiten; es muss also nicht heißen: ist voll arbeitsfähig.)

    Ist die Arbeitsfähigkeit solchermaßen "wiederhergestellt", also deklariert, lacht sich die Rentenkasse ins Fäustchen und die Krankenkasse lacht gleich mit, weil der Fall nun in Richtung Job-Center abgeschoben werden kann.

    Absolut treffend beschrieben


    Es ist nach menschlichem Ermessen nahezu unmöglich, in einer Reha-Klinik für arbeitsunfähig erklärt zu werden.

    Vielleicht nahezu unmöglich- aber es geht

    Um in einer Reha-Klinik für arbeitsunfähig erklärt zu werden, muss man entweder schwer psychotisch sein, wird in diesem Zustand aber erst gar nicht in eine solche Klinik eingewiesen. Oder wirklich einen starken Dachschaden haben. Von den rund 50 Leuten, die mit mir während 5 Wochen in dieser Klinik waren, war ich mit Abstand der einzige, der für arbeitsunfähig erklärt worden ist.

    ich denke, das Verhältnis "bei uns" war ähnlich: ich weiß, wieviele entsetzt waren, angeblich arbeitsfähig zu sein. Aber sie haben nicht gewagt, zu widersprechen. Entweder keine Kraft, sich zu wehren, oder Angst vor dem "weißen Kittel". Ich werd in hilflosen Situationen ja (zum Glück) oft wütend und hab bei der Abschlussuntersuchung ziemliches Theater gemacht: da will mich eine Ärztin, die kaum deutsch spricht, mich NOCH NIE gesehen, geschweige denn "behandelt" hat, gesund schreiben, während mir selbst erschreckend klar ist, das mein Zustand während/durch die Reha eindeutig schlechter geworden ist...
    Alles aufgrund eines Therapieplans der soundsoviel (angebliche!) Stunden aufweist??
    Von einigen, die damals "arbeitsfähig" entlassen wurden, weiß ich, das sie ein paar Wochen später wieder in genau denselben Strudel geraten sind, weswegen sie in Reha "mussten"- es ging einfach noch nicht.

    Insbesondere die Patienten, die - mehr oder weniger offensiv - durchblicken lassen, dass sie sich selbst für arbeitsunfähig halten, werden als potentielle arbeitsscheue Simulanten unter Garantie nicht für arbeitsunfähig erklärt. (Da könnte ja sonst jeder kommen...)
    Man macht sich jedenfalls nicht sonderlich beliebt so

    Fazit:

    Zu was sind Reha-Kliniken gut?

    Wie gesagt, bei Reha-Kliniken handelt es sich um vordergründig als Therapieeinrichtungen getarnte Verwaltungsstellen zwischen Krankenkassen und Rentenkasse zum Zwecke der Feststellung der Arbeitsfähigkeit des Delinquenten, äh Patienten, die dann auch in 99,99 Prozent aller Fälle festgestellt wird.
    Es geht, wie immer, um Geld:
    die DRV will natürlich (und das über Kliniken die für die DRV arbeiten), möglichst viele Rentenzahler zu"erhalten". Wer krank ist, zahlt keine Rente, also dürfen möglichst wenig krank entlassen werden.
    Die Kliniken wiederum müssen, UM weiter von der DRV belegt werden, eine "Erfolgsquote" liefern-- und die ist eben dann erfüllt, wenn möglichst viele Patienten "arbeitsfähig" (angeblich = Erfolg!! = gute Klinikarbeit!!) entlassen werden.
    Geändert von ellipirelli (17.06.2016 um 11:06 Uhr)

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    HeyHo!

    ja, klar geht es den Kassen um das Geld und die Vorgehensweise ist sicher manchmal etwas fraglich in diesen Angelegenheiten ....

    nun denke ich jedoch, dass es um Deine Gesundheit geht, oder geht es um Deine Arbeitsunfähigkeit...?


    Angenommen, Du möchtest Dich gesund fühlen, dann kann doch Dein behandelnder Arzt zunächst einmal die richtigen Diagnosen feststellen (lassen), damit die Reha auch in die richtige Richtung läuft für Dich.

    Dann ist natürlich wichtig, welche Rentenkasse für Dich zuständig ist - da hilft dann ein Anruf oder Termin, um die Angelegenheit vorzubesprechen.

    Hiernach kann die Suche nach der geeigneten Einrichtung ja erst beginnen! Es gibt ja Listen von den RVs, wo hervorgeht, welche geeignet ist. Der Arzt kann eine Einrichtung vorschlagen und ggf auch gut begründen, warum Du denn nun dort hin musst (...kann man wohl auch selbst machen...) und meist wird dem wohl auch gefolgt....



    angenommen, Du planst Deinen beruflichen Ausstieg (gewollt oder nicht), dann kann/wird dies ein wichter Baustein sein, Deine tatsächlich beobachtbaren Fähigkeiten festzustellen.
    In der Regel kannst Du dann vor Ort entsprechende Gespräche (Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter) führen und auch für Dich Sicherheit gewinnen, was denn nun passieren soll...

    Auf jeden Fall macht es Sinn, diese Zeit zu nutzen, indem man sich auch vorbereitet und tatsächlich teilnimmt.



    ...und solltest Du das nicht zwingend vermeidbare Pech haben, nun gar nicht an den geeigneten Ort, auch nicht zu geeigneten Ärzten und Therapeuten zu kommen, sind es meist 3 Wochen mit den Wölfen zu heulen und am Ende ist doch nicht Vollmond!
    Will heissen: Du kannst ja Einfluss nehmen, dass die eben das schreiben, was Du für richtig hältst - dafür musst Du vor Ort einstehen und die Leute ein bischen nerven aber das können hier ja die meisten ...

    LG
    Wat?

  8. #8
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Danke für Eure Antworten!

    ... dass der Faktor Geld das entscheidende Kriterium ist, war und ist mir bewusst. Dass es allerdings so extrem ist, dachte und hoffte ich nicht.

    Na, dann kann ich mich ja freuen, was da sehr wahrscheinlich (weiter) auf mich zu kommt ...!!!

    Na ja, fakt ist, dass ich aktuell wahrscheinlich nicht in der Lage wäre, wenn man mir vor geraumer Zeit nicht alle 3 LTAs trotz Widerspruch abgelehnt hätte .... Hinzu kam, dass mein behinderungsgerechter Arbeitsplatz nicht wirklich behindertengerecht und "-freundlich" war bzw. man mir erforderliche behinderungsbedingte Arbeitsmittel erst Monate später gewähren wollte.

    Ich war bereit die Misere um das Thema Inklusion öffentlich zu machen - aber um des Friedens Willen, lehnten diverse politische Magazine und Verbrauchersendungen eine Beschäftigung und letztlich eine Ausstrahlung der Thematik ab. Manche Fernsehsender teilten mir mit, dass sie mehrere solche Zuschriften vorliegen haben, sie diese aber nicht senden können.

    Tja, nun ist es wie es ist .... ich versuche das Beste daraus zu machen. Mehr kann ich trotz allem Ärger nicht tun.

  9. #9
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: Krankenkasse zwingt zum Rehaantrag

    Hallo,

    bzgl. Reha ... ich bräuchte noch einmal Eure Unterstützung bzw. Erfahrungswerte ...

    Wie ist das, ist eine berufliche Reha an eine medizinische gebunden? Ich möchte nur eine Berufliche. Hab das auch so beantragt. Schicken die erst in eine Medizinische?

    Gruß, Susanna

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