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Diskutiere im Thema Wie können wir unserem Freund helfen? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Sunshine

    Gast

    AW: Wie können wir unserem Freund helfen?

    Hilfesuchend schreibt:


    Ich denke, egal ob unser Freund nun ADS/ADHS, ein Schilddrüsenproblem oder sonst irgend etwas anderes haben könnte, sollten wir das Gespräch suchen. Wir werden uns noch überlegen wie man dies am besten angehen sollte, aber alles stillschweigend hinnehmen verfrustet uns und wird dafür sorgen, dass über kurz oder lang die Freundschaft zerbrechen wird.
    Vielen Dank Linda, mit diesem Satz sprichst Du mir aus der Seele Ich finde es toll, das ihr noch einmal versucht das Gespräch zu suchen. Es wird bestimmt nicht leicht für euch, aber ich drücke euch ganz fest die Daumen!!!

    Vielleicht magst Du ja mal wieder kommen und uns berichten, was passiert ist? Auch wenn eurer Freund kein ADHS haben sollte, so kann er sich doch glücklich schätzen, solche Freunde wie euch zu haben... das wollte ich noch mal kurz sagen und wenn er es doch hat, würden wir uns freuen, euch alle hier wieder zu sehen!


    Liebe Grüße
    Sunshine

    P.S: wenn ihr noch mehr gute Buchtipps benötigt, einfach Bescheid sagen

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Wie können wir unserem Freund helfen?

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wollte mich ja nochmal melden und euch Bescheid geben, wie es gelaufen ist. Anscheinend geht die Geschichte nicht gut aus.

    Wir haben unserem Freund einen Brief geschrieben, indem wir ihm nett auf verschiedene Sachen hingewiesen haben, ihm aber gleichzeitig mitgeteilt haben, dass wir nicht mehr können, wenn sich nicht etwas Grundlegendes ändert. Wir haben ihm auch unsere Hilfe angeboten und unsere Vermutung - ADHS - mitgeteilt.

    Erstmal geschah nix.

    Einige Zeit später hat er dann um eine Aussprache gebeten. Er hat uns erzählt, dass er als Kind zwar ADHS hatte - auch mit Medikamenten behandelt worden sei, dass dies aber nicht bedeuten würde, dass er jetzt auch krank wäre. Alles Reden, dass die Krankheit nicht auswächst (so wie wir es in Büchern gelesen hatten), half nix. Beschäftigen will er sich natürlich nicht mit der Thematik. So wie er denkt und handelt ist alles richtig, nur alle anderen um ihn herum scheinen falsch zu sein. Er hat uns auch klar und deutlich gesagt, dass er sich für niemanden auf der Welt ändern wird, er sehe es auch gar nicht ein warum. Er hat den Brief auch nicht als Hilfe angesehen, eher als Kritik in seiner ganzen Person.

    Wieder Funkstille. Bis dann folgendes geschah: Er schrieb meinem Freund eine E-Mail:
    Er hätte sehr lange nachgedacht und kann nicht verstehen, dass er doch so viel für uns getan hat und wir das gar nicht schätzen würden.
    (Aber eine Freundschaft ist doch soviel mehr als nur Geben und Nehmen!!! - Vertrauen, Respekt, Zuverlässigkeit und noch so viel mehr.)
    Außerdem würde mein Freund alles falsch sehen und einschätzen, geschuldet von den negativen Einflüssen einer bestimmten Person! etc. etc. Anscheindend soll ich diesen negativen Einfluss der bestimmten Person darstellen.

    Ich versteh die Welt nicht mehr. Wir wollten ihm doch nur helfen und jetzt eskaliert alles. Es ist alles so aussichtslos.

    Liebe Grüße
    Linda

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 100

    AW: Wie können wir unserem Freund helfen?

    Hilfesuchend schreibt:
    Ich versteh die Welt nicht mehr. Wir wollten ihm doch nur helfen und jetzt eskaliert alles. Es ist alles so aussichtslos.
    Solange er keinerlei Einsicht zeigt ist es eventuell wirklich recht aussichtslos...
    Die Einsicht kann ja aber noch kommen.

    Nachdem Ihr ihm zur Einsicht derzeit offensichtlich nicht verhelfen könnt, wäre es vielleicht sinnvoll, wenn ihr euch vorerst zurück ziehen würdet, bevor ihr euch so verkracht, dass es zum endgültigen Bruch kommt. Vielleicht könnt ihr euch distanzieren mit dem klar ausgedrückten Angebot, dass er auf euch zählen kann, wenn er was ändern will.

    Wenn (falls) er dann irgendwann den "Klick" erfährt und anfängt klar zu denken, wird er froh sein, wenn es noch Leute gibt, zu denen er zurück kommen kann und die noch (wieder) für ihn da sind. Dann braucht er das nämlich wirklich, wahrscheinlich viel mehr als jetzt, wo er die Hilfsangebote offensichtlich nicht bereit ist zu nutzen.

    Naja, ihr müsst wissen, ist ja eure Situation. Ich hoffe halt, dass er dann noch Freunde hat, wenn er sie wieder genießen kann.

    Grüße,


    V

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