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Diskutiere im Thema Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.608

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    [QUOTE=Paula;703777]Hallo tamajoschi07,

    das hört sich ja gut an wie es bei dir läuft mit dem ambulant betreuten Wohnen. Witzigerweise fragte mein Therapeut mich letzten Mittwoch, ziehen sie doch nach Köln und zwar deshalb weil ich auf einem Vortrag war von einem jungen Asperger-Autist der über sich und sein Leben erzählte und ich staunte welche guten Hilfen er bekommen hatte, z.B. einen Coach den die Eltern selber aussuchen durften, da ich auch einen Aspie zu Hause habe dachte ich, das es da in Köln-Bonn so gut funktioniert. (er junge Mann kommt von dort).

    Bei mir läuft das überhaupt nicht mit dem betreuten Wohnen. Hier in meinem Stadtteil ist man gezwungen von einem bestimmten Verein die Hilfe anzunehmen und da hatte ich schonmal vor 10 Jahren schlechte Erfahrungen gemacht. In der Stadtmitte gibt es noch andere Träger z.B. Diakonie, dort hatte ich schonmal ein Beratungsgespräch und die Leiterin die mir sehr kompetent vorkam und mir bestätigte, das es so wie meine Helferin arbeitet (vielmehr nicht arbeitet) nicht in Ordnung ist.
    Ich soll mich beschweren (das fällt mir natürlich schwer da ich keinen Streit mag und die Helferin nicht verletzten möchte. Das habe ich jetzt aber mal gemacht, also ihr gesagt, das ich mich überhaupt nicht unterstützt fühle und sie nicht bemerkt, das ich viel mehr Hilfe benötige oder eine andere Art.

    Sie sagte dann, sie können ja fast alles selber, was aber nicht stimmt oder vielleicht doch, da ich wenn ich nicht mehr weiter weiß überall herumrecherchiere und bei sämtlichen Beratungsstellen noch anrufe von denen ich mir Hilfe erhoffe. Sie erkennt meine Lage nicht wirklich, hat auch keine Ahnung von ADS-Störungen und Autismusstörungen und beim letzten Termin habe ich nun endlich den Hilfeplan bekommen der schon im Juli 2016 geschrieben wurde und den ich schon ein paarmal angefordert habe. Sie sagt, das sei nicht üblich den den Klienten zu geben.

    Nun habe ich aber was in der Hand und jetzt kann ich mich darauf berufen hoffe ich und mit ihr das nochmal besprechen.

    Ein Beispiel wenn ich das hier schreiben darf:

    Punkt 1) Spezifische Beeinträchtigung im Bezug auf Gefährdungen durch die psychische Erkrankung
    Betreuungsziel
    Bessere Tagesstruktur, Hilfe beim Ordnen und planvoller Umgang mit dem Alltag.
    Stabiler werden. Besserer Umgang mit Stimmungsschwankungen. Besserer Umgang mit der ADS-Erkrankung.

    geplante Maßnahme
    Regelmäßiges individuelles Angebot im Haushalt er Klientin. Hilfen zum Strukturieren des Alltags.
    Reflektionsgespräche in Verbindung mit dem planvollen Aufgabenstellungen um den Alltag besser zu bewältigen.

    zuständig
    Ambulant betreutes Wohnen


    oder bei Punkt 4) Weitere soziale, rechtliche und gesundheitsbezogene Themenfelder

    Betreuungsziel
    Umzug in eine kleinere, günstigere Wohnung. Besser mit Behörden und Ämtern zurecht kommen.
    Bessere Ordnung in den eigenen Unterlagen.

    geplante Maßnahme
    Regelmäßiges individuelles Angebot in der Wohnung der Klientin. Gemeinsam Ordnung in Unterlagen der
    Klientin bringen und deren sinnvolle Bearbeitung.

    zuständig
    Ambulant betreutes Wohnen


    Die anderen Punkte lasse ich weg, das wäre hier zuviel. Wenn einer von euch mir (wenn er möchte) mir schreibt, wie dies praktisch aussehen würde so eine Maßnahme, also sich vorstellen kann wie und was die Helferin machen würde oder darf oder wie soll ich es ausdrücken, das würde mich sehr interessieren.

    Das klappt mit dem Auswählen des Zitates hier nicht, naja, auf jeden Fall stehen bei tamajoschi07 eben genau Sachen drin wie ich es mir auch wünsche das es meine Helferin so macht oder wenigstens einen Teil davon.

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo Paula, ich nochmal.

    Also wie schon beschrieben, ich hab gute Erfahrungen gemacht.

    Ich denke, es kommt zum einen ein wenig auf den Träger (bei mir Diakonie) an,
    ubd zum anderen auch, auf das persönliche Engagement des jeweiligen Helfers/Betreuers.
    Und daneben ist auch noch die Beziehung zwischen euch wichtig.
    es gibt ja Menschen, die kommen einfach schlecht miteinander aus, weil die Chemie irgendwie nicht stimmt.
    Daher ist es wichtig, dass du mit deiner Betreuerin gut klar kommst.
    Sonst kannst du dich nicht wirklich öffnen und hast kein wirklich gutes Gefühl dabei.
    Einem fremden Menschen in sein Leben lassen und da alles mögliche verändern zu wollen, ist eh schon mehr als schwer.

    Ich hatte z.b echt Probleme im Haushalt. Da überhaupt jemanden rein zu lassen, war wirklich ne Wahnsinns Überwindung.
    Da müsste das schon jemand sein, bei dem man sich verstanden und gut aufgehoben fühlt.

    Dass da es in Köln-Bonn gut mit den Hilfen klappt, kann ich nicht prinzipiell bestätigen.
    Das ambulant betreute wohnen klappt super. Das ist in Troisdorf/Siegburg.
    Meine Stadt, Niederkassel, liegt genau zwischen Köln, Bonn und Siegburg.
    Mit manchen Behörden oder Trägern sind wir in Bonn oder Suegburg angeschlossen, weil
    Niederkassel keine eigenen hat.
    Rathaus und Jugendamt ist hier aber eigenständig.
    Da hab ich mit dem JA weniger gute Erfahrungen gemacht.
    Musste mehr als ein Jahr lang mit Kita, Psychologe und später Schule um eine Familienhilfe kämpfen.
    Bin wegen manchen Sachen über Bürgermeister oder dessen Stellvertretung gegangen.
    Die Ämter in Siegburg, Bonn und Köln hingegen arbeiten wie ich gehört hab viel schneller und besser.
    Von daher kommt es wohl echt drauf an, wo man wohnt.

    Zu deinem "Plan" oder Witz (?) mit dem Umzug, kann ich nur sagen
    Ansonsten wohnt es es sich in Niederkassel super. Ist nicht zu klein, aber auch keine Großstadt.
    Und man ist schnell in Köln oder Bonn, was zum Schoppen oder zum Arbeit finden gut ist. Man wohnt direkt am Rhein. Es gibt am Damm auch schöne Spielplätze und man kann da super radfahren, spazieren usw. Gibt auch viele Vereine die Sportarten, Tanzen, Schach o.ä. Anbieten.
    Von daher ist es hier ganz gut zu leben.

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.608

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo, danke für deine Antwort.

    Niederkassel, ich habe mal in Düsseldorf gewohnt, da gibt es ein Oberkassel.

    Nein ich werde erstmal hier bleiben, hier kenne ich soviele Leute und mein Arzt ist der beste den ich je hatte. Aber vielleicht komm ich mal zu einem Tagesausflug.

    Mein ADS-Psychiater hat gestern gesagt, ich soll die Leiterin der Diakonie fragen was er schreiben muß oder wie er es begründen soll, damit ich von dort eine Hilfe bekomme. In der Stadtmitte werden die Leute von der Diakonie betreut und der Arzt sagt, die anderen ADSler die er noch kennt wären alle sehr zufrieden.

    Jetzt habe ich heute den Praktikanten gehabt, erst dachte ich ja er wäre langsam und irgendwie nicht so helle, doch da hatte ich mich vielleicht irritieren lassen weil die Helferin dabei war und wahrscheinlich war er dann auch unsicherer. Auf jeden Fall haben wir uns kurz hingesetzt und er ist sehr nett, studiert Sozialwissenschaften und bleibt auch nicht bei diesem Verein. Dann haben wir angefangen, das zu machen was ich schon vor einem halben Jahr mit der Helferin machte wollte und wir haben soviel geschafft, wie sonst mit der Helferin in einem halben Jahr nicht.

    Ich glaube da passt auch die Chemie, den danach habe ich noch 3 Stunden alleine weitergearbeitet. So sollte das sein. Wenn die Helferin da war so wie gestern, da passiert gar nichts, ich habe ihr das auch gesagt, aber sie kapiert das nicht. Wenn ich mal was sage was ich nicht in Ordnung finde, habe ich bemerkt, das sie gar nicht darauf reagiert. Na ja egal. jetzt versuche ich erstmal mit dem Praktikanten viel zu schaffen solange er noch da ist und dann weitersehen.

    Gruß Paula

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.608

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo ich wollte hier nochmal antworten.

    Ich habe nun nach fast einem Jahr ambulant betreutes Wohnen ohne viel Erfolgserlebnisse (außer als der Praktikant mal innerhalb von 3 Terminen so einiges mit mir geschafft hat an Papierkram vorzusortieren) nicht viel Unterstützung gehabt.

    Auf Anraten meines ADS-Psychiaters habe ich mich an die Diakonie gewandt, hatte 2 Gespräche und das letzte Gespräch am 6.9. mit dem Leiter meines psychosozialen Vereines und der Ansprechpartnerin der Diakonie (die mit mir eine Beschwerde verfaßt hat, was auch nicht einfach ist) eine Termin zur Klärung.

    Der Leiter hat so einiges vergessen was ich in anderen Gesprächen gesagt hatte (z.B. Hilfeplan und auch ein Gespräch mit meiner Bezugshelferin), also ganz einfach er hat sich doof gestellt, als wenn ich mich das erstemal kritisiere, das es nicht so läuft wie es sollte.

    Nun haben wir auf Anraten der Diakonie erstmal eine Helferwechsel beschlossen, also es betreut mich demnächste eine andere Frau die ich schonmal kennengelernt hatte in einem Gespräch als Urlaubsvertretung. Dann haben wir im Dezember einen erneuten Termin zu dritt und reden dann darüber, ob es besser läuft oder eben nicht.

    Wenn es nicht so ist, dann erst kann ich zur Diakonie wechseln.

    Gruß Paula

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