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Diskutiere im Thema Eltern akzeptieren meinen Mann nicht im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 5

    Eltern akzeptieren meinen Mann nicht

    Hallo zusammen,

    mich interessiert, ob die Angehörigen unter euch ähnliches erlebt haben.

    Mein Mann ist ein eher hibbeliger Typ, wenn er aufgeregt ist oder was spannendes erzählen möchte verhaspelt er sich schnell und spricht dann sehr laut. Allein das löst bei seinen und meinen Eltern blöde Reaktionen aus. Sie zischen ihn an oder weisen ihn ständig auf seine Lautstärke hin. Das nervt mich total. Erstens bringt es nichts und zweitens ist das abwertend.
    Genauso müssen alle Eltern seine Lebensereignisse kommentieren. Er wechselt oft den job und fährt ca. 1x im Jahr ein Auto kaputt. Ja, das ist schlimm aber es ändert nichzs wenn man ihn dann dramatisch darauf hinweist, dass er SCHON WIEDER Scheisse gebaut hat.

    Wie gehe ich damit um? Am liebsten würde ichs ihnen ins Gesicht motzen aber das hilft ja bei Eltern nicht. Wie geht ihr damit um?

    Viele Grüsse

    MURIEL

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Eltern akzeptieren meinen Mann nicht

    Liebe Muriel,

    ich würde sagen, dass du in Ruhe mit deinen oder auch mit seinen Eltern sprichst und ihnen sagst, dass das Rummeckern nichts bringt. Man kann ihn nicht mehr erziehen und sollte ihn so akzeptieren, wie er ist.

    Auch "meiner" fuhr oft den Firmenwagen kaputt und auch sein Privatwagen. Auch er hat schon oft den Arbeitsplatz wechseln müssen (gerade ist er wieder auf Arbeitssuche).

    Seine (Stief)vater wohnt zu weit weg, als dass er ihn oft sieht und zu meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten ist er selten gegangen. Aber es gab nie Konflikte.
    Sie haben sich immer rausgehalten.

    Wichtig ist, dass du zu deinem Mann stehst und ihn so akzeptierst, wie er ist.

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 63

    AW: Eltern akzeptieren meinen Mann nicht

    Hallo Muriel,
    das kenne ich nur zu gut. Meine Eltern haben mich ständig vor meinem Mann "gewarnt". Immer dieses "Kind, du machst einen Fehler.....". Da war ich Anfang 20 und bin mit ihm zusammen gezogen. Davor die Jahre ging es noch, da dachten sie wohl, dass ich ihn eh wieder ziehen lasse. Aber als sie merkten, dass es "Ernst" wird, versuchten sie mich ständig zu bearbeiten. Irgendwann eskalierte das ganze in einem Streit, als mein Vater zu Hause bei meinen Eltern meinen Mann sehr beleidigte und dieser dann das Haus verließ. Ich ging mit ihm. Später dann am Telefon meinte mein Vater, er würde uns auseinanderbringen. Ich sagte ihm, "den Kampf wirst du verlieren, lass es lieber". Danach war einige Wochen Funkstille und dann akzeptierten meine Eltern, dass ich bei ihm bleibe. Von da an war das in Ordnung und heute haben die Drei ein gutes Verhältnus miteinander. Ich allerdings hüte mich davor auch nur ein kritisches Wort über meinen Mann bei meinen Eltern zu äußern.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Eltern akzeptieren meinen Mann nicht

    Bei uns ist es auch nicht so leicht.... Meine Mutter hat eine sehr herausfordernde Art. Sie fragt viel (was ja auch gut ist, weil sie Anteil an unseren Leben nehmen will) und bohrt auch viel nach, weil sie den Dingen auf den Grund gehen will. Mein Mann (ADSler) kommt damit allerdings sehr schlecht klar. Das liegt wohl daran, dass er nicht immer die Antworten geben kann, die er der Schwiegermutter gerne sagen würde, wenn es z.B. um Zukunftsperpektiven/Arbeitlosigkeit geht. Obwohl wir offen darüber reden, kommt meine Mutter auch sehr schwer über das "er muss sich halt einfach mal zusammenreißen" weg. Gleichzeitig ist sie immer ziemlich verletzt, wenn er ihr aus dem Weg geht und in ihrer Anwesenheit sehr angspannt und verschlossen ist. So entsteht ein Teufelskreis, aus Anforderung -> Rückzug-> Verletzung -> Versagensgefühle... wenn jemand einen Tipp hat, wie man aus einer solchen Situation entkommen kann, dann freue ich mich...

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