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Diskutiere im Thema Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer? im Forum Hilfe durch Behörden/Institutionen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    nee Einzelfallhilfe und gesetzl. Betreuer sind was anderes. Der gesetzl. Betreuer wird vom Gericht bestellt und hat sozusagen die Vollmachten in ganz bestimmten Angelegenheiten, bei dir dann finanziell. Die Einzelfallhilfe hat keine Vollmachten, die macht das alles mit dir zusammen. Meist bezieht die sich auf mehrere Bereiche, das dann aber als Light-Version der Betreuung.

    Kurz, die Betreuung nimmt dir die Sachen hauptsächlich ab, die Einzelfallhilfe begleitet dich hauptsächlich.

  2. #32
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.739

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Hallo,
    ich würde da erstmal von abraten. Ein gesetzlicher Betreuer bekommt (laut Auskunft eines guten Beraters den ich habe) ca. 400 Euro und hat sehr viele Leute. Meistens sind es Rechtsanwälte oder dergleichen. Gute gesetzliche Betreuer gibt es leider viel zu wenige. Ich hatte mal bei Neueste Neuigkeiten einen Link diesbezüglich eingestellt, da wurde das Thema auch angesprochen.

    Ein ambulant betreutes Wohnen oder Einzelfallhilfe würde erstmal reichen denke ich, die können einen auch das Geld einteilen.

    Nachdem was ich alles schon gehört habe was bei solchen gesetzlichen Betreuungen schiefläuft, würde ich abraten und erstmal was anderes versuchen.

    Mein Sohn hat ambulant betreutes Wohnen, leider hat es noch nicht geklappt, das ich seine Helferin kennengelernt habe, er sagte mir, das sie ihm dienstags Geld gibt, da muss ich auch mal hinterherhaken, was den da nun genau ist.

    Ob das alles richtig ist was ich schreibe dafür gebe ich keine Garantie.

    Meine eigenen Gedanken zu gesetzlichen Betreuern sind, da bekommen Leute, 400 Euro und tuen dafür nicht gerade viel, den Leuten die sie betreuen, fehlen gerade diese 400 Euro um ihr Leben besser leben zu können. So kann es schlimmstenfalls sein. Den gesetzliche Betreuer werden glaube ich nicht kontrolliert oder?

    Was machen und tun sie, Geld einteilen, Schulden regulieren, so genau weiss ich das auch nicht.

    Gruss Paula

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Sorry Paula,

    muss ein bisschen klugsch.........

    Gesetzlicher Betreuer heißt erstmal nur, dass der Betreuer vom Amtsgericht eingesetzt wurde und ein paar Befugnisse z.B. gegenüber Behörden hat.

    Es gibt Berufsbetreuer und es gibt auch ehrenamtliche Betreuer, die bekommen nur eine Aufwandsentschädigung. Beide sind jedoch gesetzliche Betreuer.

    Das Amtsgericht kontrolliert die Betreuer durchaus, allerdings nur selten in der gebotenen Qualität und es ist auch immer leicht, wenn es ein Betreuer drauf anlegt, da ein wenig zu schummeln.

    Ferner legt das Amtsgericht auch klar fest, für welche Bereiche der Betreuer zuständig ist. Dies geht auch klar aus dem Betreuerausweis hervor - da kann der Betreuer nicht einfach machen, was er will.

    Na und was die Arbeit angeht, da staune ich teilweise nicht schlecht.

    Ich besuche meine Betreuten ein Mal wöchentlich, bespreche mit ihnen, wie es mit ihrem Geld aussieht und leider auch mit ihren Schulden.

    Ich teile auch kein Geld ein, bezahle aber die Rechnungen und sehe zu, wie ich das Geld wiederkriege, wenn z.B. unnötige Zuzahlungen geleistet wurden. Allerdings kommt es schon vor, dass ich mal auf das Taschengeldkonto zugreife und z.B. anordne, dass pro Woche nur ein bestimmter Betrag ausgezahlt werden darf - nützt ja nichts, wenn die Betreuten kein Geld haben und ab Monatsmitte anschreiben lassen.

    Ich stelle Anträge bei der Krankenkasse, damit die Leute finanziell nicht völlig ausbluten, verhandle mit den Gläubigern und werde notfalls auch mal ganz hart, wenn die sich auf keinen Vergleich mit mir einlassen wollen.

    Das alles kann ich machen, weil ich gesetzlich dazu befugt wurde!

    Meine Aufwandsentschädigungen werden auch nicht von den Betreuten bezahlt, sondern aus der Staatskasse!

  4. #34
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.692

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Danke waldsteinie,
    Das hast du Sehr schön und präzise beschrieben.
    Das ganze ist auch in den meisten Fällen eine freiwillige angelegenheit
    Und wenn man unzufrieden ist, kann auch im schlimmsten, anders nicht zu klärendem fall beschwerde eingereicht werden.
    Es ist kein zwanghaftes "aus-der-hand-nehmen",
    Sondern eine Kooperation zur Unterstützung der verschiedenen bereiche.
    Bei finanzen oft sinnvoll,
    Weil sich mit einer gesetzlichen betreuung
    Über die zeit und je nach
    Situation
    viel wieder ins lot bringen lässt, das man selber nicht gut hinbekommt.
    Es kommt auch keiner oft
    Befürchteten "entmündigung" gleich.
    Es soll ja mit dem/der betroffenen gemeinsam
    Ausklamüsert werden, wie
    Man beispielsweise aus einem finanziellen desaster wieder auf die beine kommen kann.
    Mitarbeit ist da in jedem fall von Vorteil.
    Gleichzeitig eine wohnbetreuung kann
    Dann in vielen Fällen auch
    Eine zusätzliche Unterstützung sein. Diese kann aber richtig festgefahrene finanzielle Schwierigkeiten auch nicht alleine regeln.
    Denn amb. Wohnbetreuung heißt Unterstützung und hilfen bereit stellen für: soziale leben und kontakte, arbeit/ausbildung, freizeitgestaltung, alltägliche Lebensführung und -gestaltung.

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Hm....

    Ich denke es kann so und so sein. Ich habe auch erlebt das Menschen ganz schön böse von ihren Betreuern betrogen wurden, leider war es da nicht möglich so einfach Beschwerde einzureichen, denn die Menschen haben es teils gar nicht selbst mitbekommen, hinunterblickt, sich getraut, gekonnt. Leider ist das ja genau der Grund warum es in diesem Bereich nicht wenig Missbrauch mit den Rechten und Pflichten gibt.

    Das kann einem aber auch bei der Einzelfallhilfe passieren. Ist mir mit meiner 1. auch passiert. Einfach war es für mich auch nicht eine Beschwerde abzugeben, und ich hätte es auch nie gemacht, wenn ich nicht eine Vorlage und Nachfrage (nach Ungereimtheiten) vom Amt bekommen hätte.

    Es geht aber auch ganz anders, natürlich gibt es auch engagierte Betreuer und Einzelfallhelfer, egal ob beruflich oder ehrenamtlich. Man muss halt auch in dem Bereich Glück haben.

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Hallo ihr Lieben!!

    Erstmal lieben Dank für die ganzen hilfreichen Antworten und Erklärungen!!

    Komm mir grad n bisschen doof vor..hätte ich die vorigen Seiten mal richtig gelesen und nicht nur überflogen, hätte ich mir wahrscheinlich schon viel selber beantworten können..

    Naja,die Meinungen und Erfahrungen gehen hier ja ziemlich aussernander..hm mitarbeiten möcht ich ja aufjedenfall..möcht das ja irgendwann endlich mal alleine gebacken bekommen..
    Werd mal meine Suchtberaterin beim nächsten Termin Fragen ob denn ihre anderen Klieneten erfahrungen mit Betreuern in der Gegend hier,gute Erfahrungen haben und sie gegebenenfalls über Alternativen ausquetschen...

    Also Lieben Dank erstmal!!
    LG Basti

  7. #37
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Bastillee schreibt:
    Hallo ihr Lieben!!

    Erstmal lieben Dank für die ganzen hilfreichen Antworten und Erklärungen!!

    Komm mir grad n bisschen doof vor..hätte ich die vorigen Seiten mal richtig gelesen und nicht nur überflogen, hätte ich mir wahrscheinlich schon viel selber beantworten können..

    Naja,die Meinungen und Erfahrungen gehen hier ja ziemlich aussernander..hm mitarbeiten möcht ich ja aufjedenfall..möcht das ja irgendwann endlich mal alleine gebacken bekommen..
    Werd mal meine Suchtberaterin beim nächsten Termin Fragen ob denn ihre anderen Klieneten erfahrungen mit Betreuern in der Gegend hier,gute Erfahrungen haben und sie gegebenenfalls über Alternativen ausquetschen...

    Also Lieben Dank erstmal!!
    LG Basti
    Meine Bereuten haben selbst einen Antrag beim Amtsgericht eingereicht - es war eine völlig freiwillige Sache der Bereuten. Die eine hatte schon eine Betreuerin und hat sich beim Amtsgericht beschwert und schriftlich erklärt, dass sie mich als Betreuerin haben will.

    Es war ein reiner Formalakt, denn in solchen Fällen sind die Gerichte gehalten, umgehend die Wünsche der Betreuten auch umzusetzen.

    In regelmäßigen Abständen wird auch kontrolliert, ob die Betreuung noch notwendig ist. Gerade bei jungen Menschen ist das auch unbedingt angesagt - schließlich können diese sich ja wieder stabilisieren und dann alleine zurechtkommen.

    Ich muss übrigens regelmäßig einen Bericht an das Gericht schreiben und auch meinen Umgang mit dem Geld meiner Betreuten anhand von Quittungen, Kontoauszügen usw. nachweisen.

    Aber ich habe hier ausdrücklich nur zu dem Thema Betreuung geschrieben und meine Intention war eine Antwort bzw. ein Klugsch..... zu dem Begriff gesetzlicher Betreuer.
    Geändert von Waldsteinie (20.10.2015 um 23:12 Uhr)

  8. #38
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.739

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Hallo Waldsteinie,

    ja dich würde ich sofort als Betreuerin für meinen Sohn einsetzen. Doch so wie du arbeitest, ist es ja nicht immer.

    Gerade bei ADSlern ist es schwierig denke ich. Bei meinem Sohn habe ich schon ein paarmal nachgefragt, ob ich mich mal mit der Betreuerin
    vom ambulant betreuten Wohnen in Verbindung setzen kann, er hat aber noch nichts gesagt, ich hoffe, das es noch klappt mit ihm und ihr.

    Denn aus Erfahrung weiss ich, wenn man mit ihm falsch umgeht oder Vorwürfe macht oder Vorhalten gerade bezüglich des Geldes oder das er Sachen regeln soll und es dann doch alleine nicht schafft, dann wird die Zusammenarbeit nicht mehr klappen.

    Das ist nicht nur bei ADSlern so. Nun ja, werde bald mal da anrufen und nachfragen. Denn ich habe keine Ahnung, was genau da abläuft, weiss nur, das ich das mit den Medikamentenbefreiung usw. jetzt regel. Einfach deshalb, weils praktisch ist, hab vom Arzt die Bescheinigung korrigieren lassen, bei der Apotheke einen Auszug aus dem Computer erbeten für die Medikamente ab Januar 2015 , denn die Quittungen hat sich mein Sohn nicht immer gegeben lassen und eventuell auch verbummelt, was mir ja selber auch passiert.

    Nun würde ich eben gerne wissen, ob diese Betreuerin nach solchen Dingen fragt und auch den Stomcheck den ich jetzt habe bei mir lassen machen oder noch dabei bin würde ich gerne als Empfehlung weitergeben. Den dann könnte einiges an Stromkosten gespart werden.

    So nun bin ich wieder vom Thema ab oder.....also bis dann mal, Gruss Paula

  9. #39
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    Forum-Beiträge: 1.739

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    @Hallo Waldsteinie,

    so wie du es beschreibst hört sich das sehr gut an.
    Wenn du Zeit und Lust hast, kannst du mir dann einen Tip geben oder schreiben wie ich mich verhalten soll oder ob ich es falsch sehe wenn ich unzufrieden bin mit meiner Helferin vom ambulant betreuten Wohnen und der meines Sohnes. Die beiden Helferinnen kennen sich, ist hier in meinem Stadtteil und ich glaube das sind nur ca. 5-6 Leute angestellt.

    1. Meine Helferin hat mir jetzt in den letzten Wochen immer etwas zur Seite gestanden beim Entrümpeln der Wohnung. Das reichte mir erstmal, da das ja das wichtigste war als ich damals den Antrag stellte.
    Nun bin ich aber unzufrieden, da sie ja in der Zeit mitbekommen hat, das ich ständig Probleme mit Familienkasse, Krankenkasse usw. habe, also nicht Problem sondern ich muss Anträge stellen Sachen raussuchen usw. und das bekomme ich irgendwie kaum hin.

    Wenn sie kommt, setzt sie sich erstmal hin (ist ja auch o.k.) und dann sagt sie nie etwas. Das macht mich immer unsicher, dann koch ich einen Kaffee (damit ich irgendwie das überbrücke wenn sie da sitzt und nichts sagt). Dann irgendwann fragt sie ob wir Zeit haben eine Zigarette zu rauchen (auf dem Balkon). Weil mir das dann gelegen kommt, da ich dann in Bewegung komme und die Gelegenheit nutze, ihr von meinen Sachen zu erzählen die schieflaufen oder noch nicht erledigt sind. Sie hört dann nur zu, weiss aber nie was zu sagen oder hat auch keine Idee oder Anregung oder sagt: Dann zeigen sie mal die Papiere oder wir machen das und das .....

    O.K. letzte Woche hatte ich dann selber die Idee das wir zur Krankenkasse fahren mit ihrem Auto da es dann viel, viel schneller geht. Dann erzählte ich ihr davon, das ich bei der Familienkasse vorbei gehen wollte und fragen ob der Antrag angekommen ist oder ob ich eventuell noch einen andern Antrag ausfüllen muss.

    Sie selber sagt dann nichts. Dann kam ich auf die Idee, erstmal dort anrufen und fragen und das hat dann auch geklappt und die Unterlagen liegen bei der Familienkasse, doch es kann mal wieder 6 Wochen dauern bis ich Bescheid komme. Solange haben wir wieder viel zu wenig Geld. Und dabei fällt mir gerade ein, das Wohngeld muss dann auch wieder neu beantragt werden oder? Bestimmt, ich werde gleich mal nachschauen.

    Dann ist mir selber zum Glück noch eingefallen, das ich noch bezüglich der Halbwaisenrente eine Bescheinigung nach Münster senden muss und noch einen Brief an die Krankenkasse.

    2. Wir fahren dann zur Krankenkasse und ich habe Glück, ich gehe mit den Unterlagen meines Sohnes für die Medikamentenbefreiung rein und der Sachbearbeiter guckt sich alles an und dann stellt er fest, der Antrag muss neu ausgefüllt oder geändert werden, den mein Sohn ist noch nicht 1 Jahr bei dem Psychiater. Ich erwähne das er in der Klinik vorher war 2 Monate, da kann man ja nun nicht ein Jahr drin sein. Der Hausarzt hätte es ausfüllen können der kennt meinen Sohn schon über 10 Jahre, doch das geht auch nicht, weil er im vorletzten Quartal nicht da war (das liegt daran, das mein Sohn gegenüber seiner Wohnung eine Ärztin hat und der frühere Hausarzt in einer anderen Stadt ist, wofür seine Monatskarte nicht ausreicht). Ich erzähle das der Helferin und sie versteht das auch nicht, hat aber auch keine Idee dazu....

    Zusatz:
    Ich hatte immer wieder meinem Sohn gesagt, er soll mit seiner Betreuerin bei mir anrufen, da sie eigentlich diese Sachen machen sollte. Ich weiss nicht ob er das gemacht hat oder nicht.....
    3. Die Betreuerin bleibt in der Zeit wo ich bei der Krankenkasse bin im Auto.
    Ich habe dann noch vorher überlegt wie kann ich die Zeit noch nutzen und was erledigen und habe dann einen leeren Kasten Wasser mitgenommen und auf der Rückfahrt die Helferin gebeten bei REAL anzuhalten, sie bleibt dann allerdings im Auto und ich habe den leeren Kasten abgegeben und da ich einen ganzen vollen nicht alleine tragen kann, hab ich nur einen halben genommen. Dann fährt sie mich nach Hause und ich steige aus dem Auto und nehme den Kasten Wasser aus dem Kofferraum, verabschiede mich höflich und als ich dann in der Wohnung war, war ich irgendwie frustriert oder deprimiert und unzufrieden.

    4. Ich habe mit meiner Helferin über meinen Sohn gesprochen.
    Dabei höre ich heraus, das die Helferin meines Sohnes sich mit meiner Helferin unterhält, vielleicht bei der Supervision oder wenn sie auf ihrer Arbeitsstelle sind.
    Ich habe ihr gesagt, die Helferin meines Sohnes sollte mich mal anrufen (da die Helferin meines Sohnes auch schon mal über meine Helferin etwas nachfragen ließ -warum der die Türe nicht aufmache-) A
    Ich habe dem Leiter des ambulant betreuten Wohnens eine E-Mail geschrieben, das ich mal zusammen mit meinem Sohn und dessen Helferin einen Termin machen möchte, da die ganzen Unterlagen so schwer durchschaubar sind bezüglich seines BAföGs und anderen dem Mietzuschuß und das es dringend ist, da er kein Geld mehr hat. Das ist bis zum heutigen Tage nicht passiert, auch keine Antwort von dem Leiter des betreuten Wohnens.

    Rückblende Ende November:
    Die Helferin meines Sohnes war zwei Wochen in Urlaub, es rief eine Urlaubsvertretung versehentlich auf meinem Handy an, auch da fragte ich nach, ob wir uns mal treffen könnten (ich möchte denen nur die Unterlagen und Zusammenhänge erklären, die wirklich schwer verständlich sind für Außenstehende und mein Sohn kann das überhaupt nicht, da er selber ADS hat und noch vergesslicher ist wie ich).

    Nun sagte beim letzten Besuch meine Helferin, die Helferin meines Sohnes wollte ja schon die Mietbeihilfe beim Jobcenter beantragen, doch mein Sohn hätte dann nie das Geld gehabt um einen neuen Personlausweis zu bezahlen. (Dann hätte sie mich längst anrufen können und ich hätte ihr das Geld einfach gegeben). Mein Sohn wäre damit einverstanden. Nun hat er schon seit 3 Monaten keine Mietbeihilfe und auch die Heizkosten sind noch nicht übernommen worden. Warum reden die über mich oder meinen Sohn, das fühlt sich komisch an. Wahrscheinlich reden sie darüber, das ich immer meinem Sohn helfe und er soll mal alleine klar kommen oder diese typische:
    L o s l a s s e n.


    Meine Frage:

    Ist das in Ordnung, wenn ich meine Helferin gefragt habe, ob sie der Helferin meines Sohnes sagt, das diese sich bei mir meldet. Oder soll ich nochmal bei dem Leiter des betreuten Wohnens nachfragen? Ich möchte der Helferin ja nichts unterstellen, doch sie einfach mal kennen lernen.

    Wer mir einen Tipp geben kann ob ich was falsch mache oder wie ich was anders machen könnte bezüglich der Helferinnen oder was die machen sollen oder können oder müssen dann würd ich mich freuen. Mich würde auch interessieren welche Ausbildung sie haben, kann ich das nachfragen? Müssen das immer Leute sein die studiert haben?

    P.S. Jetzt kann man ja fragen was steht in dem Hilfeplan was die Aufgabe der Helferin ist, tja, da muss ich diesen erstmal suchen und das kann dauern....mach ich aber, LG Paula
    Geändert von Paula (15.12.2015 um 12:05 Uhr)

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Einzelfallhilfe/betreutes Wohnen oder gesetzl. Betreuer?

    Solange du kein Betreuer deines Sohnes bist dürfen die nur mit Zustimmung deines Sohnes mit dir reden. Das muss er ausdrücklich denen sagen. Meine Eltern haben meine Einzelfallhilfe auch nie gesprochen, und Ärzte, Ämter etc nur in meinem Beisein. Auch wenn alles bei deinem Sohn den Bach runter geht, dann dürfen sie trotzdem nicht ohne seine Zustimmung mit dir reden. Du kannst aber eine Beschwerde schreiben, wenn du der Meinung bist, das die Betreuerin deines Sohnes irgendwie falsch handelt, das kannst du auch bei deiner.

    Sagst du denn einer Betreuerin was du gerne genau für Hilfe haben möchtest? Eine Betreuerin ist übrigens nicht fürs Wasserschleppen da, das kann sie aus Nettigkeit machen, es ist aber nicht ihre Aufgabe. Wenn du gern möchtest das sie mit auf die Ämter kommt, dann sage ihr das doch, und mach möglichst rechtzeitig einen Aussentermin aus.


    Du hast alles Recht deine Betreuerin nach ihrem Beruf und ihren Qualifikationen zu fragen, immerhin ist es ja eine Dienstleistung an dir.

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