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Diskutiere im Thema Eine völlig andere Art der Diagnostik im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Pucki schreibt:

    Das was du hier in den Raum stellst ist aus deiner Sicht sicher verständlich, aber das kann für uns Betroffene ein Gefühl auslösen, das nicht angenehm ist.
    Denn genau gegen solchen Fragestellungen mussten wir uns immer wieder wehren, und fühlten uns in unseren Schwierigkeiten nicht ernst genommen.
    Ja aber sollte man nicht auch in der Lage sein, einfach ohne Bewertung etwas zu lesen ohne sich schon direkt angegriffen zu fühlen ? Natürlich habe ich Verständnis für die Situation der Betroffenen. Aber ist es ok, wenn man trotz aller persönlichen Betroffenheit einfach nur angreift?
    Was ich geschrieben habe, ist niemals die Aussage gewesen, dass ich die Betroffenen nicht ernst genommen habe. Dann hätte weder meinen Sohn noch meinen Mann ernst genommen - und das war niemals der Fall.
    Es geht doch einfach nur darum zu überlegen, ob alles dieser ADHS zuzuordnen ist.

  2. #32
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Niemand hat Dich hier persönlich angegriffen. Auch,dass Du Sohn und Mann nicht ernstnehmen würdest,hat keiner behauptet. Es wurden eigene Perspektiven und Erfahrungen mitgeteilt.

    Dass es Ärzte gibt,die die Existenz von ADHS bestreiten,steht außer Zweifel. Ebenso möglich ist,dass Dein Sohn ein ganz anderes Problem hat. Und selbstverständlich können einzelne Symptome auch innerhalb anderer Störungen auftreten und/oder zusätzliche Ursachen haben. Das Gegenteil wurde hier nie unterstellt

    Mir fällt unangenehm auf,dass Du es bisher vermeidest,auf die erbetenen Stellungnahmen und Erfahrungen inhaltlich einzugehen und stattdessen stetig auf diese eine Aussage zurückkommst:Es könnte auch etwas anderes sein.

    Ja,deshalb gibt es die Differentialdiagnostik. Wenn alles andere wegfällt,bleibt ADHS übrig. Das ist die derzeitige Bezeichnung des Symptomkomplexes,mit dem "wir" als Betroffene tagtäglich zu tun haben. Vielleicht ändert sich die auch noch.

    Deine Art der Kommunikation gibt mir aktuell das Gefühl,in eine Ecke gedrängt zu werden. Dieselbe Ecke,wie sie ADHS-Leugner eben gern nutzen. Das mag nicht Deine Absicht sein und ich bemühe mich,auf der Sachebene zu agieren. Angenehm ist es so allerdings nicht.
    Geändert von luftkopf33 ( 1.05.2016 um 22:57 Uhr)

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    luftkopf33 schreibt:
    Mir fällt unangenehm auf,dass Du es bisher vermeidest,auf die erbetenen Stellungnahmen und Erfahrungen inhaltlich einzugehen und stattdessen stetig auf diese eine Aussage zurückkommst:Es könnte auch etwas anderes sein.
    Würdest du mir bitte mitteilen, auf was ich im speziellen eingehen soll ? Welche Stellungnahmen und Erfahrungen ?

    Was ich hier feststelle, ist das dieses Thema insofern triggert, dass sofort die Erinnerung an früher hochkommt. Nicht ernst genommen zu werden. Hilflos zu sein.
    Aber genau deshalb passiert es doch, dass man den Inhalt nicht verstehen will, weil man sofort auf Gegenwehr und Angriff schaltet.
    Natürlich gibt es ADHS-Leugner, aber nicht jeder der differenziert darüber nachdenkt, könnt ihr so pauschal in diese Ecke stellen.
    Ich würde es mir nicht anmaßen zu behaupten, dass es diese Krankheit nicht gibt. Aber ich maße mir an darüber kritisch nachdenken zu dürfen.
    Hier findet eine Vermischung der Sachebene mit der Gefühlsebene. Und vielleicht soll man bei allen Schwierigkeiten versuchen sachlich zu bleiben und das emotionale zu verdrängen. Wie soll eine sachliche Diskussion so überhaupt möglich sein ?
    Geändert von Nachtweide ( 1.05.2016 um 23:09 Uhr)

  4. #34
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.054

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Nachtweide schreibt:
    Ich wollte hier überhaupt niemanden verletzen oder angreifen. Auch habe ich eine Krankheit ADHS nicht im Ganzen verneint. Ist die Frage nicht generell berechtigt, ADHS mit einem anderen Hintergrund zu betrachten ?
    Ich unterstelle dir nicht, daß du jemanden angreifen wolltest.
    Manche hier, auch ich, reagieren etwas empfindlich, wenn sich etwas nach "ASD gibt es nicht" anhört. Auch wenn es von dir anders gemeint war.

    Nachtweide schreibt:
    Es würde mich generell interessieren, wann ihr eure Diagnose bekommen habt. Wie alt ward ihr ? Wenn ihr eure Diagnose als Kind erhieltet - wäre es dann wirklich unmöglich bei Selbstreflexion heute zu erkennen, dass viele Symptome nichts mit ADHS zu tun haben sondern zu Hochsensibel, Exzentrisch oder Vermeidungstyp gehören ?
    Habt ihr nie darüber nachgedacht ? Das ist kein Vorwurf - es interessiert mich, damit ich es besser verstehen kann
    Sicher gibt es bei ADS wie auch bei anderen Krankheiten auch einige Fehldiagnosen. Aber der überwiegende Teil der Forenmitglieder dürfte tatsächlich von ADS betroffen sein. Ich persönlich bin mir meiner Diagnose sicher, denn ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit ADS. Die Wahrscheinlichkeit, daß zufällig alle meine Symptome des ADS, die bei mir auftreten, jeweils andere Ursachen haben sollen, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
    Daß es wissenschaftlich noch nicht klar ist, wie das ganze funktioniert ist nicht entscheidend. Menschen sind Jahrhunderte lang an der Pest gestorben, ohne zu wissen warum.

    Wie wir zu unseren Diagnosen gekommen sind haben die meisten hier schon geschrieben. Oft findest du es in den Vorstellungsthreads.

    Ich könnte mir vorstellen, daß deine Ablehnung des ADHS für deinen Sohn vielleicht mit der schwierigen Familiensituation zusammenhängt, daß du ADS immer im Zusammenhang mit dem Vater deines Sohnes siehst, es daher negativ besetzt ist und du dir deßhalb wünscht, daß er es nicht hat.
    Das ist keine Unterstellung, nicht böse gemeint, nicht gegen dich gerichtet, nur eine Vermutung.

  5. #35


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Nachtweide schreibt:
    Ja aber sollte man nicht auch in der Lage sein, einfach ohne Bewertung etwas zu lesen ohne sich schon direkt angegriffen zu fühlen ? Natürlich habe ich Verständnis für die Situation der Betroffenen. Aber ist es ok, wenn man trotz aller persönlichen Betroffenheit einfach nur angreift?
    Was ich geschrieben habe, ist niemals die Aussage gewesen, dass ich die Betroffenen nicht ernst genommen habe. Dann hätte weder meinen Sohn noch meinen Mann ernst genommen - und das war niemals der Fall.
    Es geht doch einfach nur darum zu überlegen, ob alles dieser ADHS zuzuordnen ist.
    Ich wollte dich mit meinem Post nicht angreifen, sondern versuchen dir verständlich zu machen warum wir auf solche Fragen so reagieren können.

    Wie die anderen schon geschrieben haben, gibt es sicher auch bei ADHS Fehldiagnosen. Und es gibt auch unter den Ärzten schwarze Schafe, die die Diagnostik nicht gründlich durchführen.

    Aber in der Regel wird gerade bei ADHS sehr gründlich untersucht um andere Diagnosen die ähnliche Symptome hervorrufen auszuschliessen., (eben die Differenzialdiagnosen.)
    Ich habe meine Diagnose erst mit 40 bekommen, als ich schon lange von mir dachte ich krieg nichts auf die Reihe, bin einfach nur faul oder dumm.

    Denn zu ADHS gehört ja auch, dass man so funktionieren will, wie die anderen es von einem erwarten, aber es bei aller Anstrengung einfach nicht schaffen kann.

    Viele Betroffen gehen mit einer Erschöpfungsdepression zum Arzt. Und wenn sie Glück haben, merkt der Arzt dann dass da eine ADHS hinter steckt.
    Ich engagiere mich seit 16 Jahren für betroffenen Erwachsenen und Familien. Und habe so sehr viel Erfahrung mit den Auswirkungen der ADHS auf den Alltag der Betroffenen und Angehörigen.

    Es tut mir leid, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast und finde es toll wie du dich für deinen Sohn einsetzt.

    LG Pucki

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Tiefseele schreibt:
    Ich könnte mir vorstellen, daß deine Ablehnung des ADHS für deinen Sohn vielleicht mit der schwierigen Familiensituation zusammenhängt, daß du ADS immer im Zusammenhang mit dem Vater deines Sohnes siehst, es daher negativ besetzt ist und du dir deßhalb wünscht, daß er es nicht hat.
    Sei mir nicht böse, wenn ich das wiederum wiederhole. ICH habe weder eine Diagnose ADHS selbst gestellt noch habe ICH eine Diagnose ADHS abgelehnt.
    Die Diagnose wurde im Alter von 6 Jahren vom Kinderarzt gestellt, deshalb wurde er mit Ritalin eingestellt. Wegen Nebenwirkungen (völlige Lethargie bis leichte Apathie) wurde nach 4 Wochen abgesetzt. Verdachtsdiagnose wurde verworfen.
    Nun wurde diese Diagnose erneut von einem Arzt aufgegriffen. Dies schien sich durch die Untersuchungen (Gespräche, Fragebogen) erneut bestätigt. In Zusammenhang mit dem Oberarzt wurde diese Diagnose in Frage gestellt, also wiederum verworfen.
    Ich kann Vater und Sohn völlig trennen, da beide verschiedene Persönlichkeiten haben. Mir geht es ganz und alleine um die Gesundheit meines Sohnes. Das Wünschen von irgendwas ist vor langer Zeit der Realität gewichen.

  7. #37
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Weshalb aber versuchst Du dann hier ausdauernd andere davon zu überzeugen,dass sie-mit ein bisschen Selbstreflexion-zu dem Schluss kommen werden,dass eben nicht ADHS,sondern eine oder eher mehrere der von Dir genannten Alternativen die Ursache ihrer Probleme,ebenso wie der Deines Sohnes ist?

    Unter beständiger Missachtung der Tatsache,dass an dieser Stelle bereits mehrfach erwähnt wurde,wie umfangreich die eigene Diagnostik ablief und/oder eben sämtliche Alternativen nicht passen?

    Ist es unmöglich,diesen Sachverhalt ohne Wertung erst einmal zur Kenntnis zu nehmen und von diesem Punkt aus weiterzugehen? Das wäre hilfreich. Nochmal: Ja,es gibt Fehldiagnosen. Es gibt auch Ärzte,die ADHS als solches nicht anerkennen. Das ist allgemein bekannt und kein Grund für Verallgemeinerungen.

  8. #38
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    so! nu is aber gut


    wie lange wollen wir uns noch im kreis drehen ?


    nun ist erstmal bis morgen hier zu

  9. #39
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    auch wenn es dir nicht bewusst ist liebe nachtweide, du greifst uns als betroffene an
    und daher ist hier keine andere antwort zu erwarten


    ich persönlich als user und nicht als mod hab noch nicht begriffen was du mit diesem post erreichen willst
    ich ahne jedoch um was es dir geht und dass es dir vor allem um dein kind geht

    für uns , fühl es sich jedoch wie einen angriff an ...


    vielleicht soltlest du einen anfang post nochmal über denken und nochmal neu hier anfangen

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    ich hab hier jetzt wieder aufgemacht und hoffe dass die kommunikation freundlicher und verständnissvoller verläuft

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