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Diskutiere im Thema Mit der Kindheit kamen die Tränen im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 239

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Meine komplette leidige Kindheit werde ich euch wenn die Zeit gekommen ist auch mal aufschreiben , nur alles Stück für Stück , bei mir braucht es etwas Zeit seid nicht böse


    Marvinkind Sei Lieb umarmt , du hattest eine sehr sehr schlechte Kindheit und bist nun eine wunderbare Mutter

  2. #12
    Ehemaliges Mitglied

    Gast

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Ich schliße mich da Meinsohn an kann die volle Grausamkeit erst viel später wenn überhaupt erzählen, Oder es mußß echt über mich kommen. Sorry

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 239

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Tammy das ist schon ok las dir so viel Zeit wie Du brauchst

  4. #14
    Ehemaliges Mitglied

    Gast

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Habs selbst mein Mann erst nach 18 Jahren erzählt.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Hallo Marvinkind,

    das ist grauenhaft. Richtig grauenhaft, was du erlebt hast.............ich muss mich erstmal beruhigen........sorry.

    Eine feste Umarmung
    Schattentanz

  6. #16
    Ehemaliges Mitglied

    Gast

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Vieleicht kann ich hier ja eher reden, mehr als ausgeschlossen werden kann ja nicht geschehen.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Tammy, hier kannst du reden!!!!!!
    Und am anderen Ende sitzen Menschen die g-e-n-a-u wissen von was du sprichst, da bin ich mir sehr sicher!
    Und wenn sie das lesen, dann weinen sie mit dir, so wie ich gerade mit Marvinkind

    Liebe Grüße
    Schattentanz

  8. #18
    Ehemaliges Mitglied

    Gast

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Ist nicht so einfach,war eine etwas härtere Sache, Das waren nicht nur Sachen wie bei den anderen, da hätte ich schon mit Euch geredet, hab ja gesehen das ihr alle für ein da seid, aber was sich da zwischendurch bei mir getan hat war schon gut organiesiert. Da redet mann nicht unbedingt drüber, schon gar nicht wenn man sich Schudig fühlt, obwohl man erst 6 war. Ich glaub auch nicht das es irgendjemanden hilft, wenn ich das einfach mal so rausheul.
    Geändert von Ehemaliges Mitglied ( 4.06.2009 um 19:54 Uhr)

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 239

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    Süße Wenn du Reden möchtest Schick mir Ruhig eine Pn , bin später erst wieder da Sorry Aber lesen kann ich sie dann und auch dann in Ruhe antworten

    Meine Tammy sei nicht Traurig

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Mit der Kindheit kamen die Tränen

    menno tammy, nun bin ich auch ganz traurig, Du weißt, Du kannst mit mir auch privat reden, ich kann sehr gut zuhören.

    Ich möchte zu meiner Geschichte aber noch hinzu fügen, ich kann heute sicher nicht mit meiner Mutter über alles reden und sie versteht auch vieles nicht, aber ich denke, sie weiß wirklich nicht, dass mich das alles so geprägt hat, sie kannte es nicht anders und konnte es nicht anders. Sie glaubte wahrscheinlich, wenn sie streng ist, werden wir tüchtige Menschen und wer kennt nicht den Spruch "ein paar hinter die Ohren haben noch keinem geschadet", körperlich schadet das sicher auch nicht und körperlich vergeht der Schmerz auch bald, aber seelisch bleibt eben immer was hängen. Ich versuche trotzdem, mit meiner Familie Kontakt zu halten und als Oma ist sie auch wirklich ganz anders. Ok, sie vertritt zwar auch hier die Meinung, ich müsste strenger sein, gerade als es bei meiner Tochter so ganz schlimm war, aber versuche, trotzdem meinen Weg zu gehen und so mit meinen Kindern umzugehen, wie ich es für angemessen halte. Geschlagen wird da schon mal gar nicht.

    Leider haben mich meine Erlebnisse doch sehr geprägt und so habe ich ohne dass ich es gemerkt habe bei meiner Tochter auch Fehler gemacht, die ich mir heute selbst sehr übel nehme. Ich habe z.B. diese Vergleichsspiel fortgesetzt, ich schwör Euch, das passiert und es ist Dir nicht bewusst. Meine Nichten, fast gleich altrig mit meiner Tochter, wie oft hat man die erwähnt (waren auch noch in der gleichen Schule) und hat gesagt, schau mal, die machen das doch auch so und so. Ich war 5 Jahre lang selbständig und habe wirklich viel gearbeitet und war kaum zu Hause, mir war nicht bewust, dass ich meiner Tochter gefehlt hab, ich wollte ihr was bieten und ich habe allein verdient. Als es schon zu spät war, als die Schule mich informierte, da wurde es mir klar, meine Tochter lebte längst in ihrer eigenen Welt, sie hatte Freunde, die sie nach unten zogen, aber sie waren da und ich nicht.
    Es ist grausam, zu erkennen, Dein Kind verbaut sich die Zukunft und Du warst nicht da, Du konntest nicht verhindern, dass es sich falsche Freunde sucht, dann kommen zu den berechtigten Vorwürfen Deines Kindes die eigenen, dann kommt die Ohnmacht, die Verzweifelung und die Hilflosigkeit und schließlich der Zusammenbruch und die Depressionen. Die Schuldgefühle, sie fressen einen auf.

    Vielleicht deshalb bin ich so unsicher, ob ich bei meinem Sohn alles richtig mache. Ich möchte nicht die gleichen Fehler machen, für ihn da sein und ihm zeigen wie sehr ich ihn liebe. Ich liebe meine Tochter genau so, ich habe es ihr nicht genug gesagt oder gezeigt. Ich habe solche Angst, bei meinem Sohn auch Fehler zu machen und hoffe nur, dass ich ihn nicht erdrücke, weil ich zu vorsichtig bin. Ein Wechselbad der Gefühle und immer wieder Vorwürfe und die Fragen, hat man ADS verursacht und die Gedanken gehen zurück und die bange Hoffnung, kannst Du bei ihm vermeiden, dass es so eskaliert?

    Mutter sein ist wunderbar und ich möchte nichts lieber, aber es ist auch verdammt schwer.

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