Ich bin ja selber bipolar und hochbegabt. Ich habe nie eine Therapie gemacht, außer eine Zeitlang Medikamente zu nehmen und momentan hab ich ein Notfalmedikament in der Schublade.

Aber ich habe selber etwas betrieben, was ich "Bibliotherapie" nenne und ich weiss von vielen anderen Bipolaren, dass sie auch darauf ansprechen. Eine gewisse Intelligenz und Reflexionsfähigkeit vorausgesetzt.

Mein Kumpel ist sehr, sehr intelligent und ich frage mich, ob es ihm, da er einen Arztbesuch garantiert verweigern wird, etwas bringen könnte, wenn er Bücher über AD(H)S lesen könnte. Also, dass er möglicherweise dann doch in Erwägung zieht, nochmal zum Arzt zu gehen oder ein paar Symptome allein dadurch verbessern kann, weil er sie sich bewusst gemacht hat.

Bei bipolaren kann das teilweise funktionieren, ersetzt natürlich nie die ärztliche Behandlung, aber besser als nix, würde ich sagen.

Hirnsuppe