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Diskutiere im Thema Eine völlig andere Art der Diagnostik im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Das Thema: Diagnostik
    Die Frage: Ist ADHS überhaupt in dieser Form wie bisher diagnostizierbar ?

    Was ist überhaupt ADHS ?
    Ein Sammelsurium an Symptomen, die einerseits Persönlichkeiten zuzuordnen sind, andererseits auf gewisse Verhaltensstrukturen zurückzuführen sind.
    Bitte - nenne mir ein Symptom dass eigenständig das Krankheitsbild ADHS begründet.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Das Thema: Diagnostik
    Die Frage: Ist ADHS überhaupt in dieser Form wie bisher diagnostizierbar ?

    Was ist überhaupt ADHS ?
    Ein Sammelsurium an Symptomen, die einerseits Persönlichkeiten zuzuordnen sind, andererseits auf gewisse Verhaltensstrukturen zurückzuführen sind.
    Bitte - nenne mir ein Symptom dass eigenständig das Krankheitsbild ADHS begründet.


    Tschuldige - doppelt gepostet

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Hallo Nachtweide


    ich werde Deinen Thread jetzt mal in den Angehörigenbereich verschieben, wo ihr eure Diskussion fortsetzen könnt.

    Wir haben hier zwei Angehörigenbereiche, wo Du Dich gern mit Betroffenen und Angehörigen austauschen kannst.


    Dieser hier ist öffentlich, d.h. jeder kann da lesen:

    https://adhs-chaoten.net/angehoerige...enen-ads-adhs/



    und der ist nur zu sehen, wenn man sich vorgestellt hat und von Alex freigeschaltet wurde:


    https://adhs-chaoten.net/treffpunkt-...enen-ads-adhs/



    Bitte auch nur dort schreiben, fragen, diskutieren, weil die anderen Bereiche ausschließlich für die Betroffenen gedacht sind.

    Lesen kannst Du natürlich im ganzen Forum.


    Ich wünsche Dir eine gute Zeit und einen hilfreichen Austausch hier im Forum.


    LG Emely


  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Fragebogen
    1. Es fällt mir schwer Aufgaben, Vorhaben oder Aktivitäten zu organisieren
    2. Ich gehe Aufgaben, die einer geistigen Anstrengung erfordern am liebsten aus dem Weg
    3. Mir fällt es schwer mich zu entscheiden


    Ist das ADHS ? Nein. Das nennt man vermeidente Persönlichkeit. Das Gegenteil ist die strebsame Variante.
    Denkweise:

    • Ich gehe dem Unangenehmen aus dem Weg.
    • Ich versuche, Angenehmes zu erreichen.


    Der vermeidende Mensch geht allem aus dem Weg, was sich mühsam, langweilig, beängstigend oder beunruhigend anfühlen könnte. Er...

    • drückt sich ums Geschirrspülen.
    • geht lieber für eine schlechte Pizza einen Kilometer als für eine gute zwei.
    • schaut irgendwas im Fernsehen um sich nicht zu langweilen.
    • verschiebt lästige Pflichten auf morgen.
    • vermeidet es, Verantwortung zu übernehmen.
    • fährt an der Unfallstelle vorbei, weil er sich beim Helfen blamieren könnte.
    • betrinkt sich, wenn er Frust hat.
    • lässt Termine platzen, wenn er unpässlich ist.
    • hat eine Erklärung und Ausreden, warum er Absprachen nicht einhält.
    • meldet sich krank, wenn es am Arbeitsplatz Konflikte gibt.
    • macht alles mit so wenig Aufwand wie möglich
    • will keine ENtscheidungen treffen, da er Angst hat Fehler zu machen
    • weiß immer was er nicht will, aber nie was er will
    • Typ: Kontra, Boykoteur, Saboteur
    • oft negative Einstellung, Stimmungsschwankungen



    Dieser Typus redet auch sehr oft und sehr viel = er will gehört werden. Er will ernst genommen und "dazu gehören" werden und macht sich mit unendlich ausschweifenden und dramatischen Erzählungen wichtig. Das Problem: Man hört ihm nicht mehr zu, weil er nie zur Sache kommt. Sie wollen alle Gespräche auf sich selbst lenken, d.h. entweder geht es um ihn selbst oder ein Thema, dass ihn interessiert. Deshalb schaltet sein Gehirn ab, wenn es sich nicht um sie dreht. Also nix mit Aufmerksamskeitsstörung. Hier liegt ein egozentrisches, selbstverliebtes Verhalten vor. Auch Narzissmus: Alles dreht sich nur um mich. Und gleichzeitig sind es völlig selbstunsichere Personen, die schon beim geringsten Gefühl in die Knie gehen, wenn sie glauben, dass ihr Ego angegriffen wird.

  5. #15
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Aha. Jetzt kommen wir dem Knackpunkt schon näher.
    Deine (berechtigten und in der Fachwelt ebenfalls heiß diskutierten) Fragen zur Diagnostik sind allerdings dennoch eine Sache-Deine Aussage,Du hättest eine ganz neue/andere Art der Diagnostik anzubieten,die dann auch zur Heilung führen könne,eine ganz andere. Das,was bisher geschrieben wurde,lässt diesen Schluss nämlich nicht zu.

    Also geht es um die aktuelle Praxis,oder um Deinen neuen Ansatz?

    Entschuldige bitte meine Hartnäckigkeit. Ich weiß nur gern,worum es eigentlich geht,bevor ich in einer Diskussion am anderen komplett vorbeirede.

    Nachtrag: Deine obigen Ausführungen sind insofern unvollständig,als sie nicht berücksichtigen,dass der Unterschied zur Persönlichkeitsstörung gerade darin liegt,dass ein Mensch quasi "vom Mutterleib an",nicht erst im Laufe des Lebens auffällig wird.

    Nachtrag 2: Genau diese Herangehensweise sorgt oft dafür,das ADHS'lern ein ganzes Bündel von PS angehängt wird,die sich teilweise gegenseitig ausschließen,also unmöglich zusammen auftreten können.
    Geändert von luftkopf33 ( 1.05.2016 um 14:12 Uhr)

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    luftkopf33 schreibt:
    Aha. Jetzt kommen wir dem Knackpunkt schon näher.
    Deine (berechtigten und in der Fachwelt ebenfalls heiß diskutierten) Fragen zur Diagnostik sind allerdings dennoch eine Sache-Deine Aussage,Du hättest eine ganz neue/andere Art der Diagnostik anzubieten,die dann auch zur Heilung führen könne,eine ganz andere. Das,was bisher geschrieben wurde,lässt diesen Schluss nämlich nicht zu.
    Da hast du etwas falsch verstanden und ich habe nicht geschrieben, dass ich eine neue Art der Diagnostik erfunden oder anzubieten habe. Vielleicht hat er Eingangstext für dich so ausgesehen. Es ist ein allgemeines Denken in der Psychiatrie, dass den Menschen in Symptome steckt und als einzelne Krankheit verpackt. Ich habe als Beispiel eine Fraktur angeführt, weil nur diese Art, wenn man dies Krankheit nennen kann, klar zu diagnostizieren, zu beurteilen und einzuteilen ist.
    In der ganzen Medizin findet ein Umdenken statt. Im Übrigen hat mir das der Arzt in der Psychiatrie genauso bestätigt, dass der Weg, den man gegangen ist in der Diagnostik sehr große Fehler hatte.
    Es gibt kein Krankheitsbild ADHS. ADHS ist eine Sammlung von Symptomen, die völlig unterschiedliche Ursachen haben. Genauso wenig wie es die Krankheit Grippe, Fibromyalgie oder LWS Syndrom gibt. Nur wenn man einen eindeutigen und klaren Verursacher hat, kann man von einer eindeutigen, klar abzugrenzenden Erkrankung reden.
    Wer hat hier wirklich im Forum seine Diagnose ADHS durch messbare Befunde erhalten ?
    Wer hat einen Gentest gemacht zusammen mit einem seiner auffälligen Elternteile ?
    Wer hat ein Laborbefund mit seinem Dopaminspiegel ?
    Wie um Gottes Willen soll ein völlig allgemein gehaltener Fragebogen zur Diagnostik beitragen ?

    Wie wäre es denn, wenn man nicht völlig überzogene Forderungen an Menschen stellt ?
    Was ist die Normpersönlichkeit ? Erst wenn eine Norm da ist, kann ich etwas als unnormal oder krankhaft bezeichnen.
    Wie wäre es denn, wenn man zuerst einmal herausfindet, ob ganz bedeutende Faktoren wie Hochsensibilität, exzentrisches Verhalten, gespiegeltes Verhalten in der Familie zuerst gesehen werden, bevor man in die ADHS-Kiste hineingreift ?

    Mein Sohn hat vor 10 Jahren Ritalin bekommen. Eine Vorstellung beim Kinderarzt mit dem Hilferuf von mir: Er kann sich nicht konzentrieren, ist nicht aufmerksam und hat keine Impulskontrolle - hat gereicht um diese Diagnose zu stellen. Und sonst garnichts. Achja, dieser Fragebogen noch. Hätte mich damals jemand darauf hingewiesen, dass es ein völlig anderes Problem gibt, dass dieses Verhalten begründete, wäre uns viel erspart geblieben.

    Ich wehre mich einfach dagegen, Menschen mit einer Diagnose zu stimatisieren. Es ist doch schrecklich, dass alles was der Norm (was ist die Norm?) nicht entspricht heute in ein Krankheitsbild geschoben wird.
    Geändert von Nachtweide ( 1.05.2016 um 15:10 Uhr)

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Naja, Depressionen haben auch Symptome die sich mit sämtlichen anderen Erkrankungen überschneiden, ebenso viele andere Erkrankungen aus dem Persönlichkeitsstörung-Bereich. Die bestimmte Anzahl an Symptomen die vorhanden sein müssen, und in den genannten Bereichen ergeben eine Diagnose.

    Z.B. haben Depressionen Symptome, die genauso bei Biopolarität auftreten, beides sind verschiedene Erkrankungen, bei beidem treten aber die vollen Symptome der Depression auf. So gibt es einige Beispiele.

    Und noch mal, wenn ein Arzt nur anhand von Fragebögen diagnostiziert, dann ist er zwar Arzt, aber kein guter Diagnostiker. Nur weil du an keinen guten Diagnostiker geraten bist, heisst das doch nicht, das das überall so ist. Und wenn der Patient selbst meint, das seine Symptome zwar so aussehen wie xyz, aber begründbar durch abc sind, dann ist das doch ok. Wo ist das Problem?


    Stigmatisiert wird nur der, der das auch zulässt. Ich fühle mich durch keine meiner Diagnosen stigmatisiert. Eher das Gegenteil. Sie ermöglichen mir eine Behandlung die mir hilft, ich, und auch meine Angehörigen verstehen besser.




    Wenn bei dir ADHS nur mit überzogenen Forderungen zu tun hat, dann siehst du nur das, was leider auch wirklich sehr häufig so ist, das heisst aber nicht, das jeder mit dieser Diagnose "nur" Persönlichkeitsprobleme hat, oder mit normalen Anforderungen klar kommt.


    Übrigens gibt es Grippe. Die Erreger sind Influenza-Viren.


    Es kommt drauf an wie Ärzte diagnostizieren, aber es gibt auch bei ADHS Ärzte, die auch mit "messbaren" Parametern arbeiten. Nicht an der Ursache von ADHS, denn die weiss ja keiner, aber um die Symptome zu detektieren. So kann man neurologische Probleme klar erkennen, ebenso gibt es Tests für Erinnerungsvermögen und Aufmerksamkeit, aber auch das Erscheinungsbild und Vita des Patienten kann da Aufschluss geben. So kann ein Arzt glaube ich schon ganz gut beurteilen ob jemand der vor ihm sitzt Erinnerungsprobleme hat, wenn diese sich im Gespräch zeigen, und wenn das in den Unterlagen auffällig von anderen Ärzten (teils sogar anderer Fachrichtungen) und/oder in Zeugnissen, Arbeitsberichten etc auch immer die selben Probleme angegeben werden, dann kann man das schon als objektiv nachweisbar sehen. Dabei wird die Erfahrung der Begutachter (Ärzte, Lehrer, Ausbilder etc.) als Messinstrument genommen.

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.054

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Nachtweide, was machst du eigentlich hier in diesem Forum?

    Du gibst an, Angehörige eines ADSlers zu sein. Du haust uns ne Menge nicht als Zitat gekennzeichnete Texte um die Ohren und dann Schreibst du, dein Sohn hätte zwar eine Diagnose, aber kein ADHS, weil es das ja nicht gibt.

    Dann laß uns doch unsere "heile kleine Welt der an einer nichtexistierenden Krankheit Leidenden" und verwirr uns nicht mit deinen Thesen.
    Geändert von Tiefseele ( 1.05.2016 um 17:18 Uhr) Grund: Ironie ergänzt

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Man muss es doch nicht lesen, wenn es einen verwirrt. Ich finde diesen Maulkorb schade. Solange sie nicht beleidigt ist es für mich ok, auch mal andere Sichtweisen zu hören, auch wenn ich sie nicht teile.

    Mir bringt "heile Welt" nichts, wenn es vorgeschrieben ist, an was man glauben darf und was man kritisieren darf, und was nicht.

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.054

    AW: Eine völlig andere Art der Diagnostik

    Stimmt, muß man nicht lesen.

    Das erste Posting schien mir recht interessant.

    Leider ist es doch wieder nur eine der "ADHS gibt es gar nicht" Geschichten.

    Heile Welt war ironisch gemein. Ich werde das ergänzen.

    Glauben und kritisieren darf natürlich jeder, was er will.

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