Z.Zt. ist bei uns alles ganz ruhig und easy.

Aber diese Phasen haben wir ja zum Glück immer wieder einmal.

Heute habe ich schon wieder in der Zeitung nach Zimmern oder Wohnung ausschau gehalten, nichts, was für ihn erschwinglich wäre.

Meine Mutter habe ich versucht zu erklären, dass sie ja z.zt. mit ihm in so einer Art WG lebt. Sie sollte doch mal versuchen ihn in häusliche Dinge mit einzubeziehen. Sie zeigte sich zuerst ganz einsichtig. Meinte dann jedoch es macht ihr doch Freude ihn zu bemuttern.

Nachdem mein Vater vor 2,5 Jahren gestorben ist (war nach dem 3. Schlaganfall ein schwerer Pflegfall 18 Monate lang) um dne sich die ganze Familie 24 Stunden am Tag gekümmert hat, ist es ihre große Aufgabe für ihren einzigen Enkelsohn Frühstück zu machen, und eben noch die Wäsche und den gesamten Haushalt. Sogar die Medis werden neben das Frühstücksbrettchen gestellt.

Ich versuche dagegen ihn bei uns mit den kleinen Normalitäten des Alltags wie Geschirr nach dem Essen in Geschirrspüler räumen, Tisch wieder herrichten und Stuhl heranstellen. voll zu betrauen. Da er aber nur zum Essen bei uns ist (ich koche seit fast 5 Jahren für meine Mutter/Eltern mit), habe ich nicht viel mehr Möglichkeiten.

Ich werde ihn jedoch immer wieder mal auf seine WGsache hinweisen, hoffe es klappt,
wenn auch nicht zum 01.09.2010 (ist wohl wirklich ein wenig kurz).

Liebe Grüße Mar