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Diskutiere im Thema Ex von ADHSlerin im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 4

    Ex von ADHSlerin

    Hallo,

    ich (weiblich, 37 Jahre) war ein Jahr mit einer Adhs-Frau zusammen. Sie ist Polizistin. Es lief am Anfang total gut, intensiv.

    Dann kamen die "typischen" Smyptome, Anspruch an einer perfekte Beziehung, Impulskontrollverlust, Eifersucht, Einengen, ständiges Enttäuscht-Sein wenn ich
    nicht immer bei ihr war. Ausflippen bei Kleinigkeiten, Ordnungszwang, Stress wenn etwas nicht Geplantes kam (Stau, Probleme), nicht Akzeptieren können dass ich nicht
    in allem identische Meinungen/Verhaltensweisen hatte.

    Es war ihr immer wichtig, Sport zu machen, total viel, als Ausgleich.Nur so kam sie runter.

    Vor drei Monaten dann wurde sie schwanger, (geplant, sie wollte schon immer Mama werden, durch eine Samenspende). Seitdem Übelkeit, kein Sport,
    kein soziales Leben mehr etc. Laut ihrer Meinung eine Lebensqualität von 0 Prozent...sie drehe fast durch.

    In der Zeit hat sie nun die Beziehung zu mir beendet. Ich sei nie zu ihr gestanden, sei in der Schwangerschaft nicht dagewesen, sei ganz anders als sie, es würde nicht passen etc. Jeder unserer Freunde/Familien weiß, dass das nicht stimmt, ich war jeden Tag bei ihr, hab ihr in allem geholfen (Arzt, Klamotten, Einkäufe, Einrichtung etc..)

    Von heute auf morgen kein Kontakt mehr, seit 3 Wochen nun, Klamotten schon ausgetauscht.

    Das Thema Adhs konnte ich nie richtig mit ihr besprechen, sie hat zwar ein Fachbuch daheim, aber scheut sich davor. Habe keine Kraft sich damit auseinanderzusetzen.
    Sagt, sie sei so wie sie ist und entweder man komme damit klar oder nicht. Schwarz-weiß Denken.

    Sie hat vor mir bestimmt von 10-12 Kurzzeit-Partnerschaften gehabt. (sie ist jetzt 39). Wurde oft verlassen. Sie hat sich mal gefragt, ob es an ihrem Adhs liegt. Aber sie hat das
    Thema nicht weiter behandelt.

    Ich hab mich jetzt monatelang schon mit ADHS beschäftigt und weiß dass viele unserer Probleme (Stimmungsschwankungen, schlechte Kommunikation, Streit der eskaliert)
    damit zusammenhängen. Aber ich komme nicht mehr an sie ran, hätte mir so gewünscht, dass wir mal in Ruhe über alles reden können, auch über Adhs.

    Ich vermisse sie ganz schlimm in meinem Leben, obwohl es eine schwierige Beziehung war.
    Was ratet ihr mir? Loslassen kann ich jetzt noch nicht, ich lieb sie. Und denk immer, ich kenne sie fast besser als sie sich selbst...und weiß warum sie wie tickt. Und würde zu gerne die Klippen in einer ADHS-Partnerschaft mit ihr umschiffen statt die Beziehung so zu beenden wie sie es getan hat.

    Ich danke euch für Eure Tipps.

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Ex von ADHSlerin

    Also ADHS ist bei ihr diagnostiziert, aber sie wollte sich nie damit auseinandersetzen?


    Gehen wir mal von einem starken ADHS mit extremen Auswirkungen auf das Sozialverhalten aus (liest sich ja hier fast schon wie Borderline...):

    Dann hast du beim Betroffenen oft starke "Wahrnehmungsverschiebunge n", wo es in der Regel erstmal wenig helfen wird, den Betroffenen überzeugen zu wollen, dass seine Wahrnehmungen, Bewertungen und Ansichten beeinträchtigt sein könnten.

    Dafür bräuchte es genau dieses Maß an Störungs-Akzeptanz, was hier offenbar fehlt.


    Jetzt stellt sich mir die Frage:

    Wie hast du denn diese schwierige Beziehung überhaupt "ertragen"? Bei Borderline-Persönlichkeitsstörung z.B. oder Abhängigkeit wird der Partner oft zum Co-Borderliner bzw. Co-Abhängigen oder ist auch entsprechend veranlagt, sodass es "passt". Was aber seltenst ein gesundes Zeichen ist...

    Wäre es wirklich wünschenswert gewesen, die Beziehung so wie sie war fortzusetzen, vor allem noch als Paar mit einem Kind?


    Ich sehe hier eigentlich nur die Möglichkeit sich nachträglich zu einem offenen Gespräch zu treffen und wirklich alle Karten auf den Tisch zu packen. Was bei ihr, sollte ihr Verhalten denn störungsbedingt gewesen sein (wonach es aussieht) allerdings zumindest einen Anfang von Störungs-Einsicht und -Akzeptanz erfordern würde.

    Vielleicht könnte dies eine gute Gelegenheit für sie sein, aber falls sie sich absolut sperren würde - tja .


    Leider ist es ja so, dass so konstituierte Persönlichkeiten - so traurig es ist - sich oft einfach in die nächste Partnerschaft stürzen, statt ihre Kommunikations- und Beziehungsprobleme anzugehen (Stichwort die von dir erwähnten vielen Kurzzeitbeziehungen).

    Entscheidend ist wohl, wie sie für dich noch empfindet - und da kann gerade ein heftiges Abweisen ein Zeichen sein, dass sie eigentlich noch sehr an dir hängt, weil diese ständigen "Spielchen" mit Nähe und Distanz, Annäherung und Abweisung ja bei solchen Menschen oft "dazugehören".


    Unabhängig würde ich mir an deiner Stelle dennoch die Frage stellen - aller Liebe zum trotz - ob das denn für dich wirklich so hätte weitergehen wollen / können und wenn ja, wie lange?

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Ex von ADHSlerin

    Bitte lasst mich aber nicht der einzige sein der hier Feedback gibt, liebe Mitlesenden !

  4. #4
    Lou


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 254

    AW: Ex von ADHSlerin

    Borderline-PS, das war auch mein erster Gedanke, auch wenn ich damit vorsichtig bin, da ich die Person noch nicht einmal kenne.

    Hatte zwei Beziehungen zu solchen Frauen....mein Text ist nicht abwertend gemeint und wenn ein Betroffener sich angegriffen fühlen sollte: Nicht beabsichtigt!

    Meine Erfahrung mit den beiden bzw. erst recht der Vergleich zwischen den beiden bringt mich immer wieder auf dieses Engel und Teufel in einer Person.
    Bei der ersten war es derart ausgeprägt, dass ich die Beziehung sehr schnell beenden musste.

    Bei der zweiten.....sagen wir, sie hat lange Zeit etwas aufgebaut, nur um es in kürzester Zeit zerstören zu wollen. Ich hätte es wissen müssen und entferne mich gerade vom Thema.

    Also: Unabhängig von irgendwelchen Diagnosen und Krankheitsbildern, ich glaube nicht, dass es da eine Basis für die Zukunft gibt.

    Ich musste mich bei der zweiten auch entscheiden, den Kontakt für immer abzubrechen, was ich lange Zeit nicht wollte - oder zum Spielball ihrer Launen zu werden.
    Hm, ich merke gerade, dass ich zu sehr an eigene Geschichten denke, aber wenn ich das so lese, würde ich an deiner Stelle den Kontakt ruhen lassen und wenn sie sich meldet....dann Konfrontation, auch wenn es das Ende bedeutet.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.838

    AW: Ex von ADHSlerin

    Was hättest du zu erwarten, wenn es so weitergeht? - Du musst nicht antworten, aber wie lange würde es bis zum nächsten Aus dauern?

    Sie möchte sich nicht ändern und hat keine Einsicht und / oder Akzeptanz bezüglich AD(H)S, wenn sie denn diagnostiziert ist (was ich mir so aber schlecht vorstellen kann, wie du es beschreibst - also das eine Diagnose vorliegt) - also änderst du dich, bis es passt? Ist es das, was du wirklich möchtest? Und was bleibt dann noch von dir übrig?

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Ex von ADHSlerin

    Aber die Aussage, dass es da quasi sowieso keine Basis gäbe, eine Wiederannäherung nur zur nächsten Eskalation führen würde, ist selbst nun wieder etwas schwarz / weiß von uns .


    Ich sage es mal so:

    Wer so etwas:
    Lancelot1 schreibt:
    Anspruch an einer perfekte Beziehung, Impulskontrollverlust, Eifersucht, Einengen, ständiges Enttäuscht-Sein wenn ich nicht immer bei ihr war. Ausflippen bei Kleinigkeiten, Ordnungszwang, Stress wenn etwas nicht Geplantes kam (Stau, Probleme), nicht Akzeptieren können dass ich nicht in allem identische Meinungen/Verhaltensweisen hatte.
    ein Jahr lang erträgt, ist selbst schon bereits ein "spezieller" Mensch (in keiner Weise abwertend gemeint!).

    Der Normalfall wäre wohl, dass man von sowas innerhalb kürzester Zeit die "Nase voll hat" und selbst (!) das Weite sucht.


    Wer sich längerfristig auf derlei Beziehungspartner einlassen kann, ist oft genau gegenteilig gestrickt:

    Sehr verständnisvoll, "gesetzt", belastbar, vermittelnd, hilfsbereit (bis zur Selbstaufgabe), idealistisch.


    Auch das könnte man als "verschobene Wahrnehmung" betrachten (auch dies erstmal absolut wertungsfrei!), einfach weil es eine seltene Erscheinung in der Masse ist.

    Demnach hat man dann aber zwei Menschen, die einen sehr speziellen Blick auf die Beziehung haben, der für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar ist.


    Es wäre jetzt zu leicht, den "Co-Part" z.B. des Borderliners (oder extremen ADHSlers) unsere (die der außenstehenden) Bewertungsmaßstäbe quasi als "kalter Schlag ins Gesicht" auferlegen zu wollen. Vielmehr bedarf sie / er zunächst genausoviel Einfühlungsvermögen für ihre / seine Sicht der Dinge, ihr / sein Empfinden.

    Gerade aufgrund der Konstitution des "Co-Parts" wird ihm / ihr es in solchen Fällen ganz besonders schwer fallen, loszulassen. Ratschläge der Umwelt, genau das zu tun (weil es außenstehend als das einzig Sinnvolle erscheint) können dann dazu führen, dass sich diese Person erst recht verschließt und keine Unterstützung mehr annimmt.


    Ich kann mir vorstellen, dass es besonders belastend für diesen Part ist, wenn eine längere und in diesen Fällen unvermeidbar denkbar intensive Beziehung durch das Gegenüber so "radikal", so wenig nachvollziehbar und so ohne (wirklich) erklärende Worte beendet wird (auch und gerade wenn / weil es ein so "typisches" Verhalten ist).

    Zunächst muss man festhalten, dass die Worte der Ex "Ich sei nie zu ihr gestanden, sei in der Schwangerschaft nicht dagewesen, sei ganz anders als sie, es würde nicht passen etc." möglicherweise in dem Moment gar nicht manipulativ oder absichtlich kränkend gesagt wurden, wie man es "nach normalen Maßstäben" vermuten könnte.

    Aus einer verschobenen Wahrnehmung ("Jeder unserer Freunde/Familien weiß, dass das nicht stimmt, ich war jeden Tag bei ihr, hab ihr in allem geholfen") kann sie dies tatsächlich so empfunden haben, zumindest für den Moment (extreme Stimmungsschwankungen die dann auch mit extremen Veränderung der Bewertung vor allem von Menschen einhergehen, sind der Threaderstellerin offenbar von der Partnerin nicht unbekannt).

    Zwischenmenschlich ist das aber eine schwierige Situation, wie zwei Streitende, von denen der eine absolut überzeugt ist, der andere hätte etwas bestimmtes gesagt, was der andere aus Überzeugung bestreitet. Sachlich ist sowas so gut wie nie auflösbar.


    Ganz schwierig sehe ich das Ganze mit Blick auf die Mutterschaft der Ex-Partnerin! Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen:

    Wie soll es so einem Kind ergehen, wenn die Mutter ihre offenbar schwerwiegenden emotionalen Probleme nicht ansatzweise im Griff hat?

    Warum entschließt man sich dann dennoch bewusst (hier aufgrund der Samenspende ja unbestreitbar), ein Kind haben zu wollen?

    Ist das Kind dann auch wieder nur Mittel zum Zweck für die eigene Egozentrik? Man kann nur beten, dass dem nicht so ist...


    Und was machen diese Aspekte mit der Ex-Partnerin dieser Frau, die sicher nicht nur für die Frau selbst "Helferin" sein wollte, sondern vermutlich in Kenntnis der schwierigen Situation auch das zukünftige Kind ein Stück weit vor seiner Mutter "schützen", ausgleichend einwirken wollte, und nun ausgeschlossen ist?
    Geändert von /dev/random (14.11.2015 um 15:37 Uhr)

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.838

    AW: Ex von ADHSlerin

    Unter den momentanen Bedinungen gerade mit Kind dann, ist aber leider eine nächste Eskalation früher oder später fast vorprogrammiert - gerade wenn man sich auch helfen einbringen möchte, was auch mal Widerspruch benötigt und nicht nur "sanftes Lenken". Sicherlich wünsche ich es mir anders und jedem Menschen eine möglichst gesunde Beziehung mit genügend Respekt, Achtung, Verständnis usw. für den anderen Gegenpart. Aber auch gerade ein Kind kostet Nerven und braucht Geduld - in jedem Alter und auch darin sehe ich eine mögliche (!) "Gefahr". (Wobei natürlich nicht das Kind eine Schuld trägt. - Ich mag die Schuldfrage eh nicht besonders. Vielmehr sollte man sich auf das, was man besser machen könnte, konzentrieren.)

    Oft verbindet man nämlich mit einem (Wunsch)Kind bestimmte Wunschvorstellungen und das Kind kann diese einfach niemals befriedigen. Mit einem Kind ist nicht - wie leider viel zu oft erhofft - alles gut. Im Babyalter mag das vielleicht noch gut gehen, aber spätestens in der Trotzphase könnte das ein grosses Problem geben, wenn z. B. das Kind in die Welt gesetzt wird um bedingungslose Liebe zu erhalten. Wenn wirklich dann noch AD(H)S im Raum steht, dann könnte das ganze auch noch einmal eine andere Hausnummer werden.

    Aber natürlich gibt es auch Mütter, die an diesen Ansprüchen wachsen und wunderbare Mütter werden und darüber hinaus auch sich selbst entdecken und dann besser mit sich selbst umgehen. - Hoffen wir das Beste!

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Ex von ADHSlerin

    ChaosQueeny schreibt:
    Wenn wirklich dann noch AD(H)S im Raum steht, dann könnte das ganze auch noch einmal eine andere Hausnummer werden.
    Und ohne hier Diagnosen stellen zu wollen, "riecht" das Beschriebene für mich noch nach deutlich mehr als ADHS (ein Stichwort wurde hier ja schon in den Raum geworfen).

    Oder zumindest nach einer ADHS-Ausprägung mit jedenfalls Schnittmengen zu anderen Störungen bzw. jedenfalls ganz massiven, in dieser Intensität in diesem Alter schon eher besonderen Auswirkungen auf das Sozialverhalten.


    Ohne jetzt suggestiv in Richtung einer bestimmten anderen Störung sein zu wollen, aber mal als Analogie für die Diskussion:

    Kinder von extremen Borderline-Müttern ist z.B. ebenfalls ein ganz schwieriges Thema. Das geht nicht selten gar nicht gut aus. Oft ist dort bereits der Wunsch nach Mutterschaft hochgradig "dysfunktional" - wohin das unter anderem führen kann (nicht muss, aber leider oft tut...) hat ChaosQueeny ja bereits beispielhaft beschrieben.

    Und bei ähnlich in diese Richtung gelagerten Persönlichkeits-Konstrukten findet man oft vergleichbare Verhaltensweisen.
    Geändert von /dev/random (14.11.2015 um 16:16 Uhr)

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.838

    AW: Ex von ADHSlerin

    Naja, es könnte auch einfach "nur" AD(H)S und extreme Uneinsichtigkeit sein. Wir sind keine Ärzte und bisher ist ja nicht einmal klar, ob es überhaupt eine AD(H)S-Diagnose gibt, wenn ich das jetzt nicht überlesen habe oder ob es nur ein Verdacht ist, dann stünden eine ganze Menge Möglichkeiten offen ... Und weitere "Verdächtigungen" aufgrund einer Einzelschilderung mit Momentaufnahme empfinde ich ebenfalls als sehr heikel ...


    Wäre nur einge geringe Einsicht da, würde ich sagen: Ab zum Arzt und unbedingt über eine Diagnostik reden, die zu erwartende Hilfe ist nicht zu verachten ... - Egal in welche Richtung es geht. Mutter und Kind könnte es nur gut tun, selbst wenn nur eine "Problematik" und keine Diagnose an sich dabei rauskommt.

    Aber leider kann Hilfe nur der bekommen, der sie auch sucht ... und manchmal nicht einmal der, wenn dazu 2 gehören und sich einer sperrt. So traurig das ist.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Ex von ADHSlerin

    Der Text der Threaderstellerin las sich für mich als ob die Diagnose steht (Sätze wie: "Sie hat sich mal gefragt, ob es an ihrem Adhs liegt.").

    Aber da damit auch ein nie geklärter Eigenverdacht gemeint sein könnte, kann die Threaderstellerin uns ja aufklären .


    In der Tat sollte es aber weniger um Diagnosen gehen als um das Verhalten, wegen dem die Threaderstellerin Hilfe sucht. Und das kenne ich halt aus anderen Bereichen, aber die daraus zu schließenden Schlüsse oder Ratschläge sind in diesem Fall wohl dieselben...


    Falls es eine Zukunft geben sollte, muss die Threaderstellerin meines Erachtens darauf bestehen, dass die Ex-Partnerin sich helfen lässt, ganz genau wie du schreibst.

    Wie realistisch das ist - tja . Vielleicht könnte das "Mutter werden" ein Anstoß dafür sein...


    Meines Erachtens muss die Threaderstellerin aber auch gut abwägen, wie "tief" sie sich da gegebenfalls nochmal reinzuknien bereit wäre. Wie man das bewerten muss (wertfrei) und was sie selbst dazu anhält (genauso wertfrei und ohne Verurteilungen). Sonst gehen manchmal schlimmstenfalls zwei Menschen gemeinsam "unter", wobei der "Helfer" oft noch mit größerem Leiden aus der Sache rausgeht...

    Wenn es für die Threaderstellerin infragekommt, könnte sie sich selbst auch Hilfe holen, unabhängig von der Ex-Partnerin.
    Geändert von /dev/random (14.11.2015 um 16:28 Uhr)

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