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Diskutiere im Thema Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Und im punkto Job finden: heute ist niemand mehr dazu verpflichtet einen gdb oder eine Gleichstellung bekannt zu geben solange dies nicht nötig ist! Bist du also auf der Suche musst du davon gar nix erwähnen. Hast du nen Job, hast nix gesagt und irgendwann wollen die dir kündigen aus Gründen die eindeutig mit deinem adhs in Zusammenhang stehen, Dann kannst du sagen: Moment mal, da war noch was!
    Und mal abgesehen davon: Jeder Betrieb muss ne bestimmte Quote an Schwerbehinderten beschäftigen. Und die meisten AG sind höchst zufrieden damit, wenn es "nur"adhs ist, denn hier sind keine ständigen oder gar langen Ausfallzeiten zu erwarten, wie es aber Zb bei Morbus chron oder Diabetes der Fall ist.

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Die Gleichstellung erfolgt nur ohne Arbeitgeber, wenn man arbeitslos ist. Ansonsten muss der AG mit begründen, das man aufgrund seiner Erkrankung eine Benachteiligung in seinem Job hat.

    Und nein, man kann genau aufgrund der Nachteile wegen der Erkrankung nicht erst später bei drohendem Arbeitsplatzverlust den Gdb angeben, der dann als Schutz anerkannt wird. Das ist ja der Grund, warum man ihn angeben sollte, wenn man meint es würde sich auf die Arbeit auswirken. Sobald der GdB als Nachteil im Arbeitsleben verschwiegen wird, darf er auch nicht nachträglich angewandt werden, das kann sogar bis zu einer Kündigung aufgrund von Täuschung des AG führen, wenn man später auf den Zug aufreitet.

    Das AG froh sind, wenn psychiatrische Erkrankungen "nur" vorhanden sind, ist nicht die Realität. Psychiatrische Erkrankungen sind auf Platz Nr 1 in Bezug auf langfristige Krankschreibungen.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Ich habe mit Arbeitsamt, integrationsamt, Integration'sdienst und Anwalt für Arbeitsrecht zu tun gehabt was das Thema angeht. Außerdem mach ich gerade ne Umschulung in der das Thema auch durchgekaut wurde. Man ist -ich glaub in 2012 oder 13 hat sich das geändert- nicht mehr dazu verpflichtet und man hat auch keine Nachteile wenn mans nicht gesagt hat.
    Desweiteren habe ich nicht von psychiatrischen Krankheiten im allgemeinen gesprochen, sondern von rein der adhs. Wegen adhs bleibst du keine Monate zu hause, wenn dann durch etwaige komorbitaten. Und jeder AG der sich über adhs informiert weiß das.
    Und der AG erhält einen kurzen Fragebogen, wo er aufgeklärt wird was das für ihn bedeutet und das er das zur Kenntnis nimmt. Und ja er wird auch gefragt ob er Einwände hat oder nicht, was aber nichts mit der Bewilligung an sich zu tun hat!
    Ich hab den ganzen Papierkram hinter mir vor 2-3 Jshren.und auch um meine stelle damals mit Anwalt und Integrationsamt und -Dienst gekämpft und dafür, das ich für mich ideale Arbeitsbedingungen erhalte. Ich weiß wovon ich rede, weil ich eben ganz einfach selbst durch hab.
    Und nur der gdb allein bringt einem unter 50 sowieso nix. Und mit Gleichstellung eben auch nur den Kündigungsschutz insofern, das das iamt einwilligen muss.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Wenn der AG Einwände hat, das es auf die ausgeführte Arbeit keinen EInfluss hat, gibt es bei einer vorhandenen Stelle keinen Nachteilsausgleich. Meine Mutter hat es mit 40 GdB nicht bekommen (da sich ihre Erkrankung nicht auf diesen Job auswirkt). EIne Gleichstellung gibt es nur mit Begründung. DIe gibt es nicht per se auf den Antrag.

    Man ist nicht mehr dazu verpflichtet, aber die EInschränkung die ich genannt habe, gibt es eben. Man kann es nicht geltend später als Grund angeben, wenn es vorher als solches vorhanden war, sprich wenn sich die Erkrankung wissentlich auf das Arbeitsleben auswirkt.

    Auf dem Wisch vom Amt steht aber nicht ADHS sondern die Gruppe des Leidens, seelisch oder psychisch etc. Und welcher AG informiert sich genauer was ADHS ist, wenn es andere Bewerber gibt, an die sie nicht "zwangsgebunden" werden??? Die breite Masse wird das wohl nicht sein, das man das als Empfehlung weitergeben kann.
    Davon mal abgesehen wird jeder, der sich wirklich genauer informiert feststellen, das ADHS fast immer im Erwachsenenalter mit psychiatrischen Komorbiditäten einher geht.

    Du bist nicht die Einzige die das alles durch hat.


    Es geht hier aber nicht um eine Schwerbehinderung, sondern um eine Gleichstellung einer Behinderung und was die für Vorteile und Pflichten mit sich bringt.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Mir ist wohl klar worum es geht.
    Und ich versuche genau wie alle hier nur mit meinem Wissen und meiner Erfahrung weiterzuhelfen. Und das was ich sagte entspricht dem.
    Und ich gebe auch Erfahrungswerte von Leuten weiter die ich gut kenne.
    Vielleicht liegt es auch an der Umgebung das es Unterschiede gibt, ka. Ich lebe ländlich wo jeder noch fast jeden kennt usw. Meine Mutter Zb lebt in ner Großstadt und da sieht's auch wieder anders aus, die Ämter sind strenger. Und es ist wohl auch von Bundesland zu Bundesland verschieden...schätze ich.

    Ich selbst habe es dem neuen AG auch gesagt. Weil ich nicht mit ner Lüge oder heimlichtuerein einsteigen wollte. Der hat den Wisch in meine Akte gepackt und gemeint das interessiert ihn nicht.

    Das kommt wohl immer drauf an an wen man gerät.

    So und zu guter Letzt: Nachteile weiß ich persönlich keine und Vorteile eben dercetwas erschwerte weg dem AN zu kündigen, wenn der AG das gern möchte.
    Aber ganz ehrlich?! Wer arbeitet schon gern da, wo man ihn eigentlich los werden will?
    Ich hatte mal so ne situation, Habe um mein recht gekämpft, Habe gewonnen, (kann man hier vielleicht auch irgendwo noch lesen), bin noch etwa ein halbes Jahr dort geblieben und habe dann gewechselt.
    Gekämpft habe ich nur weil ich mein recht durchsetzen wollte und weiß von meinem damaligen Chef ne Frechheit war WIE das ganze abgelaufen ist.
    Das schönste war ihn mit seiner großen Klappe immer kleiner werden zu sehen, als mein Anwalt und das Integrationsamt mit ihren Argumenten anfingen und meinen Chef in Grund und Bogen redeten.
    Und als nächstes dann als ich zu ihm ging und kündigte. Ich hab nur gesagt :" ich bin ne Müller Meyer ******* und eine solche geht nur freiwillig und erhobenen Hauptes!" Dann hab ich ihm die Kündigung hingelegt und bin mit nem fetten Grinsen raus!
    Der Wechsel war dann such das beste was mir passieren konnte, hab ne zweite Ausbildung angefangen und stehe jetzt mit nem 1,2er Schnitt kurz vorm Examen. Ganz manchmal meint es das Leben eben auch mit mir gut!
    Aber jetzt lass ich Andre wieder über das eigentliche Thema diskutieren. Ich Schweif so schnell ab, sorry...

  6. #26
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Die Ämter sind nicht das Problem, die haben ihre Vorschriften, es sind die AG. Wenn die nicht zustimmen das sich die Behinderung auf die Arbeit auswirkt, dann darf das Amt gar keine Gleichstellung für diesen Job bei dem AG ausstellen. Das könnte man dann einklagen, aber wenn man das verliert oder nicht tut, sind auch dem Amt die Hände gebunden. Würde das Amt da drüber hinweg gehen, könnte der AG das einklagen. Meine Mutter arbeitete übrigens in einer der grössten deutschen Firmen, und die haben ihr lieber "Narrenfreiheit" in Sachen Arbeitszeitverkürzung und Krankheit gegeben, als das sie einem Kündigungsschutz/Gleichstellung zugestimmt hätten. So haben die nämlich noch die Chance durch Umstrukturierungen etc den AN leichter zu kündigen, wenn er durch die Krankheit Kosten verursacht und nicht genug Profit erwirtschaftet.


    Naja, es kommt ja auch drauf an ob man genau auf den Job angewiesen ist. Nicht jede Branche hat viele Möglichkeiten des Wechsels, manche sind auch aus verschiedensten Gründen ortsgebunden. Da hat man nicht unbedingt die Wahl wo man gerne arbeitet.

    Der Nachteil es zu sagen/ beantragen ist eben, das der Grossteil der AG da immer noch zurück schreckt, und die grossen Firmen zahlen lieber den lächerlich geringen Nachteilsausgleich, als das sie Behinderte einstellen. Das kommt die rechnerisch einfach langfristig günstiger. Wer im Arbeitsverhältnis steht hat meist keine Nachteile, wer Arbeit sucht sollte es sich genau überlegen ob er das wirklich braucht, das wird auch in den Behindertenberatungen vom Amt und auch in den speziell dafür konzipierten Massnahmen so kommuniziert. Und selbst die staatlichen Institutionen zahlen mittlerweile auch Anteilsmäßig lieber etwas dazu, als die Behindertenquote voll zu erfüllen.

  7. #27
    Neues vorgestelltes Mitglied

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    Forum-Beiträge: 171

    AW: Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) für ADS abgelehnt! GdB 20 ok?

    Habe für ADHS mit Dyskalkulie GDB 30 bekommen. Mehr geht auch, habe schon von GDB 50 gehört und sogar GDB 100. Dem gehts aber auch wirklich schlecht durch seine 1001 Komorbiditäten. Laut Therapeut sind 50 aber nicht gut, das macht einen sehr schwer vermittelbar.

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