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Diskutiere im Thema Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 2

    Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    Hallo,

    mein Bruder ist vor 3 Monaten gestorben. Er wurde tot in seinem Bett in seiner Wohnung gefunden. Er litt jahrelang unter Psychosen, war auch in Behandlung. Vor ca. 1,5 Jahren kam er mit Ritalin in Kontakt. Er wurde durch einen Bekannten über die Symptome von ADHS aufgeklärt. Diese stimmten auch bei ihm. Daher liess er sich Ritalin verschreiben. Man muss aber schon hier erwähnen, dass er auch Antidepressiva, Schlaftabletten, Benzos (gegen Angstzustände) nahm. Wohl auch hier schon mehr als richtig.
    Wir, also Familie, wussten zwar dass er Ritalin nimmt, haben aber erst nach seinem Tod das eigentliche Ausmaß erfahren. Er führte ausführlich Tagebuch und auch Listen über die Einnahme der Tabletten.
    Über die Monate entwickelte sich eine starke Sucht. Ich wüde sagen, dass es ab Oktober schon sehr viel wurde. Hier waren ca. 10x 20mg pro Tag üblich. Dies steigerte sich zunehmend. Teilweise waren es noch viel mehr Tabletten pro Tag. Ende Dezember nahm er an einem Tag 50x 20mg.
    Zum Schluss besuchte er 6 Ärzte als "Privatpatient" um Rezepte zu erhalten. Da meine Eltern in einer anderen Stadt wohnten, hatten Sie zu ihm nur telefonischen Kontakt. Da schaffte er es, den komplett aus den Fugen geratenen Tagesablauf zu verschleiern. Er schlief teilweise 2 Tage und Nächte gar nicht. Danach holte sich sein Körper aber den Schlaf zurück.
    Nach seinen Aufzeichnungen nahm er an seinem letzten Tag 64 Tabletten in 17 Stunden. Hierauf muss er in eine Art Koma/Delirium gefallen sein, und atmete Selbsterbrochenes ein. An den Folgen der sich daraus ergebenden Lungenentzündung verstarb er dann.

    Ich wende mich hier an Euch in diesem Forum, um zu erfahren, ob Ihr sowas schon öfters gehört habt? Könnt ihr eine derartige Suchtentwicklung nachvollziehen?

    Schon einmal Danke!

    Christian

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    Lieber christian,

    ich will dazu eigentlich nur eines sagen:

    es tut mir leid für deinen euren verlust!

    liebe grüsse

  3. #3
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    christian,

    ich kann dir leider nicht helfen.

    es tut mir sehr leid für dich und deine familie .

    ich hoffe das ihr einen weg findet das zu verkraften und für dich das hier dir vielleicht jemand helfen kann.

    hexe

  4. #4
    Wills wissen ;-)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.122

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    xian schreibt:
    Hallo,

    mein Bruder ist vor 3 Monaten gestorben. Er wurde tot in seinem Bett in seiner Wohnung gefunden. Er litt jahrelang unter Psychosen, war auch in Behandlung. Vor ca. 1,5 Jahren kam er mit Ritalin in Kontakt. Er wurde durch einen Bekannten über die Symptome von ADHS aufgeklärt. Diese stimmten auch bei ihm. Daher liess er sich Ritalin verschreiben. Man muss aber schon hier erwähnen, dass er auch Antidepressiva, Schlaftabletten, Benzos (gegen Angstzustände) nahm. Wohl auch hier schon mehr als richtig.
    Wir, also Familie, wussten zwar dass er Ritalin nimmt, haben aber erst nach seinem Tod das eigentliche Ausmaß erfahren. Er führte ausführlich Tagebuch und auch Listen über die Einnahme der Tabletten.
    Über die Monate entwickelte sich eine starke Sucht. Ich wüde sagen, dass es ab Oktober schon sehr viel wurde. Hier waren ca. 10x 20mg pro Tag üblich. Dies steigerte sich zunehmend. Teilweise waren es noch viel mehr Tabletten pro Tag. Ende Dezember nahm er an einem Tag 50x 20mg.
    Zum Schluss besuchte er 6 Ärzte als "Privatpatient" um Rezepte zu erhalten. Da meine Eltern in einer anderen Stadt wohnten, hatten Sie zu ihm nur telefonischen Kontakt. Da schaffte er es, den komplett aus den Fugen geratenen Tagesablauf zu verschleiern. Er schlief teilweise 2 Tage und Nächte gar nicht. Danach holte sich sein Körper aber den Schlaf zurück.
    Nach seinen Aufzeichnungen nahm er an seinem letzten Tag 64 Tabletten in 17 Stunden. Hierauf muss er in eine Art Koma/Delirium gefallen sein, und atmete Selbsterbrochenes ein. An den Folgen der sich daraus ergebenden Lungenentzündung verstarb er dann.

    Ich wende mich hier an Euch in diesem Forum, um zu erfahren, ob Ihr sowas schon öfters gehört habt? Könnt ihr eine derartige Suchtentwicklung nachvollziehen?

    Schon einmal Danke!

    Christian

    Hallo Christian, erstmal auch von mir zu eurem Verlust
    mein herzlichstes Beileid und Mitempfinden.

    Auf Deine Frage hin ob ich das Suchtverhalten
    nachvollziehen kann, muss ich leider mit nein antworten.
    Ich habe auch im Nachhinein immer noch Probleme
    wenn ich an die Alkoholsucht meines Vaters denke
    (auch wenn es wohl Selbstmedikation war).

    Ich denke es hilft Dir auch nicht darüber nachzugrübeln
    warum, wieso und hätte ich Ihm helfen können?
    Du hättest sicher geholfen wenn Ihr als Familie darüber
    Bescheid gewußt hättet, aber so heftig es auch klingt, darüber
    nachzudenken wie es hätte sein können hilft keinem von euch.

    Am besten wenn Ihr euch zu viele Gedanken macht und euch gern austauschen möchtet, sucht euch andere denen es genauso ergangen ist und sprecht darüber. Ich denke das wird euch persönlich zur Verarbeitung helfen.
    Denn Ihr lebt und müßt damit leben lernen und das geht in so einem Fall nich wenn man den Kopf in den Sand steckt.

    Wenn Du quatschen willst schreib mich ruhig an, falls Du das schon kannst und möchtest (geht wohl erst wenn man sich vorgestellt hat).
    LG Henrike

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    mein beileid.

    ich kann dieses suchtverhalten gut nachvollziehen.
    ihm gegensatz zu mph vermitteln schlaftabletten und benzos auch schon bei normaler dosierung angenehme gefühle. in kombination mit einem aufputschmittel kann man die dann noch intensiever genießen. mph kann auch dazu dienen die unangenehmen nebenwirkungen der beruhigungsmittel aufzuheben.
    so nehmen z.b. viele heroinsuchtige zeitweise auch kokain um handlungsfähig zu werden.
    bei uns adslern bewirken aufputschmittel in einer mittleren dosierung eine beruhigung.
    wenn wir die menge extrem steigern werden auch wir wacher.
    der zustand des wachseins an sich ist per se nicht unbeding angenehm.
    dieses empfinden kann sich aber unter einer psychose verändern.
    worin letztlich die ursache der suchtentwicklung bei deinem bruder lag kann ich daher nicht genau nachvollziehen.
    mph allein hat eigentich kein suchtpotenzial.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    Hallo, und mein Beileid! v

    Leider ist es so das u.a das Ritalin dir auch ein so verdammt gutes Gefühl "verleihen" kann das dir alles andere nicht einmal egal ist (wie schon hans moser sagte: net amal ignorieren,... ) und absolut keine Wertigkeit besitzt!! In den Highmomenten ist es so. Das ist jetzt nicht nur bei Ritalin der Fall sondern logischerweise bei jeder Droge oder Substanz die man eben bevorzugt, nicht genug davon bekommt und irgendwann die Kontrolle verliert. Man protokolliert vielleicht um noch ein bissl Kontrolle zu haben (glaubt man). Die Dosen die du beschrieben hast,... Wui,... , sorry. Wie kam der an solche Mengen ran? Und wenn Benzos im Spiel sind,.. Blackouts, ungrade Aktionen, furchtbare Substanzengruppe falsch angewendet.
    Aber es ist eben so als aktiver Suchtcharakter hatt nur die Substanz Priorität, das nimmt das Umfeld, als erster bei jüngeren die Familie, gar nicht so richtig wahr am Anfang, aber im Hinterkopf des Süchtigen baut sich schon längst alles zusammen. Es fällt Angehörigen natürlich schwer, dieser Verlust zu verkraften ist auch grausam, kein Kind sollte vor den Eltern sterben oder unter Geschwistern. Man darf das ganze (sucht) nur nicht persönlich nehmen. Für den Süchtigen bist du der selbe wie immer und er mag dich auch, aber innen (im Kopf) ist die Substanz, das ist das Belohnungsgedächtnis das ihn unter Kontrolle hat. Die Person kann sozusagen nix dafür, ohne der Substanz geht es einfach nicht. Das Los süchtig zu sein ist schwer und ich finde es wirklich schade um deinen Verlust, man bekommt aber auch relativ leicht ran an alles nicht nur Ritalin. Das Ritalin hat ihn einfach ein Glücksgefühl, Geborgenheit und Wärme und Energie gegeben was niemandem ein Mensch dem anderen geben könnte, also keine Mankogschicht.

    Viele Worte um nichts mal wieder von mir, aber ich hoffe du hast ein bissl mehr Einsicht warum. Wollte dir nur klarmachen, er hatte sicherlich liebe für seine Angehörigen, aber leider hat die Substanz bei ihm gewonnen, dafür kann er nix sozusagen, und wer anderer verhindern wär auch nicht möglich gwesen.

    alles gute, noid

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    Das müsstet ihr (Familie) wirlich mit einem Profi (Arzt, spez. Suchtmediziner) besprechen. Es ist sehr schwer, als Laie hier etwas sinnvolles zu sagen, insbesondere zu so einem krassen, komplexen Fall.

    Es fängt schon damit an, dass er ja irgendwann mal eine Psychose diagnostiziert bekommen haben muss... Daraus ergibt sich wieder die Frage, welche Form von Psychose, oder konkret, litt er tatsächlich an einer Schizophrenie mit einhergehenden Wahnvorstellungen, Stimmen hören und so weiter?

    Lassen wir das mal dahingestellt. Jedenfalls ergibt sich aus dieser Diagnose zunächst eher die Wahrscheinleichkeit, dass er nicht mit Antidepressiva, Schlafmitteln, Benzos, sondern vielmehr mit Neuroleptika in sämtlichen Formen, Farben und Dosierungen in Berühung gekommen ist.

    Wenn dem so sei, dann wird der spätere Wunsch nach 10 x 20 mg Mph, zwar nicht gutheissbar, aber erklärlich. Insbesondere dann, wenn er ADHS gehabt haben sollte. Da diese Medikamente den ADHSler oft schon in geringen Dosen total lahm legen, es kommt zu einer totalen Antriebslosigkeit, Mattigkeit, Müdigkeit, zu einem körperlichen Verfall, meist auch in Verbindung mit Verfettung, hohem Blutdruck, Lethargie und Gleichgültigkeit, Verflachung der Affekte, Ausschaltung jeden körperlichens und oder emotionalen Empfindens, Ausschaltung der Sexualität, im Endeffekt zu einer totalen Verstumpfung.

    Dass daraus der Wunsch nach Antriebssteigernden Mittelchen erwachsen kann, kann wie gesagt nicht gutgeheissen werden, wird aber verständlich.

    Die nächste Schwierigkeit ist jetzt, dass wir nicht wissen, ob Dein Bruder jetzt tatsächlich unter einer Psychose litt oder eben ein ADHSler war (oder womöglich beides hatte). Das werden wir wohl auch - leider - nicht mehr erfahren.

    So müssen wir hier schon wieder spekulieren. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass ein wirklicher Psychotiker derart planvoll vorgehen kann, wie es bei Deinem Bruder der Fall gewesen ist. Nach meinem Dafürhalten - ist eine Laienmeinung, bitte bedenke das - kann ein Psychotiker nicht Stimulanzien in einer derartigen Höhe zu sich nehmen, und gleichzeitig so geplant vorgehen...

    Mit geplant meine ich das folgende: Also ich halte von Psychiatern auch nicht unbedingt sehr viel, aber dass ein Psychotiker, vollgedröhnt mit allen möglichen Medikamenten, 6 verschiedenen Ärzten gleichzeitig weissmachen kann, dass er in Wirklichkeit gar kein Psychotiker, sondern ADHSler ist... Also, möglich ist hierzulande ja alles... aber es fällt mir schwer, das zu kapieren... auch dass da keiner gemerkt haben will, um was es ihm wirklich ging, um die Tabletten... deutet eher daraufhin, dass er sehr rational argumentiert hat...

    Wenn Dein Bruder jetzt ein ADHSler gewesen ist, hat er natürlich die Feststellung gemacht, dass MPH auf ihn gar nicht antriebssteigernd wirkt. Dass ist ja auch gar nicht der Sinn von MPH. Der Sinn von Mph bei ADHS ist die Verbesserung der kognitiven Funktionen. Eine unmittelbare Wirkung von MPH auf das Gefühlsleben (Hebung der Stimmung, des Antriebs u.s.w.) kann gar nicht erwünscht sein, weil MPH eben nicht "high" macht, sondern "down", je grösser die Dosis, desto grösser das "Down." Kurz gesprochen, wenn Du jetzt auf dieser Überdosierung unterwegs bist, musst Du Dir jetzt wieder was anderes einwerfen, um diese miese Stimmung auszugleichen. Kurz um, da kommst in Teufels Küche...

    Dabei mag gar nicht angezweifelt werden, dass ADHSler, ihren objektiven Missbrauch von Mph als ein "Highgefühl" oder "Über-den-Dingen-Stehen" oder sonstwas definieren/entschuldigen (?) mögen. Aber das liegt dann weniger an der tatsächlichen Wirkung von Mph, sondern an der mit einer ADHS einhergehenden gestörten Selbstwahrnehmung. So fand der amerikanische Psychiatrieprofessor und Neuropsychologe Russell Barkley heraus ("ADHD and the nature of self-control", dass die Selbstaussagen von ADHSlern über ihre Gefühlswelt, mithin auch über die Auswirkungen von Drogen, Medikamenten u.s.w. auf ihre Gefühlswelt, erst ab einem Alter von 30 bis 35 Jahren überhaupt beginnen, einen realistischen Gehalt anzunehmen. Die Aussage etwa: "Ich nehme 200 mg Mph am Tag. Und fühl mich so wohl wie überhaupt noch nie..." klingt vor diesem Hintergrund zwar dann noch immer hirnverbrannt, wird aber verständlicher.

    Erklärbar wird der Fall Deines Bruders dadurch aber auch nicht. Oberflächlich betrachtet erfüllt er zunächst alle Ingredenzien eines typischen, polytoxikomanischen Verhaltens... Aber das sagt letztlich auch wieder nichts über die psychischen Störungen aus, die dem zugrunde gelegen haben mögen... Eine ADHS alleine kann es schwerlich gewesen sein, das ist schon klar.. Es fällt mir aber auch wirklich schwer, hier an die Psychosetheorie zu glauben...

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    hi xian

    es tut mir echt leid für euer schicksal und was pasiert ist.

    gehirnspezifisch geht diese sache aber nich in meinen schädel rein.
    in vielen gesichtspunkten ist mir alles etwas schleierhaft und ich kanns nicht verstehen.
    wie es möglich ist sich soviel mph zu besorgen auch wenns von verschieden ärzten kommt,den normalerweise steht hier gleich das gesundheitsamt auf der matte der ärzte.
    auch ist mir schleierhaft nach sovielen studien das mph bei adhsler süchtig machen soll.
    wie die auswirkungen bei normalos ist kann ich dir leider net sagen.

    auch hebt man von mph nicht ab alls von einer droge.auf die adhsler wirkt sich dies eher beruhigend aus.
    auch sichtlich kann ich es nicht verstehen warum immer die sachen auf mph geschoben werden.(ist nicht böse gemeind)

    wie du ja selber schreibst nahm er noch benzos und antidepressiva.
    benzos machen auf jedenfall süchtig.

    hier kann dir leider keiner glaub ich die konkerete antwort geben die für dich in ordung sein wird.
    sowohl auch ich und andere hier machten zwischen durch mal ne mph pause und ich kann dir von meiner seite sagen das ich keinerlei süchtige entwicklung an mir beobachtet habe.
    das mein leben diesbezüglich in den pausen chaotisch war kann und will ich nicht bestreiten.
    aber da ich in meiner langen krankheits zeit morvine bekommen habe weiß ich auch wie es ist wenn man ein medikament langsam abdosieren muß.
    bei mph ist keine schrittweise abdosierung notwendig.
    jedenfalls nicht von meiner seite.
    für fragen stehe ich gerne jeder zeit zu verfügung.

    kopf hoch und viel kraft wünsche ich dir.
    LG Andrea

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    Andrea71 schreibt:
    h
    sowohl auch ich und andere hier machten zwischen durch mal ne mph pause und ich kann dir von meiner seite sagen das ich keinerlei süchtige entwicklung an mir beobachtet habe.
    bei mph ist keine schrittweise abdosierung notwendig. Denke doch,... Allgemein eben, und auch ne Frage der Dosis und Einnahmedauer.
    jedenfalls nicht von meiner seite. Du glückliche
    für fragen stehe ich gerne jeder zeit zu verfügung.

    kopf hoch und viel kraft wünsche ich dir.
    LG Andrea
    Also von meiner Seite aus, muß ich sagen das eine Abhängigkeit gegenüber dem Ritalin bei mir hoch ist (Tagesdosis: morgens 1 Rita LA 30, und 16 und 20 Uhr 10 mg). Denn in den Zustand von früher? NEIN!!!! Ich habe zwar keine Entzugserscheinungen verspürt gegenüber MPH, aber die Psychische Seite davon ist eindeutig bei mir zumindest.
    lg noid

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Tod nach Ritalinabhängigkeit und Überdosis

    hey noid

    da bist du ja noch gut dran mit deiner dosierung und ihr männer seit auch nicht den leidlichen hormonschwankungen ausgesetzt.
    ich habe mit meinen beitrag gesagt das es uns supi toll geht ohne mph aber wir entwickeln keine körperliche sucht.
    sicher unsere lebensqualität ist um einiges besser.
    aber einen diabetiker würde man sein insulin auch net weck nehmen aber er etwickelt deswegen noch keine such oder.

    meines erachtens ist dies ein sehr schwerwiegendes thmea aber was solls.
    von meiner dosierung bin ich momentan wenn es dich intresiert auf morgens 20mg retadiert und 10mg unretadiert ,vormittags 5mg unretadiert mittags 20mg retadiert und 5mg unretadiert ,nachtmittags 10mg unretadiert und um 20 uhr 5mg unretadiert und diese dosierung wirkt nicht jeden tag gleich und hab schwierigkeiten zurecht zu kommen zweck hormonumstellung zwei scheren ops.

    LG Andrea

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