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Diskutiere im Thema Kennt das jemand von euch? Partnerschaft im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 304

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    könntest du eine Suchtberatungsstelle in deiner Nähe aufsuchen? Dort kannst du dich mit erfahrenen Personen austauschen.

    Ich würde auch nicht zögern, Kontakt zum Jugendamt aufzunehmen.

    Wie steht er denn zu dem ganzen? Könnt ihr zwischendrin noch normal sprechen?

    Kannst du ihm seine Verantwortung für die Kinder aufzeigen und ihn bitten, sich in ärztliche Behandlung zu begeben? Vielleicht in eine Klinik?
    Damit eure junge Familie eine Chance hat!

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Alles schon gemacht. Und leider nicht weiter gekommen. Darum bin ich ja so verzweifelt.
    Wo ich schon überall war um Hilfe zu suchen. Verrückt.

    Wir können wenn er erstmal weg ist gar nicht mehr reden weil er komplett untertaucht und es keine Möglichkeit gibt Kontakt aufzunehmen.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Wie kann ich dir privat schreiben?

  4. #14


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Hallo.

    @ Imani:
    Du bist gleichzeitig Betroffene wie auch Angehörige.

    Da du diesen Thread jedoch offensichtliche aus Angehörigen-Perspektive erstellt hast, hab ich ihn entsprechend in den Angehörigen-Bereich verschoben.








    LG,
    Alex

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    @alex
    Ok Dankeschön 😊

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 304

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Meinst du mich mit privat schreiben?

    das geht nur wenn du dich vorgestellt hast. Extra unterforum. Dann wirst du freigeschaltet für PN

    ich kann dir aber sagen, dass ich momentan keine allzu großen Ressourcen habe, dich zu beraten. Ich bin selbst am Limit auf allen Ebenen.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Ja bootsy ich hab dich gemeint 😉

    Ich wollte dir einfach noch etwas zur Situation schreiben das ich so öffentlich nicht tun möchte.

    Ich kann aber auch verstehen wenn du das nicht möchtest. Ich verstehe wie es ist wenn man selbst genug um die Ohren hat.

    Vorgestellt habe ich mich heute schon aber vielleicht noch nicht freigeschaltet.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 304

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Du kannst mir gern schreiben. Ich wollte dich nur vorwarnen, damit du nicht enttäuscht bist, wenn ich dir nicht wie erhofft helfen kann.

  9. #19
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Zur Situation: jedesmal wenn wir streiten (auch nur wegen Kleinigkeiten) rennt er weg und taucht für Wochen bis Monate unter. Kompletter Kontakt Abbruch

    Hi, bin ADHS-diagnostiziert. Das Verhalten kenne ich bei mir auch, allerdings haue ich höchstens für Stunden ab - stelle aber dann mitunter auch Handy ab und will mit niemandem sprechen. Ich deute das bei mir als empfundene Ablehnung. Kritik, mit der ich nur schwer umgehen kann. Ich werde dann entweder depressiv oder aber wütend und entziehe mich der Situation, um nicht noch weiter zu eskalieren, wobei das bei mir höchstens selber gefährlich werden kann. Ich ziehe mich dann vollkommen zurück und tue mir selber leid.

    Irgendwann taucht er dann wieder auf entschuldigt sich und reißt sich wieder für einige Wochen zusammen und dann passiert das selbe wieder.

    Passiert bei mir auch - eben Stunden, nicht Tage später - ich kehre zurück, wenn ich mich beruhigt habe und kann dann jeweils selber nicht verstehen, wie ich so heftig habe reagieren können auf teilweise Bagatellen, tags darauf habe ich sogar häufig vergessen, worum's überhaupt gegangen war. Ist eine grosse Belastung für den Partner - Kinder habe ich nicht und evtl. deswegen nicht, weil ich mich selber nie "reif" genug gefühlt habe dafür - ich finde bis heute, dass ich mich manchmal wie ein quengelndes Kind benehme. Nun - heute hätte ich gerne Kinder, bin aber wohl zu alt dafür. Ich denke, dass es um Anerkennung geht oder um Situationen, wo man sich abgelehnt fühlt. Ich kann auch generell nicht behaupten, dass ich viel von mir selber halte, auch wenn man das von aussen gar nicht merkt. Ferner um Impulsivität und der Angst davor, sich oder vor allem dich zu schädigen.

    Er erklärt sein Verhalten so das er sich jedes Mal schäme weil er wieder abgehauen ist und dann nicht weiß wie er wieder zurück kommen soll. Er hätte Angst das ich ihn abweisen würde.

    Trifft bei mir auch zu: man schämt sich, weil man sich so kindisch aufgeführt hat - müsste sich aber eingestehen, dass man damit ein Gefühl von Anteilnahme oder Anerkennung bewirken wollte oder reagiert hat auf den Eindruck, abgelehnt zu werden - situativ oder generell - natürlich bewirkt man damit genau das Gegenteil, man wirkt unberechenbar und das ist - gerade wenn Kinder "im Spiel sind" ein absolutes NoGo. Bei mir würden Kinder wohl eher ein Verantwortungsgefühl auslösen, welches das Muster überspielen könnte.

    Da kannst du meiner Meinung nach - aber ich bin Betroffener, kein Fachmann - selber nicht viel tun, ausser dich abzugrenzen, wenn er austickt, was du wohl schon tust. bei ihm müsste die Einsicht reifen, dass er sich damit nicht hilft, sondern sich und euch schadet und die Beziehung massiv gefährdet. Ich gehe davon aus, dass du objektiv ihm schon zeigst, dass du ihn grundsätzlich respektierst und im Prinzip nicht zurückweist - ausser eben, wenn er sich so bescheuert aufführt. Wenn ich selber merke, dass ich mich "beleidigt" oder abgelehnt fühle, versuche ich, Wut und Frust so lange wie möglich herunterzuschlucken und zu sagen, was mich nun verletzt hat. Manchmal gehe ich auch einfach ums Haus spazieren - hilft bei Agitation und wenn man sich aufregt, Bewegung halt. Wenn ich dann wütend werde, läuft bislang bei mir auch immer mein Muster ab. Wie du meinem Profil entnimmst, bin ich aber noch eher "unerfahren" mit der Diagnose.


    Jedesmal wenn er abhaut stürzt er komplett ab. Drogen Alkohol usw. Solange er mit uns ist nimmt er gar nichts.

    Bei mir keine Probleme damit, aber man kann meiner Meinung nach nicht seine Sucht mit ADHS zu entschuldigen versuchen, das wäre schlicht zu simpel. Ist einfach nur eine erweiterte Form, zu fliehen.


    Er provoziert ab und zu auch bis es nicht mehr geht und ich keine Wahl habe als ihn rauszuwerfen. Es wird dann gefährlich. Ich weiß nicht ob er das in dem Moment auch genauso beabsichtigt oder einfach nur nicht mehr runterfahren kann.

    Ich denke er provoziert, weil er sich nicht geliebt, anerkannt, respektiert fühlt und will von dir quasi spüren, dass du ihn liebst etc. Er hat Angst, dass du ihn verlässt und er dann ganz auf sich gestellt verzweifelt. Er fühlt sich von dir abhängig und das stresst ihn auch; deshalb reagiert er heftig, wenn er die Abhängigkeit empfindet. Ich weiss, das ist wirklich schräg, aber ich deute das bei mir so - wie gesagt, ein Fachmann würde das vielleicht anders sehen. Ich versuche selber auch, meine "Mitte" zu finden, mir auch selbst zu genügen und damit beziehungsfähiger zu werden.


    Wir haben 2 kleine Kinder zusammen und sogar zu ihnen bricht er jedesmal den Kontakt ab.

    Manchmal kommt er mir vor als hätte er 2 Persönlichkeiten. Wenn er hier ist und alles gut läuft ist er anhänglich und total fürsorglich. Er hilft wo er nur kann und ist so ein toller Vater.
    Und dann aufeinmal ist er nicht wieder zu erkennen. Er brüllt beschimpft droht mir Gewalt an. Und dann kann er scheinbar einfach so immer für längere Zeit uns alle vergessen. Als würde es uns nicht geben. Bis er dann weinend auftaucht und bettelt und fleht.

    Ich verstehe das nicht. Ich bin genau das Gegenteil. Ich provoziere auch mal und kann echt sauer werden aber weglaufen wäre nie eine Option für mich. Und um Gottesdienst Willen meine Kinder allein lassen? Niemals. Ich würde sterben.

    Was haltet ihr davon? Kennt ihr so ein Verhalten? Liegt es am ADHS?[/QUOTE]

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 304

    AW: Kennt das jemand von euch? Partnerschaft

    Hallo Imani,

    wie geht es dir heute?

    Ich möchte dich heute nochmal ermutigen, die Zügel in die Hand zu nehmen. Für dich und vor allem für deine bzw eure Kinder.

    Ich habe in deinem Vorstellungsthread gelesen, dass du einen ADHS Jungen hast, der bereits eine Einrichtung besucht? Dann ist er wohl über 3 Jahre alt, oder?
    Es würde mich wundern, wenn er von der Situation gar nichts mitbekommt. Er wird merken, dass der Papa manchmal nicht da ist, er wird vielleicht auch eine diffuse Angst spüren, weil für Kinder oft nicht erkennbar ist, wann kommt der Papa wieder.

    Unabhängig von deiner Situation und auch unabhängig von der Erkrankung deines Partners hast DU die VERANTWORTUNG für deine Kinder!
    Je länger du diesen Zustand, den du oben beschreibst, aufrecht erhälst, desto schlimmer.

    Vielleicht googelst du dich mal ein bisschen durchs Netz, was Traumata in der Kindheit bedeuten für die Heranwachsenden. Auch was es bedeutet, als Kind psychisch kranker Eltern aufzuwachsen.

    Bitte: versteh mich nicht wertend! Ich fälle mit meinen Zeilen kein Urteil über dich- hoffentlich empfindest du so nicht. Ich kenne ja auch nur einen Ausschnitt aus eurer Situation.
    Ich sehe auch, dass du spürst, dass das alles so nicht sein kann, und dir Hilfe suchst.

    Ich will dich nur sensibilisieren für deine Kids, die einfach nur dafür da sind, geliebt und versorgt zu werden, gefördert und bekräftigt, um irgendwann als stabile Persönlichkeit ins Leben zu gehen.

    Ich selbst hab mich aufgrund meiner eigenen Geschichte (von der Mutter abgelehnt, raplacement child, beide Eltern latente Alkoholiker, keine Erinnerung an meine ersten 12! Lebensjahre)
    sehr viel mit Traumata und Bindungsstörungen befasst.
    Ich dachte immer, naja, so schlimm kann es nicht gewesen sein, versorgt wurde ich, sonst wäre das im Kindergarten aufgefallen.

    Ich habe dann durch Zufall ein Video in youtube von Dami Charf gesehen. Zu ihrer Qualifikation kann ich nichts sagen, aber in diesem Video sah man einen Säugling, in Interaktion mit der Mutter. Zuerst positiv, mit AUgenkontakt, Gestik, Mimik positiv, Berührungen seitens der Mutter.

    Dann wendet sich die Mutter kurz ab, und schaut das Kind einfach nur an. Mund geschlossen, eher triste bis neutrale Mimik, aber keinerlei Veränderung. Keine Gestik.
    Das Kind versucht anfangs, die Mutter in sein Spiel zu animieren, in dem es die Händchen hebt, mit der Stimme quietscht.
    Als keine Reaktion kommt, wendet es sich kurz ab, und versucht noch einmal eine Bindung.
    Nach sehr kurzer Zeit bemerkt man, welchen Stress der Säugling empfindet, und er fängt dann auch an, zu schreien, sich durchzustrecken.

    Diese kurze Szene macht mir bewusst, wie sogar ein neutraler, aber abwesender Elternteil sein Kind beeinflussen kann, weil keine Bindung besteht.
    Natürlich gibt es solche Momente auch in intakten Familien, und das Kind kann schnell wieder eine Bindung herstellen.

    Aber je öfter solche Momente vorkommen, desto mehr Stress entsteht, und desto eingefahrener werden auch diese Reize (vermutlich fast automatisch bei psychisch kranken Eltern).


    Dein Freund mag kein schlechter Kerl sein- aber seine Verantwortung nimmt er nicht wahr- weder für sich (das wäre ja noch seine Sache) aber auch nicht für seine Kinder.
    In dem du immer wieder dieses Verhalten tolerierst, hälst du diesen Zustand weiter am Leben.
    Wenn er nach einem vernünftigen Gespräch nicht einsieht, dass er Hilfe braucht und dass dieses Verhalten dir und vor allem den Kindern schadet, dann liegt es meines Erachtens an dir,
    eine deutliche Grenze zu setzen, notfalls mit Hilfe von aussen.

    Durch mein Aufwachsen mit Alkoholismus (ich selbst habe keine Süchte ausser Schokolade :-) ) habe ich vieles gelernt, ich war auch zur Beratung bei einer Suchtstelle.
    Co-Abhängigkeit ist auch etwas, was man sich mal googlen kann, wenn man mit einem Süchtigen lebt oder zusammen ist.


    Ich wünsch dir alle Kraft!

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