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Diskutiere im Thema Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Hallo Himmelhoch, ich hätte Dir gern direkt geantwortet,
    nur find ich mich noch nicht wirklich hier zurecht.
    Mit meiner kraft zu Ende war ich im letzten Jahr, da wußten wir es noch nicht. Konnten nicht miteinander umgehen, verstanden uns nicht,
    Ich habe einen Suicid-Versuch hinter mir,den ich wie durch ein Wunder überlebte,
    1Jahr Trennung ohne Kontakt folgte.
    Seit 3 Monaten reden wir, weinen wir , freuen uns.
    Klar frißt es mich manchmal an, aber ich möchte es lernen,
    Ich möchte verstehen.
    Und für meine Kraft habe ich einige "beste freunde", die mich immer wieder tragen.

    Und allen Anderen möchte ich sagen,
    schaut euch die positiven Eigenschaften an,
    seht wie sensibel und gefühlvoll diese Menschen sind.
    Geniesst ihr ihr nicht das ständige Abenteuer "Leben"?

    Für mich ein Grund mehr zu kämpfen.
    Ich hoffe nicht, daß ich zu blauäugig bin.
    Ich liebe ihn.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Liebe Carmanmaus!
    Ich drücke Dich mal ganz lieb und bin traurig über Deine vergangene Verzweiflung! Schau nach vorne und höre auf Dein Herz - ich drücke Dir
    auf jeden Fall ganz fest die Daumen für Deine Liebe!

  3. #13
    Burningdevil

    Gast

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Liebe carmanmaus ,

    Gib bitte nicht auf ,

    ich habe adhs und glaube mir Dein Mann tut nichts mit absicht ,

    ich habe zwei Töchter die eine hat ADS (mein träumerle) und die andere ADHS (blindkopie von mir)

    ehe ich meine Diagnose im dez.2009 bekam , hatte ich einen schweren kampf hinter mir der mir fast das genick gebrochen hätte.

    Für die Kinder haben mein ex gatte und ich bei einer ad(h)s spezialistin sitzungen gehabt damit wir lernen was diese Kinder brauchen .

    Ich hatte immer zuviel verständnis , er zu wenig .

    Im grunde kann man die erwachsenen so sehen wie die kinder ,

    was ich als kind nicht lernen konnte weil ich einfach nicht abspeichern kann ,
    das werde ich als erwachsener auch nicht können .

    Wenn die diagnose endlich da ist und der partner eingestellt ist mit hilfe therapie und medis , wird er alles neu lernen .

    Der leidensdruck bei adhs erwachsenen ist sehr groß , denn er glaub nie zu genügen , fühlt sich ewig kritisiert usw. weil er über jahre nur solches kennen gelernt hat .

    Unsere umwelt bzw. die gesellschaft akzeptiert halt nur funktionierende als normal geltende wesen .

    Gib nicht auf ..... sei dir sicher deine geduld und Liebe wird belohnt werden .

    wenn es dir phasenweise zu schwer wird ... lass dir auch helfen , denn angehörige brauchen psychische unterstützung um nicht selbst daran zu zerbrechen . sonst fühlt ihr euch wie wir uns immer fühlen .


    kopf hoch und niemals hoffnung aufgeben


    lg burning


  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Hallo und guten Morgen,
    vielen vielen Dank für eure Antworten.
    Nein ich möchte nicht aufgeben.
    ICH habe im Moment die Kraft für zwei.
    Aber wie lange noch?

    Zu euren Tips möchte ich noch anfügen,
    Mein Partner wird NIEMALS Medikamente nehmen.
    Er recherchiert überall, befasst sich sehr damit.
    Psychologen, Ärzte geht nicht im Moment,
    er ist nicht Krankenversichert.
    Und er ist überzeugt,
    dass er schon alles weiss,
    sich selbst am besten kennt,
    und jedem Psychologen etwas vormachen würde.

    Ich weiss, ich weiss....

    Ich selbst bin in psychologischer behandlund,
    und vor jeder Sitzung bekomme ich Aufträge von ihm, was ich alles fragen und bearbeiten soll.

    meine gegenargumente sind dann nur
    1. meine Psychologin kennt sich in keinster Weise aus mit ADHS,
    sie gibt selbst zu, daß sie nur sehr wenig weiss darüber.
    wenn ich dann mal erzähle findet sie alles spannend und lernt von mir.
    Ausserdem gehe ich ja nicht wegen oder für ihn dorthin.
    Sondern weil ich ja auch noch so meine Probleme habe.

    Noch kann ich das alles gelassen und oft mit humor sehen,
    aber wie lange noch?

    Deshalb bin ich Hier und suche Menschen, die mir auf meine Fragen,
    die sicher bald kommen antworten können.

    Im Moment habe ich ein aktuelles Problem.

    Er ist in einer Depression,
    weil ADHS ist keine Krankheit.
    Er ist ja nur anders.
    Gut . Ich lasse es stehen.

    Er muß neue Strukturen finden,
    einen neuen Weg,
    weil ihn die Vergangenheit einholt,
    und er sich Gedanken macht, was alles in seinem leben schief gelaufen ist.
    Welche Menschen auf der Strecke geblieben sind.

    Meine Antwort, dass er die vergangenheit nicht mehr verändern kann,
    nimmt er eigenartigerweise an.

    Mein Problem jetzt.

    Wenn er für sich (wir wohnen 60 km auseinander), seine Strukturen findet, ist das ok. Braucht jeder, ganz besonders ADSler.

    Nur wird er dann danach leben, sich organisieren.
    Und dann komme ich irgendwann wieder dazu und störe diese strukturen, die er sich mühsam erarbeitet hat.
    so ist die Katastrophe dann schon wieder vorprogrammiert.

    Meine Bitte, gemeinsame Strukturen aufubauen, neben eigenen
    übergeht er geflissentlich.
    Das einzige Thema bei dem er sagt, ich weiss nicht wie.

    Ich weiss aber aus der Vergangenheit, dass es anders nicht funktionieren kann,
    ohne dass er oder ich abstürze.

    Und wenn er sich nicht darauf einlassen kann,
    bleibt mir nur der weg der Trennung.
    Das möchte ich auf keinen Fall.
    Aber ich muß auf mich achten.

    wir sind uns jetzt einige zeit aus dem weg gegangen (8 tage),
    haben viel telefoniert und geschrieben.Aber diesem thema geht er völlig aus dem Weg.

    Ich habe sehr viel Geduld für andere Menschen,
    nur nicht mit mir.
    Ich möchte es geregelt haben, damit auch ich weiterkomme.

    Meine Frage :
    Bin ich zu forsch?
    verlange ich vielleicht zu viel?
    Soll ich noch warten und ihm nicht die Pistole auf die Brust setzten?

    was meint ihr?


    euch ein wunderbares Wochenende

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Guten Morgen,
    Ich bin so traurig, denn ich habe es nicht geschafft
    die Geduld auf zu bringen.

    Ich habe es nicht geschafft zu warten,
    so lange wie er es sich gewünscht hat.

    Ich habe es nicht geschafft
    die Ignoranz von mir fern zu halten.

    ICH HABE AUFGEGEBEN.

    In den letzten 4 Wochen haben wir uns nur noch sporadisch
    gesehen oder gessprochen.
    Am Telefon hatte ich immer das Gefühl,
    ich langweile ihn.

    Wenn wir uns sahen, hatte ich städig das Gefühl
    gar nicht da zu sein.

    Da wir ja erst vor 4 monaten erst wieder zusammen gefunden hatten,
    haben wir die erste Zeit allein verbracht.

    Vor einiger Zeit fing er dann an ,
    seine Freunde, die alle weiter weg wohnen über das Wochenende zu besuchen.
    Ich hatte das Gefühl,
    er versteckt mich.
    So kannte ich das vorher nicht.
    Er war immer so stolz, wenn ich mit ihm fuhr.
    Wenn er nicht allein war.

    Ich bin so traurig, daß ich nicht die Kraft besitzte es auszuhalten.

    ich danke euch für euren Mut und die Unterstützung,
    die ihr mir in der Zeit gegeben habt.
    Aber ich bin wohl doch zu schwach.

    liebe Grüße

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    traurig

    ist schwierig das mit anzulesen was hier steht

    habe das schon mal gedacht beim Lesen hier: manchmal wäre es besser eine Sollbruchstelle zu aktivieren, als leidend auzuharren bis alles krank und verkrampft ist. Das wäre dann nicht einfach nur ein "Aufgeben" sondern eher ein "Entschlussfassen" gewesen: Man hat die eigenen Kraftreserven beurteilt und das Unternehmen als aussichtslos beurteilt.

    Da zieht man endlich einen Strich drunter und es gibt Raum für einen Neuanfang (im Anschluss ans Wundenlecken)

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Oh danke Strup,
    ich lechze im Moment nach solchem Trost.

    Ich möchte nicht in Selbstmittleid verfallen.
    Ich möchte auch keine Wunden lecken.
    ( was ich aber dennoch tu )

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    da kommst du nicht drumherum
    Es ist schon OK, das Wundenlecken
    aber mach dir keine Vorwürfe

    Die Situation vorher war ja echt schwierig. Das mit dem Runterziehen des Partners ist gefährlicher als man sich eingestehen möchte.

    Es ist (krasser Vergleich) wie bei einer Seilschaft am Berg: Entweder schafft man es, sich darauf zu einigen, dass beide zusammen funktionieren oder dann muss man die Knoten lösen und jeder geht für sich.
    Die beiden Einzelgänger können sich ja dann oben auf dem Gipfel wieder treffen. (Best case)

    Aber wenn die Seilschaft nicht zusammenspielt und einer sich erlaubt, immer wieder wie ein Verrückter nach unten zu ziehen, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten:
    A) Das Seil durchschneiden und den anderen in seine Richtung ziehen lassen oder
    B) beide stürzen ab. (worst case)

    Ich darf keine grossen Sprüche reissen, denn ich bin selber eher derjenige, der unten hängt wie ein Klotz, während die andern Halt greifen und hart kämpfen müssen. Aber ich begebe mich nicht auf solche Bergtouren, wo man angeseilt sein muss (im übertragenen Sinn).

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Ja und für andere Menschen handeln ist immer einfacher,
    als an sich.

    Ich schaff das schon

  10. #20
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Völlige Hilflosigkeit, trauer und ,, naja einfach... am Ende

    Eigentlich versucht man nur zu helfen.... zu helfen einem Menschen den man über ALLES liebt und dennoch so oft diese Rückschläge. das Gefühl ist eigentlich nicht genau zu beschreiben wenn man sieht wie der mensch der einem alles bedeutet leidet und dem jeder tag so schwer fällt. was kann man tun? welches ist der richtige weg? was hilft dabei wirklich? ich glaube ein rezept dafür gibt es nicht. man muss nur unwahrscheinlich viel kraft ausdauer und den größten willen besitzen alles für den Partner und somit für seine Beziehung zu tun. das einzige Rezept ist die Liebe und die muss verstanden sein und werden.

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