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Diskutiere im Thema ADS und HS bei Familienangehöriger im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 182

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Ohha, sorry.

    Da habe ich doch glatt beim Satzumbau meine "Schwester" weggelöscht....

    Mist.. ich sprach von meiner Schwester.

  2. #22
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Hallo Grotesk, ja so ähnlich werde ich es wahrscheinlich auch machen. Ich wollte morgen sowieso mal zum Arzt, dann kann ich das gleich noch mit ansprechen. Dir auch nen schönen Sonntag.

  3. #23
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    @creatrice

    "Das ADS mit Hochbegabung vergesellschaftet ist, stimmt nicht. Die Verteilung unter ADHSlern ist genauso groß wie die der Durchschnittsbevölkerung."

    Ok dann habe ich das falsch aufgefasst. Ist es so dass Hochbegabte häufig die gleichen Symptome haben wie ADSler oder dass unter Hochbegabten häufiger ADS auftritt?

    "Die Erziehung kann bei ausgeprägtem ADHS auch sehr wenig auffangen, denn z.B. eine quälende körperliche und innere Unruhe, motorische Defizite, Defizite in der Aufmerksamkeit und und und sind nicht mit Erziehung oder einer anderen Gesellschaft zu kompensieren. Es gibt kein spezielles Leben für einen ADHSler. Auch ein ADHSler möchte ganz normal an der Gesellschaft teilhaben, das heißt, das er lernen muss mit den Defiziten umzugehen, die Kraftreserven richtig einzuteilen und viel viel Selbstakzeptanz. ADHS wird ( eigentlich) nur diagnostiziert wenn es einen Krankheitswert und Leidensdruck gibt, und der ist nicht wegen der Gesellschaft, sondern wegen der Symptome."

    Ich meinte eher dass man ADSler wenn nötig auf spezielle Schulen schicken sollte, damit sie besser klarkommen und nicht erwartet dass sie genauso sind wie die "normalen" Kinder. Auch bei der Berufswahl sollte man wenn möglich einen aussuchen, wo die Stärken besser genutzt werden. Das sollte zwar eigentlich selbstverständlich sein, aber es gibt auch Eltern die erwarten dass ihr Kind einen sehr guten Schulabschluss schafft und dann einen hoch angesehen Beruf wählt, zu dem ihr Kind vielleicht gar nicht passt. Die Kinder werden dadurch oft stark unter Druck gesetzt.

    einen schönen Abend noch

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Hochbegabte, sofern sie denn auffällig sind, können ähnliche Symptome wie ADHSler haben.



    Das das mit den speziellen Schulen ist so eine Sache..... Was ist denn eine spezielle Schule für dich? Es gibt ADHSler die brauchen Freiheit, andere brauchen eher die feste Struktur, wieder andere brauchen kleinere Klassen und oder langsameres Lernen.

    Ich wurde für eine Sonderschule empfohlen, habe aber auf dem Gymnasium mein Abitur gemacht. Ich war dort oft überfordert ( nicht geistig), dadurch häufig krank und auch einsam, aber ich habe ein Abitur. Wäre ich auf eine Sonderschule gegangen hätte ich mir sicherlich so manches gesundheitliche Leid erspart, aber ich hätte eben keinen Abschluss meinen geistigen Fähigkeiten entsprechend.

    Das mit dem Beruf ist auch immer irgendwie ein bisschen das rosarote Denken, finde ich. Es gibt auch nicht ADHSler die in Berufen die sie eigentlich nicht wollten oder die sie dann doch nicht gut finden, scheitern. Es gibt aber auch in jedem Beruf Arbeitgeber, bei denen die Uhr läuft, die keine Fehler wollen oder gar verantworten können, und die auch noch andere Angestellte haben, für die sie verantwortlich sind. Und dann gibt es auch noch Kollegen, die auch mit Wissen einer Behinderung teils mobben, weil der Behinderte selbst ( ihm zwar zustehende) Sonderrechte hat. Die staatliche Förderung hat für rein psychisch Kranke nicht unbedingt viele Hilfen oder Alternativen in Schule und Beruf, die der geistigen Verfassung Rechnung tragen.

    Die Erwartung das ein ADHSler auch auf dem normalen Weg klarkommt, ist meistens eher eine Hoffnung und ein Versuch mangels gleichwertiger Alternativen. Geschützter Arbeitsmarkt heißt leider eingeschränkte Berufswahl und eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeiten, und auch meist finanzielles Sozialhilfeniveau oder knapp darüber, natürlich ist da jeder froh, ob ADHSLer oder Angehöriger, wenn es auf konventionellem Wege doch irgendwie klappt. Und auch ein ADHSler möchte für gewöhnlich an der Gesellschaft teilhaben, nicht abgesondert werden. So einfach ist das alles gar nicht......
    Geändert von creatrice (19.04.2015 um 22:36 Uhr)

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    creatrice schreibt:
    H nicht abgesondert werden. So einfach ist das alles gar nicht......
    Seht ihr euch als BEhindert??

    Es ist ja eine Behinderun, aber seht ihr euch auch so?

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Ich kann einige Teilbereiche nicht oder nicht unbedingt mit gängigen Mitteln leisten, aber als behindert sehe ich mich nur bedingt durch die Begleiterkrankungen, denn auch Menschen ohne AD(H)S haben durchaus ihre Einschränkungen.

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    ChaosQueeny schreibt:
    Ich kann einige Teilbereiche nicht oder nicht unbedingt mit gängigen Mitteln leisten, aber als behindert sehe ich mich nur bedingt durch die Begleiterkrankungen, denn auch Menschen ohne AD(H)S haben durchaus ihre Einschränkungen.
    Okay, jeder Mensch hat ja irgendwie gewisse Einschränkungen, SUPErmensch gibt es nicht

    Ich frage darum, weil mein Kind sich ab und zu als ABSOluter Überflieger empfindet und dann eben als absoluter Versager, da scheint es keine reelle Wahrnehmung zu geben, der ist toll und auch wirklich schlau, ABER!!!! ihr wisst schon

  8. #28
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 26

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Ich habe das Gefühl dass unsere Gesellschafft teilweise beim Thema AD(H)S noch nicht weiter ist als früher, wo man Linkshänder gezwungen hat mit rechts zu schreiben und man Homosexuelle dazu gedrängt hat einen andersgeschlechtlichen Partner zu heiraten und man sie deswegen gemoppt hat (was ja auch heute noch oft vorkommt).

    Ich wollte auch meine Schwester nicht schlecht machen, sie war sehr gut in der Schule und hat einen guten Beruf und einen netten Partner. Das heißt aber nicht dass man nicht auch Probleme und Schwächen hat, bei denen man etwas verbessern könnte. Es sollte doch zumindest erlaubt sein mal einen Tipp zu geben, vor allem wenn man ähnliche Probleme hat. Nur habe ich mir Sorgen gemacht dass sie dadurch dass sie eventuell diese "Krankheit" hat, so geschockt sein könnte, dass sie ihre Zukunftspläne über den Haufen werfen könnte. Aber wenn ich mir Gedanken darüber mache, bin ich natürlich jemand der "Selbstverliebt" ist und sich als "Gutmensch" darstellen möchte...

    Ich bin bestimmt nicht selbstverliebt, ich hasse meine Sprachstörung und mein sehr ausgeprägtes Schamgefühl. Aber ich bin auch stolz darauf, inzwischen offener, ehrlicher und unvoreingenommener an alle möglichen Themen ran zu gehen und darüber nachzudenken als die meisten anderen Menschen. Offenheit und Unvoreingenommenheit würde ich persönlich auch als eine Art von Intelligenz ansehen, die sich jeder Mensch antrainieren könnte.

    Was Werte angeht ist das bei uns in der Großfamilie wohl tatsächlich etwas anders als bei anderen Forumsnutzern hier. Bei uns wird getratscht und gelästert was das Zeug hält, darum bin ich da wohl etwas abgestumpft. Über mich und meine großen Probleme wird sicher auch ganz viel hinter meinem Rücken geredet, aber das stört mich nicht mehr, ich habe mich damit abgefunden.

    So das wollte ich jetzt nochmal loswerden, eine schöne Woche wünsche ich euch!

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Naja, ein paar Jahre mehr bringen vielleicht auch eine bessere Reflektion, Einschätzung und etwas mehr (relativierten) Realismus.

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADS und HS bei Familienangehöriger

    Gunnar schreibt:
    I
    Ich wollte auch meine Schwester nicht schlecht machen, sie war sehr gut in der Schule und hat einen guten Beruf und einen netten Partner. !
    Du, wenn ich ganz lange suche, finde ich bei jedem Menschen irgendwas, was man als "unnormal" empfinden KÖNNTE, ich weiß jetzt keinen besseren Audruck

    ich denke mit meinen 54 Jahren, wenn Mensch gut durchs Leben kommen, dann sind sie NICHT behandlungswürdig

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