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Diskutiere im Thema Alles auf Anfang im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    Alles auf Anfang

    Es ist ca. 12 Jahre her, das bei meiner Tochter (19) eine Aufmerksamkeitsstörung festgestellt wurde. Sie nahm verschiedene Medikamente, die keine Änderung brachten. Also Thema ADHS erledigt und es liegt an uns, das wir nicht richtig Erziehen Wir haben chaotische Jahre hinter uns, die mich so manches Mal an den Rande des Wahnsinns brachten. Letztes Jahr hatte ich einen Zusammenbruch, weil ich einfach keine Kraft mehr hatte. Immer wieder hieß es, ich mische mich zu viel ein, ich soll meine Tochter in Ruhe lassen, sie muss selber tief fallen, damit sie ihr Leben auf die Reihe bekommt usw usw. Aber wenn sie sich dabei selber im Weg steht und nicht weiß wie sie da raus kommt, oder bin ich da wieder zu empfindlich und mische ich mich wieder ein?
    Mich überfordert das ganze wieder, ich weiß nicht wo ich anfangen soll


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  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 8.100

    AW: Alles auf Anfang

    Hallo Lametta,

    ich sehe, dir hat noch niemand geantwortet. Mütter und Töchter, da kann ich nicht wegsehen.... Deshalb habe ich mich trotz Urlaubsruhe eingeloggt.

    Auch wenn bei deiner Tochter im Kindesalter ADHS-Medikamente nicht angeschlagen haben, kann sie doch betroffen sein.

    Dieses "sie muss tief fallen...." ist grausam. Unsere Kinder brauchen unsere Unterstützung länger, denn ADHS-Betroffene haben in der Regel eine Reifeverzoegerung .
    Du kannst mal das online-Buch "myadhs.com" lesen. Die Bücher von Cordula Neuhaus und Helga Simchen könnten für dich interessant sein. Und die homepage v ADHS Deutschland r. V. Dort gibt es auch eine Telefonberatung.

    Ich habe jetzt auf die Schnelle michts drüber gelesen, wo es bei deiner Tochter genau hakt. Meine hat für alles etwas länger gebraucht. Na ja, eher viel!

    Dir alles Gute!
    Liebe Grüße
    Gretchen

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Alles auf Anfang

    Gretchen schreibt:
    Hallo Lametta,

    ich sehe, dir hat noch niemand geantwortet. Mütter und Töchter, da kann ich nicht wegsehen.... Deshalb habe ich mich trotz Urlaubsruhe eingeloggt.

    Auch wenn bei deiner Tochter im Kindesalter ADHS-Medikamente nicht angeschlagen haben, kann sie doch betroffen sein.

    Dieses "sie muss tief fallen...." ist grausam. Unsere Kinder brauchen unsere Unterstützung länger, denn ADHS-Betroffene haben in der Regel eine Reifeverzoegerung .
    Du kannst mal das online-Buch "myadhs.com" lesen. Die Bücher von Cordula Neuhaus und Helga Simchen könnten für dich interessant sein. Und die homepage v ADHS Deutschland r. V. Dort gibt es auch eine Telefonberatung.

    Ich habe jetzt auf die Schnelle michts drüber gelesen, wo es bei deiner Tochter genau hakt. Meine hat für alles etwas länger gebraucht. Na ja, eher viel!

    Dir alles Gute!
    Liebe Grüße
    Gretchen
    Danke für die Antwort, ich werde Morgen versuchen die Situation etwas näher zu beschreiben

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  4. #4
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Alles auf Anfang

    Wo ist Alles hin, ich hatte so viel geschrieben
    Geändert von Lametta (12.08.2017 um 00:12 Uhr) Grund: Ich hatte mehr geschrieben

  5. #5
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Alles auf Anfang

    Also wieder neu. Sie hat Konzentrationsprobleme, liest nicht gerne, es bleibt nichts hängen.
    Das ganze wird dadurch nicht besser, da sie nur auf einem Auge sieht.
    Sie muss alles im Vorfeld planen und oh weh es funktioniert dann nicht oder es ändert sich etwas, Panik, Panik, Panik. Sie macht Prüfungen am besten 2x mal, auch wenn sie dann beim ersten mal durchfällt, damit sie weiß was auf sie zu kommt oder auch wenn Veranstaltungen sind, am besten erst mal alles abchecken. In manchen Dingen gibt sie schnell auf, beim kleinsten Problem oder Kritik schmeißt sie Alles hin und macht nicht weiter. Sei hat schon einige Praktikas gemacht und beim kleinsten Problem, "Nein, das will ich nicht machen" Manchmal denke ich das sie mit 19 Jahren noch nicht so weit ist wie Andere in ihrem Alter. Sie kann auch sehr wütend und auch genauso traurig sein.
    Spontane Ideen werden erst mal schnell verneint aber dann evt. für gut empfunden.Sie steht sich selbst im Weg. Usw, usw.....

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.653

    AW: Alles auf Anfang

    Hallo Lametta,

    was möchte sie selbst denn? Du kannst einer 19-jährigen ja (leider) nicht vorschreiben, ob und zu welchem Arzt sie geht.

    Immer wieder hieß es, ich mische mich zu viel ein, ich soll meine Tochter in Ruhe lassen, sie muss selber tief fallen, damit sie ihr Leben auf die Reihe bekommt usw usw.
    Das ist zynisch. Denn einerseits ist es ein Riesenunterschied, ob eine junge Frau mit Schwierigkeiten hilfreiche Eltern an der Seite hat oder nicht. Andererseits muss eine Erwachsene selbst Verantwortung übernehmen. Oder es lernen.

    Klar ist, sie kann ADHS haben, auch wenn damals die Medis nicht wirkten. Da habt ihr vielleicht zu früh aufgegeben. Aber darüber trauern hilft nicht weiter, und außerdem habt ihr es ja nicht aus Bosheit gemacht. Es gibt schlimmere, viel schlimmere Elternfehler.

    Jetzt ist es wichtig, nach vorne zu schauen. Eine richtige Behandlung mit 19 beginnen ist besser als mit 40. Aber gegen den Willen deiner Tochter funktioniert es nicht.

    Viele Grüße und alles Gute https://adhs-chaoten.net/images/smilies/001.gif
    4. Klavierkonzert

  7. #7
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Alles auf Anfang

    Danke für die Antwort Mir geht es darum, wie gehe ich mit manchen Situationen um. Wie unterstütze ich sie am besten ohne mich zu viel "einzumischen"
    Ich bräuchte so eine Art "Coaching" Momentan lese ich mich durch sämliche Bücher oder Infos im Internet um alles besser zu verstehen.
    Sie weiß selbst nicht was sie machen soll. Es ist ihr zu viel sich damit auseinander zu setzen. Wenn ich ihr mal vorschlage etwas darüber zu lesen, war das schon zu viel des Guten. Dann hällt sie mir vor was sie alles zu tun hat, mit der Schule und allem, sie ist gleich überfordert mit der Situation.


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