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Diskutiere im Thema Fremdschämen im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Fremdschämen

    Ich habe keine Kinder, möchte auch keine. Ich habe "nur" die Erfahrungen die meine Eltern, Tanten und Onkels gemacht haben. Ich habe viel selbst mitbekommen, und auch sehr viel mit meinen Eltern aufgearbeitet in Sachen ADHS und Schwierigkeiten auf beiden Seiten. In Sachen Erziehung habe ich gar keine Erfahrungen, halt nur das was bei mir oder meinen betroffenen Cousins und Cousinen geholfen hat.

    Mit " unter den Möglichkeiten" meinte ich die typischen Auffälligkeiten im Lebenslauf, das manche z.B. trotz geistiger Fähigkeit auf Sonderschulen oder Hauptschulen gelandet sind ( und dann evt. doch ihr Abi gemacht haben), das einige Berufe ausüben, die völlig unter ihren eigentlichem Potential sind. Sowas halt.
    Geändert von creatrice (18.04.2015 um 21:30 Uhr) Grund: habs erst jetzt kapiert

  2. #22
    Klingonin

    Gast

    AW: Fremdschämen

    Ach soooo...jetzt verstehe ich...du hast gar keine Kinder.

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Fremdschämen

    Nee..... bin angehörige Tochter, Partnerin, Cousine und Nichte.

    Von daher denke ich schon, das ich weiß wie frustriert und nervlich angeschlagen und überlastet man sein kann, und wieso man dann auch manchmal ungerecht wird.
    Geändert von creatrice (19.04.2015 um 00:08 Uhr)

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Fremdschämen

    creatrice schreibt:
    Nee..... bin angehörige Tochter, Partnerin, Cousine und Nichte.

    Von daher denke ich schon, das ich weiß wie frustriert und nervlich angeschlagen und überlastet man sein kann, und wieso man dann auch manchmal ungerecht wird.
    Yo, das weiß sogar mein Sohn

    ich hab tatsächlich gestern überlegt, mich hier wieder GANZ schnell abzumelden, aber mittlwerweile fühl ich mich recht wohl, auch wenn es doch ziemlich ambivalent zugeht hier, aber das gefällt mir EIGentlich

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Fremdschämen

    Eben nichts anderes wie das was man eh von seinen Lieben gewohnt ist....

  6. #26
    Klingonin

    Gast

    AW: Fremdschämen

    Also.....nachdem ihr Euch hier ja alle einig seid.....also....ich wollte ganz höflich fragen, ob ihr Eure Verbrüderung vielleicht außerhalb meines threads weiter feiern könnt? Ich wäre Euch sehr verbunden.

    Klingonischer Gruß

  7. #27
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Fremdschämen

    Das ist jetzt der dritte Anfang einer Antwort! Nicht, weil ich zu doof dazu bin, nein, ich bekomme ständig Anrufe von Menschen, die vollkommen unfähig sind, sich kurz zu fassen! Meine Nerven sind gerade richtig angespannt deshalb. Leider verbietet es mir meine gute Erziehung, in solchen Fällen einfach mal Stopp zu sagen!

    Sowas tut mensch eben nicht mit einer 86 jährigen oder einer ziemlich geplagten ADHSlerin, die sich immer in endlosen Schleifen bewegen muss! Grrr.

    Klingonin schreibt:
    Also.....nachdem ihr Euch hier ja alle einig seid.....also....ich wollte ganz höflich fragen, ob ihr Eure Verbrüderung vielleicht außerhalb meines threads weiter feiern könnt? Ich wäre Euch sehr verbunden.

    Klingonischer Gruß

    Deine Reaktion gefällt mir!

    Du kannst in solchen Fällen auch einfach die Ignore-Funktion aktivieren, wenn Du Dich von bestimmten Beiträgen distanzieren willst.

    Mal im Ernst, ich hab alles mehrfach gelesen. Das lag vor allem an der Überschrift "Fremdschämen", da hatte ich sofort einige, aber völlig andere, Assoziationen.

    Ich kann gut verstehen, wenn Dich die verbalen Entgleisungen von Angehörigen hier im Forum irritieren bzw. sogar erschrecken. Ich finde sowas auch nicht wirklich toll. Aber es ist ja nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus dem gesamten Alltag dieser Angehörigen und tatsächlich eben vor allem ein Ventil.

    Meine Lernerfahrungen in der Hinsicht und hier im Forum gingen eher in die Richtung: Gelegentlich mal nicht lesen oder überlesen!

    Selbst gehöre ich zu den Hypos, und die Störung hat mein Leben nicht gänzlich auf die unangenehme Bahn geworfen. Zumindest bin ich gesellschaftsfähig, meine Papiere sind in Ordnung, und ich verliere nur ganz selten meine EC-Karte - kommt wohl bei jedem mal vor!

    Ich hab auch kein Abo bei nem Schlüsseldienst, komme eher selten zu spät und kann mich im Alltag eher gut organisieren.

    Seit ich MPH nehme, kann ich meine kleinen Absencen sehr gut erkennen bzw. bewusst wahrnehmen und es ist mir gut gelungen, einige Kompensationsstrategien zu entwickeln, die mir im Alltag eine sehr wertvolle Hilfe sind. Zugleich hat mir MPH aber auch zu der Erkenntnis verholfen, dass man mir leicht Blödheit einreden kann, die nicht unbedingt vorhanden ist.

    Heute weiß ich, dass ich ganz kurze Aussetzer habe und sie können mich nicht mehr verwirren. Nehme ich z.B. erst einen Buntstift wahr und beim zweiten Hinschauen sehe ich ihn nicht mehr, so weiß ich heute, dass ich nicht doof bin, sondern nen kurzen Aussetzer im visuellen Kortex habe. Der lässt sich meist mit einem dritten Blick sehr gut korrigieren!

    Ich gehöre auch zu den Betroffenen, die der festen Überzeugung sind, dass sie selbst einiges an ihrer Situation verändern können. Dabei hat mir ausgerechnet das Forum geholfen, nicht weil hier alle Mitglieder dieser Meinung sind - es war eher das Gegenteil der Fall.

    Ich weiß heute, dass mein Mann mächtig betroffen war, und ich schwöre Dir, ich habe mehr als nur einen Ausraster in unserem langjährigen Beisammensein genommen. Der Unterschied war eben nur, dass ich durchaus sein Unverständnis und seine Hilflosigkeit wahrgenommen habe, wenn er mal wieder überhaupt nicht wusste, was er falsch gemacht hatte!

    Und wir haben uns im Laufe der Jahre mit den Macken des anderen arrangiert - sowas gibt es nämlich auch!

    Trotzdem habe ich es nach seinem Tod unsäglich bedauert, dass ich von der Störung vorher noch nichts wusste - ich hätte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ihm zu helfen bzw. ich hätte ne ganze Menge Aufgaben einfach übernommen. So habe ich es mit langen Gesprächen versucht, die natürlich nie nachhaltig wirkten. Er hatte alles nach zwei Stunden schon wieder vergessen!

    Es gibt sie also doch die Sache mit der Liebe, dem Verständnis und der Zuneigung!

    Auch wenn das Aufmerksamkeitsdefizit über viele Jahre auch fürchterliche Formen annehmen kann!

    Wir hatten einfach das Glück, dass wir über viele Folgen des Defizits auch mal lachen konnten und unsere gesamten Lebensumstände ließen einen weiten Spielraum zu. Bei entsprechend ausgedehnten Wohnverhältnissen ist es leicht, wenn einer sein Zimmer völlig verrümpelt. Es blieb immer noch ausreichend Platz für ein einigermaßen normales Leben!

    Ich bin auch fest der Überzeugung und da bin ich auch nicht wirklich allein, dass sich die Konstitution erst dann zu einer heftigen Störung ausweitet, wenn entsprechende Trigger aus der Umgebung auf die Kinder einwirken!

    Wenn ich mich in meiner Familie umschaue, dann hat es genau derjenige am besten hingekriegt, dem man die Hyperaktivität usw. schon von weitem ansieht. Er konnte niemals in seinem Leben auch nur ein paar Minuten still sitzen und war der beste Grimassenschneider aller Zeiten usw.

    Na ja, heute steht er kurz vor der Berentung, hat drei Kinder und ein recht zufriedenstellendes Berufsleben hinter sich! Trotzdem war für die Eltern die ganze Geschichte alles andere als einfach. Ihre nicht zu erschütternde Zuneigung und die feste Überzeugung, dass ihr Kind einen Weg findet, um ein befriedigendes Leben zu führen waren schließlich ausschlaggebend.

    Dazu gehörte damals für die Eltern aber auch, dass sie ihren Sohn z.B. irgendwann nicht mehr dem Stress mit dem Gymnasium ausgesetzt haben. Die Erkenntnis, dass ihr Sohn dem ganzen nicht wirklich gewachsen ist, hat sie dazu gebracht, nach einer Alternative zu suchen, mit der er leben kann!

    Da war sicher nichts besonders einfach. Bei dem anderen Sohn haben sie dann entschieden, dass er eine besondere Schule benötigt, um sich seinen Fähigkeiten entsprechend zu entfalten. Er kam dann auf eine Waldorfschule und erhielt damit ein paar Jahre Auszeit - war nicht gerade blöde die Idee. OK, später ging er wieder auf ein staatliches Gymnasium, da hatte er auch so viel an Entwicklungsrückständen aufgeholt, dass er dem Stress besser gewachsen war!

    Es gibt sie, die Fälle, in denen die Störung kreativ angegangen und den Kindern gut geholfen werden konnte!
    Geändert von Waldsteinie (19.04.2015 um 14:05 Uhr)

  8. #28
    cocolores

    Gast

    AW: Fremdschämen

    Ich finde, dass diese Nebenbaustelle von creatrice und Mutter symptomatisch für den Kern eines Threads wie diesem ist, liebe Klingonin - verzeih, wenn ich damit dem Anliegen deines Themas entgegenzuwirken scheine, aber eigentlich denke ich das Gegenteil. Es passt sogar sehr gut. Dieser Strang hier steht im öffentlich lesbaren Bereich und was kann es Sinnvolleres und Konstruktiveres geben, als dass die Diskussion über die eigenen Befindlichkeiten beim Lesen der Beiträge von Angehörigen, das Fremdschämen, zu Horizonterweiterungen führt, was dieses Thema angeht.

    Mich persönlich haben jedenfalls sowohl deine Überlegungen, was die Ausdrucksweise und das Nervenkostüm der Angehörigen anbelangt, als auch das Entstehen der .. naja, Subdiskussion hier positiv zum Nachdenken angeregt; ich hab' mich bislang so gut wie überhaupt noch nicht mit dem Thema "Angehörige" befasst, da ich im Familienkreis mit meinem AD(H)S allein dazustehen scheine. Wenn die Nummer zwingend vererbbar ist, dann habe ich keine Ahnung, von wem ich es habe

    Aber da sind ja noch Partner von mir, die damit leben mussten. Und in diese Ecke muss ich irgendwann auch mal schauen. Insofern bin ich dankbar für dieses Thema mit all seinen Aspekten, die sich ergeben haben.

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Fremdschämen

    moin klingonin,

    Klingonin schreibt:
    Ähm....entschuldige....stand in meinem Text irgendwo, dass ich nicht involviert bin? Jeder Mensch braucht mal ein Ventil. Darum ging es mir nicht. Aber vielleicht habe ich mich lediglich missverständlich ausgedrückt. Falls dem so ist ist, bitte ich um Entschuldigung.
    Aber bei allem Verständnis: Wenn jemand als Fußabtreter und Hinternretter auftritt, tut er das freiwillig.
    ich habe mir alle 38 beiträge von dir durchgelesen, und die einzigsten angaben die ich gefunden habe sind die, das du 47 jahre alt bist, schwer verliebt in einen adhsler bist, und früher mal personen kanntest die adhs haben.
    aber weitere angaben, zu den umständen, oder genauere angaben zu deiner person, bzw. zu dem was du bisher mit adhslern erlebt hast , finde ich in keinem deiner beiträge.
    selbst deiner vorstellung kann ich diese infos nicht entnehmen.

    jeder der ein kind/angehörige hat, das mit adhs betroffen ist, kümmerst sich mit liebe um sein kind, und ich empfinde es da als angriff, zu behaupten, das man das nur aus freiwilligen stücken machen würde. vielmehr geht es doch darum, weil es seinme familie ist, und man für seine familie da sein will und vorallem da sein muss.

    mein bester freund hat adhs, mein couseng, mein zweiter bester freund, und noch andere familienmitglieder, und da kümmer ich mich ja nicht drum, weil ich nichts besseres zu tun hätte, sondern mache es, weil mir der mensch wichtig ist.

    Klingonin schreibt:
    Ich danke dir für diese umfangreiche Erläuterung der Mutterschaft. Wäre ich nicht selbst Mutter, wüsste ich spätestens jetzt, welche Schwerstarbeit ich leiste. Aber auch dazu ist ja dieses Forum da, nicht wahr? Damit man von anderen vor Augen gehalten bekommt, wie anstrengend das eigene Leben ist. Beinahe hätte ich es vergessen. Ich wusste, hier im Forum wird einem geholfen.
    Klingonin schreibt:
    Ach soooo...jetzt verstehe ich...du hast gar keine Kinder.
    ich persönlich mag diese unterschwelligen angriffe nicht, die in der stimmlage mitschwingen, und finde es schade, das du die betroffenen hier kritisierst und angreifst.
    duhast ein thema eröffnet, und verschiedene betroffene haben dir geantwortet.

    und zudem noch super erklärt, warum sie dir die antwort so gegeben haben, wie sie sie dir geschrieben haben.

    an den informationen die du uns über dich bereitgestellt hast, konnte man nichts anderes ablesen, bzw. ich konnte mir , und kann mir kein genaues bild machen von dir.
    und somit hätte ich genauso geantwortet.


    Klingonin schreibt:
    Also.....nachdem ihr Euch hier ja alle einig seid.....also....ich wollte ganz höflich fragen, ob ihr Eure Verbrüderung vielleicht außerhalb meines threads weiter feiern könnt? Ich wäre Euch sehr verbunden.
    dies ist ein forum für adhs bei erwachsenen, genau so, wie es ganz oben auif unsewrer seite steht.
    und hauptsächlich geht es hier um die betroffenen.

    dies ist der bereich für angehörige, aber ich finde es sehr schade, das du hergehst, und die betroffenen, die dir ja antworten sollen, aus diesem thema verweist / bzw verweisen möchtest.

    Gruss

  10. #30
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Fremdschämen

    Also ehrlich gesagt, Klingonin, finde ich deine Beiträge ein bisschen merkwürdig...

    Was dein eigentliches Thema betrifft, stimme ich dir nicht so richtig zu. Ich habe viele Beiträge von Angehörigen gelesen, wenn auch natürlich nicht alle, und Hass habe ich da eigentlich nicht gelesen. Man hört oft Verzweiflung raus, sicher auch manchmal Unverständnis, aber dass du dich "fremdschämen" musst, verstehe ich nicht. Wo hast du denn die vermeintlichen Entgleisungen gelesen?

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Thema: Fremdschämen im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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