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Diskutiere im Thema Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.212

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hier gehen aber zwei Begriffe munter durcheinander, nämlich Sozialpsychiatrischer Dienst und Betreutes Wohnen. Ersteres kostet niemand etwas, bietet aber auch keine regelmäßige Hilfe an, sondern Beratung und Vermittlung.

    Betreutes Wohnen läuft z. B. als Leistung der Eingliederungshilfe, Voraussetzung ist aber eine Behinderung, keine Ahnung ob es bei dir so eingeschätzt wird. Jugendhilfe kann auch in Frage kommen, falls du noch nicht 21 bist. Edit: Du bist Ende 20, habe ich gerade gelesen, also dann natürlich nicht.

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hätte nur gerne jmd der mir zu Hause etwas Unterstützung bietet. Da wurde mir der SpDi empfohlen.

    Ich hab u.a. ne ADHS Diagnose, aber nichts mit Behinderung oder so.

  3. #13
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.315

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Behinderung heißt in dem Kontext "schwerwiegende Einschränkungen im Alltag" und das wird geprüft. Die Rechte und Angebote des SPD sind offenbar von Bundesland zu Bundesland recht verschieden. Prinzipiell würde in S-H das von 4.kl.konzert zutreffen...

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Also bei mir nicht, oder meinst du das machen die vom SpDi bzw die jenigen die schauen ob man dazu berechtigt ist?

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Oh sorry hab nur die Hälfte gesehen/ gelesen. Also das wird nicht überall so gemacht oder was?

  5. #15
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.315

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Also bei mir haben die vom SPD jetzt die ersten Schritte in die Wege geleitet-Antragsstellung und Terminvereinbarung mit dem zuständigen Amt für die Betreuung und Begleitung während der Antragsstellung-mehr machen die nicht.

    Du kannst im Notfall Krisenintervention im Form einiger Gespräche haben. Das war's dann aber. Andernorts scheint das anders zu laufen. Bei mir so,wie 4.kl.konzert schreibt.
    Geändert von luftkopf33 (19.05.2016 um 16:10 Uhr)

  6. #16
    Pepperpence

    Gast

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Also ich kenne den Sozialpsychiatrischen Dienst auch nur als eine Art Soforthilfe im Notfall.

    Das ist so wie wenn Du auf der Autobahn mit dem Wagen liegenbleibst - da rufst Du den ADAC (Sozialpsychiatrischer Dienst), die schauen mal kurz unter die Wagenhaube und können grob feststellen was das Problem sein könnte. Eventuell kümmern sie sich darum, dass Du noch über die nächsten Tage kommst.
    Danach schleppen sie Dich aber zur nächsten Werkstatt ab (betreutes Wohnen, Klinik, Facharzt) die für alles weitere zuständig ist.
    Wenn der ADAC kommt kostet es Dich nichts (weil Du Mitglied bist) die Werkstatt (betreutes Wohnen) aber dann eventuell schon.

    Vielleicht hinkt der Vergleich etwas, aber ich kann es mir so ganz gut merken.

    Da mag es auch aber unterschiedliche Formen geben - so gut kenne ich mich nicht aus. Das eine Mal als ich sie in Anspruch nahm lief es bei mir wie oben beschrieben ab.
    Geändert von Pepperpence (19.05.2016 um 16:31 Uhr)

  7. #17
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    4.Kl.konzert schreibt:
    Hier gehen aber zwei Begriffe munter durcheinander, nämlich Sozialpsychiatrischer Dienst und Betreutes Wohnen. Ersteres kostet niemand etwas, bietet aber auch keine regelmäßige Hilfe an, sondern Beratung und Vermittlung.

    Betreutes Wohnen läuft z. B. als Leistung der Eingliederungshilfe, Voraussetzung ist aber eine Behinderung, keine Ahnung ob es bei dir so eingeschätzt wird. Jugendhilfe kann auch in Frage kommen, falls du noch nicht 21 bist. Edit: Du bist Ende 20, habe ich gerade gelesen, also dann natürlich nicht.
    Es reicht auch aus, von Behinderung bedroht zu sein

    Hilfen im Alltag fallen meiner Ansicht nach weniger unter den SpDi - da wäre evtl. das Persönliche Budget, auch eine Leistung der Eingliederungshilfe, eher sinnvoll. Zuminest wenns um Haushalt und sowas geht. Sollte das aber der Fall sein, werden die Mitarbeiter vom SpDi das aber zusammen mit dir beantragen.


    @generell: Der SpDi bleibt natürlich nicht weiter aktiv, wenn ein anderes Angebot sinnvoller ist. Allerdings haben die schon die Aufgabe, zumindest in BW, einen langfristigen Kontakt anzubieten, wenn zB ABW zu eng wäre.

    Zusätzlich dazu gibt es wie gesagt noch die Soziotherapie: wird vom Arzt verordnet und ist dann eine eigenständige Therapieform, die das Angebot der Kassen um eine ganzheitliche Therapieform erweitert.
    Man kann daher auch Psychotherapie, Soziotherapie und Psychiater gleichzeitig in Anspruch nehmen.

    Man übrigens auch "normales" Angebot des SpDi, Psychiater und Psychotherapie gleichzeitig in Anspruch nehmen, wenn es angebracht ist.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.572

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Um das ambulant betreute Wohnen zu beantragen mußte ich erst zum sozial-psychiatrischen Dienst.

    Mit einer ADS-Störung kann man Hilfe bekommen meine ich. Ich habe mehrere Diagnosen.

    Ja jetzt fällt mir ein beim sozial-psychiatrischen Dienst kann man für Notfälle Gespräche bekommen,

    sie können auch bei einigen Behördenproblemen helfen wenn sie es können, bei mir klappte das nie.

    Also der sozial-psychiatrische Dienst erstellt den Hilfeplan, so ist das hier bei uns, dann kommt irgendwann ein Hilfeplangespräch mit dem LWL-Verband (der Kostenträger) und dann wird darüber entschieden........ meistens bekommt man 2 Stunden wöchentlich.

    Gruß Paula

  9. #19
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo ,

    also ich habe auf anraten der Psychologin in der Reha mit dem Sozial-Psychiatrischen-Zentrum Kontakt aufgenommen.
    Ich hatte dort zwei, drei Termine um meinen Bedarf zu klären.
    Dann hatte ich einen Antrag auf sog. ambulant betreutes Wohnen gestellt. Ich bleibe also in der eigenen Wohnung und
    je nach Bedarf kommt eine Dame vom SPZ zu mir.

    Sie führt Gespräche, wie es mir geht, was es neues gibt, welche Schwierigkeiten oder Probleme gibt es,
    was liegt an Amts- oder Arztterminen an, usw.
    Sie begleitet einen auch, wenn man möchte oder es benötigt, bei Arztbesuchen oder Terminen mit verschiedenen Ämtern.

    Sie hilft bei Anträgen oder sonstigem Papierkram. Z.B sortieren, abheften, oder Rechnungen begleichen, Anträge ausfüllen ect.
    Sie hilft auch bei finanziellen Schwierigkeiten mit verschiedenen Lösungsansätzen.
    Auch wenn es Schwierigkeiten mit Kindern gibt, versucht sie zu helfen. Bei unserem SPZ gibt es auch Kindergruppen für Kinder psychisch kranker Eltern.
    Bei der Haushaltsführung helfen sie auch diesen besser zu strukturieren und putzen auch mit einem zusammen, wenn man da Hilfe braucht.
    Meine Betreuerin hat mit mir z.B. schon Fenster, Türen und Heizungen geputzt, weil sich mein Vermieter kurzfristig angekündigt hatte und ich
    mit dem Haushalt schon immer Probleme hatte und in der Zeit noch Antriebslosigkeit wegen Depressionen dazukamen.

    Wenn man den Antrag stellt, werden einem bestimmte Stunden gewährt -je nach Bedarf-
    allerdings bekommt man auch einen Antrag auf Sozialhilfe, da es sonst 30 Euro im Monat kostet.
    Meine Betreuerin sagte mir, dass man schon recht viel Verdienen müsste, um über diese Grenze zu kommen.
    Deshalb werden dann als nächstes die Eltern -egal wie alt man ist-
    angeschrieben und zur Zahlung oder zum offenlegen der Finanzen um zu zeigen,
    dass auch die Eltern unter die Einkommensgrenze fallen und dann auch nicht zahlen zu müssen.

    Also mir hilft es dass immer jemand kommt und einfach da ist, zuhört, Tips gibt und hilft wo Hilfe gebraucht wird.
    Da die Hilfen da sehr individuell sind, bekommt man wirklich die Hilfe, die auch nötig ist.
    Ich hab mich bis jetzt auch immer gut verstanden und gut aufgehoben gefühlt. Kann es daher nur empfehlen.

    Hoffe ich konnte dir damit ein bisschen weiterhelfen.

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.572

    AW: Erfahrungen mit dem Sozialpsychatrischer Dienst?

    Hallo tamajoschi07,

    das hört sich ja gut an wie es bei dir läuft mit dem ambulant betreuten Wohnen. Witzigerweise fragte mein Therapeut mich letzten Mittwoch, ziehen sie doch nach Köln und zwar deshalb weil ich auf einem Vortrag war von einem jungen Asperger-Autist der über sich und sein Leben erzählte und ich staunte welche guten Hilfen er bekommen hatte, z.B. einen Coach den die Eltern selber aussuchen durften, da ich auch einen Aspie zu Hause habe dachte ich, das es da in Köln-Bonn so gut funktioniert. (er junge Mann kommt von dort).

    Bei mir läuft das überhaupt nicht mit dem betreuten Wohnen. Hier in meinem Stadtteil ist man gezwungen von einem bestimmten Verein die Hilfe anzunehmen und da hatte ich schonmal vor 10 Jahren schlechte Erfahrungen gemacht. In der Stadtmitte gibt es noch andere Träger z.B. Diakonie, dort hatte ich schonmal ein Beratungsgespräch und die Leiterin die mir sehr kompetent vorkam und mir bestätigte, das es so wie meine Helferin arbeitet (vielmehr nicht arbeitet) nicht in Ordnung ist.
    Ich soll mich beschweren (das fällt mir natürlich schwer da ich keinen Streit mag und die Helferin nicht verletzten möchte. Das habe ich jetzt aber mal gemacht, also ihr gesagt, das ich mich überhaupt nicht unterstützt fühle und sie nicht bemerkt, das ich viel mehr Hilfe benötige oder eine andere Art.

    Sie sagte dann, sie können ja fast alles selber, was aber nicht stimmt oder vielleicht doch, da ich wenn ich nicht mehr weiter weiß überall herumrecherchiere und bei sämtlichen Beratungsstellen noch anrufe von denen ich mir Hilfe erhoffe. Sie erkennt meine Lage nicht wirklich, hat auch keine Ahnung von ADS-Störungen und Autismusstörungen und beim letzten Termin habe ich nun endlich den Hilfeplan bekommen der schon im Juli 2016 geschrieben wurde und den ich schon ein paarmal angefordert habe. Sie sagt, das sei nicht üblich den den Klienten zu geben.

    Nun habe ich aber was in der Hand und jetzt kann ich mich darauf berufen hoffe ich und mit ihr das nochmal besprechen.

    Ein Beispiel aus meinem Hilfeplan wenn ich das hier schreiben darf:

    Punkt 1)
    Spezifische Beeinträchtigung im Bezug auf Gefährdungen durch die psychische Erkrankung

    Betreuungsziel
    Bessere Tagesstruktur, Hilfe beim Ordnen und planvoller Umgang mit dem Alltag.
    Stabiler werden. Besserer Umgang mit Stimmungsschwankungen. Besserer Umgang mit der ADS-Erkrankung.

    geplante Maßnahme

    Regelmäßiges individuelles Angebot im Haushalt er Klientin. Hilfen zum Strukturieren des Alltags.
    Reflektionsgespräche in Verbindung mit dem planvollen Aufgabenstellungen um den Alltag besser zu bewältigen.

    zuständig
    Ambulant betreutes Wohnen

    oder bei Punkt 4) Weitere soziale, rechtliche und gesundheitsbezogene Themenfelder
    Betreuungsziel
    Umzug in eine kleinere, günstigere Wohnung. Besser mit Behörden und Ämtern zurecht kommen.
    Bessere Ordnung in den eigenen Unterlagen.

    geplante Maßnahme

    Regelmäßiges individuelles Angebot in der Wohnung der Klientin. Gemeinsam Ordnung in Unterlagen der
    Klientin bringen und deren sinnvolle Bearbeitung.

    zuständig
    Ambulant betreutes Wohnen


    Die anderen Punkte lasse ich weg, das wäre hier zuviel. Wenn einer von euch mir (wenn er möchte) mir schreibt, wie dies praktisch aussehen würde so eine Maßnahme, also sich vorstellen kann wie und was die Helferin machen würde oder darf oder wie soll ich es ausdrücken, das würde mich sehr interessieren.

    Falls die Teile aus dem Hilfeplan hier im Forum nicht öffentich geschrieben werden dürfen, bitte löschen. Danke Paula
    Geändert von Paula ( 5.06.2016 um 17:03 Uhr)

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