Seite 1 von 5 12345 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 42

Diskutiere im Thema Jobcenter und das fehlende dicke Fell im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Hi Leute,

    ich war grad beim Jobcenter und es ist so, wie alle immer erzählen: Schroffer Empfang, dann wird man ausgequetscht und den Antrag durfte ich auch nicht abgeben, sondern soll erstmal zu einem Termin, bei dem die dann prüfen, ob ich Anspruch habe. Scheinbar ist das wohl üblich so, auch wenn ich das doppelt gemoppelt finde, weil ja durch den schriftlichen Antrag eh geprüft wird, ob man Anspruch hat.

    Die Empfangsdame war schon schroff, aber die, an die ich dann weitergeleitet wurde, war total ekelig. Vorgeschobene Freundlichkeit, um Distanz zu wahren, ist auf nichts eingegangen, sondern hat mich nur mit Fragen bombadiert, die ich teilweise nicht beantworten konnte, weil ich so perplex darüber war, wie man "durchgeschoben" wird (und das in ner Kleinstadt). "Sie müssen doch wissen, wie hoch ihre Miete ist" kam dann von ihr, ich hab dann gesagt, dass es mir grad nicht in den Kopf kommt, in Wahrheit ist das noch nicht geregelt und ich hatte auch nicht mit dieser Frage gerechnet.
    Meine Frage zum Formular hat sie abgewehrt mit der Aussage, sie könne das nicht sagen, das mache dann die Kollegin.
    Also, schwer zu beschreiben...insgesamt würd ich das als "schroff" beschreiben und das dann hinter vorgeblicher Freundlichkeit versteckt. Ich habe mich in der Defensive gefühlt, weil ich mit Fragen bombadiert wurde und nicht unbedingt wie ein Mensch behandelt wurde. Ich kann den Unterschied zwischen echter und falscher Freundlichkeit erkennen und außerdem gibt es noch einen zwischen aufgesetzter Freundlichkeit (zB bei Verkäuferinnen), hinter der nichts Böses steckt und dieser Art von aufgesetzter Freundlichkeit, hinter der ich ganz deutlich diese Schroffheit und Abwertung zu erkennen vermeinte.

    Ich will das nun nicht zum Problem aufbauschen, aber einmal loswerden wollte ich es, zur besseren Verarbeitung. Ich bin im Grunde genommen zu sensibel für so einen Umgang, hab mich erstmal schlecht gefühlt, als ich da rauskam und mich gefragt, wieso die das nicht einfach sachlich abarbeiten können, anstatt einen auf Arsch zu machen. Ich hab denen doch nix getan und als Studentin komme ich da bestimmt nicht an, weil ich schnorren will oder so...irgendwer meinte mal, wenn du Student bist, dann behandeln die dich nicht so scheiße, hab ich aber nix von gemerkt. Na vielleicht wirds beim Termin ja besser...

    Wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Amt so? Wenn ihr auch so ein dünnes Fell habt wie ich und euch sowas schnell mal fertig macht, wie geht ihr damit um? Ich meine, gerade die dünnhäutigen unter den Menschen werden doch von so einem Verhalten abgeschreckt, warum wollen die gerade die Netten rausekeln? Wahrscheinlich denken die da gar nicht drüber nach.

    Worauf muss ich mich denn im weiteren Verlauf einstellen? Sind die jetzt alle so und läuft das so weiter?

    Verpeilte Grüße
    das arme Kind

  2. #2
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Mein Fell ist extrem dünn. Am schlimmsten ist ja das man sich oft total entwürdigt fühlt, kam oft genug vor das ich weinend vor einer eiskalten und verständnislosen Mitarbeiterin saß. Gerade mit psychischen Krankheiten und Ängsten die man ja nicht sieht, ist das wirklich furchtbar.

    Bin dann nur noch in Begleitung einer Dame von der Caritas hingegangen. Ohne hätte ich das nicht mehr überstanden. Nur war die Dame von der Caritas auch nicht gerade ein überaus extrem verständnisvoller Mensch, also hatte ich wirklich das Pech das zwei Jobcenter Frauen und die Frau von der Caritas auf mich einredeten und ich nur noch ein verängstigtes Häufchen Elend war.


    Mein Beitrag ist nicht gerade aufmunternd :/

    Mein Tipp wäre immer, nimm jemanden mit! Schon alleine damit du einen Zeugen bei dir hast.


    Einen Tipp den du auch oft lesen wirst: Wenn du etwas abgibst, lass dir immer schriftlich bestätigen das du es abgegeben hast. Die Leute vom Amt verschlampen gerne mal deine Unterlagen und beschuldigen dich dann ... und das verzögert alles nochmal ein Stück.

    Ich glauuube der Antrag gilt ab dem Tag, an dem du ihn abgibst. Bin also gerade nicht sicher ob du mit Absicht erstmal so schroff abgelehnt wurdest, weil der Antrag dann erst ab später gilt, oder ob sie es trotzdem nachzahlen, egal wann du es abgegeben hast.

    Nun .... Wünsch dir jedenfalls viel Erfolg beim nächsten Besuch, hoffe du kannst jemanden zur Rückenstärkung mitnehmen

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Im Internet kann man sich auf einschlägigen Seiten auch belesen, was die alles für den Erstantrag brauchen. Wenn man das alles mithat, dann nimmt man denen schonmal den Wind aus den Segeln.

    Ich habe grundsätzlich einen dicken Ordner, wo die gängigsten Amtssachen drin sind.
    Ich glaube du brauchst Mietvertrag, Gas, letzte 3 Kontoauszüge, Krankenkassenkarte, Ausweis, Abschlusszeugnisse, grober Lebenslauf, mehr fällt mir jetzt nicht ein.

    Bei mir sind die mal so mal so, bin da auch dünnhäutig, aber wie gesagt, wenn man vorbereitet dahin kommt, sind die eigentlich ganz ok.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Chamaeleon schreibt:
    Hi Leute,

    ich war grad beim Jobcenter und es ist so, wie alle immer erzählen: Schroffer Empfang, dann wird man ausgequetscht und den Antrag durfte ich auch nicht abgeben, sondern soll erstmal zu einem Termin, bei dem die dann prüfen, ob ich Anspruch habe. Scheinbar ist das wohl üblich so, auch wenn ich das doppelt gemoppelt finde, weil ja durch den schriftlichen Antrag eh geprüft wird, ob man Anspruch hat.
    Hi Du armes Kind

    ich kenn das JobCenter nur von innen, als Mitarbeiterin. Aber ich kenn die Bundesagentur für Arbeit schon gaaaaanz lange, in meiner Biographie gab es immer wieder Phasen von Arbeitslosigkeit, die mich dann in dieses komische Amt gezwungen haben.

    Ja, es klingt erstmal so, als sei die Sache mit dem Antrag doppelt gemoppelt. Aber Achtung: Das Sozialgesetz ist dermaßen kompliziert, dass es durchaus sinnvoll ist, vorher zu prüfen, ob überhaupt ein Anspruch besteht. Klar erstmal wirkt das Ganze ziemlich aufgebauscht, meist ist es aber so, dass diese Frage gleich beim ersten Besuch geklärt wird. Allerdings musst Du da dann auch jede Menge sehr konkreter Angaben machen bzw. machen können. Das ist leider bei vielen Erstbesuchen nicht der Fall. (Gleichwohl meine ich, man könnte da noch einiges rationalisieren. Das ist aber ne andere Baustelle und gehört nicht hierher).

    Chamaeleon schreibt:
    Die Empfangsdame war schon schroff, aber die, an die ich dann weitergeleitet wurde, war total ekelig. Vorgeschobene Freundlichkeit, um Distanz zu wahren, ist auf nichts eingegangen, sondern hat mich nur mit Fragen bombadiert, die ich teilweise nicht beantworten konnte, weil ich so perplex darüber war, wie man "durchgeschoben" wird (und das in ner Kleinstadt). "Sie müssen doch wissen, wie hoch ihre Miete ist" kam dann von ihr, ich hab dann gesagt, dass es mir grad nicht in den Kopf kommt, in Wahrheit ist das noch nicht geregelt und ich hatte auch nicht mit dieser Frage gerechnet.
    Meine Frage zum Formular hat sie abgewehrt mit der Aussage, sie könne das nicht sagen, das mache dann die Kollegin.
    Also, schwer zu beschreiben...insgesamt würd ich das als "schroff" beschreiben und das dann hinter vorgeblicher Freundlichkeit versteckt. Ich habe mich in der Defensive gefühlt, weil ich mit Fragen bombadiert wurde und nicht unbedingt wie ein Mensch behandelt wurde. Ich kann den Unterschied zwischen echter und falscher Freundlichkeit erkennen und außerdem gibt es noch einen zwischen aufgesetzter Freundlichkeit (zB bei Verkäuferinnen), hinter der nichts Böses steckt und dieser Art von aufgesetzter Freundlichkeit, hinter der ich ganz deutlich diese Schroffheit und Abwertung zu erkennen vermeinte.
    Ich weiß ja nicht, was Du erwartest. Aber mir genügt in solchen Fällen Sachlichkeit und Höflichkeit. Im allgemeinen will oder brauche ich was von den Ämtern und leider müssen die sich an ihre Vorgaben halten bzw. die gesetzlichen Notwendigkeiten einhalten. Und zum Antrag auf Hartz IV gehört nunmal die Auskunft über Deine Einnahmen und Ausgaben usw. Wenn Du dazu noch keine konkreten Angaben machen kannst, dann kannst Du das auch so sagen. Damit ist Dein Antrag aber ohnehin erstmal auf Eis gelegt.

    Chamaeleon schreibt:
    Ich will das nun nicht zum Problem aufbauschen, aber einmal loswerden wollte ich es, zur besseren Verarbeitung. Ich bin im Grunde genommen zu sensibel für so einen Umgang, hab mich erstmal schlecht gefühlt, als ich da rauskam und mich gefragt, wieso die das nicht einfach sachlich abarbeiten können, anstatt einen auf Arsch zu machen. Ich hab denen doch nix getan und als Studentin komme ich da bestimmt nicht an, weil ich schnorren will oder so...irgendwer meinte mal, wenn du Student bist, dann behandeln die dich nicht so scheiße, hab ich aber nix von gemerkt. Na vielleicht wirds beim Termin ja besser...

    Wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Amt so? Wenn ihr auch so ein dünnes Fell habt wie ich und euch sowas schnell mal fertig macht, wie geht ihr damit um? Ich meine, gerade die dünnhäutigen unter den Menschen werden doch von so einem Verhalten abgeschreckt, warum wollen die gerade die Netten rausekeln? Wahrscheinlich denken die da gar nicht drüber nach.
    Die denken genauso viel oder wenig über zwischenmenschliche Probleme nach wie Du. Aber sie haben schlicht keine Zeit auf Deine Befindlichkeiten einzugehen. Die haben ein ordentliches Pensum abzuarbeiten, kriegen im 6 Monatsabstand Bewertungen geschrieben, die oft über eine Vertragsverlängerung entscheiden, und sie müssen sich auch drauf einstellen, dass es mächtig eines auf den Deckel gibt, wenn sie teure Fehler machen.

    Chamaeleon schreibt:
    Worauf muss ich mich denn im weiteren Verlauf einstellen? Sind die jetzt alle so und läuft das so weiter?

    Verpeilte Grüße
    das arme Kind
    Es gibt hier auch Teilnehmer, die gute Erfahrungen mit dem JobCenter gemacht haben. Und es gibt hier auch gute Hinweise auf Deine Rechte im Umgang mit dem JobCenter. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich in den JobCentern die Dienstanweisungen mitunter binnen einer Woche um 180 Grad drehen und die Mitarbeiter teilweise mächtig unter Stress stehen. Das alles entschuldigt nicht ein besonders unhöfliches Benehmen.

    Aber du könntest Dich ja für den nächsten Besuch ein wenig vorbereiten, den Antrag, soweit es geht, vollständig ausfüllen und auch die entsprechenden Nachweise in Kopie beifügen bzw. bereithalten, damit es die Leute im JobCenter zügig kopieren können.

    Was auch immer hilft: Sich ein bisschen sachkundig machen - es gibt überall Falltblätter mit Hinweisen und viele wichtige Informationen kannst Du auch über das entsprechende Online-Portal bekommen.

    Das heißt nicht, dass ich jetzt ne Lanze für die JobCenter brechen will. Aber hinter dem Schreibtisch sitzen definitiv die falschen Ansprechpartner für Deine Beschwerden. Sicher bin auch ich nicht die einzige, die über dieses ganze Konstrukt JobCenter nur mit dem Kopf schüttelt. Da befinde ich mich sogar in guter Gesellschaft mit einigen Juristen. Aber ein bisschen mitmachen solltest Du auch und Dich auf die Besuche vorbereiten.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Ich hatte in meinem Leben nur ein mal die Erfahrung mit dem Job-Center (damals noch Arbeitsamt). Es ging darum, das ein befristeter Arbeitsvertrag einen Monat vor dem Ablauf war, und ich erst zwei Monate nach dem Ablauf des Vertrags eine neue Tätigkeit (Weiterbildung, Abitur), um die ich mich selbst gekümmert habe, hatte.

    Nachdem ich mir einen Tag Urlaub genommen hatte, und nach langer Wartezeit der Beraterin vom Arbeitsamt meine Story erzählt hatte, war man nicht bereit oder fähig dazu, mir zu sagen, ob und in welcher Höhe mir Leistungen zur Überbrückung der zwei Monate zustehen. Stattdessen sagte man mir, das ich aufgrund meiner verspäteten Meldung auf jeden Fall erst einmal einen Monat eine Sperre bekomme.

    Davon sehr motiviert, besuchte ich das Arbeitsamt hoffentlich zum letzten mal in meinem Leben. Es waren sehr harte 2 Monate, aber es ging irgendwie.

    Ich kann verstehen, das die Leute im Job-Center auch unter Druck stehen, Vorschriften befolgen müssen, Stress haben und sich nicht mit Einzelschicksalen beschäftigen können oder wollen, um die Probleme aus der Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen.

    Ich nehme Unfreundlichkeit oder Ablehnung von öffentlichen Stellen lange nicht mehr persönlich. Ich habe gute Erfahrungen damit gesammelt, im Umgang mit Ämtern und Behörden die Sachverhalte selbst zu recherchieren, um dann mit ausgefüllten Formularen und den benötigten Dokumenten dort vorzusprechen. Das kam meistens gut an und verkürzt für den Fall, das ich doch irgendetwas nicht beachtet habe, den Aufenthalt im Amt auf die Klärung dessen, was nachzureichen ist.

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Ich glauuube der Antrag gilt ab dem Tag, an dem du ihn abgibst. Bin also gerade nicht sicher ob du mit Absicht erstmal so schroff abgelehnt wurdest, weil der Antrag dann erst ab später gilt, oder ob sie es trotzdem nachzahlen, egal wann du es abgegeben hast.
    Ich beantrage eh erst ab 1.10., weil ich noch immatrikuliert bin bis 30.9.

    Ich würd gern jemanden mitnehmen, aber so schnell finde ich keinen, besonders nicht um 8:30 h morgens (da ist der Termin). Naja, nach dem ersten Schock kann ich mich ja nun innerlich drauf einstellen, wie das da laufen wird. Das schaff ich wohl zur Not auch alleine (auch, wenns zu zweit besser wär).

    @creatrice, so eine Liste ist genau das, was ich brauche...die haben mir zwar auch eine Liste gegeben, aber da standen nur die Anträge drauf und der Lebenslauf.

    @Waldsteinie: Sicher gibt es auch gute Erfahrungen und ich bin da auch ganz unbefangen hingegangen - nur blieb ich dann nicht lange so unbefangen. Ich bin kein Mensch, der nun alle Menschen über einen Kamm scheert und das Jobcenter verteufelt, aber ich wurde von dieser Schroffheit regelrecht erschlagen - die ich als Schroffheit empfand, die andere Menschen vielleicht als Sachlichkeit empfinden. Ich erwarte auch keine Sonderbehandlung, ich hatte nur diese Art von Behandlung nicht erwartet. Ich wollte eigtl. nur zum Ausdruck bringen, dass ich von deren Art überfordert war, aber nicht, dass die sich nun anders benehmen müssen. Ich hab kein Problem mit Sachlichkeit, wenn die sachlich gewesen wären, hätte ich hier keinen Thread aufgemacht, die waren eben zusätzlich noch was anderes und ich spüre sowas halt...das, was dahinter steckt. Die Mitarbeiterin war vorgeblich freundlich, aber daneben auch noch abweisend und einfach sehr, sehr unpersönlich, die hat nicht ein winziges Quentchen an "du bist ein Mensch, ich bin ein Mensch" zugelassen. Das hat mich erschrocken, weil ich das in der extremen Form einfach sehr, sehr selten sehe. Die war wie eine Mauer und dabei bin ich nun wirklich kein aufdringlicher und superpersönlicher Mensch, sondern auch eher distanziert, aber die hat mich um Längen übertroffen. War einfach gruselig!

    Aber hinter dem Schreibtisch sitzen definitiv die falschen Ansprechpartner für Deine Beschwerden.
    Was für Beschwerden? Ich will doch keine Psychotherapie von denen oder dass die mir den Kopf tätscheln (bäh) und mich bei denen ausheulen will ich schon gar nicht, ich möchte ja auch Sachlichkeit, find ich super, nur war das eben nicht Sachlichkeit.
    Wenn´s reine Sachlichkeit gewesen wäre - wie bei anderen Ämtern - dann wär ich ja nicht erschrocken gewesen...

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    ich habe mit meiner frau seit 7 bzw. 8 jahren jobcenter + selbstständigkeit erfahrung.

    ich liebe es.

    thorsten

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Wenn du eine Liste von den Anträgen hast, dann kannst du dir die auch online ziehen und ausdrucken. Da gibt es immer ein Zusatzblatt wo alles erklärt ist, und da steht dann auch hinter den einzelnen Punkten ob du einen Nachweis brauchst, z.B. bei Miethöhe etc.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    Mein Rentenverfahren zieht sich wie ein Kaugummi.

    Vor einigen Wochen hab ich deshalb auch ALG2 beantragt. Die Amtsstuben und das drum herum haben mir überhaupt nicht gefallen. Die geforderten Auskünfte über mich, waren für mich hart an der Grenze. Hab erst überlegt mich selbst irgendwie zu finanzieren. Dann ging aber alles schnell über die Bühne und war schon okay. Mir steht der Regelsatz zu und gut is.Für irgendwelche Sonderleistungen wird ich da nicht mehr vorsprechen. Weiss nicht was es da gibt??? Kleidergeld, Warmwasserboiler.....? Mir ist die Zeit zu schade um am Amt abzuhängen. Ich war schockiert. Im Wartebereich duzen sich die meisten. Ich will da nicht sein!

    Die Mitarbeiter waren aber alle sehr nett zu mir. Wir warten jetzt die Entscheidung zur Rente ab. Ende des Jahres werde ich noch mal eingeladen.

    Mir waren nicht die Mitarbeiter suspekt, sondern die Kundschaft. Ich hab mich wirklich fremdgeschämt. Kein wunder, dass man bei Veränderungen erst das Amt um Erlaubnis fragen muss....

    Wahrscheinlich bin ich auch nicht der typische(abgezockte?) Antragssteller. Um Erlaubnis bei Umzug/Urlaub und allgemeinen Veränderungen, frage ich niemanden. Dann lebe ich lieber mit evtl Sanktionen. Ganz nackig machen is mit mir nicht zu machen...

    lg
    Mike

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Jobcenter und das fehlende dicke Fell

    ich hab die erfahrung gemacht, dass wenn man den leuten gegenüber freundlich gesinnt ist, die anderen es meistens auch sind. ein früherer kollege aus einer hotline sagte mal "wenn jemand mir freundlich entgegen kommt, mache ich durchaus mal eine ausnahme.. kommt er mir unverschämt kriegt er nichts von mir".. daran halte ich mich strikt.. selbst wenn ich eine kritik oder ein problem habe, bei dem ich auf die klärung durch die arbeitsamtsleute angewiesen bin, dann bringe ich das auf eine weise vor, bei der ich freundlich bin, aber rüber bringe, dass ich mir die butter nicht vom brot nehmen lasse und meine rechte kenne.. seitdem ich diese einstellung habe, treffe ich nur auf freundliche leute, kriege, was ich brauche und werde immer gut behandelt.. kennt ihr selbsterfüllende prophezeihungen? wenn man sich von vornherein denkt, man würde nur auf idioten treffen, dann passiert das auch.. ist man menschen gegenüber allgemein freundlich gesinnt, trifft man freundliche menschen..

Seite 1 von 5 12345 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Umschulung / Ausbildung durch Jobcenter / Rentenversicherung
    Von Brianna im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.03.2014, 12:43
  2. Gerechtigkeitsfanatismus vs "dickes Fell"
    Von stjerne im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 13.06.2012, 12:09
  3. Das Jobcenter ( ARGE ) ist sehr Heftig wegen ADHS !!!!!!!!!
    Von timopudel im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 25.01.2012, 20:56

Stichworte

Thema: Jobcenter und das fehlende dicke Fell im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum