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Diskutiere im Thema Ich weiß nicht mehr weiter. im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    Ich weiß nicht mehr weiter.

    Hallo,

    ich weiß auch gar nicht, wo und wie ich anfangen soll. Vielleicht ganz am Anfang.
    Ich habe meine Freundin am Anfang der Unizeit kennengelernt und mich verliebt, was jetzt 8 Jahre her ist. Nachdem wir eine Woche zusammen waren, ist leider ihr Vater gestorben, der für sie sehr wichtig war. Danach war es logischerweise keine leichte Zeit, aber nach einiger Zeit ging es ihr den Umständen entsprechend wieder ein wenig besser und sie hat weiterstudiert. Doch das klappte hinten und vorne nicht, sie hat 4 Mal das Studienfach gewechselt, aber immer tauchten die gleichen Probleme auf, Selbstzweifel, Versagensängste, Flucht bei der kleinsten Kritik.

    Auch das Lernen oder das Zuhören in Vorlesungen funktionierte überhaupt nicht, sie war immer abgelenkt und mit anderen Dingen beschäftigt. Ich habe mich sehr gewundert, da sie doch ein gutes Abitur hatte. Ihre Mutter war leider keine Hilfe, da sie ebenfalls krank war und schon mit der Haushaltsführung seit dem Tod des Mannes völlig überfordert war. Nach und nach habe ich erfahren, dass der Vater meiner Freundin in der Familie alles organisiert hat. Er hat Pläne gemacht und alle angetrieben. Ich bin dann dort eingezogen und habe langsam diese Rolle übernommen, und es klappte mit dem Lernen und der Haushaltsführung (regelmäßig essen, Wäsche waschen etc.) wieder besser.

    Es war aber eine sehr große Arbeit, ich habe Tagespläne und Wochenpläne aufgestellt. Das Lernen für Klausuren war trotzdem die Hölle, meine Freundin hat wochenlang nichts gelernt, obwohl ich alles versucht habe, und dann in der Nacht vor der Klausur hat sie auf einmal ganz viel glernt, so viel, wie ich es nie auf einmal könnte. Und so ist sie dann immer durchgekommen. Ich habe nachher die Rolladen runtergemacht, Handy versteckt, sämtliche Haushaltsdinge vorher erledigt, das Telefon ausgesteckt, Besuchsverbot erteilt, sie an einen Tisch gesetzt, wo nur die Lernsachen drauf waren, Pläne gemacht wie: 8 Uhr aufstehen, 8:30 Frühstück, 9 Lernen Seite 2 oben, 11 Pause, 11.30 Lernen S. 2 unten und ihr stundenlang den Kopf massiert.

    Trotzdem war sie im Kopf immer mit irgendwas anderem beschäftigt. Wir saßen da jeden Tag 16 Stunden an den Lernsachen, sie hat 14 Stunden lang nichts gelernt, um dann in 2 h all das zu lernen, für das ich 6 h gebraucht hätte. Je näher wir der Abschlussprüfung kamen, um so schlimmer wurde es. Ich hatte nur noch Zeit zum Lernen, wenn sie geschlafen hat, sonnt ging gar nichts mehr. Ich war so verzweifelt, dass ich 2005 einen ADS TEst bestellt habe für ca. 400 Euro und einen Psychologen diesen habe auswerten lassen, angeblich einen ADS Experten. Der meinte, jemand mit Abitur und Studium, der könne gar kein ADS haben. Das sie das Abitur nur geschafft hat, weil sie auf ein ländliches Klostergymnasium für Mädchen gegangen ist, wo sie alleine in der ersten REihe saß und man sich nie melden musste und ihr Vater jeden Tag bis 2 Uhr nachts mit ihr gelernt hat, dass hat ihn nicht beeindruckt.... also haben wir so weitergemacht, ich wollte ihr helfen und hatte immer das Gefühl, was auch immer es ist, sie kann nichts dafür und ist selber darüber totunglücklich.

    Jedenfalls ist sie durch die Prüfung gefallen, da sie die Klausuren nicht fertigbekommen hat, keine Schwerpunkte gesetzt hat und sie nicht strukturiert hat. Die mündliche Prüfung mit insgesamt 15 anwesenden Leuten, die alle mehr oder weniger beteiligt waren, hat sie auch völlig überfordert. Zudem wurde sie, weil sie nicht aufgepasst hatte, von einem Professor beleidigt, ausgelacht, vor allen bloßgestellt und aufs Übelste gedemütigt. Alle Versuche, daran noch was zu ändern, wurden mit "Jeder hat mal Pech" abgeschmettert. Davon hat sie sich bis heute nicht erholt. Sie war jahrelang nur noch im Haus und alle Versuche, ihr zu helfen scheiterten irgendwie. Dann habe ich sie zur Vorstellung in eine Klinik gefahren, wo wir aber wieder nach Hause geschickt wurden, und habe inzwischen mit ca. 50 Psychologen, Neurologen, Psychatern etc. telefoniert und bei mehreren waren wir auch, aber keiner passt ihr und in eine Klinik will sie auch nicht. Ihre Mutter kann ihr auch nicht helfen, ist völlig überfordert.

    Wir haben jetzt Termine, aber das dauert ja alles Wochen und Monate und so lange liegt sie zu Hause rum. Ich habe inzwischen meinen Job gekündigt und betreue nur noch sie, sonst klappt das alles nicht und arbeite selbstständig von zu Hause, wenn sie schläft, da habe ich dann abzüglich meines Schlafs ca. 4-6 Stunden Zeit. Aber leider bin ich bald pleite, habe schon alles verkauft, was ich an Wertsachen noch auftreiben könnte. Sie weiß davon aber nichts, weil sie sich dann noch viel schwere Vorwürfe machen würde, wo es ihr doch eh schon so schlecht geht.

    Die Psychologen meinen, wir sollen Sport machen, rausgehen, lesen, mit Freunden treffen, Hobbies machen... Wir haben keine Freunde mehr, keine Bekannte, keine Hobbies, meine Familie möchte mich am liebsten zwangseinweisen, weil sie meinen, ich bin co-abhängig bzw. ein gestörter Psychopath, der gerne ein Kind zu Hause hätte und sich um alles kümmern möchte und ihr die Luft zum atmen nimmt. Möchte ich nicht. Nur, wenn ich nichts mache, macht sie erst recht nichts, dann klappt gar nichts. Also sitzen wir den ganzen Tag zu Hause rum, ich brauche ca. 5 h, bis sie mal aufsteht, mehr außer Fernsehen ist nicht drin. Jetzt hat ein Psychologe ADS festgestellt und es passt alles, ich hatte den Verdacht ja schon jahrelang. Aber sie glaubt es nicht, hält sich für stinkendfaul, dumm, ein Haufen Schei..., ein Nichts.

    Sie ist der Meinung, niemand auf der Welt könne ihr mehr helfen bzw. ich hätte mich nicht genug bemüht, wenn Gutes zu finden. Ich bin 50 Leute abgerannt bzw. telefoniert, habe sie quasi "vorgetestet", soweit das ging. Aber das ist unglaublich schwierig, wenn der Patient sich nicht selber kümmert. Und wenn sie jetzt beim Psychologen etc ist, dann klappt ihre Fassade hoch und sie erzählt ihnen immer, es ginge ihr schon viel besser und sie wären ja so toll und hätten ihr so doll geholfen, um sich hinterher darüber lustig zu machen, wie schlecht die sind, weil sie sie nicht durchschauen und ihr nicht helfen.

    Und so vergeht Tag um Tag, mit warten auf den nächsten Termin, der nichts bringt, weil sie ans ADS nicht glaubt und ihr Selbstwertgefühl so runter ist, sie es aber gut versteckt . Sie weigert sich auch, Bücher zu ADS zu lesen. Sie hat keine Zukunft, keine Hoffnung mehr, es geht ihr jeden Tag total schlecht. Und ich habe das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben, total versagt zu haben. Ich habe alles aufgegeben, um ihr zu helfen, und nichts hat geklappt. oder habe ich alles noch viel schlimmer gemacht? Eine Psychaterin meinte, dass jemand, der so schwer krank ist wie meine Freundin, sich normalerweise immer umbringt und es nur meinem Einsatz zu verdanken ist, dass sie überhaupt noch lebt... Ist ja nett, aber hilft irgendwie auch nicht weiter. Ich könnte noch stundenlang schreiben, aber will euch ja auch nicht auf den Wecker gehen.

    Wie kann man Selbstwertgefühl wieder aufbauen, wie Hoffnung auf die Zukunft geben? Wie kann man jemandem erklären, dass er wegen ADS und nicht wegen Dummheit/Faulheit sein Studium nicht geschafft hat? Wie kann ich sie dazu bringen, weiter zu Psychologen zu gehen, wenn sie meint, die können ihr nicht helfen und sie schämt sich so, weil sie die vorgeschlagenen Sachen wie Sport und Spazierengehen nicht schafft?

    Ich bin für jede Hilfe dankbar.
    Ich bin so unglaublich müde und ich weiß einfach nicht mehr weiter...
    Geändert von Sunshine (21.01.2010 um 21:11 Uhr) Grund: Absätze eingefügt, ADHS freundlicher ;-)

  2. #2
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    ach Du heilige Sch....

    Deine Freundin ist ja dermaßen am Boden ...oje

    Wie Du das aushältst ...oh Gott i wünsch Dir weiterhin ganz ganz viel Kraft .

    Ja hört sich so an..sie hat sich und ihr Leben aufgegeben ...aber so zerstört sie auch Deins .

    Hm??? ins forum mag sie wohl auch nicht kucken ? oder das Du ihr davon erzählst ..bestimmte Sachen die Du hier gelesen hast .

    Echt keine Freundin ..auch keine alte sehr gute Freundin ..die Du ihr mal vorbeischicken könntest ? Sie muß irgendwie wieder am Leben teilnehmen .....wenn sie es von sich aus nicht macht muß man sie dazu zwingen ...mit Tricks arbeiten .

    Hat sie Haustiere?Mag vielleicht eins?(Hunde wären zB auch sehr gute Seelentröster ...und vielleicht würde sie es durch ihn schaffen raus zu gehen ....aber sie muß natürlich Hunde mögen ..iss klar! Etwas zum Kuscheln !
    Meine Katze nervt mich zB weil sie nicht ,bzw ab und zu nur mal kurz kuscheln mag und ansonsten viel draussen ...also wär ein Hund um einiges besser ..oder dann ein Zwergkaninchen .

    Oder fahr ohne es vorher ihr zu sagen einfach wo hin ,zu einem schönen Platz ...Fluß,Weiher,Park ...wo man die Natur genießen kann ,und evtl mit Picknikzeug.

    Gibts bei Euch vielleicht ne Selbsthilfegruppe..da kannst ja erst mal allein hin ....und vielleicht würde da dann ja eine gern zu Euch nachhause kommen und mit Ihr reden über ADS und so .
    Ich finde sie müßte auf jeden Fall jemanden zum Reden finden ,eine Freundin finden ,Seelentröster.

    Du wirst wohl kaum Antidepressiva von einem der Ärzte bekommen wo Du/Ihr schon wart ..ohne wenn sie dabei ist ?? Bei ADS/ADHS braucht man aber bestimmte Antidepressiva ,also sollte in jedem Fall ein Arzt mit ADS-Kenntnissen sein.

    Zumindest geht es auch so für Dich nicht weiter ...Du mußt wieder arbeiten und kannst Dich nicht derart aufopfern ...sie verläßt sich dann nur noch auf Dich ....und vielleicht wärs echt mal angebracht etwas Klartext zu reden ..so gehts nicht weiter ..und Du mußt wieder arbeiten und Du hast die Schnauze voll vom Alles erledigen .
    Würd sie dann in Ruhe lassen ..gehen ... natürlich wird sie erstmal tierisch geschockt sein ..und nen Weinkrampf ..aber vielleicht kommt sie so wieder zu Verstand ,wenn sie Angst hat das Du sie verlassen könntest .
    Du blockst erst mal ..das sie nachdenken kann ...und laß sie erstmal im Glauben das Du gehst wenns nicht anders wird.
    Ich glaub sie braucht diesen Tritt

    naja bin gespannt was andere für Tipps für Dich haben ...iss ja echt ein harter Fall

    und ich wünsche Dir viel viel Erfolg,Glück und Kraft!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    Lieber Turisas,
    du hast da ja wirklich eine schlimme Situation, aber es ist auch ein Teufelskreis, in den man als Partner oder Partnerin leicht gerät. Ich habe auch lange versucht, meinen Mann wenigstens zu coachen, aber ich glaube, das sollte besser ein Außenstehender machen. Mich reibt es auf und mein Mann nahm mit der Zeit keine Hilfe mehr von mir an, weil er sich eh schon immer unterlegen fühlt, weil ich "immer alles hinbekomme", wie er meint und er nichts. Gegen Depressionen helfen wirklich nur Medikamente und wenn deine Freundin die nicht will, kannst du, was das angeht, nichts machen.
    Du kannst aber etwas ändern, indem du dich deutlich abgrenzt und dich nicht mit in ihr Elend begibst, da ist keinem von euch mit geholfen.
    Den Tipp von Dipsi, in eine SHG zu gehen, würde ich auch empfehlen. Ich gehe jetzt nach Münster, mein Mann will mich glücklicherweise begleiten, aber ich würde jetzt auch allein gehen, weil ich für mich auch Hilfe und Unterstützung brauche.
    Mach das doch erst mal, du findest hier auf der Karte sicher eine in deiner Nähe!
    Dann kannst du dich erst mal stärken und Unterstützung finden, wie du ihr wirklich helfen kannst. Und das Forum würde ich ihr auch empfehlen. Ich habe meinem Mann den link so oft gemailt, bis er kapituliert hat und jetzt zumindest ab und zu hier reinschaut.
    Ich wünsch dir ganz viel Kraft und für deine Freundin einen Anstoß zum Hilfeholen, egal woher sie den jetzt bekommt!
    Liebe Grüße
    Kuriba

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 332

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    Hallo Turisas, das was Du schreibst ich schon extrem. Was Dipse und Kuriba Dir schreiben ist richtig. Wenn es für Eure Leben eine Rettung geben soll müsst Ihr beide in eine Therapie, sonst hat das keinen Sinn. Deine Freundin läst sich in die Tiefe fallen und reist Dich dabei mit runter, so kannst Du ihr auch nicht helfen. So wie Du das schilderst ist Deine Freundin sehr krank und da ist ADS das kleinere Problem, glaube ich zumindestens. Mach Du den Anfang und wenn es erst mal keine andere wahl gibt las dich in eine Klinik einweißen und denke erst mal an Dich. Wenn Du deiner Freundin die Arbeit abnimmst wird sie nie von alleine auf die Idee kommen mal was für sich zu tun. Spreche mit einem Spezialisten und wenn es sein muß lass Deine Freundin zwangseinweißen zum Eigenschutz. Das hört sich jetzt alles krass an, aber so wie Du das schilderst hast Du da nicht viele Möglichkeiten. Suche eine Arzt Deines Vertrauens auf und schilder ihm die Situation und frage was Du am besten machen kannst um Dir und Deiner Freundin zu helfen. Wir können Dir hier viele Idee anbieten, wenn Deine Freundin zu macht kommt keiner an sie ran und das ist nicht gut.
    Sei Dir immer im klaren Du hast alles gemacht hast das es ihr gut geht und mehr geht jetzt nicht mehr. Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut den Du brauchst.
    LG Kathy

  5. #5
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 170

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    Hi Turisas,
    das hört sich ganz ganz schlimm an. Und das, was du schreibst tut mir sehr sehr Leid und macht mich sehr betroffen.
    Die Situation erinnert mich an meine Kindheit. Vielleicht ist es ein etwas blöder Vergleich, aber ich musste gleich daran denken: meine Mutter ist alkoholabhängig und war den ganzen Tag zu Hause und völlig down... ich habe viele Jahre meiner kindheit damit verbracht, ihr helfen zu wollen. Bin sogar von der Schule geflogen deshalb, weil ich einfach nicht mehr zum Lernen kam...ich machte was ich konnte, schleppte sie zu Ärzten, übernahm den Haushalt, hielt die Fassade nach außen aufrecht.. und irgendwann war ich fix und fertig.
    Die Erfahrung war: ich kann niemanden retten. Ich bin NICHT für das Leben eines anderen verantwortlich oder schuld, auch wenn ich diesen Menschen noch so sehr liebe.
    Ich vermute,dass deine Freundin ganz genau weiß, dass sie dich hat und du dich um alles sorgst. Grenze dich ab, such dir einen guten Arzt deines Vertrauens.
    Leider kann man keinen Menschen zwingen, sich helfen zu lassen. Sie muss das wollen, sonst hilft die beste Therapie nichts.
    Harte Worte, ich weiß, aber wie gesagt - das ist meine Erfahrung, die ich auch bei meiner Arbeit mit vielen Angehörigen von Menschen mit psychischen Krankheiten immer wieder beobachte.
    Ich wünsche dir und euch viel Kraft!

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 126

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    Hallo Turisas,

    zuerst einmal möchte ich Dir meinen Respekt ausprechen für das was DU für deine Freundin leistest und wie du dich aufopferst.

    Die Mädels in ihren Beiträgen vor mir haben eigentlich schon alles genannt was auch mir als Ratschlag einfallen würde.

    Irgend etwas muss aber passieren denn wenn du pleite bist, körperlich und seelisch an dieser Beziehung kaputt gehst hilft das keinem... und zieht neue und noch größere Probleme nach sich.


    Ich wünsch dir ganz viel Kraft und hoffe dass deine Freundin sich in irgendeiner Weise helfen lässt!

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    Vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir sehr.

    Ins Forum kann sie leider nicht schauen, sie kann sich dazu nicht aufraffen. Aber ich versuche ihr ein wenig davon zu erzählen, dass sie nämlich nicht alleine ist und dass es Hoffnung gibt.

    Alte Freundinnen gibt es, aber die wohnen inzwischen alle weit, weit weg und sie schämt sich so sehr für ihre Situation, dass sie auf keinen Fall mit ihnen reden will.

    Ich habe ihr vor einiger Zeit ein Kaninchen gekauft, dass ist oft die einzige Möglichkeit, warum sie überhaupt noch aufsteht.

    Rausfahren können wir leider nicht, ich bekomme sie nicht angezogen und sie hat inzwischen Angst vor anderen Menschen (außer mir). Deswegen kann sie auch nicht mehr telefonieren.

    Die Selbsthilfegruppe ist eine sehr gute Idee, aber ich kann abends nicht weg, ohne dass es einen unglaublichen Aufstand bzw. Ärger gibt. Sie steigert sich total rein und bekommt heftigste Wutanfälle und beruhigt sich tagelang nicht, wenn ich weg bin, während sie wach ist. Und wegen der Angst vor fremden Menschen kann auch niemand nach Hause kommen, dass habe ich mal probiert, da ist sie komplett ausgeflippt.

    Zu den Ärtzten bekomme ich sie nach einem riesenlangen Kampf meistens hin, aber alle, die Medikamente verschreiben könnten, haben keine Ahnung von ADS und daher? wirkt bis jetzt kein Medikament. Und einen Termin bei einem ADS-Arzt haben wir erst in Monaten und dann habe ich wieder die große Angst, dass ich sie da nicht hinbekomme.

    Mit dem Gehen habe ich schon versucht, aber sie droht mir jedes Mal mit Selbstmord...

    Die Medikamente nimmt sie alle, aber sie ist so unglaublich frustriert darüber, dass sie (von Psychologen bestätigt) nicht wirken, dass sie so langsam die Hoffnung darin auch noch verliert. Und bis wir endlich ads-taugliche Mittel bekommen, kann es noch Monate dauern.

    Das Perverse ist ja, wir waren bei einer Notfallambulanz bei einem tollen Psychiater, der ihr unglaublich gut geholfen hat und zu dem sie vollstes Vertrauen hatte, aber zu dem können wir nicht mehr hin, weil er für sie nicht zuständig ist. Da geht nichts. Sie will sich helfen lassen, aber danach sind wir leider nacheinander an zwei §$%& geraten, die nur Mist erzählt haben. ADS sei eine Modespinnerei und völlig abwegig, sie glauben eher an einen sexuellen Missbrauch in der Kindheit, Borderline, Persönlichkeitsstörung, saisonale Depression, man muss immer funktionieren, keinen an sich ranlassen, abends Alkohol trinken, sich nicht auf mich verlassen, weil ich morgen auch tot sein könnte, etc. pp (Ich schwöre, dass das alles (und noch mehr) so passiert ist). Ich dachte, wir sind bei Verstehen sie Spaß, es war unfassbar. Da konnten wir nicht länger hingehen, aber das hat das Vertrauen in Therapeuten sehr erschüttert. Und dann habe ich erfahren, dass eine Bekannte den ersten Freigang aus einer Klinik dazu genutzt hat, sich vor einen Zug zu werfen... Und die beiden neuen Therapeuten, bei denen sie ist, die erkennen ihre Depression nicht richtig, weil sie sich aufgrund dieser Erfahrungen nicht mehr öffnet (öffnen kann).

    Ich habe einfach so unglaubliche Angst, dass sie sich weigert zu denen weiter zu gehen, bevor die Therapeuten das Problem endlich erkannt haben. Und wenn ich es ihnen heimlich erzähle, werde ich ihr Vertrauen so erschüttern, dass sie mit mir auch nicht mehr redet. Oder soll ich das versuchen?

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    So jetzt werde ich vermutlich anecken, mit dem was ich schreibe.

    Zu allererst: Du verdienst meinen vollen Respekt und ich finde es rührend, wie sehr Du Dich um Deine Freundin kümmerst und sorgst. Das ist - gerade in der heutigen zeit- nicht selbstverständlich. Deshalb verstehe bitte nicht falsch, was ich schreibe, ok?

    Weißt Du, ich bin kein Arzt, Psychologe etc,also kann es gut sein, dass ich total daneben liege, aber ich glaube, Deine Fürsorge erdrückt deine Freundin.

    Also da ist jemand, der wahrscheinlich tief im innersten super ehrgeizig und perfektionistisch ist und muss feststellen, dass das Leben nicht so läuft (vermutlich wg ADS) wie er sich das gedacht hat.
    Dann kommen die Selbstzweifel, warum bestimmte Dinge, die anderen doch so leicht fallen, einfach nicht gelingen wollen. Vermutlich weil man einfach nicht gut genug ist.
    Voller Euphorie wirfst Du Dich in das nächste Studienfach / Hobby und bist guter Dinge, dieses Mal am Ball zu bleiben. Bis Du doch wieder nach einer bestimmte Zeit merkst, dass Du Deine Erfüllung und Ruhe nicht gefunden hast. Dann suchst Du Dir wieder etwas Neues. Von mal zu mal bist Du weniger euphorisch und dann kommt der Punkt, wo Du keine Lust mehr hast, überhaupt noch etwas anzufangen, weil Du weißt, wie es ausgehen wird.

    Weil Dir jedes Hobby, jede Aufgabe etc nur aufs neue beweisen wird, dass Du nicht gut genug und beständig genug bist, etwas durchzuziehen, etwas zu Ende zu bringen.

    Die Selbstzweifel verstärken sich.

    Dann ist da ein Partner, der Dich über alles liebt und der alles für Dich tut, aber Du spürst inenrlich, dass Du ihm bei all der Liebe und dem Engagement niemals das zurückgeben kannst, was er für Dich tut.
    Du merkst, dass Du abhängig wirst von der Ruhe und Stärke dieser Person und hast Angst davor, sie zu verlieren, gerade weil Du weißt, dass Du nicht gut genug für diese Person bist und es ja offensichtlich ist, wie das Märchen ausgehen wird.
    Also wirst Du eifersüchtig und herrisch und entwickelst Panik, wenn Dein Partner nicht da ist, der er könnte bei dem Chaos in Deinem Leben für immer gegangen sein. Weil Du innerlich so verletzlich bist, bist Du nach außen hart geworden und statt die Worte auszusprechen: "ich brauche Dich, ich habe Angst , dass Du gehst" , produzierst Du lieber einen Streit, der dir die Aufmerksamkeit deines Partners gibt.

    Dann wirst Du überflutet mit gut gemeinten Tipps des Partners, wie alles besser werden könnte. Er ist voller Energie und du selbst hast so wenig davon, dass es Dir einfach zu viel wird und Du bei dem ganzen Plänen dicht machst und resignierst. Weil Du weißt, wie es enden wird, weil Du niemals so stark und so gut sein wirst, wie Dein Partner, der immer wieder mit eifer neue Ideen hat , Dir zu helfen.

    Ich kann nicht in den Kopf Deiner Freundin gucken, und ich habe nicht von mir gesprochen, obwohl es sicherlich Parallelen gibt, das Ganze sollte ein Beispiel sein, aber ich könnte mir vorstellen, dass es so sein könnte.

    Daher finde ich die Idee von Dipsi auch ganz toll, sie einfach mal spontan in den Park etc zu entführen. So wie Du es darstellst, hört sich die ganze Antriebslosigkeit m. E nach einer gewaltigen Depression an, aber Du wirst nichts erreichern, wenn Du es zu sehr versuchst (in Bezug auf Therapien).
    Sie muss selbst wollen. Sei für Sie da , unterstütze sie, ohne ihr es zu leicht zu machen (sonst hat sie ja keinen Anreiz mehr es selbst zu tun), sag ihr und zeig ihr, dass Du sie liebst. So wie sie ist.Und dass sie sich immer auf Dich verlassen kann.
    zeig ihr die schönen Dinge des Lebens und wecke so indirekt den Wunsch bei Ihr, die schönen Seiten des Lebens wieder sehen zu wollen, ohne ihr zwanzig Selbsthilfegruppenadressen unters Kopfkissen zu legen (mit Absicht überzogen, um es zu verdeutlichen)

    Ich persönlich finde auch, dass ein Hund toll wäre, der muss bei jedem Wetter raus und es ist wirklich erstaunlich, wie viel Ruhe und Liebe so ein Tier uns Menschen schenken kann. Ganz uneigennützig. Die bedingungslose Liebe eines Tieres zu seinem Menschen ist eines der größten Geschenke, die es gibt.

    Sorry für den langen text, es kam so über mich

    ich hoffe von herzen, dass Du Deiner Freundin helfen kannst!

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    Jupp, des ist wirklich a schwierige Geschicht.

    Aber ein besonderes Extrembeispiel ist Deine Freundin NICHT, was Du beschreibst ist der Normalfall einer schweren Depression in Zusammenhang mit ADS.

    Wir müssen Deiner Freundin also irgendwie begreiflich machen, dass sie KEIN Extremfall ist, bei dem eh Hopfen und Malz verloren ist, sondern dass es so "kaputte Gestalten" wie uns in Deutschland hundertausendfach gibt. Einige von uns in diesem Forum.

    Aber auch Du musst wissen, dass Deine Freundin nicht irgendwie verrückt oder geisteskrank oder aussergewöhnlich neben der Kappe ist, sondern dass dies wie gesagt der völlige Normalfall ist bei unbehandeltem ADS, insbesondere wenn es sich um hochintelligente Menschen handelt, die eigentlich an eine Universität gehören und nicht in ein Irrenhaus oder eine Behindertenwerkstatt.

    Dass sie selber ihren Status als hoffnungslos ansieht, ist auch nur zu logisch.

    Die Situation ist sozusagen beschissen, aber nicht aussichtslos.

    Ganz im Gegenteil, mit unseren Massstäben betrachtet, befindet sich Deine Freundin sogar noch in einem guten Zustand.

    Erstens hat sie einen Freund, der sich rührend um sie kümmert und zweitens ist sie bis jetzt weder mit Medikamenten vollgepumpt worden, noch hat sie eine Drogensucht entwickelt oder eine Essstörung oder sich den Kragen vollends abgesoffen.

    Die Sterne stehen also günstig, Turisas, das kriegen wir hin. Aber wir brauchen Geduld. Wenn so im Arsch bist, ist das eine Sache von Jahren da wieder rauszukommen. Voraussetzung ist natürlich die richtige Behandlung.

    Wenn Deine Freundin bereits diagnostiziert ist, wie Du schreibst. Dann solltest Du Dich erstmal an diesen Menschen wenden. Und mit ihm die weiteren Schritte besprechen.

    Die Angst vor Ärzten und Kliniken ist bei uns ganz normal, und teilweise auch gut begründet.

    Was Deine Freundin am meisten braucht ist Kontakt zu Menschen, die sie verstehen ohne sie moralisch zu verurteilen. In anderen Worten zu "Seggeln" wie uns, die au nie was auf die Reihe gebracht haben. Eine Selbsthilfegruppe wäre natürlich ideal, aber da ist ihre Hemmschwelle noch viel zu gross. Da kommt`s jetzt erstmal drauf an, ein Vertrauensverhältnis oder überhaupt erstmal ein Verhältnis zu einem Arzt (Psychiater) aufzubauen, der sich mit ADS auskennt. Das ist der Schlüsselpunkt des Ganzen.

    Dass ADSler nicht glauben, dass sie ADS haben, ist leider auch ganz typisch. Ich habe schon Hochgradige gesehen, die einen Beitrag im Fernsehen über AD(H)S gesehen und gesagt haben: "Nee, nee, so weit ist es mit mir aber no ned gekommen."

    Die amerikanische Psychologin Sari Solden hat in ihrem Buch "Journey through ADDulthood" dieses seltsame Phänomen auf den Punkt gebracht: "The know that they have ADD, but they don`t believe it." Also sinngemäss, nach der Diagnose wissen die Erwachsenen, dass sie ADS haben, aber glauben tun sie es nicht.

    Sie glauben weiter daran, dass sie faul, dumm, unzureichend, ungeschickt, völlig daneben, unliebenswürdig und so weiter sind.

    Des dauert wie gesagt ein paar Jahre, bis du das lebenslang eingetrichterte Muster, wieder aus dem Kopf heraus bekommst. Ganz gelingt es warscheihnlich nie.

    Also, Turisas, da haben wir einen Haufen Arbeit vor uns. Aber ned mehr als bei anderen auch. Dass des einfach wird, sagt niemand, dass es aber möglich ist, des ist gewiss.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter.

    @Tinkabell: Kein Problem, ich verstehe genau, was Du meinst. Genau davor habe ich so Angst, dass ich es schlimmer statt besser mache, indem ich ihr zu viel abnehme.

    Du triffst es auch sonst ziemlich gut, das passt fast alles. Mein Problem mit dem Rausgehen ist Folgendes: Ihr verstorbener Vater hat in der Kindheit gemerkt, dass sie im Bad alle möglichen Sachen vergisst. Also hat er ihr einen 10 Punkte Plan entwickelt (waschen, Deo, Zähneputzen, Haare, anziehen, etc.), den sie jedes Mal vor dem Rausgehen abspulen soll. Das hat sehr gut funktioniert und sie hat den Plan jahrzehntelang verinnerlicht (Zwang?), kann aber ohne den Plan auch nicht rausgehen. Sie muss also jedesmal diesen Plan abspulen, bekommt ihn wegen der Depression aber nicht mehr hin. Also setze ich mich mit ihr ins Badezimmer und wir reden stundenlang über jeden einzelnen Schritt, bevor sie ihn dann hinbekommt. Aber irgendwann wird es dunkler und ich übernehme dann, ziehe ihr die Socken an, mache ihr die Haare, etc, aus Angst, gar nicht rauszukommen. Daraufhin fühlt sie sich noch mehr als Versager und wir gehen auch nicht mehr raus. Das Problem bekomme ich einfach nicht gelöst....

    @ Eiselein: Auch Dir vielen Dank. Ich würde auch sagen, dass die Depression zwar sehr schlimm ist, sie aber bis jetzt glücklicherweise von vielen Nebenproblemen verschont worden ist. Auch sonst ist Dein Beitrag sehr zutreffend. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass meine Freundin kein exotischer hoffnungsloser Einzelfall zu sein scheint.
    Hauptproblem ist jetzt ein Vertrauensverhältnis zu einem guten Psychologen/Psychiater, der sich mit ADS auskennt. Genau das hat bis jetzt leider nicht geklappt. Sie ist leider sehr anspruchsvoll (meint sie) und glaubt so langsam, dass ihr niemand helfen kann. Und ich habe so große Schwierigkeiten Kontakt herzustellen und einen Termin zu bekommen.
    Wenn sie meint, sie hat kein Vertrauen in ihren derzeitigen Psychologen, findet ihn komisch und will ihm die Dinge über ihre Depression nicht erzählen, ist er dann der Richtige? Oder müsste man sie zwingen, ihm es trotzdem zu erzählen, um ihm eine Chance zu geben? Erzählt sie es nur nicht, weil sie nicht möchte, dass er ihr "zu nahe" kommt, weil ihr das so weh tut? Ich weiß es einfach nicht, was das Beste ist.

    Vielleicht ist das jetzt eine total blöde Idee und ist auch nicht umzusetzen, aber gäbe es vielleicht die Möglichkeit, dass ich mit einem Forumsteilnehmer telefonieren könnte oder einen persönlichen Kontakt per PN herzustellen? Meine Freundin meint, sie hat noch niemanden mit ADS getroffen und ich glaube, es würde ihr sehr helfen, wenn sie mit jemanden reden könnte, der selber ADS hat und schon einige Schritte weiter ist als sie und nicht aus der Familie kommt. Und mir würde es auch sehr helfen. Meine Freundin war in der Schule sehr angepasst, ist nie aufgefallen, ist eine Träumerin, sehr leistungsbezogen, hat bis auf den Studienabschluss und bis zur darauffolgenden Depression alles mit viel Aufwand selber hinbekommen, niemand hat vorher was gemerkt. Vielleicht erkennt sich jemand wieder?
    Ich hoffe, ich übertrete damit keine Forenregeln oder verletzte jemand mit meinem Vorschlag, dass ist wirklich nicht in meiner Absicht. Es tut mir sehr leid, wenn ich jemandem damit zu nahe trete, aber ich weiß einfach nicht, wie ich momentan Kontakt zu Leuten aufbauen kann, die in einer ähnlichen Situation wie meine Freundin sind oder waren. Ich würde dann immer wieder nach meinen PNs schauen und auch mit meiner Freundin reden und vielleicht könnte man erstmal einen Kontakt über mich herstellen und erstmal nur mit mir reden oder schreiben, keine Ahnung, ob das so klappen kann. Wenn der Vorschlag nicht sinnvoll ist, dann ignoriert ihn bitte und verzeiht es mir.
    Vielen Dank.

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Thema: Ich weiß nicht mehr weiter. im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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