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Diskutiere im Thema wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme?? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    hey piccolin@


    das hat man davon wenn man schreibt wie man denkt

    da kann mich niemand wirklich nachvollziehen
    aber fox hat es schon gut erklärt...

    ZWEI GESICHTER:
    das eine, dass mir vertraut ist, das lieb, fürsorglich, sanft ist und dann
    das andere, das gemein, aggressiv, beleidigend ist, nur weil es wieder irgendeinen auslöser gab, den ich nicht erkennen konnte, weil er sich mir nicht mitgeteilt hat.

    ich möchte nicht mehr das seine aussagen soviel macht über meine eigene laune haben.
    außerdem möchte ich lernen,dass am besten alles negative zu überhören.
    was natürlich nicht gehen wird denke ich mal.
    ich komme schon seit der diagnose besser mit seinen verbalen ausbrüchen klar und denke mir immer...ach komm er meint es ja gar nicht so.
    aber oft verlasse ich dann seine wohnung und sitze verletzt und betrübt in meiner wohnung und fühle mich den ganzen lieben langen tag arg unwohl.
    und das sind dinge die mich ärgern,er haut seine sprüche an den kopf und für ihn ist dann gut und vergessen und ich sitze dann wie ein häufchen elend in der ecke.
    obwohl ich vorher gute laune hatte.
    ich bin eine sehr sensible und einfühlsame frau und brauche eigentlich viel harmonie.
    werde aber sicher meinen geliebten menschen nicht aufgeben nur weil er probleme hat oder sich drunter und drüber verhält.
    andere menschen gehen durch viel schlimmere dinge gemeinsam durch.
    nur wenn man ihn fragt, dann will er lieber alleine dadurch und braucht mich nicht.
    und das tut weh,wo man doch selbst helfen möchte.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    guter rat,danke fox
    ich versuchs das nächste mal

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    Hallo liebe feinemilde!

    Mein Mann nimmt heute den 5. Tag seine Medikamente und wir (er auch!) beobachten ihn als könnte er, wenn die Wirkung beginnt, womöglich explodieren. *grins*

    Was Du und auch die Fox so geschrieben habt, berührt mich sehr! Ich beginne an dieser ewigen Aggression und all dem so langsam zu verzweifeln. Nun hoffe ich auf die Wirkung der Medikamente.

    Isr diese Aggession tatsächlich so typisch für ADHS'ler? Was ist das? Warum verletzt man Menschen, die man doch eigentlich liebt?

    Ich würde sehr gerne mal lesen, wie es bei Euch weitergeht. Bei uns kann ich zur Zeit noch nichts einschätzen. Jedenfalls drücke ich Euch wirklich ganz feste die Daumen!

    Liebe Grüße, nettefrau02

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 4

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    "Isr diese Aggession tatsächlich so typisch für ADHS'ler? Was ist das? Warum verletzt man Menschen, die man doch eigentlich liebt?"


    das ist schwierig zu erklären. wie sicher schon bemerkt, kennen ADSler gerne die "extremen". Wenn ich jemanden den ich mag mit Worten verletze, dann fällt mir das im ersten moment nicht auf, weil ich so in rage bin. Es ist wie ein seltsamer Rausch, der nicht zu kontrollieren ist. Und 5 Minuten später frage ich mich oft, warum ich mich so aufgeregt habe. Warum ich mich über so etwas Banales so aufgeregt habe und fühle mich natürlich elend - das ist typisch und es lässt sich einfach schwer kontrollieren finde ich. Hier helfen die Medikamente auch sehr gut.
    Es würde mich freuen, wenn bei euch alles bestens läuft.
    Bei mir haben leider die Nebenwirkungen überwogen und ich musste auf ein anderes Medikament umsteigen. Das scheint aber eher eine Ausnahme zu sein. Also viel Erfolg =)

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 34

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    Hallo,

    seit einem Jahr nehme ich Medikamente, und ich hatte zu Beginn sogar noch viel mehr Bedenken als mein Partner (und erst recht als ich den Beipackzettel das erste Mal las - inzwischen lese ich ihn einfach nicht mehr und kann nur empfehlen, es auch nicht zu gründlich zu tun....)....
    Anfänglich habe ich überhaupt nicht gemerkt, dass ich Medikamente nehme und auch heute merkt man es von meiner Grundart her nicht... man merkt allerdings sofort, wenn ich sie nicht nehme, denn auf einmal werden die kleinen Alltäglichkeiten, die inzwischen ganz selbstverständlich von der Hand laufen, wieder zu einem großen Problem: fünf Dinge auf einmal anfangen, dafür keines zu Ende bringen, das wichtige Formular vergessen, dafür aber jeden anderen Schrott dabei usw.

    Es war ein sehr schleichender Prozess, der weder mir selbst noch meinem Partner groß aufgefallen ist... nach etwa drei Monaten haben wir in der Rückschau gemerkt, was sich alles eigenltich verändert hat, ohne dass wir es direkt bemerkten...
    Es war kein Holla-Effekt, im Sinne einer Droge, dass im Moment der Wirkung Mr oder Mrs "Anders" aus dem Mantel schlüpft...

    Meine Kollegen sehen eine Veränderung an meinem Arbeitsplatz und meine Schüler daran, dass ich nicht mehr vergesse, dass ich die Hausaufgaben einsammeln wollte.... (also, die finden das gar nicht lustig - und können es sich nicht erklären....) - aber ich wollte Dir Entwarnung signalisieren: der Mensch bleibt der Gleiche, nur das Chaos wird ruhiger...:-)

    Sei froh, dass Dein Partner sich auf den Weg begeben hat - wenn man sich selbst nicht mehr so hasst, weil man so viel versemmelt, dann wird automatisch das Gemüt entspannter...:-) Es kann nur ein Aufwärts für Euch geben - und Dir das große Kompliment, dass Du Dich informierst! Das habe ich seit der Diagnose als das Wichtigste empfunden: darüber reden können mit dem Gefühl, meinen Partner interessiert es und versucht es zu verstehen und das Gefühl, dass er mich auf dem Weg begleitet, denn er ist lang....:-)

    Hut ab!!!
    Liebe Grüße
    Vicky

  6. #16
    fox


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 61

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    hallo nettefrau02, hallo nomac,
    leider kamen bei meinem auch schleichend nebenwirkungen. irgendwann kams dann bei uns auch zum crash, er ging im streit, setzte die pillen ab und hat seither nicht mehr zurückgefunden. nichtmal das "brücke bauen" meinerseits hat geholfen. er fühlt sich jetzt ganz wohl so, lt. seiner aussage.

    tja, keine ahnung. er hat sich dafür entschieden, sich nicht mehr weiter um sein adhs zu kümmern. so scheint es zumindest, denn arzt- und therapietermine scheint er auch nicht wahrzunehmen...

    die medis können unterstützen, haben sie auch anfangs sehr, bis halt die nebenwirkungen kamen...
    allerdings muss der betroffene es auch wirklich wollen und nicht aufgeben, wenn es nicht die richtigen medis waren, sondern nach alternativen suchen. wenn er es wirklich will, wird sich sicher ein weg finden lassen...

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    danke vicky 1971,


    sehr liebe worte von dir..
    na klar,wenn ich diesen menschen liebe,dann gehört das doch wohl mehr als dazu..
    in schlechten wie in guten zeiten heißt es doch..AUCH OHNE TRAUSCHEIN...
    momentan gehts ihm und dann gleichzeitig bzw auch uns sehr gut...ich hoffe das bleibt so...obwohl für mich an erster stelle steht,dass er erstmal zurecht kommt und sich endlich in seinem leben wohl fühlt.
    dieses nicht verstanden werden und nicht zu können wie man will und gleichzeitig noch unruhe in sich zu haben und keinem gerechtwerden zu können(weil niemand diese art und weise versteht)diese ganzen jahre vor der diagnose stell ich mir ganz schrecklich vor...
    verdammt einsam...daher gönne ich ihm jedes grinsen,jeden fröhlichen blick und jedes kleine stückchen selbstvertrauen was er erreicht..

    liebe grüße
    genießt die sonne....

    eure feinemilde

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    feinemilde schreibt:
    in schlechten wie in guten zeiten heißt es doch..AUCH OHNE TRAUSCHEIN...
    genau daran muss ich auch die ganze zeit denken...
    denn mein verlobter hat nach über 3 monaten beziehungspause(die meine idee war,wegen zuviel und zu heftigen streitereien...) gesagt,er macht endgültig schluss,sieht keinen ausweg mehr(kam recht plötzlich,eine woche vorher hat er noch mit mir kuscheln wollen und mich vermisst....).
    und da wir verlobt waren und ich erst jetzt anfang des monats von ADS und HSP las und da 90% auf mich zutrifft,sagte ich:
    "warte mit der entscheidung bis meine diagnose gemacht worden ist und ich weiß,was für hilfen ich bekomme"
    wollte er aber nicht,hat wohl zuviel angst,dass wir uns weiterhin,wie er es nennt "gegenseitig zerstören".
    und DAS ist mein dilemma,denn er hatte mir ja einen antrag gemacht...in guten wie in schlechten zeiten.versteh das nicht...also mein kopf versteht seine gründe,mein herz kapituliert.

  9. #19
    fox


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 61

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    hallo flopsi,
    ich kan gut nachempfinden, wie du dich fühlst, stecke in ähnlicher situation, nur mit vertauschten rollen.
    eine trennung tut immer weh, eine auf zeit finde ich aber noch viel schmerzhafter, da man gar nicht mehr weiß, woran man ist. mein (jetzt leider)ex hat auch irgendwann nur noch das weite gesucht und ich hab bei ihm nichts mehr erkennen können, was eine beziehung ausmacht. letztlich habe ich es dann beendet. einfach, weil es zu sehr weh tat und ich mich endlich wieder vorwärts bewegen wollte...
    mittlerweile bin ich ein wenig zur ruhe gekommen und hab vor allem, was noch viel wichtiger ist, zu mir selbst gefunden.
    grad, wenn das thema ads erst im erwachsenenalter, im laufe einer beziehung, auf den tisch kommt, hat man erst mal eine ganze menge zu verarbeiten, der betroffene, wie auch der partner. vielleicht ist es besser, wenn du jetzt erst einmal für dich allein DEINEN weg zu dir findest, dich mit dir und ads auseinandersetzt.
    nur, wer mit sich selbst im reinen ist, kann wirklich für jemand anderen da sein...

    LG fox

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 703

    AW: wie weit verändert sich der mensch mit medikamenteneinnahme??

    @fox:
    während der pause war ihm(weil ichs ihm sagte) aber immer klar,dass auch ich einen 2.versuch mit ihm starten möchte...(ist mir wichtig zu erwähnen).

    mit dem sich-erstmal-selbst-damit-auseinandersetzen-müssen hast du auf jeden fall recht.ich hoffe nur,er begleitet mich etwas dabei.er sagt nämlich,er ist weiterhin für mich da und wir können uns bald (nach meiner klausur nächsten monat,bin zZ im unistress) treffen zum quatschen.

    hoffe halt,dass er sieht und versteht,dass viele meine "eigenarten" und auch zum teil unsere probleme mit ADS in zusammenhang stehen-und das somit eben noch nicht alles versucht wurde (versucht werden konnte,weil ich nichts davon wusste bisher),um unsere liebe zu retten.

    tut mir leid für dich mit der trennung.aber ich hab das gefühl,du hast richtig gehandelt und es war die für dich richtige entscheidung.wenn man keine liebe mehr spürt von der seite des anderen,ist es wohl wirklich zeit,zu gehen...(und genau das ist bei ihm und mir eben anders...)

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