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Diskutiere im Thema Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    Sorry,ich konnte mein Gehirn mal wieder nicht vom Gesamtbild abziehen. Das nicht nur aus diesem Thread besteht. (allerdings stelle ich fest,dass ich das durchaus zum Ausdruck gebracht habe,wohl wieder nicht deutlich genug,indem ich erwähnte,dass ich beim TE länger mitlese )

    Das Hilfeleistungen nötig sind,habe ich jedoch nicht bestritten(im Gegenteil,wie Du im letzten Absatz hättest lesen können:auch ich brauche Hilfe) und auch nicht behauptet,deren Leistung durch Angehörige sei selbstverständlich. Auch schrieb ich nicht,die Hilfeleistung an sich sei degradierend.
    Das von Dir erwähnte Phänomen der Aggression gg.über dem Hilfebedürftigen ist mir (leider)ebenfalls bekannt.(bin,sarkasmusfrei festgestellt,nicht ganz unwissend,auch wenn mein Geschreibsel wohl das Gegenteil vermuten lässt )
    Geändert von luftkopf33 (23.09.2015 um 16:48 Uhr)

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    EDIT

    war OT, sorry
    Geändert von creatrice (23.09.2015 um 17:41 Uhr)

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    hallo,

    ich habs bewusst etwas provokativ formuliert und das soll bestimmt nicht die Missachtung oder gering Schätzung meiner Frau ausdrücken, im Gegenteil wenn ich meine Rollenverteilung in unserer Beziehung anschaue bin ich wahrscheinlich mehr Coach und Therapeut als Ehemann.

    Was zwischen den Zeilen wahrscheinlich zum Ausdruck kommt ist, dass mich diese Ausraster oftmals an meine Belastungsgrenze bringen, zumal nicht nur ich sondern auch die Kinder betroffen sind.

    Daher rührt auch die Frage, wie andere damit umgehen.


    LG
    ADHS-Partner

  4. #14
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    Entschuldigt,ich wollte wirklich niemandem zu nahe treten. Augenscheinlich habe ich die Mega-Fettnäpfchen gepachtet. Und stehe gerade mal wieder auf'm Schlauch.

    Ich bin hier jetzt raus.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    @ lustkopf33

    ich nehms Dir nicht übel, bin da einiges gewohnt


    LG
    ADHS-Partner

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    adhs-Partner schreibt:
    @ lustkopf33

    ich nehms Dir nicht übel, bin da einiges gewohnt


    LG
    ADHS-Partner

    nimms deiner frau auch nicht übel.

    ;-)

    thorsten

  7. #17
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    Danke für's nicht krumm nehmen.

    Um das nochmal klarzustellen:

    Ich halte das,was Angehörige leisten,in keinster Weise für selbstverständlich,absolut nicht. Auch ich mache,auch nach der 1000sten Wiederholung und trotz festen Willens,immer wieder denselben Mist(*hüstel,auf den Thread zeig*)und es wird wohl noch öfter passieren.

    Auch zweifle ich nicht daran,dass Aggressionen zwischenzeitlich gerechtfertigt sind. Hier kann ich wiederum nur auf den sich wiederholenden Mist verweisen und hinzufügen,dass es wahrlich außergewöhnlich wäre,wenn einem Menschen- im Angesicht des häufig dämlichen Verhaltens eines eigentlich nicht dummen Mitmenschen- nicht auch mal der Kragen platzte.

    Ich selbst finde eine solch große Bereitschaft,mir entgegenzukommen,wie sie hier deutlich wird,in meinem engen Umfeld(aus "familiengeschichtlichen" Gründen)nicht vor.

    In Beziehungen hat das Geben und Nehmen bisher aber recht gut geklappt-wenn auch natürlich nicht ohne stürmische Zeiten und wahnwitzige Aktionen meinerseits.

    Ich neige dazu,meine eigene Verantwortung übersteigert wahrzunehmen und es ist möglich,dass ich das auf andere projiziere und dadurch härter rüberkomme,als ich eigentlich bin.

    Ich möchte mich für diese Härte in aller Form entschuldigen und hoffe,nun auch eventuelle Missverständnisse geklärt zu haben,die sich hieraus entwickelt haben könnten.

    Das musste raus.Gute Nacht.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    adhs-Partner schreibt:
    hallo,

    ich habs bewusst etwas provokativ formuliert und das soll bestimmt nicht die Missachtung oder gering Schätzung meiner Frau ausdrücken, im Gegenteil wenn ich meine Rollenverteilung in unserer Beziehung anschaue bin ich wahrscheinlich mehr Coach und Therapeut als Ehemann.

    Was zwischen den Zeilen wahrscheinlich zum Ausdruck kommt ist, dass mich diese Ausraster oftmals an meine Belastungsgrenze bringen, zumal nicht nur ich sondern auch die Kinder betroffen sind.

    Daher rührt auch die Frage, wie andere damit umgehen.


    LG
    ADHS-Partner
    Ich bin keine Fachfrau in diesen Sachen, allerdings hab ich ne ziemlich glückliche Ehe hinter mir - es spricht alles dafür, dass mein Mann heftigst betroffen war. Nur damals war von ADHS keine Rede!

    Außerdem bin ich extrem unsensibel und wenig emphatisch - trotzdem traue ich mich, Dir den einen oder anderen Rat zu geben!

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist Deine Frau diagnostiziert und bekommt auch Medikamente!? Hier wäre meiner Meinung nach der erste und wichtigste Ansatzpunkt. Leider nehmen die Medikamente den Hyperfokus nicht so ohne weiteres aus Eurem Leben raus.

    Aber natürlich gäbe es die Möglichkeit, erstmal mit dem Shrink über das Problem zu sprechen - offensichtlich reicht die strukturelle Unterstützung der Medikamente noch nicht so weit, dass diese Eskalationen sich deutlich abschwächen bzw. in einem erträglichen Bereich bleiben.

    Zudem stellt sich natürlich die Frage, ob sich Deine Frau ihrer hyperfokussierten Aktionen bewusst ist - es nützt nichts, wenn Du mit ihr sprichst und sie sieht diese Momente völliger Strukturlosigkeit nicht.

    Bestes Beispiel dafür wäre die Antwort: "Es ist wichtig, all diese Arbeiten zu machen und wenn sich sonst keiner kümmert, dann muss ich es tun!" Da entgleitet Ihr was und sie kann in dem Moment einfach nicht sehen, dass es für Euch alle besser wäre, wenn sie es sein lässt bzw. das Delegieren lernt.

    Ist sie sich bewusst, was da abläuft und kann die Spirale nicht mehr aufhalten, dann könnt Ihr natürlich über diese Fragen sprechen und Euch Gedanken machen, wie diesen "Ausrastern" im doppelten Wortsinne schon im Vorfeld begegnet werden kann. (Auch ein Hyperfokus ist letztendlich nichts anderes als ein Ausrasten der Bremsen).

    Zweifellos gibt es da viele Möglichkeiten:

    Eine Kommunikationskultur einführen z.B. "Wir sprechen beim Frühstück oder am Abend über die anstehenden Arbeiten des Tages / nächsten Tages."

    Für Eltern ist das besonders wichtig, schließlich ist es Euch kein Anliegen, die Kinder zusätzlich zu belasten!

    Mal ganz konkret die Fragen ansprechen, welche Möglichkeiten der Entlastung es für Deine Frau gibt - ich bin da ja hemmungslos und schlage Wäscherei, Fensterputzer usw. vor

    Eine weitere Möglichkeit wäre es, mal mit Deiner Frau über die Möglichkeit eines Coachings zu sprechen. Dann ist das Problem komplett aus der Familie ausgelagert, evtl. kann sie dann leichter einen sachlichen Blick auf die Fragen der totalen Überforderung werfen und sich mit einer neutralen Person entsprechende Strategien überlegen.

    Mit anderen Worten: Momentan ist es im Sinne der gemeinsamen Familie notwendig, dass Du ordentlich in die Struktur investierst, da ordentlich Hilfestellung anbietest und auch mal retrospektiv auf die Folgen dieser hyperfokusierten Aktionen hinweist. Nur dann lassen sich auch Lösungen finden.

    Der Weg könnte ziemlich lang sein, aber er lohnt sich bestimmt.

  9. #19
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    @adhs-Partner
    Off-Topic - ich sehe du bist unzufrieden, weil du nicht mehr als vorgestellt giltst.
    '
    Falls du noch keine Nachricht von den admins hast, man muss sich neu vorstellen,
    wenn man länger als sechst Monate nicht im Forum war.
    Ich schreib's dir hier hin, weil du wahrscheinlich ab und zu reinschaust.

    Einen schönen Tag!
    Gretchen

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Umgang mit Hyperfokus Aktionen beim Partner

    Hallo Waldsteiniedanke für Deine sehr ausführlichen Beitrag, wir wissen auch erst seit rd. 3 Jahren dass meine Frau ADHS hat. Darauf kamen wir über unseren Sohn. Seit dem haben sich schon einige Verbesserungen ergeben. Ich habe viel Zeit investiert und tue es noch ADHS und die Reaktionen zu verstehen, Gespräche und Nachbetrachtungen zu führen usw.

    Medis und Therapie laufen auch. Nur sie ist eben wie in einem Hamsterrad gefangen. "Eine Aufgabe muss man erledigen, damit sie erledigt ist."

    Nur natürlich ist jeder Ausraster einer zuviel, nicht dass einer jetzt meint, dass ich meine alles happy laufen muss, bestimmt nicht, ich würde gerne nur zur die Extreme kappen, denn das sind extreme Belastungen für eine Familie.Unglücklicherweise ist sie eben stark von ADHS Betroffen, was die Sache nicht erleichtert.

    LG
    ADHS-Partner

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