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Diskutiere im Thema Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 295

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Glückwunsch zum 'überwundenen Überwinden' Bummel

    Bummel77 schreibt:
    Wer da kein Übergangsgeld sondern nur dieses "Ausbildungsgeld" bekommt, hat somit einen Anspruch auf Grundsicherung wegen Erwerbsminderung.
    Das sind entweder die berühmten regionalen Unterschiede oder bei uns im Landkreis ist eine überdurchschnittliche "Hans-Quote" in den Ämtern tätig, um mal @oracle.kids Worte zu verwenden... Dauerhaft erwerbsgemindert ist richtig, hätte jedoch (hier bei uns) keinerlei Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente gegeben. Weshalb das Sozialamt auch gleich abwinkte, ohne DRV-Gutachten ginge da nichts.

    Ich kann dir sehr gut nachfühlen wieviel Schrecken einem solche Behördengänge und -schreiben einjagen können... daher viel Glück und Erfolg für dich, ich hoffe die Werkstatt bietet dir ein "Sprungbrett" ins Berufsleben.

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Erwerbsminderungsrente stellt man auch bei der DRV. Reicht die nicht aus, hat man Anspruch auf Aufstockung durch Grundsicherung. Eine Grundsicherung kann man als Erwerbsgeminderter aber auch unabhängig von Rente und Rentenantrag bekommen. Das ist ein anderer Topf, der bundesweit gleich ist. Es gibt 3 Arten der Grundsicherung nach SGB XII. Es scheinen Hansels zu sein. Oder du bist gar nicht im selben Topf wie Bummel gewesen.

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Um dazu erklärenderweise nochmal eines hervorzuheben:

    Der Wegfall meiner Erwerbsfähigkeit begründet sich im Ergebnis der Diagnose meiner Arbeitsmarktfähigkeit (DIA-AM) im Auftrag der Reha-Abteilung der Arbeitsagentur.
    Und dieses Ergebnis sagte aus, daß ich aus gesundheitlichen Gründen bis auf Weiteres NICHT mehr am ersten Arbeitsmarkt teilnehmen soll.
    Das kann man als "Schreckensurteil" oder als "Befreiung" empfinden. Für mich bedeutete es einfach "Klarheit".

    Ich bin kein Rentner.
    Ich habe keine Reha bei der Rentenversicherung beantragt.
    Und bei mir wurde auch noch kein GdB festgestellt.
    Meine Angelegenheit ist rein über die Arbeitsagentur zu Wege gebracht.
    Und sie zielt - wenn auch statistisch mit geringer Erfolgsquote - darauf ab, den Beschäftigten der WfbM nach Ablauf der Maßnahme wieder fit für den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen.

    Wie es bei einem richtigen Reha- oder Renten-Antrag aussähe, weiß ich nicht.
    Mit dem habe ich hier nix am Hut.
    Sorry...

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    ich würde mich durch die Leistungsabteilung beraten lassen...lass dir einen Termin über die Hotline der Bundesagentur für Arbeit geben. Die Berater, die du üblicherweise sprichst haben nicht genügend Ahnung

  5. #25
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Ich finde, hier ist es ziemlich vetständlich beschrieben. Vor allem unter 'Arbeitsentgeld und Sozialtransfers' wird das jeweilige Einkommen näher aufgedröselt. .

    So wie ich dort lese, ist die Frage zu klären, ob du dort im Ausbildungs- oder Arbeitsbereich tätig sein wirst.
    Da du von Ausbildungsgeld gesprochen hast, würde dies dem Einsatz im Arbeitsbereich widersprechen, obwohl du erwähnt hattest, dass du dort aber auch keine Ausbildung machst...
    Geändert von Schnarchnase (30.03.2016 um 16:07 Uhr)

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Naja.... das nennt sich Ausbildungsbereich, aber man macht dort keine richtige Ausbildung. Das einzige ist, das man nach der Zeit "befähigt" ist, in jeder WfbM im Arbeitsbereich arbeiten zu können.

    Sozusagen die Qualifikation fürs Arbeiten auf diesem Arbeitsmarkt.

  7. #27
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Jepp. Da Bummel einen Antrag auf Ausbildungsgeld gestellt hat, wird er demzufolge im Ausbildungsbereich tätig sein.
    Was jedoch eigentlich das durchlaufene Eingangsverfahren voraussetzt. (siehe Wikipedia)


    Der Maßnahmeverlauf ist in drei verschiedenen Stufen geregelt:

    Eingangsverfahren (EV)

    Das Eingangsverfahren dient dem Teilnehmer dazu, sich einen ersten Einblick in die Werkstatt zu verschaffen. Es soll festgestellt werden, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung „für die Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben ist sowie welche Bereiche der Werkstatt und welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für den behinderten Menschen in Betracht kommen“ (§ 40 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX). Ein Eingliederungsplan wird erstellt, in dem die Kompetenzen des behinderten Menschen aufgenommen und Ziele für den anschließenden Förder- und Bildungsprozess gemeinsam aufgestellt werden. Das EV dauert in der Regel drei Monate. Finanziert wird das EV durch den zuständigen Rehabilitationsträger. In der Regel ist das die Bundesagentur für Arbeit, der Träger der gesetzlichen Rentenversicherungen (Deutsche Rentenversicherung) oder eine Berufsgenossenschaft.

    Berufsbildungsbereich (BBB)

    Nach dem Eingangsverfahren (EV) folgt der Berufsbildungsbereich (BBB).
    Der BBB dauert maximal zwei Jahre. Nach dem ersten Jahr BBB (Grundkurs) erfolgt ein Bericht, der im Fachausschuss, dem Beratungsgremium von Werkstatt und Vertretern aus Arbeitsagentur und Sozialhilfe, besprochen wird. Kann die Leistungsfähigkeit des Teilnehmers weiter gefördert werden, soll der zuständige Rehabilitationsträger das zweite Jahr im BBB (Aufbaukurs) bewilligen.
    Der Berufsbildungsbereich gliedert sich in einen Grund- und einen Aufbaukurs von jeweils 12-monatiger Dauer, in denen verschiedene Fertigkeiten (im Aufbaukurs mit höherem Schwierigkeitsgrad) vermittelt werden. Auch soll das Selbstwertgefühl des Werkstattbeschäftigten gehoben und das Sozial- und Arbeitsverhalten gefördert werden. Dabei ist auch eine möglichst realistische Selbsteinschätzung der individuellen Fähigkeiten anzustreben. Angebote zur Entwicklung der lebenspraktischen Fertigkeiten (Erlernen von sozialen Normen und Werten (Regeln, Pünktlichkeit u.ä.), Körperpflege, Gesundheitspflege, Kleidung, Essen und Trinken, Verkehrserziehung, Umgang mit Geld) sind in die Förderungen mit einbezogen. Für den BBB ist ein Gruppenschlüssel von 1:6 gesetzlich gefordert (§ 9 Abs. 3 WVO).

    Zum Berufsbildungsbereich wurde im Jahr 2002 ein Rahmenprogramm von Seiten der Agentur für Arbeit und der BAG:WfbM erstellt. Dieses Rahmenprogramm ist zwar keine gesetzlich festgelegte Vorgabe, jedoch ist davon auszugehen, dass sich die Kostenträger in ihren Anforderungen an die Werkstatt eng an das Dokument binden werden. (s. u.: Weblinks)
    Die Bundesagentur für Arbeit fordert von den Trägern seit dem 1. Januar 2013 eine Trägerzulassung analog der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung für den Berufsbildungsbereich.

    Arbeitsbereich (AB)

    Nach dem BBB haben die Teilnehmer die Möglichkeit, in den Arbeitsbereich der Werkstatt zu wechseln. Die Beschäftigung im

    Arbeitsbereich (AB)

    Nach dem BBB haben die Teilnehmer die Möglichkeit, in den Arbeitsbereich der Werkstatt zu wechseln. Die Beschäftigung im Arbeitsbereich ist unbefristet. Die Werkstatt soll über ein möglichst breites Angebot an Arbeitsplätzen mit weitgehender Entsprechung zum allgemeinen Arbeitsmarkt verfügen, um der Art und Schwere der Behinderung, der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit sowie Eignung und Neigung des betreffenden Menschen so weit wie möglich Rechnung zu tragen. Auch hier findet eine weitergehende Förderung statt.

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Das weiss ich nicht, bei mir war es so, aber bei mir gabs auch kein Ausbildungsgeld, auch nicht im BBB.

    Vielleicht gibt es das ja jetzt auch schon im EV, ansonsten musst du die Finanzierung in den ersten 3 Monaten gesondert besprechen Bummel, nicht das dir dann die 80€ fehlen.

  9. #29
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.984

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Ich erinnere mich,?2010?(weiß das Jahr grad nicht mehr genau)auch schon im EV einen kleinen Betrag bekommen zu haben. Es waren,glaub' ich,€56 und nannte sich offiziell auch "Ausbildungsgeld". Das lief auch über SGBXII,Grundsicherung bei Erwerbsminderung. Problemlos.
    Geändert von luftkopf33 (30.03.2016 um 16:54 Uhr)

  10. #30
    *schnüff*

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 2.168

    AW: Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - SGB 12?

    Bummel könnte sowohl in das Eingangsverfahren als auch in den Berufsbildungsbereich kommen.
    Für beides wird Ausbildungsgeld gezahlt:


    Mit dem Ausbildungsgeld fördert die Agentur für Arbeit die berufliche Eingliederung Behinderter. Es dient dem Lebensunterhalt des Behinderten, der wegen einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben keine bzw. keine ganztägige Erwerbstätigkeit ausüben kann. Die Höhe beträgt maximal 397,- € und ist abhängig von der Art der Ausbildung, von der Wohnsituation, vom Alter, vom Familienstand und vom Einkommen des Antragstellers.



    Wenn kein Übergangsgeld gewährt werden kann, erhält ein Behinderter Ausbildungsgeld während folgender Maßnahmen:


    • berufliche Ausbildung,
    • berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme einschließlich deren Grundausbildung oder
    • Maßnahme im Eingangsverfahren oder Berufsbildungsbereich einer anerkannten Werkstatt für Behinderte.



    Die Höhe des Ausbildungsgeldes wäre demnach:
    Höhe bei Maßnahmen in Behindertenwerkstätten


    Das Ausbildungsgeld beträgt unabhängig von Wohnsituation, Alter, Familienstand und Einkommen des Behinderten, dessen Eltern oder Ehepartners:

    • im ersten Jahr 63,- € monatlich
    • danach 75,- € monatlich

    Es wird keinerlei Einkommen auf das Ausbildungsgeld angerechnet.

    Quelle: Betanet



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