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Diskutiere im Thema Warum seid ihr so ? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Warum seid ihr so ?

    Danke dass du geantwortet hast. Die Pinguin-Sache ist ganz leicht,aber ich geh bis Sonntag Abend nicht an den PC wegen Auslandsbesuch. Auf dem SM ist es zu mühsam.

    Jane Austen war brillant in der Beschreibung des Inneren der Menschen. Obwohl die Verfilmungen gut sind, sollte man sie lesen. Macht dir die akzentuierte Borderline-Tendenz auch sonst Probleme?

    Ich habe meinen Mann sehr jung kennen gelernt, da ist man sicher noch offener, sich auf den anderen einzulassen. Und ich habe eher das Problem, das mein Mann immer mit mir zusammen sein will.

    Deshalb geh ich mal besser schlafen. Gute Nacht

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Warum seid ihr so ?

    Wow, ich habe großen Respekt vor Menschen die eine Beziehung so lang führen können. Das gibt es heute ja kaum noch. Jeder ist ersetzbar, Liebe ist ein Konsumgut und der Mensch ein Objekt. Das ist so eher mein Gefühl, wenn ich mich so in der Umgebung umsehe. Was ist so schlimm daran mit jemanden den man liebt viel Zeit zu verbringen? (Das ist jetzt keine rhetorische Frage) Ich versteh's wirklich einfach nicht. Ich mein, ich bin auch nicht mit jedem Menschen gern ständig zusammen, ich bin eigentlich eher misanthropisch (fühl mich in Menschenmengen unwohl, mich nerven andere Menschen extrem, gehe überhaupt nicht gern einkaufen und hasse Körperkontakt zu fremden Menschen) und habe auch kein Problem mal allein zu sein, aber mit jemanden den man liebt und sich auch bei ihm wohlfühlt, möchte man doch Zeit verbringen, zumindest geht es mir so. Ich mein, man sucht sich doch in der Liebe möglichst jemanden mit dem man gern Zeit verbringt und mit dem man harmoniert und sich wohl fühlt. Ach mein Kopf ist so verwirrt gerade...kann auch nicht wirklich einen klaren Gedanken fassen. Das zum Beispiel, ist eine der Auswirkungen der Borderlinestörung: ständiges Grübeln, bis man jegliche Idee verloren hat, dadurch natürlich Schlaflosigkeit, dadurch vermehrt Alkoholkonsum (ich möchte den Kopf auskriegen und endlich schlafen, ohne schrecke ich ständig hoch und es ist so wie eine Panikattacke, die gaaaanze Nacht.) Das Gute bei mir ist, dass diese Symptome nicht ohne Grund auftreten, also dass ich immer nen Auslöser brauch, aber dann reagiere ich über, wirklich über und werde zu einem kleinen, schreienden, bockigen Kind und leichtsinnig, impulsiv, verliere oft jegliche Kontrolle und bin zu keinem vernünftigen Handeln bzw. Gespräch mehr fähig. Es ist immer unterschiedlich stark ausgeprägt, je nachdem wie stark mich irgendetwas von außen belastet, aber es ist immer keine normale Reaktion. Und ich kann auch nicht anders. Ich schäme mich jedes Mal hinterher für mein heftiges Verhalten, aber ich kanns nicht kontrollieren...es muss einfach raus. Ich war schon immer sehr impulsiv und auch selbstverletzend (hab als Kind immer mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen, wenns mir nicht gut ging...) Heute ist das eher eine exzessive Lebensweise und ein selbstzerstörerisches Verhalten...viel saufen, wenig Schlaf, riskante Aktionen. Ich bin sonst eigentlich ein sehr vernünftiger Mensch, jemand bei dem viele Freunde Rat suchen, der auch immer sehr kontrolliert rüber kommt. Nur wenige kennen die andere Seite, da mich auch nur wenige wirklich verletzen können und so eine Überreaktion auslösen können. So richtig steige ich immer noch nicht dahinter...war auch noch nicht längere Zeit in Therapie deswegen...Ich merke es bessert sich auch, da ich sehr an mir arbeite. Die Anfälle sind seltener und nur bei für mich wirklich heftigen Ereignissen von denen ich dieses Jahr jedoch schon zwei hatte, daher fühlt es sich gerade so an als würde es mir den Boden unter den Füßen wegziehen.

    So genug von meinem Splin....

    Was hast du denn für einen Auslandsbesuch? Wie geht ihr zwei denn damit um, dass dein Mann dich öfter sehen will als du ihn? Was ist dein Geheimnis eine lange Beziehung zu führen?

    So das ist ganz schön viel geworden...
    Bis Sonntag, ich freu mich schon auf die Pinguine

    LG

  3. #23
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: Warum seid ihr so ?

    Ich möchte nur ein paar Stichworte dazu nennen. Ich bin derzeit nämlich psychisch nicht so fit, weil ich mein leben neu ausrichten und .....

    ADHS ist sinnbildlich nur eine andere Schaltung im Gehirn. Dadurch laufen einfach viele Denkprozesse anders ab und dementsprechend auch das Feedback aus der Umgebung.

    Manchmal brauchen wir einwenig zeit und müssen lernen, das da ein Mensch ist, der uns liebt und wir auch lieben können. Das bedeutet auch sich zu öffnen. Leider sind wir emotional oft Weicheier und Sensibelchen. Dieses liegt nicht ausschließlich am ADHS/ADS, sondern oftmals an der Erfahrungen der Zurückweisung, an das übergangen werden und ... weil wir eben anders sind.
    Aus einen Trainerlehrgang ist mir der Satz tief eingebrannt: wir müssen Kinder stark machen. Dies gilt für ADHS/ADSler umso mehr.

    Einige von uns haben Schutzmechanismen entwickelt, um sich zu schützen. Auch ich hätte mich aufgrund dieses Schutzmechanismus beinahe von meiner Freundin getrennt.
    Die Angst, das Komorbitäten des ADHS/ADS unser Leben verdunkelt wollen wir nicht. Wir brauchen Positivismus mehr als dauernde Kritik (eben Emotionale Weicheier). Der Geheimtipp ist, den Hyperfokus zu aktivieren und gemeinsame Ziele gemeinsam zu definieren.
    Als Beispiel: Das kannst du nicht (lehnt jeder von uns ab, weil falsches deutsch ;
    es heißt das kannst du noch nicht, )aber wir schaffen es).

    Trotz der oftmals bei uns auftretenden analytischen Fähigkeiten und Problemlösungskompetenz - bei Beziehung versagt diese. Oft konnten wir keine ausreichende Benimm- und Kommunikationskultur entwickeln. Bei Menschen versagen Regeln, weil diese nicht mit den ADHS/ADS-Schaltkreisen im Gehirn harmonieren. Leider erkennt uns auch daran!!

    Diejenigen von uns, die auf sich achten haben oft eine Hängematte für sich gefunden, in der sie Kraft tanken. Ein Freiraum, der der Partnerschaft Zeit raubt jedoch dem betroffenen Kraft und Ruhe gibt für die Arbeit an der Beziehung.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Warum seid ihr so ?

    besuch doch mal mit deinem freund eine adhs selbsthilfegruppe!!! dort kannst du es dir erklären lassen, du kannst deine/ eure situation erklären und höchstwahrscheinlich bekommst du/ ihr tipps! ...vorher habt ihr allein diskutiert, öfter gabs streit " beide fühlen sich missverstanden/ reden einander vorbei usw", evl kann die gruppe manches missverständnis klären.

  5. #25
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Warum seid ihr so ?

    @Wampenwalde Tut mir leid, ich sehe den Beitrag erst gerade jetzt. Ich komme in den nächsten Tagen nicht in den PC, um dir angemessen zu antworten, aber ich habe mir vorgenommen, es so bald wie möglich zu tun.

    Liebe Grüße
    Gretchen

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Warum seid ihr so ?

    Grübelliese, das fortwährende "ihr" nervt mich gerade extrem. Wenn du von deinem Partner schreibst, warum schreibst du dann nicht auch richtig von ihm und fragst uns, ob wir uns in diese Lage versetzen können? Deine Ausdrucksweise macht den Eindruck auf mich, dass du deine Wut über deinen Mann bei uns allen ADHSlern auslassen möchtest.

    Mir fällt es auch gerade sehr schwer, Mitgefühl für dich aufzubringen, obwohl du schreibst du den den Tränen nahe bist und ich normalerweise sehr sensibel auf die Gefühle anderer reagiere. Vielleicht liegt es nicht NUR an ihm, dass ihr eine so schlechte Beziehung führt?


    "Ihr wollt Nähe aber gleichzeitig Abstand, gibt man euch den Abstand ist es auch nicht gut...."

    Das ist richtig. Ich will beides und beides tut mir gut. Wenn mein Freund sich mit seinen Freunden trifft, für mehrere Tage zu seinen Eltern fährt und seine dortigen Freunde besucht, wenn er sich mit Gleichgesinnten im Aquaristikladen trifft, um dort über sein Hobby zu diskutieren, dann geht es mir gut! Ich bin gerne allein, ich selbst habe nicht viele Freunde, mein Freund schon. Er trifft sich öfter mal mit ihnen und ich mache dann mein Ding für mich und diese Zeit brauche ich und genieße sie. Ich kann mit der Aussage, dass es nicht gut ist, wenn ich Abstand von meinem Partner bekomme.
    Allerdings gibt es auch Momente, in denen ich mich nach ihm sehne und mit ihm zusammen sein will, manchmal ist er dann für mich da, manchmal kann er nicht, dann bin ich traurig, aber zerfließe nicht in Selbstmitleid. Manchmal braucht mein Partner mich, wenn ich eigentlich lieber meine Ruhe hätte, dann bin ich für ihn da, wenn ich kann und manchmal sage ich ihm, dass er jetzt ohne mich auskommen muss. Dann ist er traurig, aber auch erzerfließt dann nicht in Selbstmitleid, denn wir beide haben auch noch andere Interessen als uns gegenseitig.
    Vielleicht wäre das mal eine Option für euch beide? Sowohl gemeinsame als auch getrennte Interessen gleichermaßen können Wunder wirken.

    "Hält man dann den Spiegel vor und ist kalt, gereizt und verwirrt, akzeptiert ihr das überhaupt nicht aber selbst seid ihr nicht anders."

    Was soll das, sich gegenseitig den Spiegel vorhalten? Hat man ein Problem mit dem Partner, redet man darüber, alles andere ist kindisches Getue.
    Manchmal kann man vielleicht nicht reden, ist zu emotional, das wird sicher nicht nur ADHSlern so gehen, dann zickt man sich an, bockt sich aus und redet am nächsten Tag miteinander.
    Ich habe echt ein großes Problem damit, in fremder Gesellschaft ernst genommen zu werden, verfalle zu leicht in ein Schema, das Kinder nutzen, weil sie es nicht besser können. Ich kann es besser und trotzdem fällt es mir schwer. Auch bei meinem Freund kann ich das nicht perfekt kontrollieren. Aber nach ein, zwei Tagen flaut die Emotionalität, die mich bis dahin in ihren Fesseln hällt, wieder ab und ich kann wie eine Erwachsene mit meinem Freund reden!
    In der Gesellschaft (Job und ähnliches) habe ich diese Möglichkeit nicht. Da kann ich nach einem emotionalen Ausbruch nicht am nächsten Tag einfach so zurück gehen und sagen: "jetzt bin ich bereit zu reden", aber mit meinem Partner ist das möglich. Er versteht mich, weiß, dass ich ein paar Momente, ja sogar Stunden, länger brauche als er (obhwohl er auch ADHSler ist und schnell ausrastet, ich trage negative Emotionen aufgrund meiner Depressionen länger mit mir herum) und wartet auf mich.

    "Warum sollen eure Freunde, Familie, Partner soviel akzeptieren wenn ihr selbst soviel gar nicht akzeptieren könnt"

    Ich erwarte das von den anderen gar nicht. Ganz im Gegenteil, sobald ich nicht mehr die oben beschriebene Emotionalität spüre, rede ich mit ihnen darüber. Manchmal bringt es Lösungen mit sich, manchmal einfach nur gegenseitiges Verständnis und eine damit einhergehende Verbundenheit, manchmal bringt es gar nichts und die anderen brauchen selbst noch etwas länger. Gewöhnlich aber nicht. Meiner Mutter nimmt nicht alles so persönlich, wie ich es tue. Da sie mir aber auch alles erzählt und mir auch sagt, wenn ich scheiße war, muss sie es aber auch nicht mit sich herumschleppen und einfach nur damit leben, dass ich manchmal scheiße bin. Sie gibt mir Halt, indem sie die Ruhe bewahrt und ich gebe ihr Halt, indem ich ihr erkläre was in mir vorging (sie erzählt mir übrigens auch oft, was in ihr vorgeht, wir sind wir Therapeuten füreinander). Somit halten wir eine gesunde Beziehung aufrecht, in der wir gegenseitig füreinander da sind - auch in schwierigen Momenten.

    "
    Warum wünschen sich die meisten von euch eine Beziehung, wenn ihr von vorne herein wisst ihr verletzt den Menschen sowieso."

    Ist diese Frage tatsächlich ernst gemeint oder ist sie so diskriminierend, wie sie sich liest???
    Schon mal mitbekommen, dass auch wir mit ADHS Menschen sind und die selben Bedürfnisse - sogar teilweise noch ausgeprägter - haben wie "ihr"?

    "Ich fühle mich oft als Partner eines ADHSLERS so einsam, ich weine und er kann mich nicht trösten, es macht ihn wütend"

    Ich fühle mich mit meinem ADHSler nicht einsam und er sich auch nicht mit mir. Er zeigt mir oft, wie glücklich er mit mir ist und ich versuche das auch, obwohl ich unter Depressionen leide und glücklich sein nicht zu meinen Stärken gehört.
    Mich macht es wütend, wenn mein Partner wütend ist. Dagegen kann ich nichts tun. Diese Wut setzt mich furchtbar unter Stress, obwohl sie so gut wie nie gegen mich gerichtet ist. Aber wenn er traurig ist, dann leide ich mit ihm und bin nicht wütend. Auch er ist nicht auf mich wütend, wenn ich traurig bin und weine. Im Gegenteil, dann setzt sein Beschützerinstinkt ein. Er wird dann wie ein kleines Kind, was ein Katzenbaby im Dreck gefunden hat und betütelt mich so sehr, dass ich ihm ein Stoppschild vorhalten muss. Das kann sich durchaus auch mal schärfer äußern. Ich kann mitleidiges Getue mir gegenüber nicht besonders leiden. Vielleicht ist das so ein Wegstoßen, wie du es vorher mal genannt hast. Wenn er dann weg geht, dann bin ich entweder froh drüber, weil ich die Ruhe gerade brauche oder ich zeige ihm, dass ich ihn immer noch lieb habe und nur nicht ganz so erdrückt werden will. Das kommt dann halt auf meine eigenen Emotionen an - ob depressiv, traurig oder frustriert.

    "
    Ihr beleidigt Menschen und verletzt sie aber könnt nicht akzeptieren wenn man dann verletzt ist und einfach mal nicht mehr kann. Aber ihr selbst dürft jeder Zeit die Notbremse ziehen.."

    Ja, das stimmt. Manchmal werde ich beleidigend. Ich weiß mir dann keinen Ausweg, schließlich will ich nicht mit Dingen um mich werfen.
    Nach dem Streit, in den oben beschriebenen Momenten, in denen ich wieder bei klarem Verstand bin, entschuldige ich mich meistens. Ich habe mich durchaus schon sehr im Griff, früher griff ich schneller zu Beleidigungen, aber dennoch weiß ich manchmal einfach nicht, wie ich meine Wut so ausdrücken kann, dass sie das aussagt, was ich fühle, ohne ihn zu verletzen. Dann verletze ich ihn zwar erst mal seelisch, aber mein Freund hat das Selbstbewusstsein, damit klar zu kommen. Eben auch deshalb, weil wir hinterher IMMER miteinander reden.
    Ein sehr sensibler Mann kommt in der Tat nicht mit mir zurecht. Das wurde bereits ausprobiert und ist sowas von gescheitert. Jetzt habe ich einen selbstbewussten Mann, der nicht alles persönlich nimmt, was ich von mir gebe und mit dem ich eine wunderbare und harmonische Beziehung führe. Harmonisch mag jetzt verwirrend klingen, nach dem vorrangegangenen Text, aber diese Streitmomente sind tatsächlich so selten, dass ich unsere Beziehung ohne schlechtes Gewissen als harmonisch, ja sogar idyllisch bezeichnen kann. Wir haben eine Traumpartnerschaft und das obwohl wir beide ADHSler sind.

    "Ihr denk oft nicht über die Konsequenzen eures Handeln nach und wundert euch dann warum man aufgibt."

    Nö, wir wissen, dass wir schneller reagieren, als wir denken, also ich persönlich wundere mich dann nicht über die Konsequenzen, ich bin nur frustriert über diese. Ich habe nicht umsonst Depressionen. Kann es sein, dass du seinen Frust als Wundern fehldeutest?

    "
    Ich möchte aber keinen persönlich angreifen, oder verletzen oder verallgemeinern. "

    Mühe gegeben, das zu verhindern, hast du dir aber nicht.



    Vielleicht solltest du einfach mal überlegen, ob es nicht eher an DEINER Partnerschaft liegt, dass du so unglücklich bist und weniger am ADHS allgemein.
    Suche dir eigene Hobbys, mache dich selbst glücklich und erörtere für dich die Frage, ob es lohnenswert ist, deine Beziehung fortzusetzen. Nicht jeder Mensch funktioniert mit jedem anderen Menschen in einer Partnerschaft. Ich hatte so extrem unterschiedliche Beziehungen. In einer habe ich mich selbst wie ein Assi gefühlt. Der Mann hat ein Buch über Psychologie gelesen und mich daraufhin als Borderliner "diagnostiziert" und dann so behandelt, wie er der Meinung war, dass man so mit Borderlinern umgehen sollte. Ich weiß nicht mehr, was seine "Therapie" genau vorsah, auf jeden Fall tat mir sein Umgang mit mir überhaupt nicht gut. Ich wurde noch aggressiver, als ich es eh schon bin. Nach einem halben Jahr habe ich realisiert, dass ich ohne ihn glücklicher war - und auch ungefährlicher lebe.
    Tja, er war sexy und er hatte auch verdammt gute Eigenschaften, irgendwas musste mich ja an ihm faszinieren, aber deshalb bin ich trotzdem nicht so blöd, mich abhängig von so einem Typen zu machen.

    Keine Ahnung, was dein Freund für ein Problem hat oder ob vielleicht genau du sein Problem bist, ich kann es nicht beurteilen und werde es auch nicht, aber du bist für dich selbst verantwortlich. Da du ja scheinbar angeblich kein ADHS hast (was man aber fast meinen könnte, wenn man deinen unreifen Text liest), bist du ja bestimmt stark und ausgeglichen genug, eine vernünftige Lösung für dich zu finden.
    Geändert von Blaustern (25.06.2016 um 20:06 Uhr) Grund: Name eingefügt

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