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Diskutiere im Thema LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    Mein zuständiger Kostenträger ist die Arge. Ich bin einem Menschen mit Schwerbehinderung gleichgestellt und HATTE bis vor kurzer Zeit Unterstützung durch den Berufsbegleitenden Dienst. Meine nächste zukünftige Arbeitsstelle ist ausschließlich für Menschen mit schwerer Behinderung.

    Beantragt habe ich eine ambulante Rehaleistung bzgl. ADHS mit Beginn meiner neuen Arbeitsstelle, wie sie von der Firma ReIntegro u.a. geleistet wird, weil ich Arbeit-Haushalt-Freizeit/Soziale Kontakte-Gesundheit nicht auf die Reihe bekomme. Ich schaffe es 2 Bausteine (gleichzeitig) zu bewältigen, aber ich habe einfach nicht die Aufmerksamkeit für alle. Das Ende vom Lied ist, da der Baustein Arbeit und Geld verdienen ja wichtig ist, ich irgendwann krank bin. Krank im Sinne von körperlich krank aufgrund dem Stress, den diese Bausteine insgesamt für mich bedeuten. Gut ist das nicht; aufgrund von chronischer körperlicher Erkrankung schreitet die Erkrankung mit jeder erneuten akuten Erkrankung langsam aber sicher fort. Medikamentös bzgl. ADHS bin ich eingestellt (MPH).


    Ich habe jetzt Widerspruch anhand von SGB IX eingelegt. Ich hab die entsprechenden § angeführt und meine Situation an diesen erläutert. Die ARGE meinte, Unterstützung durch den Berufsbegleitenden Dienst (Leistung des Integrationsamtes) würde meinem Anliegen gerecht werden. Aber § 102 (Hilfen im Arbeitsleben) sind keine Rehaleistung, sondern dies sind ergänzende Leistungen. Jetzt muss ich halt warten, was der Widerspruch ergibt.


    Ich bin ziemlich gefrustet, weil seit Jahren kriege ich die Unterstützung, die ich bräuchte, nicht. Beantragte Leistungen, wie eine amb. Psychotherapie, wurden in Vergangenheit, obwohl ich 2 Jahre zuvor keine hatte, erst nach Widerspruch mit langem Kampf wegen damaligen akuten Beschwerden genehmigt.
    Meine ehemalige Therapeutin und auch die Therapeutin meiner Freundin können nicht verstehen, warum ich bei meinem Krankheitsbild (plus chron. leichte Depression, Z.n. Anorexie) und meinen vorherrschenden Beschwerden keine amb. Psychotherapie genehmigt bekomme (wurde vor nicht allzu langer Zeit nicht genehmigt). Ich bekomme mir inzwischen von unserem Sozialsystem ausgeschlossen vor. Auch die vom Berufsbegleitenden Dienst kann nicht verstehen, warum ich um erforderliche Unterstützung so kämpfen muss.


    Ich glaube, die Menschen auf dem Amt wissen einfach nicht was ADHS in der Praxis bedeutet….. ADHS bedeutet ja keine Einschränkung in der Intelligenz. Schriftsprachlich kann ich bestens agieren. Verbal - man könnte manchmal meinen, ich wäre auf der Förderschule gewesen … ich hab allerdings ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Auch wegen der Sprachschwierigkeiten und den damit verbundenen Erfahrungen und Auswirkungen habe ich die ambulante Unterstützung bei der ARGE beantragt – und das sind eindeutig Rehaleistungen.


    Es heißt ja immer: ambulante vor stationäre Hilfe.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    Kann es sein das du vllt. die falsche Leistung beantragt hast? Bei Reintegro geht es um Wiedereingliederung, da du eine neue Arbeitsstelle hast, bist du sozusagen wieder eingegliedert. Es geht also wirklich um berufsbegleitende Maßnahmen. Was du beantragt hast, wenn es das ist wie bei Reintegro sind Maßnahmen die stattfinden, um überhaupt wieder arbeitsfähig zu werden und Hilfe bei der Jobsuche.


    Sprich das Integrationsamt ist wirklich für dich zuständig.

    Was willst du denn genau für Hilfen?
    Geändert von creatrice (25.09.2015 um 15:32 Uhr)

  3. #13
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    BIM adhs (u.a. solcher Programme) ist ein Berufliches Integrationsmanagemt für Menschen mit AD(H)S. Es ist ein berufliches individuelles Rehabilitationsprogramm. Und genau ein solches Programm habe ich beantragt.

    Meine neue ARbeitsstelle trete ich erst an; ich habe sie noch nicht. Aktuell bin ich arbeitslos.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    Ja, wenn du dir das mal ganz in Ruhe durchliest, dann steht da, das es um eine Integrationsmassnahme geht. Wenn du die Leistung auf eine bestimmte Arbeitsstelle beantragst, dann ist es keine Integration/WIedereingliederung.

    Du bist dann eingegliedert auf den 1. Arbeitsmarkt, brauchst aber unterstützende Leistungen, die macht das Integrationsamt.

    Was genau für Hilfen stellst du dir vor? Also nenn mal bitte Beispiele, nicht das wir aneinander vorbei reden.



    lies dir mal SGB 3 siebter Abschnitt (§ 112- 116) durch, da steht eigentlich alles

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    Was du noch machen kannst, ist dir genau überlegen was du brauchst, und das dann als "Persönliches Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben" beantragen. das kannst du beim AA beantragen, weil selbst wenn die nicht zuständig sind müssen die es an den zuständigen Leistungsträger übergeben. Du kannst es auch als "trägerübergreifendes PB" beantragen, somit kannst du Leistungen zusammenschmelzen, wenn dir Teile von dem einen Kostenträger zusagen und ein anderer Teil aus einem anderen.

    Dabei musst du aber ganz genaue Vorstellungen haben, was dir helfen könnte, und es darf finanziell nicht den Rahmen überschreiten, der dir ohne diese individuelle Gestaltung zustehen würde.


    So habe ich es ja gemacht.

  6. #16
    DaveR

    Gast

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    Hallo!
    ich denke, creatrice sieht das ganz richtig.

    Aber so ganz hab ich es immernoch nicht verstanden..muss noch mal nachfragen,sorry.
    Also..
    Du wirst eine Stelle antreten?ist das schon vereinbart?und die ist speziell für Leute mit handicap? wfb?
    Kannst Du das nochmal erklären,bitte?

  7. #17
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    Die Stelle ist speziell für Menschen mit Schwerbehinderung bzw. diesen gleichgestellten. Menschen ohne Schwerbehinderung können diese Stelle nicht besetzen. Es ist keine WfbM.

    Die Stellen dienen dazu, dass Schwerbehinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt bleiben können bzw. eine Chance haben.


    Ich beantrage amb. rehabilitative Leistungen, weil meine beruflichen Erfahrungen nicht die Besten waren. Mein Ziel ist die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen, zu erhalten und zu verbessern.

    Was mir helfen könnte - darüber habe ich genaue Vorstellungen und die habe ich auch in meinem Widerspruch dargelegt. Die begleitenden Hilfen sind nicht ausreichend.

    Gruß, Susanna

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    web4health schreibt:
    Bei uns in der Klinik ist es relativ häufig so, dass Patienten mit ADHS LTA haben wollen. Und wir es auch empfehlen.

    Nur ist die Genehmigungsquote total gering.

    Es kommt eben aber auch darauf an, ob man schon ziemlich konkrete Vorstellungen für berufliche Teilhabeleistungen hat. Ein Standardwunsch meiner Patienten wäre beispielsweise aus einer Tätigkeit in der Verwaltung oder Erzieherin hin zur Ergotherapeutin oder "irgendwas mit Tieren" umgeschult zu werden.
    Das wird in aller Regel nicht von der Rentenversicherung genehmigt. So verständlich das auch wäre.

    Anders sieht es halt aus, wenn es ganz konkrete Gründe gibt, warum man im bisherigen Berufsfeld nicht geeignet ist. Das versuchen wir anhand der sog. ICF-Kriterien dann auch zu beschreiben. Leider interessiert das die Rentenversicherung aber nicht immer.

    Blöd ist eben auch, dass man für LTA prinzipiell leistungsfähig für die Ausbildung und Tätigkeit sein muss. Das interpretiert dann die Rentenversicherung wiederum so, dass man ja dann auch in jedem anderen beliebigen Job arbeiten könnte.

    Leichter ist es noch nach meiner Erfahrung, wenn man sehr jung ist und noch überhaupt keine Berufsausbildung hat. Dann werden durchaus Maßnahmen in einem BFW (z.B. in Hamburg) mal genehmigt...
    Ich habe gerade auch extrem viel Spaß mit der drv Bund. Anfangs wollten die mir nichtmal die med reha in Bad bramstedt genehmigen weil kein Partner der drv. Hab das Ding dann ganz allein, ohne Rechtsbeistand, bei dem Richter des sozialgerichts durchgeboxt ubd dieser war anfangs auch nicht auf meiner Seite, schließlich wurden mir alternativeinrichtungen vorgeschlagen. Habe dann alle miteinander verglichen und mit Hilfe entsprechender Fachliteratur belegt weshalb gerade diese Klinik fuer mich, bezogen auf meine Krankengeschichte, in Frage kommt und weshalb die anderen eben nicht. Der Richter drehte seine Meinung um 180Grad. Da kam mir die diskussionsfreudigkeit und argumentierfaehigkeit mit welcher ich als adhsler groß geworden bin (und durch welche meine Eltern graue Haare bekamen) zu gute. Bzgl lta kam dann einfach nur die Aussage "sie kann in ihrem Beruf arbeiten". Mehr nicht. Ich war so sauer, dass diese inkompetenten honkiponks sich nichtmal mühe bei der Begründung gegeben haben! Es liegen 2 ga und mehrere atteste vor die lta als dringend notwendig erachten. Also ab zum sozialrechtler. Aber auch da muss man an einen guten geraten. Da die lta aber existenziell wichtig fuer mich ist und ich mehr wissen ueber adhs besitze als mein Anwalt, arbeite ich ihm zu. Dh ich habe mir entsprechende Paragraphen rausgesucht, passend zu meinem Fall samt Literatur und Studien etc. Das wird die drv zwar auch nicht beeindrucken, aber ich denke weiter und rechne damit dass es vors sozialgericht gehen wird. Bei der med reha haben auch alle gesagt, dass das nichts wird (Arzt, sozialverband, anfangs sogar der Richter) und es hat doch geklappt. Es kostet nur verdammt viel Kraft! Aber da ich nicht in die reha wollte um nur "sitzkreis mit sprechstein" zu spielen, sondern auch was erreichen wollte also die fuer mich richtige Einrichtung zu bekommen, war der Kraftakt notwendig.
    Bzgl der ausbildungsfaehigkeit und dem verständnis hierzu der drv: is ja n netter versuch so zu argumentieren. Aber Bächen alle im ersten Moment ueber diesen Nonsens gelacht haben, sollte dann doch mal etwas weitsicht aufgebracht werden, denn: 1. Der baecker der ne mehlstauballergie bekommt, muss uU auch umgeschult werden und is trotz seiner Allergie in andere Bereiche einsetzbar. 2. Jmd der sein gehoer verliert, kann mit Sicherheit nicht mehr als Akustiker arbeiten, waere aber in zig anderen Bereichen einsetzbar. Ich koennte unzählige Beispiele aufzählen... Was die Damen und Herren der drv und sonstiger leistungstraeger vergessen ist, dass sie sich nicht immer aus der Affäre ziehen koennen. Auch sie haben einen Auftrag zu erfüllen, auch wenn es ihnen nicht gefällt dass es Geld kostet. Denn dem Menschen der eine Einschränkung besitzt, dem gefällt das vielleicht auch nicht so gut. Trotzdem muss dieser irgendwie versuchen damit zurecht zu kommen. Alles abzulehnen und dem Menschen damit die moeglichkeit der Erwerbstätigkeit zu verwehren oder zu erschweren entspricht nicht der im Gesetz aufgeführten Wirtschaftlichkeit. Erwerbslosigkeiten wegen seelischer behinderung/Einschränkungen nehmen heutzutage immer mehr zu. Das sind ua Gelder (rentenversicherungsbeitrag, sozialversicherungsbeitrag, etc) die den entsprechenden traegern fehlen, weil der erwerbslose Mensch nicht einzahlt. Ich habe mal überschlagen was ich von 2010 bis 2014 an Kosten wegen Krankheit verursacht habe. War ne grobe Rechnung, Krankengeld, rehamaßnahmen, uebergangsgeld, Untersuchungen die ich am ebm errechnet habe, Medikamente dazu diente der Ausdruck der Apotheke, und fuer die arztbesuche diente der aud Beleg, etc.. Da kam ich locker auf 120000 Euro! Und das nur in vier Jahren, einfacher ebm Satz und auch nur mit den Sachen die ich rechnerisch nachvollziehen konnte. Zahnarzt hab ich da gar nicht erst mit reingebracht.
    Natürlich is eine lta teuer und es sollte gut ueberlegt werden ob ubd vor allem was genehmigt wird. Son BFW Spaß kostet ja locker zw 1700-2000 Euro. Hinzu kommt dann uebergangsgeld und ggf fährt und unterkunftskosten. Da is man fix mal bei 70000. Deshalb is es fuer mich nicht nachvollziebar, dass Gutachter beauftragt werden, die sich mit der adhs Thematik nicht auskennen, wenn die denn ueberhaupt aus dem Fachbereich Psychiatrie/neurologie kommen wuerden. Fraglich ob das rechtens is. Denn bzgl ga schreibt das Gesetz vor, dass es ein geeigneter Gutachter sein muss und es muessen Gutachter ausgesucht werden koennen bzw muessen die vorgeschlagen werden (3 Stueck, wohnortsnah)... Jeder sollte entschieden wieviel Kraft er aufwenden kann/will, dann das David gegen goliath Spiel macht mürbe

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 99

    AW: LTA-Antrag - wie sind die Aussichten auf Erfolg?

    lullaby85 schreibt:
    Ich habe gerade auch extrem viel Spaß mit der drv Bund. Anfangs wollten die mir nichtmal die med reha in Bad bramstedt genehmigen weil kein Partner der drv. Hab das Ding dann ganz allein, ohne Rechtsbeistand, bei dem Richter des sozialgerichts durchgeboxt ubd dieser war anfangs auch nicht auf meiner Seite, schließlich wurden mir alternativeinrichtungen vorgeschlagen. Habe dann alle miteinander verglichen und mit Hilfe entsprechender Fachliteratur belegt weshalb gerade diese Klinik fuer mich, bezogen auf meine Krankengeschichte, in Frage kommt und weshalb die anderen eben nicht. Der Richter drehte seine Meinung um 180Grad. Da kam mir die diskussionsfreudigkeit und argumentierfaehigkeit mit welcher ich als adhsler groß geworden bin (und durch welche meine Eltern graue Haare bekamen) zu gute. Bzgl lta kam dann einfach nur die Aussage "sie kann in ihrem Beruf arbeiten". Mehr nicht. Ich war so sauer, dass diese inkompetenten honkiponks sich nichtmal mühe bei der Begründung gegeben haben! Es liegen 2 ga und mehrere atteste vor die lta als dringend notwendig erachten. Also ab zum sozialrechtler. Aber auch da muss man an einen guten geraten. Da die lta aber existenziell wichtig fuer mich ist und ich mehr wissen ueber adhs besitze als mein Anwalt, arbeite ich ihm zu. Dh ich habe mir entsprechende Paragraphen rausgesucht, passend zu meinem Fall samt Literatur und Studien etc. Das wird die drv zwar auch nicht beeindrucken, aber ich denke weiter und rechne damit dass es vors sozialgericht gehen wird. Bei der med reha haben auch alle gesagt, dass das nichts wird (Arzt, sozialverband, anfangs sogar der Richter) und es hat doch geklappt. Es kostet nur verdammt viel Kraft! Aber da ich nicht in die reha wollte um nur "sitzkreis mit sprechstein" zu spielen, sondern auch was erreichen wollte also die fuer mich richtige Einrichtung zu bekommen, war der Kraftakt notwendig.
    Bzgl der ausbildungsfaehigkeit und dem verständnis hierzu der drv: is ja n netter versuch so zu argumentieren. Aber Bächen alle im ersten Moment ueber diesen Nonsens gelacht haben, sollte dann doch mal etwas weitsicht aufgebracht werden, denn: 1. Der baecker der ne mehlstauballergie bekommt, muss uU auch umgeschult werden und is trotz seiner Allergie in andere Bereiche einsetzbar. 2. Jmd der sein gehoer verliert, kann mit Sicherheit nicht mehr als Akustiker arbeiten, waere aber in zig anderen Bereichen einsetzbar. Ich koennte unzählige Beispiele aufzählen... Was die Damen und Herren der drv und sonstiger leistungstraeger vergessen ist, dass sie sich nicht immer aus der Affäre ziehen koennen. Auch sie haben einen Auftrag zu erfüllen, auch wenn es ihnen nicht gefällt dass es Geld kostet. Denn dem Menschen der eine Einschränkung besitzt, dem gefällt das vielleicht auch nicht so gut. Trotzdem muss dieser irgendwie versuchen damit zurecht zu kommen. Alles abzulehnen und dem Menschen damit die moeglichkeit der Erwerbstätigkeit zu verwehren oder zu erschweren entspricht nicht der im Gesetz aufgeführten Wirtschaftlichkeit. Erwerbslosigkeiten wegen seelischer behinderung/Einschränkungen nehmen heutzutage immer mehr zu. Das sind ua Gelder (rentenversicherungsbeitrag, sozialversicherungsbeitrag, etc) die den entsprechenden traegern fehlen, weil der erwerbslose Mensch nicht einzahlt. Ich habe mal überschlagen was ich von 2010 bis 2014 an Kosten wegen Krankheit verursacht habe. War ne grobe Rechnung, Krankengeld, rehamaßnahmen, uebergangsgeld, Untersuchungen die ich am ebm errechnet habe, Medikamente dazu diente der Ausdruck der Apotheke, und fuer die arztbesuche diente der aud Beleg, etc.. Da kam ich locker auf 120000 Euro! Und das nur in vier Jahren, einfacher ebm Satz und auch nur mit den Sachen die ich rechnerisch nachvollziehen konnte. Zahnarzt hab ich da gar nicht erst mit reingebracht.
    Natürlich is eine lta teuer und es sollte gut ueberlegt werden ob ubd vor allem was genehmigt wird. Son BFW Spaß kostet ja locker zw 1700-2000 Euro. Hinzu kommt dann uebergangsgeld und ggf fährt und unterkunftskosten. Da is man fix mal bei 70000. Deshalb is es fuer mich nicht nachvollziebar, dass Gutachter beauftragt werden, die sich mit der adhs Thematik nicht auskennen, wenn die denn ueberhaupt aus dem Fachbereich Psychiatrie/neurologie kommen wuerden. Fraglich ob das rechtens is. Denn bzgl ga schreibt das Gesetz vor, dass es ein geeigneter Gutachter sein muss und es muessen Gutachter ausgesucht werden koennen bzw muessen die vorgeschlagen werden (3 Stueck, wohnortsnah)... Jeder sollte entschieden wieviel Kraft er aufwenden kann/will, dann das David gegen goliath Spiel macht mürbe
    Sry fuer die Fehler, mal wieder zwischen tuer und Angel mitm Smartphone geschrieben... Ihr kennt das...

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