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Diskutiere im Thema Mit der Kindheit kamen die Tränen im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Meine Kindheit ist ziemlich Selbstbemitleiden für mich hier und jetzt

    Meine Mutter bekam mich am 2.10.1989 von meinem Vater (natürlich) der meine Mutter jeden Abend per Anhalt nach Hause brachte bis Sie eines Nacht Zusammen verbrachten sie waren ein paar Monate ein Paar…

    Als ich 1 Jährig war ging er von uns und ich sah ihn nie wieder bis zu meinem 16 Lebensjahr.
    Umso älter ich wurde (3 Jährig)umso schwieriger wurde ich für meine allein erziehende Heroin abhängige Mutter als sie sich entschied mich in ein Kinderheim zubringen war ich bei einer liebenvollen Familie für 6 Jahren. ich bastelte unheimlich gerne ging gerne auf den schrottplatz um was zu holen, ich baute mir meine eigene hütte. ich musste alles wissen und immer wieder hinterfragen ...

    Leider brannte dass ganze Kinderheim nieder es gab über 10 Pflegfamilien Wechsel innerhalb 6 Monate, bis ich wieder in ein Kinderheim kam das der Horror war 2 Jahren vergingen das Kinderheim wurde geschlossen.

    Ich kam zu 5 verschiedenen Pflegefamilien und niemand hielte es mit mir aus,
    ich war etwa 12 Jahre alt als ich in eine Sonderschule kam wir konnten machen was wir wollten!

    Wir gingen dann zur schule wen wir wollten das hiess so gut wie nie!
    Wir rauchten, betranken uns und fingen an zu kiffen
    Wir Prügelten uns mit den Erziehern, klauen, Einbrüche, wir zündeten den Bahnhof in unserem Dorf an. Wir machten die schwächeren fertig schlossen sie für 3 Tage im Bunker ein.
    Wir haben alle provoziert!
    Die meisten Erziehern waren selber Depressiv, geschwächt, am ende!
    So mit 14 Jahre musste ich von der Sonderschule in eine Psychiatrie
    Das war das schlimmste von allem
    Ich war 7 monate dort
    Jeden Monat d.h ein anderes Medikament
    Ich hatte angst alleine auf das WC ich wollte nich alleine zur bushaltestelle
    Ich konnte nicht ohne und mit licht einschlafen ich sah wie meine wände im zimmer anfange sich zu bewegen d.h schnauften
    Meine Beine zuckten im inneren, ich sah mein ein Mann der hielt ich für mein Vater
    In der Dunkelheit spielte sich immer wieder der gleiche film ab
    ( auf dem Karussell am Stricken) ich sah sachen die ich nie beschreiben konnte, ich bekam schräge Gedanke
    ( musste übertrieben die Hände mehrmals am Tag waschen auch meine Kleider )
    hatte Angst das ich plötzlich Tod krank könnte werden malte mir die schlimmsten sachen aus. Als ich mal ausflippte gaben mir die in der Psychiatrie ein beruigungsmittel ich schlief 2 tage durch als ich aufwachte, ein paar stunden später bekamm ich extrem krämpfe am ganzen Körper für etwa 1-2 stunden… als ich unbedingt von dieser Psychiatrie gehen wollte und nicht wusste wie ich das am besten machen könnte begann ich ein Einbruch ins Ärztehaus
    gut ich war schnell auf der Jugend alwaltschaft ruck zuck und ich wurde von der schweiz verweisst nach italien „Therapieplatz“ meine medikamenten waren 70 mg Ritalin und 40 mg stilenox oder so und noch par mg risperdal. Und wen ich ausflippte sollen die mir in italien Klopixol geben! na ja 3 jahre war ich dort jeden tag 8 stunden arbeit im Pferdestall. All 8 Monate zur meiner Mutter. Keine schule, Keine Heizung im haus bei minus 10 grad im Winter, kein TV, so gut wie nie verliess ich das 50 Einwohner Seelendorf.
    Keinen Kontakt zur Aussenwelt! Kein Telefon, nix! keine freunde !
    Nur mein Pferd Cowboy mit ihm sprach ich Überalles !
    Als ich endlich mit 17 jahre weg von italien konnte fing ich meine Ausbildung in der schweiz bei meiner mutter ,an, ich brach sie ab !
    Ging partys machen betrank mich 4-mal ins Spital
    Einmal wäre ich fast verreckt. nahm Kokain. Speed, crystal, LSD extasy, rauchte crack, nahm Pilze, dormikum, und und und

    Vor allem hatte ich ein alk Problem ich trank jeden tag sicher 10 liter bier war stock besoffen aber nur immer bier .

    Meine mutter liebte mich auf ihrem Heroin level und hasste mich wen sie wieder runter vom heroin kam. Immer streit streit streit…
    Sie ging mit dem messer auf mich los ich gab ihr eine kopfnuss
    Und so weiter …. Bis ich etwa ende 17 jahre alt war !
    Als ich 18 wurde habe ich meine jetzige freund kennen gelernt ich wurde ruiger und so … blib arbeitslos bis 18 ½ und ging dan mal in einer bar jobben …





    Jetzt bin ich 19 Jahre alt und nehme seit einem Monat wieder Ritalin
    Bin arbeitslos
    Keine Schulbildung und gar nichts! Ausser mein Hund und mein Freund

  2. #32
    Sunshine

    Gast

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Schattentanz schreibt:
    Liebe Sunshine,

    ja, sie haben uns erzählt, wir seien ungenügend. Denkst du wirklich du bist kalt? Ich denke ehr du bist verschreckt. (So zumindest ist das bei mir.) Angst haben etwas falsch zu machen. Immer das Gefühl haben, sich rechtfertigen zu müssen. Man setzt sich unter Druck. Man ist es eben so gewohnt, ständig unter Druck zu stehen.

    Liebste Grüße
    Schattentanz
    Liebe Schattentanz,
    ich denke schon, dass ich irgendwie kalt bin, aber nur wenn ich gefragt werde, was so bei mir läuft und wenn es um meine Privatsachen geht, da ist mein Mund verschlossen und ich merke, dass ich extrem abweisend reagiere. Das mit dem verschreckt sein kommt auch hin, weil ich mich manchmal dabei ertappe, dass ich Ausreden habe und vom Thema ablenke. Und das Gefühl sich ständig rechtfertigen zu müssen, habe ich heute noch. Das wie früher, da musste ich immer funktionieren, was aber meistens nie geklappt hat.

    Marvinkind schreibt:
    Sunshine, hast Du mal später (heute) mit Deinen Eltern darüber gesprochen? Wie sie aus heutiger Sicht über damals denken, ob sie einsehen, dass es nicht korrekt war oder sehen sie es immer noch so? Meine Mutter sieht sich immer noch im Recht, sie hat nicht wirklich was verstanden.
    Ich habe es manches Mal versucht, aber Du glaubst ja gar nicht, wie da abgestritten wurde und dann kam wieder das, was ich so hasse, immer Schuldzuweisungen auf andere und niemals eigene Fehler eingestehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, ob es das schlechte Gewissen von ihnen ist oder ob sie es wirklich so sehen.

    Eiselein schreibt:
    @ Sun

    "Das schlimmste daran war für mich, dass ich eh machen konnte was ich wollte, ich habe eh nichts richtig gemacht."

    Richtig. Darin liegt aber auch ein Trost. Wenn sie eh gegen alles sind, kann man gleich das machen, was einem am meisten Spass macht.

    Der Nachteil von uns ist, dass wir uns mit unseren Verhaltensweisen doch noch die Liebe unserer Eltern ergattern wollen, was uns hemmt, und was nach sämtlichen Betrachtungsweisen auch völlig für den ***** ist.

    Aber die Angst vor Liebesverlust sitzt natürlich drin. Richten kann man sich aber nicht mehr danach.

    Es zu begreifen und dann ohne Rücksichte auf Verluste nach dieser Erkenntnis zu handeln, sind jedoch wieder 2 verschiedene paar Schuhe.

    Wichtig ist glaube ich, dass man die ersten Schritte in den eigenen Schuhen macht, wer noch keine hat, muss eben zunächst barfuss gehen.

    Sonst werden sie Dir immer wieder am Kittel flicken.
    Ja Eisi, Du hast natürlich recht mit dem was Du sagst, aber eh ich das kapiert habe, mich von all dem zu lösen, also ich meine, dass ich das gemacht habe, was ich wollte und nicht mehr versuchte es allen recht zu machen, damit es bestens funktioniert, hat eine Menge Zeit und Tränen gekostet. In dieser Zeit, hätte ich andere Sachen machen können, mich auf andere Dinge konzentrieren können, aber das ging erst, als ich in Berlin war. Also in der Anonymität. Auch stimmt, das wenn alle gegen einen sind, dass man dann machen kann, was man will, aber hierbei steht mir immer noch das schlechte Gewissen im Weg. Ich bekomme das nicht weg. Wie gesagt, ich rede mich immer heraus und versuche nichts mehr über mich zu erzählen, ja manchmal ertappe ich mich sogar beim Lügen, nur um nicht preisgeben zu müssen, was gerade bei mir abläuft. Wie oft hatte ich schon was vor, was nie stattgefunden hat, um ja nicht bei der Tagung des Familienrats dabei sein zu müssen oder bin nicht ans Telefon gegangen, obwohl ich wusste, dass sie sich doch irgendwie Sorgen machen, ja und dann immer wieder dieses schei... schlechte Gewissen. Neulich erwähnte ich mal bei einer Bekannten, dass ich mit meinen Eltern nicht so kann, weil es in meiner Kindheit Probleme gab, alles was sie mir dann mit einem stiefmütterlichen Ton sagte war "na mein Gott, man muss sich doch mal zusammenreißen und das alte vergessen und neu beginnen. stell dich doch nicht so an, alle hatten Probleme in der Kindheit, aber das lässt man hinter sich und fängt neu an". Ja is klar, wenn das so einfach wäre, dann hätte ich weniger Probleme und müsste nicht ständig mit meinem schlechten Gewissen und der daraus resultierenden Schlaflosigkeit kämpfen. Wenn mir jemand mal sagen, wie man schlechtes Gewissen los wird, dann wäre ich unendlich dankbar

    Liebe Grüße Sunshine

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Sunshine schreibt:
    ....Neulich erwähnte ich mal bei einer Bekannten, dass ich mit meinen Eltern nicht so kann, weil es in meiner Kindheit Probleme gab, alles was sie mir dann mit einem stiefmütterlichen Ton sagte war "na mein Gott, man muss sich doch mal zusammenreißen und das alte vergessen und neu beginnen. stell dich doch nicht so an, alle hatten Probleme in der Kindheit, aber das lässt man hinter sich und fängt neu an".
    Früher hätte ich solchen Leuten auch mal geglaubt, dass sie es selbst so machen, mittlerweile tue ich das nicht mehr. Sie reden es sich selbst ein, um es irgendwann selbst zu glauben.

    Sunshine schreibt:
    Ja is klar, wenn das so einfach wäre, dann hätte ich weniger Probleme und müsste nicht ständig mit meinem schlechten Gewissen und der daraus resultierenden Schlaflosigkeit kämpfen. Wenn mir jemand mal sagen, wie man schlechtes Gewissen los wird, dann wäre ich unendlich dankbar
    Zum Glück habe ich das Problem mit meinen Eltern nicht, aber meine Mutter hatte es sehr lange. Mittlerweile ist meine Oma verstorben, aber trotzdem bleiben bei ihr immer noch Schuldgefühle. Sie hat ein Leben lang damit gekämpft, den "Konventionen" gerecht zu werden, obwohl es ihr besser getan hätte, damit zu brechen und neu anzufangen.

    Wenn sich Menschen so verletzt haben, ist ein "normales" nebeneinander her Leben schlecht möglich. Es schmerzt immer wieder und der kleinste Anlass genügt, damit wieder alte Wunden aufreißen. Leider (weil meine Mutter darunter litt) musste ich dies jahrelang mit ansehen.
    Eine Aussprache und ein echtes Versöhnen war hier nicht möglich.

    Ob es genügt, einseitig (sprich von deiner Seite) zu vergeben, dass du damit Frieden schließen kannst, weiß ich nicht. So lange du jedoch in dieser Vorstellung von Eltern-Kind-Beziehung = "wir sind für einander verantwortlich" feststeckst und diese als Last empfindest, wirst du das schlechte Gewissen nicht los. Das, ich muss dankbar sein, weil sie meinen es ja nur gut, hat sicher seine Berechtigung, aber nur bis zu einem gewissen Punkt.

    Versteh das jetzt nicht falsch, ich bin kein Gegner von Verantwortung übernehmen und sich umeinander kümmern, aber halt nur, so lange das Verhältnis stimmt und beide Seiten damit gut klar kommen.

    "Dankbarkeit erwarten", ich glaub das ist das Hauptproblem von vielen Eltern. Zu erkennen, dass das eigene Kind kein Investitionsobjekt darstellt (egal ob auf materieller Ebene oder gefühlsmäßig) ist das Schwierigste überhaupt. Leider hat unsere Elterngeneration dies aber so erlebt, dass eine Hand die andere wäscht, dass man enge Netzwerke knüpft, um zu überleben.

    Netzwerke sind auch heute für uns wichtig, aber auf einer anderen Basis. Wir erkennen, dass dieses "Aufrechnen" von Gefühlen und Leistungen nicht der richtige Weg ist, aber manchmal springen wir auch wieder in diese Schiene zurück. Es ist sehr schwer, erlernte Muster abzulegen.

  4. #34
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    ja, meine liebe sunshine,

    leider kann ich Dir nicht sagen, wie man das schlechte Gewiisen los wird, weil ich es auch in mir habe und es sich nicht abschütteln lässt. Wie oft ertappe ich mich, dass ich in irgendwelchen Situationen überlege, ob das meiner Mutter, Famlie recht wäre. Familienzusammenkünfte habe ich auch schon sehr oft unter fadenscheinigen Ausreden gemieden, nur um der Konfrontation aus dem Weg zu gehen.

    Ich habe Dich gefragt, ob Du mal angesprochen hast, wie Du die Situation erlebt hast, weil ich wissen wollte, ob Eltern ähnlich reagieren und ich hatte die richtige Vermurtung. Bei meiner Mutter ist es auch entweder abstreiten bzw. erstaunen, weil sie ja nur das Beste wollte und nicht versteht, wieso ich so unter ihrem Verhalten gelitten habe oder völliges Unverständnis und leugnen, dass es so ja nicht war und ich das quasi aus der Luft greife.

    Auch habe ich schon mit meinen Schwestern versucht zu reden, die waren ja auch die Kinder meiner Mutter, das Ergebnis ähnlich, aus ihrer Sicht sehe ich das viel zu eng und überspitzt und es ist ja auch so lange her, also warum dann schlafende Hunde wecken. Das war nun mal so und hinterher kann man es ja nicht mehr ändern.

    Ich versuche für mich damit umzugehen, indem ich mir sage, meine Mutter wollte mir nicht bewusst schaden, sie hat versucht, eine gute Mutter zu sein und konnte es nicht anders. Ich versuche heute den Kontakt zu halten, aber nur soweit es mich nicht zu sehr belastet und viele Dinge, die in meinem Leben geschehen, erfährt sie gar nicht, so ist es irgendwie erträglich. Trotzdem schaffe ich es bis jetzt noch nicht, ein eigenverantwortliches Leben ohne Schuldgefühle, ohne schlechtes Gewissen und ohne das ständige Gefühl, es allen recht machen zu müssen, zu führen.

  5. #35
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    ich möchte mich diesem Thema gern anschließen. Gerade zum Thema schlechtes Gewissen... Ich habe meine Kindheit sehr ähnlich erlebt (ausführlich später mal), und versuche mich inzwischen von einem Großteil der Familie "gesund" zu distanzieren. Gegen ein schlechtes Gewissen hilft mir folgendes:
    - erst mal Akzeptanz der vergangenen Zeit. Sie lässt sich (leider) nicht ändern.
    - Aufrichtigkeit zu mir selbst.
    "Ich bin mir der wichtigste Mensch in meinem Leben, denn mit mir muss ich bis zum Tode klar kommen. Nur wenn es mir gut geht, kann ich gut zu anderen sein/eine gute Tochter/Mutter/freundin....etc sein". d.h. ich sorge gut für mich (versuche es), und dazu gehört auch, das ich nicht aus Pflichtgefühl irgendwen anrufe, an Familienfeiern teilnehme, oder stillschweigend Probleme unter den Tisch kehre. Was tut mir gut???? Und das mache ich, völlig egoistisch wirkend - gerade auf diese Menschen. Und viele Beteiligten in so einer Familienkonstellation haben das Schrecken noch nicht für sich entdeckt, und vewrdrängen sicherlich viel. Klar, das diese Leute meinen, man "stelle sich nur an" - sonst müssten sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

    Ich kann jedem nur ans Herz legen gut für sich zu sorgen, und sein eigenes Wohlbefinden als höhste Priorität setzen. Selbstaufgabe nutzt keinem was, weder mir, noch den Menschen die mitbekommen wie sehr ich leide - gegen meinen Willen....

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Hi,
    Ist schon komisch, wie sich die geschichten doch ähneln.
    Habe meiner Mutter und auch meinem Vater vergeben, versuche immer noch alles perfekt und richtig zu machen, stehe immer unter Strom,sehe, was ich meinen Kindern angetan habe.
    Seit ca 2 jahren bin ich in der gewissheit ein ADHS-ler zu sein,seitdem kannich mit vielem besser umgehen, weiß woher es kommt, weiß, dass ich nicht dumm, schlecht oder Faul bin, dass ich gut bin, wie ich bin ( habe mich noch nicht zur Diagnose durchgerungen)
    möchte das aber bald nachholen.
    möchte auch mit meinen Suchtproblemen fertigwerden,mich freuen können, meine Angst und Aggressionen ablegen.

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 239

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Ich finde es gut das ihr Euch alle hier so öffnen könnt , und leider kann ich das noch nicht da meine Zeit dafür noch nicht ist , dennoch weiß ich eines . Eine Seele die Zersplittert ist nicht mehr zu fliken , man kann nur Lernen damit zu Leben , so wie ich es auch tue , Nein Versuche , oft holt mich meine Kindheit ein und ich denke , NEIN das würdest du nicht tun . Ich möchte alles Perfekt machen und erwische mich dann dabei das ich gerade deswegen einen Fehler mache . Weill ich Perfekt sein möchte , Dennoch hat meine Seele sehr sehr gelitten und das ist nicht mehr zu heilen .

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Hey ihr,

    ich muss gestehen, dass ich ein ganz bedrückendes gefühl habe, nach dem ich eure beiträge gelesen habe.
    da kommen emotionen aus der kindheit hoch, welche man lange verdrängt hatte.
    meine kindheitsgeschichte ähnelt euren sehr.

    aber wie geht man mit solchen erlebnissen um?

    (vielleicht klingt die frage banal, aber ich befasse mich erst wieder seit kurzem mit meiner psyche, bin auch ganz neu hier)

    ich habe bislang immer vermieden länger über solch teils traumatischen erfahrungen nach zu denken, da es mir dabei nicht gut geht und ich angst hab wieder eine depression zu bekommen.


    Lieben Gruß,
    die cassis

  9. #39
    Sunshine

    Gast

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Cassis schreibt:

    ich habe bislang immer vermieden länger über solch teils traumatischen erfahrungen nach zu denken, da es mir dabei nicht gut geht und ich angst hab wieder eine depression zu bekommen.
    Hey Cassis

    deine Frage ist doch nicht zu banal. Ich finde es wichtig, weiß aber nicht, ob es gut für dich ist, dich weiter hier mit dem Thema zu beschäftigen, denn wenn das für dich ein Trauma ist, dann solltest du mit einem Therapeuten darüber sprechen.

    Habe ich auch gemacht, denn manchmal braucht man für bestimmte Erlebnisse aus der Kindheit professionelle Hilfe, um alles verarbeiten zu können, selbst wenn diese Erlebnisse für andere als nicht so schlimm wahrgenommen werden.

    Das ist besser, als hier sowas zu lesen, an was schlimmes erinnert zu werden und dann in eine Depression zu rutschen, denn traumatischen Kindheitserinnerungen sind etwas schlimmes und können nicht einfach so aus der Welt geschaffen werden.



    Liebe Grüße
    Sunshine

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 90

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Hallo Schattentanz,

    das hört sich nicht wirklich gut an was du erlebt hast. Ich habe und leide bis heute "nur" unter einer extravertierten Mutter die überall irgendwie beliebt ist und mit jedem und jeder Person ins Gespräch kommt. Ich ,Träumer und Intro, hab als Kind immer nur doof dabei gestanden, dadurch hab ich glaube ich heute noch ziemliche Komplexe und werd aggressiv wenn meine Mutter in meiner Anwesenheit Kontakt zu andrern sucht. Meine Mutter ist auch ein ADHS'ler, sie weiß es natürlich nicht, aber sie hat durch ihr Bedürfnis von andren gespiegelt zu werden , mir das Gefühl gegeben unwichtig zu sein. Auch durch ihre getrieben Art und ihr außengesteuertes Verhalten, hab ich glaube ich nicht alles bekommen , was ich gebraucht hätte.
    Sie weiß von meiner Diagnose nichts und ich werde es ihr auch nicht erzählen. Meine Eltern haben es beide.

    Gruß
    Motte

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