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Diskutiere im Thema ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    Frage ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Hallo liebe Chaoten
    Bin neu hier und darf mich noch nicht vorstellen. Seltsamerweise habe ich entdeckt, dass man hier Themen eröffnen kann.
    Also: Mach ich das
    Beim durchlesen eurer Beiträge und beim durchforsten des www ist mir aufgefallen, dass es bei der Krankenkasse anscheinend nicht so einfach ist eine "gute" Therapie bezahlt zu bekommen. Täuscht mein Eindruck?
    Was habet ihr da erlebt?
    Eines noch am Rande: Ich bin Angehöriger und kein Betroffener.
    Ich hoffe das stört euch nicht?
    Liebe Grüße und vorweg schon Danke fürs Antworten.

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 259

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Hoffe ich komme jetzt nicht arrogant rüber, aber hättest du im besagten Vorstellungsforum https://adhs-chaoten.net/vorstellung...er-mitglieder/
    den Text gelesen:

    Sobald du mindestens 10 Beiträge im Forum erstellt hast und dich entschieden hast, dem Forum über längere Zeit aktiv anzugehören, kannst du dich hier vorstellen.
    Vorgestellte Mitglieder erhalten nach der entsprechenden Freischaltung sowohl Zugang zu den Forum-Bereichen für vorgestellte Mitglieder, wie auch weitere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und zum Austausch (z. B. Private Nachrichten).


    wüsstest du wieso. *sry*

    Zum Thema Therapie kann ich dir momentan auch noch nicht so viel sagen. Es gibt wohl ziemliche Unterschiede auch zwischen den einzelnen Bundesländern.

    In manchen musst du wohl um Medikamente zu erhalten, begleitend eine Therapie machen, in anderen wiederum nicht.

    So wie ich das allerdings mitbekommen habe, muss man sich in den meisten Fällen selbst darum kümmern und sich ein Plätzchen suchen, das auch zu einem passt und man sich selbst wohl fühlt, da sonst das ganze vorweg zum scheiter verurteilt ist.

    Der eine will lieber eine Gesprächstherapie, der andre eine Verhaltenstherapie. Kommt immer auf die einzelne Person an.

    Es gibt zudem auch noch Coaching, welches in der Regel allerdings selbst bezahlt werden muss, aber wohl effektiver sein soll.

    Nachdem ich am Donnerstag allerdings beim Telefonat mit einer lieben Mitchaotin hier aus dem Forum über das Thema Verhaltenstherapie gesprochen habe und sie gute Erfahrungen mit einer Klinik bei mir in der Nähe gemacht hat bei ihrer VT, habe ich am Freitag direkt angerufen und mich angemeldet.

    Ganauer Termin für den Begin steht zwar nicht fest, allerdings wurde mir die Auskunft gegeben, das wenn eine Offizielle Diagnose vorliegt, das ganze auch von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird.

    Bin dann kurzerhand, bei meiner Krankenkasse vorbei und habe die Auskunft bekommen:

    Die AOK übernimmt die Kosten der ambulanten Verhaltenstherapie beim Vorliegen einer diagnostizierten AD(H)S Erkrankung in vollem Umfang. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Therapeuten im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung ist, dass diese zugelassen sind. Die Behandlung wird durch qualifizierte Vertragsärzte und durch nichtärztliche Psychotherapeuten erbracht.

    Auf der Anderen Seite, möchte ich allerdings noch eine Veranstalltung von Frau C.Neuhaus besuchen, die allerdings selbst finanziert (300-1500€ je nach Veranstaltung) werden muss, aber wohl auch sehr effektiv sein soll.

    Als schwierig empfand ich dies nun nicht gerade. Wenn es einem selbst wichtig ist etwas zu verändern.

    Hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

    LG Bengatzu

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Hoffe ich komme jetzt nicht arrogant rüber,
    Hallo Bengattzu
    Nein, nein, sicher nicht. Es dauert ein bisschen bis man sich hier zurecht findet.
    Ich bin jetzt auch nicht der Forumexperte oder so.
    Aber wenn man das System verstanden hat, findet man das gut, denn die Mitglieder werden so geschützt und nicht belästigt.

    Herzlichen Dank für deine Antwort. Du engagierst dich viel selber, wie ich lese. Das ist toll und du hast Recht damit. Wer sucht, der findet auch.

    Mich hat dein Hinweis ziemlich beruhigt, dass man bei der Krankenkasse die volle Therapie bezahlt bekommt.
    Mit dem Thema: ad(h)s, befasse ich mich erst seit kurzem. Die Aussagen darüber sind für einen Neuling ziemlich verwirrend, muss ich sagen.
    Mich ärgert auch der Eindruck, dass man als Betroffener als "Modekrankheit" oder was auch immer bezeichnet wird und die sogenannten Experten sich nach wie vor darüber streiten, wie denn nun genau das Diagnoseverfahren aussehen soll?? Hä?

    Da ist dringender Aufklärungsbedarf in der Öffentlichkeit und bei noch zu vielen Ärzten.
    In meinem Umfeld kenne ich mindestens drei junge Erwachsene, die bis zum heutigen Tag ein echt traumatisches Leben haben und einfach nicht zurecht kommen. Als Loser dastehen und als Problemkinder.
    Das finde ich nicht OK.

    Und auch hier im Forum gibt es so viele, denen einiges erspart geblieben wäre, hätte man frühzeitig die richtige Diagnose gestellt.

    Lieben Gruß
    Nobbi

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Nobbi schreibt:

    Und auch hier im Forum gibt es so viele, denen einiges erspart geblieben wäre, hätte man frühzeitig die richtige Diagnose gestellt.
    Ohjaaa, das kenn ich von mir.
    Erst im Erwachsenenalter (also vor kurzem!) erfolgte eine medikamentöse Einstellung diesbezüglich.


    Denn lt. einer Ärztin von einer früheren Klinik (sinngemäßes Wortlaut-Zitat): "ADHS im Erwachsenenalter gibt es nicht. Sie haben ausschließlich Borderline. Deshalb stellen wir sie medikamentös auch nicht auf medikinet ein, denn Sie werden eh nicht profitieren davon. Wenden Sie ihr Skills an um damit fertig zu werden" Zitat Ende




    Das medikinet mir unterstützend hilft, meine Therapiesachen die ich gelernt hab besser umzusetze sehe ich nun sehr deutlich.

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    jumpingcat schreibt:
    Ohjaaa, das kenn ich von mir.
    Erst im Erwachsenenalter (also vor kurzem!) erfolgte eine medikamentöse Einstellung diesbezüglich.


    Denn lt. einer Ärztin von einer früheren Klinik (sinngemäßes Wortlaut-Zitat): "ADHS im Erwachsenenalter gibt es nicht. Sie haben ausschließlich Borderline. Deshalb stellen wir sie medikamentös auch nicht auf medikinet ein, denn Sie werden eh nicht profitieren davon. Wenden Sie ihr Skills an um damit fertig zu werden" Zitat Ende
    Hallo jumpingcat

    Das ist echt krass.
    Hast du dich dann selbst gekümmert?
    Lieben Gruß
    Nobbi

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Durch einen Wohnortwechsel bedingt ist nun eine andere Klinik zuständig.

    Dort bin ich stationär gegangen und habe darauf bestanden eine erneute Testung durchlaufen zu dürfen.

    In dieser kam eine "durchgänging gestörte Aufmerksamkeit und Konzentration" zum Vorschein.

    In der selbigen Klinik war ich auch in der KJP. Unterlagen wurden angefordert.

    Dort war schon das "hyperkinetisches Syndrom" diagnostiziert .

    Daraufhin erfolgte mit Absprache mehrerer Ärzten ein Therapieversuch auf medikinet.

    Ich merke dadurch strukturierter denken zu können. Ich bin ruhiger geworden.
    Aus der "zu übertriebenen Selbstkritik & -abwertung" wurde ein "schrittweises Annähern an meine Fähigkeiten, Ressourcen und Stärken". Ausser krasse Kopfschmerzen und deutliches Wahrnehmen wenn die Wirkung aufhört keine krassen Nebenwirkungen.


    eh rlich gesagt ich kann es noch nicht wirklich glauben, dass dieser diese immens krasse Leidensdruck den ich eigentlich über Jah re hinweg habe - endlich weniger ist. un d zwar so viel Kraft weniger dass ich das Gefühl habe ich kann wieder leben
    Geändert von jumpingcat (18.08.2015 um 11:52 Uhr)

  7. #7
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    jumpingcat schreibt:
    Denn lt. einer Ärztin von einer früheren Klinik (sinngemäßes Wortlaut-Zitat): "ADHS im Erwachsenenalter gibt es nicht. Sie haben ausschließlich Borderline. Deshalb stellen wir sie medikamentös auch nicht auf medikinet ein, denn Sie werden eh nicht profitieren davon. Wenden Sie ihr Skills an um damit fertig zu werden" Zitat Ende
    wenn man so etwas liest dann bekommt man gleich ...
    Gut dass du es nicht akzeptiert hast...

  8. #8
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Nobbi schreibt:
    Und auch hier im Forum gibt es so viele, denen einiges erspart geblieben wäre, hätte man frühzeitig die richtige Diagnose gestellt.
    Lieben Gruß
    Nobbi
    Wenn Du magst,guck mal in mein Profil-das würde den Thread sprengen...


  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen



    Dein Diagnose- Marathon liest sich.... ouhmaahn.... des tut mir voll weh das nachzufühlen.

  10. #10
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS Therapie und Krankenkasse bei Erwachsenen

    Wenn Du magst,guck mal in mein Profil-das würde den Thread sprengen...
    OK habe ich gemacht. Das müssen ja besch...eidene Ärzte gewesen sein, wie kann man nur so falsch liegen. Asperger hä?
    Wie geht es dir denn heute?
    Besser?
    Aber Ausdauer hast du, dass muss ich ehrlich zugeben. Nach so vielen Jahren.
    Respekt

    Lieben Gruß
    Nobbi

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