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Diskutiere im Thema Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 73

    Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo, hat jmd. Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischen Dienst?
    Wisst ihr welche Voraussetzungen es gibt, oder was man genau dafür tun muss?
    Geht mir um Unterstützung bei Struktur, Planung, Papierkran, Ordnung etc.

    LG

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.831

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Du musst halt einen Termin machen, und die prüfen dann ob Bedarf für deinen Fall besteht. Die gucken nach Schwere der Krankheit, tatsächlichen Einschränkungen, ob es Sozialstruktur gibt, die helfen kann etc. Und die Hilfe ist nur bei Sozialhilfeniveau kostenlos. Das Sozialamt übernimmt die Kosten und prüfen ggf auch Ehemann, Eltern oder Kinder.

    Meistens bekommt man nur eine Hilfe, wenn andere Möglichkeiten, wie Therapie etc ausgeschöpft sind und /oder nicht ausreichend helfen.

  3. #3
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.546

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Kommt wohl auf's Bundesland an.
    Hier geht das unkompliziert.
    Anrufen,Problem schildern,Termin ausmachen.
    Ist nicht zu verwechseln mit einer ambulanten Betreuung-die helfen aber,sowas zu organisieren. Ach so,kosten tun solche Treffen dann nichts.
    Geändert von luftkopf33 ( 7.05.2016 um 13:45 Uhr)

  4. #4
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Ahso ok. Also in Therapie gehe ich, aber die kommen ja nicht zu einem nach Hause.

    Bedeutet das wenn ich boch bei meinen Eltern lebe und nixht auf Sozialhilfe angewiesen bin, dass ich das nicht bekommen kann, oder kostet es dann Geld?

    Es geht halt v.a. auch darum mich auch unabhängiger von meinen Eltern zu machen.

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Der SpDi bietet, falls sie dafür zugelassene Fachkräfte haben, auch Soziotherapie an. Die wird aufgrund einer Verordnung vom Arzt über den SpDi durchgeführt und die Kosten davon von der Krankenkasse übernommen.
    Dabei musst du nur maximal die übliche Zuzahlung zwischen 5 und 10 Euro leisten.

    Wenn du einen Soziotherapieplatz bzw. sie bewilligt bekommst hast, dann stehen dir innerhalb von drei Jahren 120 Soziotherapie-Stunden zu. Nach drei Jahren stehen dir wieder 120 Stunden zu, sofern du erneut eine Verordnung vom Arzt bekommst. Wenn es notwendig ist, kann die Begleitung daher "unendlich" lang erfolgen.
    Es sind, bei Bedarf, sogar Hausbesuche möglich.

    Das ist in der Regel eine intensivere Begleitung als bei Psychotherapie oder dem "normalen" Kontingent des SpDi. Ich würde dir daher empfehlen, das zu beantragen.


    Für die Soziotherapie brauchst du, zusammengefasst:

    • eine Verordnung vom Arzt
    • einen soziotherapeutischen Betreuungsplan, den den SozPäd mit dir erstellt
    • die Zuzahlungen (die ja aber nach 1% deines Bruttogehalts gedeckelt sind) - wenn du keins hast musst du auch keine leisten, nehme ich an.



    Zumindest in BW, aber meines Erachtens generell gilt auch:
    Du bekommst Unterstützung, auch wenn du keine Sozialhilfe beziehst!

    Und: Der SpDi bietet nicht "nur" Soziotherapie an.
    Geändert von oracle.kid ( 7.05.2016 um 13:46 Uhr)

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.831

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Natürlich bekommt jeder Hilfe.

    Wenn du eine Betreuung vorrangig zu Hause willst, dann gilt das was ich vorher geschrieben habe. Eltern zahlen dann i.d.R. um die 40€ dazu (die Grenze für ihren Selbstgehalt ist sehr sehr hoch). Wenn du mehr verdienst als Sozialhilfeniveau, musst du dazu zahlen. Das gilt aber alles nur für die Hilfe, die eine Art Betreuung (nicht ambulante Betreuung im Sinne der Krankenkassenleistung oder Pflege) ist, und da wird auch ein wöchentliches Kontingent ermittelt, das kann bei 1h /Woche anfangen und bis zu mehreren 2 stelligen Stundenzahlen pro Woche gehen. Das wäre sozusagen die Intensivhilfe.

    Die Beratung kostet natürlich kein Geld, die müssen ja auch erst ermitteln, was nötig ist.


    Sorry, war da etwas ungenau. Eine Soziotherapie kannst du natürlich auch machen, das habe ich vergessen. Bei uns in B ist das allerdings nur für Fälle die keine ambulante Therapie haben, bis sie diese haben. Wahrscheinlich wirst du bei deinem SpD wirklich persönlich vorsprechen müssen, um genau zu wissen, was und ob die dir was anbieten können. Es scheint Unterschiede in den Bundesländern zu geben. Zumindest in der Handhabung.

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Ok, danke schon mal für die Infos, werde am Montag da mal anrufen und mich genauer informieren.

    LG

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.621

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo, ich habe Erfahrung, wenn du Hilfe bekommen möchtest, dann läuft das unter Menschen mit psychischen Behinderungen.

    Bei mir funktioniert es leider nicht gut, doch das liegt an dem Verein. Wenn du in einer größeren Stadt wohnst, kommt es drauf an wer das zuständig ist.

    Von der Diakonie habe ich bisher von anderen die betreut wurden besseres gehört. Was die Aufgaben sind kannst du hier mal nachschauen, das habe ich mal
    im Internet gefunden und es ist ein Urteil. Den oft sowie auch bei mir sagt man, wenn ich mit dem Papierkram nicht zurechtkomme und den Mahnungen usw. dann soll ich mir einen gesetzlichen Betreuer holen, das stimmt aber nicht, sondern nur wenn gar nichts mehr funktioniert glaube ich und man sich anfängt zu verschulden.

    Vorrangig ist das betreute Wohnen. Das darf auch gleichzeitig mit einer Therapie laufen, den es ersetzt keine Therapie. Am besten schaust du mal selber nach. Allerdings habe ich bei mir selber festgestellt, das ich manchmal Texte und Sätze falsch lese und aufnehme. Darum les mal selber und googeln welche Aufgaben die haben kann man auch so im Internet....

    Ich hoffe du hast Glück und findest eine gute Hilfe.

    http://btdirekt.de/index.php/themen-...euer-verlagern
    .

    oder du googelst wenn das nicht klappt nach:

    Ambulant betreutes Wohnen darf keine Aufgaben auf Betreuer verlagern..

    Gruß Paula
    Geändert von Paula (19.05.2016 um 12:55 Uhr)

  9. #9
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo Paula, danke da werd ich mal nachschauen.

    Bisher habe ich keinen erreicht und es leider schleifen lassen.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.621

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo ItsMe,

    ich glaube das ist nur ein Gerichtsurteil bezüglich des Betreuten Wohnens. Habe ich jetzt erst erkannt.

    Also erstmal anrufen bei der Stelle die das befürworten. Dann bekommt man einen Termin und dann muß man auch Unterlagen vorlegen über Erkrankungen und Finanzen usw.

    Kannste ja schonmal alles zusammensuchen wenn du was hast und findest.

    Gruß Paula

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