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Diskutiere im Thema Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst... im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 445

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Etwas, das ich ganz wichtig finde:

    1) Eine Diagnose ist keine Entschuldigung für ein Fehlverhalten. Es kann eine Erklärung sein und ein Ansatz um ungutes Verhalten zu ändern.
    Sprich, nur weil er die Diagnose Narzisstische Persönlichkeitsstörung bekommen würde, wäre es dennoch ungut, wie er mit dir umgeht. Dies als Entschuldigung zu nehmen, ist das selbe wie nem Alkoholiker zu helfen, die Sucht nach Außen zu verbergen (oben hat ja schon mal jemand was zu Co-Abhängigkeit geschrieben)

    2) Man/Frau kann den Partner/die Partnerin nicht verändern. Hatte ich erst gestern eine nette Unterhaltung drüber... Frau denkt ja gern mal: Ich muss nur richtig mit dem Umgehen, ihn "pflegen" und ihm meine aufopferungsvolle Liebe zeigen (übertrieben dargestellt) und dann wird der sich schon hinbiegen...
    NEIN, funktioniert nicht. Ich habs selbst versucht und bin kläglichst gescheitert und am Ende war ich diejenige, die am Meisten darunter gelitten hat...

    Selbst wenn er diese Störung hätte (was ja durchaus sein kann), ist das keine Garantie dafür, dass sich etwas ändert. Narzissten fehlt oft die Einsicht ein Problem zu haben, denn in ihren Augen ist ja alles soweit ok (auch wenn eigentlich gar nichts ok ist, aber Narzissten biegen es sich gerne so hin). Dadurch begeben sie sich nur selten in Behandlung. Selbst wenn sie in Therapie gehen, heißt das noch lange nicht, dass sich dann etwas ändert. Ich hab mal gelesen, dass es sehr schwer ist, den Narzissmus "einzudämmen"...

    Du hast also egal, welche Diagnose es gäbe, nur drei Möglichkeiten (aus meiner sicht, vielleicht gibts noch ein paar andere...):

    a) dich damit abfinden, dass er so ist, wie er ist und einen Weg finden, wie du damit leben kannst, ohne dich zu trennen (gibt sicher irgendwo welche, die das hinbekommen... mir is allerdings noch niemand begegnet)

    b) bei ihm bleiben und weiterhin versuchen etwas in ihm zu verändern, inklusive Frust und Unzufriedenheit, weils nicht funktionieren wird, redest sein Verhalten nach außen hin gut und wenns schief läuft "fängst" du dir noch ein paar weitere psychische Probleme bei "ein"...

    c) du trennst dich, weil du auch auf dich selbst achten willst und eben nicht damit klar kommst, dass sich dieser "Zustand" womöglich nie ändern wird...

    Egal, welchen Weg du wählst, es wird grundsätzlich erstmal schwer sein... also ne "leichte" Lösung gibts da nicht...

    Alles Liebe und hör auf dich, was du stemmen kannst, und was nicht
    Geändert von Hotaru (21.06.2015 um 21:26 Uhr) Grund: Schreibkehler...

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Danke für die ehrlichen Worte...irgendwo habt ihr ja alle Recht...

    Ich habe innerlich irgendwie die ganze Zeit eine Art ,,Hoffnung" dass nur noch kein Psychologe die richtige Diagnose gestellt hat, oder er vllt eine bestimmte Therapie braucht...

    Für mich sieht das jedenfalls nicht nach ADS/ADHS aus...da würde ich mich selber eher noch ,,einordnen" als ihn ^^ (habe demnächst auch einen Termin bei einer Therapeutin, mal gucken was die zu meinen Problemen sagt...)

    nagut aber ich bin halt keine Psychologin und will es auch nicht werden, also vergesst das wieder

    Noch bin ich innerlich nicht kaputt oder lasse mir alles gefallen...Co-Abhängig bin ich auch auf keinen Fall...aber (und da habt ihr alle Recht) ich weiß ganz genau dass mich das auf Dauer kaputt macht.

    Noch eine Frage: Seit er Methylphenidad nimmt, habe ich das gefühl, dass er zwar motivierter ist, aber auch viel impulsiver und geht bei jedem Furz noch mehr an die Decke als vorher schon (er nimmt auch irgendwie eine sehr hohe Dosis)...kennt das jemand von euch? Oder ist es üblich, dass man, wenn man wirklich ADHS hat stressresistenter und ruhiger durch MPD wird?

  3. #13
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Also, impulsiv bin ich trotzdem noch...,aber,wirklich bei jedem Pups geh' ich,hoffe ich,nicht hoch...

    Es kann wohl sein,dass MPH erstmal "innerlich klärt", sodass mensch etwas empfindlich wird,weil eben viel bewusst wird.

    Ich habe persönlich jedoch das Gefühl,dass gleichzeitig die "Emotionsspitzen" abgesäbelt werden-merk' ich aber tatsächlich nicht währenddessen,sondern retrospektiv.

    Insgesamt fühle ich mich durchaus ruhiger und auch ausgeglichener -wenn ich nicht vor der Einnahme schon müde oder ängstlich z.B. war,das wird dann unangenehm verstärkt.

    Wie lange nimmt er die Dosis denn schon?(Kann auch eine Anfangsnebenwirkung sein,mein' ich)

    Zu hohe Dosen sollen das aber auch auslösen können.

    LG

  4. #14
    salamander

    Gast

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    es hat mich sehr interessiert was du antworten wirst und ich hab zugegebenermaßen darauf gewartet.



    Danke für die ehrlichen Worte...irgendwo habt ihr ja alle Recht...
    und trotzdem wirst Du es weiter mitmachen, so wie Du Dich ausdrückst.



    Noch bin ich innerlich nicht kaputt oder lasse mir alles gefallen...Co-Abhängig bin ich auch auf keinen Fall...aber (und da habt ihr alle Recht) ich weiß ganz genau dass mich das auf Dauer kaputt macht.

    Noch eine Frage: Seit er Methylphenidad nimmt, habe ich das gefühl, dass er zwar motivierter ist, aber auch viel impulsiver und geht bei jedem Furz noch mehr an die Decke als vorher schon (er nimmt auch irgendwie eine sehr hohe Dosis)...kennt das jemand von euch? Oder ist es üblich, dass man, wenn man wirklich ADHS hat stressresistenter und ruhiger durch MPD wird?
    Bis ein Alkoholiker sich eingesteht, dass er vom Alkohol abhänig ist, vergeht eine sehr, sehr, lange Zeit, bis er sich seinen eigenen Zustand eingestehen kann.
    In dieser Zeit geht es ihm zunehmend schlechter, immer mehr geht vor die Binsen, und trotzdem kann er weder vom Alk lassen, noch sich seinen Zustand eingestehen...

    Du wirst Dich weiterhin mit ihm beschäftigen, wie es ihm geht, warum es ihm geht, wie es ihm geht, usw. usf.
    Du willst immer noch von anderen Wissen, wie sie sein Verhalten einschätzen, woher es rührt.

    Du möchtest weiter von der Hoffnung auf eine Zuwendung leben, die es nie geben wird.

    Du hast sehr viele Erfahrungen mit diesem Menschen gemacht.
    Davon sehr viele Erfahrungen, die die meisten Menschen ab einem gewissen Punkt gehen lassen würden, weil es nicht erträglich ist, weil es sich um einen Menschen handelt, der immer so sein wird, der ein großes Potential im Negativen hat, um sich zu steigern.

    Es ist völlig sekundär, wie MPH bei ihm wirkt. Es hat keinen Einfluß auf Deine Geschichte mit ihm, und wird auch sein Verhalten Dir gegenüber nicht ändern.

    Wie ich im gestrigen Post schon schrieb, bleiben Frauen die von ihren Männern regelmäßig grün und blau geprügelt werden, sehr oft trotzdem bei diesen Männern. Nicht weil sie das gut finden würden, es ihnen gefallen würde, sie ertragen den Gedanken nicht, dass dieser Mensch tatsächlich so ist, dass es nichts mit ihnen, ihrem Verhalten zu tun hat, usw. usf.
    Es ist für sie unaushaltbar, dass es so sein könnte, darum bleiben sie immer wieder, wo andere längst gegangen wären, sie erhalten sich eine Illusion aufrecht, in dieser Illusion leben sie, weil sie zusammen brechen würden, würden sie sich den Realitäten stellen.

    Deine Sicht der Dinge auf ihn, ist dem sehr, sehr gleich. Auch jetzt die Frage, was wir glauben, was wie bei ihm wirkt. Bei der Geschichte die der Mensch hat, spielt das a) keine Rolle, und b) ist völlig irrelevant was wir annehmen, aufgrund Deiner Schilderung, Du möchtest an der Geschichte fest halten. Dafür suchst Du Gründe, auch in Deinem letzten Post.

    Alles Gute und vielleicht kommt der Tag, wo den Absprung schaffst.
    Geändert von salamander (22.06.2015 um 09:38 Uhr)

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Bevor ich - wie ich das eigentlich wollte - nur lapidar ein "Like" unter salamanders letzten Beitrag setze, füge ich noch etwas an:
    Ich habe mehrere Jahre mit einem nassen Alkoholiker zusammengelebt und kenne dieses Hin- und Herschwanken gut. Diese Hoffnung, da möge doch noch etwas sein, was das Ruder rumreißt. Ob nun Alkoholiker oder Narzisst oder sonstwie sozial beeinträchtigt, ist hier ziemlich egal.
    Zu mir hat eimal jemand etwas gesagt, das mich schwer beeindruckt hat und das ich genau wörtlich so weitergebe: ich maße mir nicht an, dir zu sagen, was du ertragen kannst oder willst oder nicht. Das Leben mit einem solchen Menschen wurde mir persönlich auf Dauer einfach zu anstrengend.
    Geändert von Miss Taik (23.06.2015 um 11:10 Uhr) Grund: zum Verständnis wichtiges Wort vergessen

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Hallo Chaosqueen89,

    ich habe mal eine Frage an Dich: Ist das IMMER so, dass Du Deine Beziehung zu ihm und sein Verhalten so siehst und wahrnimmst?

    Das frage ich deshalb, weil ich schon viel mit Persönlichkeitsstörungen (vor allen beruflich) zu tun hatte/habe. Beim Lesen Deines Themas dachte ich mir schon gleich, dass die Reaktionen hier so sein werden, wie sie sind. Das ist auch nachvollziehbar und richtig, dass Dir viele hier klar und deutlich sagen: Wenn das so abläuft, dann sieh zu, dass Du wegkommst!

    Aber... und das möchte ich mal einwerfen:
    Wie viel von dem steckt wirklich in ihm - denn wir alle hier kennen Dich nur durch Deine Worte und ihn schon mal gar nicht - und wie viel von dem was Du schreibst steckt in Dir? Also Paranoia, Ängste, Vor-Traumatisierungen, ...

    Also: wenn das so ist, dass Du stabil denkst, dass er ein Egoist und Narzisst ist, dann stellt sich mir die Frage, welche narzistischen Anteile Du da mit einbringst, so dass Du nicht von ihm loskommst. Und wenn das so ist, dass Du instabil bist... dann ist es sicherlich gut in Deiner Therapie hinzugucken, warum Du ihn zeitweilig (?) so entwertest.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Miss Taik schreibt:
    ... ich maße mir nicht an, dir zu sagen, was du ertragen kannst oder willst oder nicht. Das Leben mit einem solchen Menschen wurde mir persönlich auf Dauer einfach zu anstrengend.
    Das ist ein ganz wundervoller Satz. Danke Miss Taik. Denn nehme ich mal für mein Leben mit, okay?

  7. #17
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Ich glaube,salamander hat auf diese Frage auch schonmal Bezug genommen,aber wo noch gleich?

    Einseitig sind die uns zur Verfügung stehenden Informationen ja nun leider immer.

    Ist es,aufgrund des bekannten Wesens des narzisstischen Bindungssystems wirklich so unverständlich,nicht einfach wegzukönnen?

    Wie auch immer wer genau tickt,der Tipp auf Abstand zu gehen ist inhaltlich doch sehr sinnvoll,oder?

    Da ich noch in der medifreien Zeit bin,bitte ich,mein evtl.leicht wirres Geschreibsel zu entschuldigen,dass konnte ich rein persönlich nicht überlesen.


  8. #18
    Lin


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Ich schlage grad jede Vernunft in den Wind und bin einfach nur wütend, also bereits jetzt Sorry!

    Aber ich bin so wütend über diese so häufigen und wiederkehrenden Muster, meist bei Frauen.

    1. Er ist nicht ganz so wie du es darstellst. Das bedeutet, dass du vieles besonders intensiv empfindest und unverhältnismäßig deutest.
    2. Er ist so wie du ihn darstellst. Das bedeutet, du warst 1 1/2 Jahre jemand, der viele Dinge akzeptiert hat, die eigentlich gegen ein gesundes Empfinden von Selbstwert sprechen.

    So oder so, in beiden Fällen finde ich es am wichtigsten, dass du DICH mal ernst nimmst und näher durchleuchtest, völlig unabhängig von ihm.
    Und zwar beiläufig, mal intensiver, mal nebenbei, die Gedanken und Gefühle kommen einfach und lass sie auf dich einprasseln in den nächsten Tagen, Wochen, vielleicht Monaten:
    Wie fühlst du dich? Was wünschst du dir? Was belastet dich und was möchtest du stattdessen?
    Was willst DU wirklich und was willst du wirklich nicht?
    (Und zwar unabhängig von ihm: also nicht ich wünschte, er würde sich für meine Freunde interessieren, wäre liebevoller, aufmerksamer usw.
    sondern ich wünsche mir, dass ich beachtet werde, ich wünsche mir Stabilität, dass auch ich getragen werden kann zeitweise mit meinen Sorgen,
    oder ich will respektiert werden, sein können wer ich will, mich ausleben können ohne Angst vor der Reaktionen, ohne Angst immer auf alles zu achten,
    ich will mich erleichtert fühlen, eine Beziehung auf Augenhöhe.

    DAS solltest du tun, für dich! Nur dann hat ohnehin egal welche Beziehung eine Chance, dann ergibt sich vieles von selbst. Vor allem aber:
    Erst dann wird sich für dich ganz deutlich herausstellen, was du tun willst und dann auch tun wirst!

    Alles andere ist nur Selbstverarschung. Ist auch in Ordnung, aber das sollte dir dann auch klar sein.

    LG
    Lin

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Und ja! Dass einem klar wird, welche bittere Pille man zu schlucken hat, nämlich was dahintersteckt, dass man bisher auf eine bestimmte Art gelebt, gefühlt, gedeutet, entschieden hat, ja, das ist natürlich ein Stück harte Arbeit.

    Aber, ohne diese Selbsterkenntnis hat eh nichts einen Sinn.

  9. #19
    salamander

    Gast

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    interessant, interessant, wie's weiter geht.


    um zu gehen, muß man sich selbst ganz und gar ernst nehmen.
    das eigene spüren, fühlen, was es auslöst, neben einer hoffnung auf zuwendung, die sich seit jahren (aus gutem grund) nicht erfüllt.
    zum sich selbst ernst nehmen, gehört, sich selbst fühlen, spüren, in allen emotionalen facetten wahrnehmen, die am ende zur grenzsetzung führt.
    werden die ersten drei punkte, gestört, kann letzteres nicht geschehen.
    das heißt, das eigene fühlen und spüren, die unangenehmen gefühle, die hoffnungslosigkeit müssen eingestanden und als solches angenommen werden.
    das muß ein mensch ertragen können, und manchmal ist es zuviel.
    je länger es dauert, je schwerer wird es, sich solches fühlen einzugestehen.



    um eine grenze zu setzen, eine trennung durchzustehen, braucht es das erlauben, allen fühlens, und das vertrauen auf die richtigkeit des eigenen fühlen und spürens.
    zum fühlen zählen auch wut und zorn, die über grenzverletzungen, negierung/übergehen lassen der eigenen person mit all ihren bedürfnissen, erzeugt werden.
    einer nimmt, und nimmt, und nimmt, während der andere gibt, und gibt, und gibt.
    wovon gelebt wird ist die hoffnung. alles streben ist darauf hinaus gerichtet, auch wenn es unzählige erlebnisse gibt, die zeigen, wie sinnlos dieses streben doch ist.
    einfach so hört keiner von beiden auf damit. weder der eine, mit dem nehmen, noch der andere mit dem geben.
    sie brauchen sich grad gegenseitig, auf eine - für einen teil von beiden - jedenfalls sehr ausbeuterische art.
    der eine muß es merken, damit er gehen kann. er muß es spüren, er muß es fühlen, und es muß ertragen lernen, dass es so ist.
    solange die letzte fähigkeit nicht aufgebaut wird, wird diese geschichte weitergehen.
    ich denke nicht, dass einer von uns, der hier schreibt, die fähigkeit zu gehen hervor locken kann.
    dafür denke ich, braucht es einen profi, der sich das system ansieht, das wirkt, und rettungsleinen wirft, was wir hier nicht können.



    da helfen keine powerparolen. es muß sich entwickeln. und es hat sich noch nicht soweit entwickelt, dass was durchblitzt, was zum absprung befähigt.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Hat er ADHS oder ist er Narzisst (NPS)? Ich habe Angst...

    Sehr gut! Genauso ist es! Es kann sehr lange dauern, vor Allen Dingen das ertragen lernen, dass es so ist. Aber dann ist man frei. Von Ängsten, vom klammern an die Hoffnung. Man kann wieder frei atmen und beginnt zu leben.

    Tessa

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