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Diskutiere im Thema Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 8.102

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Wozu ich aber auch heute sagen muss, dass es absolut kein Fehler war.

    Mensch, broken_wings, das ist ja eine schräge Geschichte!
    Ist wenigstens seine Oma vernünftig?

    Ich frage mich, wie alt ihr seid.

    Ich habe mit grad mal 16 ja zu meinem Mann gesagt, an ADHS hat man damals noch
    nicht gedacht, aber ich musste schon hart dran bleiben, mich von meinem Mann nicht
    "unterbuttern" zu lassen. Aber wir waren damals noch in der Entwicklung (Pubertät =
    Umbau des Gehirns ist frühestens mit 25 abgeschlossen, bei ADHS-Betroffenen dauert's
    noch ein bisschen länger.

    Ich kann jetzt gar nicht so genau drauf eingehen, manches was du von ihm schreibst,
    lässt mich daran denken, dass er auch mit Zwängen zu tun hat, also vielleicht nicht nur das
    Frontalhirn, sondern das zinguläre System betroffen.

    Ich denke, du musst darauf bestehen, dass er sich in Behandlung begibt.

    extremer Stress an der Arbeit, Ärger in der Familie, finanzielle Sorgen
    Diese Probleme werden sich nicht von selbst lösen!
    Ich wünsche dir starke Nerven!

    @Synthon - sehr stark!

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Wir sind beide 27.

    Zwänge? -Das auf jeden Fall... er hat einen absoluten Kontrollzwang... generell bei allem aber ganz besonders was mich angeht.

    Ja die Nummern die er abzieht sind zum Teil extrem heftig... vorallem seine Eifersuchtsszenen...

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.841

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Wenn er dich nicht gehen lassen und es dabei Probleme geben sollte, ziehe bitte ggf. Polizei und / oder ein Frauenhaus in betracht. In dieser Hinsicht kann ich nur sagen, lieber einmal zu viel Hilfe geholt als einmal zu wenig. - Dies nur, falls es wirklich heftig werden sollte und möglichst BEVOR was schlimmeres passiert.

    Mir geht es momentan nicht besonders gut, daher fällt es mir schwer, mein Versprechen zu halten, aber du hast ja liebe Menschen aus dem Forum hier, die schon wirklich gute Posts (Kann man das sagen in dem Zusammenhang? Naja, du weisst bestimmt, was ich meine.) geschrieben haben. Ich wünsche dir wirklich alles Gute - egal wie es ausgeht. Pass auf dich auf!

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Vielen Dank Queeny, tut mir leid das es dir nicht gut geht. :/
    Ja die Leute hier sind toll, ich kenne zwar noch nicht viele aber die sind auf jeden Fall super, du natürlich mit inbegriffen.
    Ich habe selten erlebt das eine Community (wenn man das so nennen darf) so offen ist.

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.841

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Danke! - Ich hatte nur vollmundig etwas versprochen und kann es nicht wirklich halten. Da wollte ich es wenigstens kurz erklären.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Hallo broken wings, der Name sagt schon viel aus, du hast geschrieben, dass du schon dein Lachen verloren hast. Ich finde das sollte schon reichen. Eine Therapie für ihn sollte so schnell wie möglich gemacht werden, denn die Verletzungen deiner Seele schleppst du immer mit dir herum. Ich spreche aus Erfahrung. Mein Mann hat seit einem Jahr die Diagnose, nimmt Medis und ist jetzt endlich ausgeglichen. Es war ein langer und harter Weg und jetzt bin ich in Therapie, weil ich das über 10 Jahre ertragen habe und nicht mehr so bin wie ich war. Lebenslustig, optimistisch, offen. Hätte ich damals gewusst was mich erwartet, hätte ich die Beine in die Hand genommen. Nun ist es so und ich lasse jetzt mich reparieren.

    Ansonsten haben alle die geschrieben haben recht. Wenn du das mit ihm durchstehen willst, dann ist das gut. ....und Liebe reicht leider nicht aus.

    Lg Tessa

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 219

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    broken_wings schreibt:
    Erstmal vorweg, mir geht es nicht um eine Auflistung negativer Eigenschaften oder Ähnlichem und mir ist auch bewusst das ADHS nicht die Antwort für alle Probleme ist...

    Ich möchte euch "meine/unsere Geschichte" erzählen damit ihr im Vornherein wisst wo die Problematik liegt und mir vielleicht ein paar Tipps geben könnt, genauso freue ich mich auch über einen Erfahrungsaustausch...

    Ich bin seit einem Jahr und neun Monaten mit meinem Partner zusammen. Als wir uns kennenlernten war er total euphorisch und er war sich sofort 100%ig sicher das ich die Frau seines Lebens bin, was mich auch total gefreut aber gleichzeitig auch ein wenig verunsichert hat aber ich beschloss, es einfach zu genießen da ich ähnlich fühlte und es für mich auch wie "Liebe auf den ersten Blick" war.

    Nach ein paar Tagen kam er auf die Idee das er zu mir ziehen will weil wir sonst, beruflich- und entfernungsbedingt, kaum Zeit füreinander hätten. Genau genommen hatte er damit auch Recht... ich arbeitete tagsüber und er nachts und uns trennten 80 km voneinander. Deshalb ließ ich mich auf dieses "Wagnis" ein denn schließlich wollte ich mit ihm zusammen sein und so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Also zog er ein paar Tage später bei mir ein. Wozu ich aber auch heute sagen muss, dass es absolut kein Fehler war.

    Schon nach ein paar Tagen fiehl mir auf das schon Kleinigkeiten ausreichten um ihn völlig aus der Fassung zu bringen. Ich entschuldigte das mit dem Stress den er zu der Zeit an seiner Arbeit hatte. Jedoch wurde das mit der Zeit immer schlimmer... schon ein falscher Ton, ein falsches Wort oder ein falscher Blick von mir reichte für ihn aus um vollkommen auszurasten und mich wie von Sinnen anzuschreien. Ich verstand die Welt nicht mehr... eine Zeit lang habe ich mich kaum noch getraut ihn anzuschauen oder anzusprechen, hatte vollkommen mein Lachen verloren und war am verzweifeln weil ich einfach nicht wusste was ich falsch mache.

    Seine Messlatte lag so dermaßen hoch das ich ihm nichts rechtmachen konnte, egal was ich sagte oder machte war in seinen Augen absolut falsch.
    Dazu kam dann noch seine fast schon grenzenlose Eifersucht... mich durfte noch nicht mal jemand auf der Straße im Vorbeigehen unbewusst ansehen
    ohne das er ausflippte. Aber nicht der Person gegenüber sondern mir gegenüber. Mich durfte kein Mann anschauen, ich durfte mit niemandem schreiben oder sonst irgendwie in Kontakt treten da er jedes männliche Wesen als potenzielle Gefahr ansah.

    Irgendwann hatte das Ganze seinen absoluten Höhepunkt erreicht sodass ich allen Mut zusammen nahm und ihn in einem ruhigen Moment mit diesen ganzen Dingen konfrontierte und ihm klar machte das ich das nicht mehr länger ertrage und das sich was ändern muss da ich die Beziehung sonst beende.
    Er ging nicht großartig darauf ein und rettete sich aus dieser Situation.

    Mit der Zeit wurde es dann besser aber eine Erklärung warum er so war hatte ich immer noch nicht und seine Ausraster aus heiterem Himmel nahmen auch nicht ab und nach und nach bekam ich Angst vor ihm... zumindest in diesen Situationen.
    Seine krassen Stimmungsschwankungen machten mir sehr zu schaffen und ich hatte langsam die Vermutung das das doch keine Phase oder so etwas war sondern das da mehr dahinter stecken musste. Er sagte jedoch immer nur "ich bin halt so".

    Irgendwann erklärte er mir das er mit seinen Ex-Freundinnen viele negative Erfahrungen gemacht hat, das er für andere immer der Schuldige für alles war und immer gemobbt wurde und er deshalb mit dem "Der lautere und aggressivere gewinnt"-Prinzip aufgewachsen ist. Und auch das er nicht glauben kann das ihn jemand wirklich liebt und akzeptiert.

    Er fühlt sich grundsätzlich von allem und jedem angegriffen und glaubt ständig das ich ihm Vorwürfe mache sobald ich irgendetwas sage. Das macht die Kommunikation natürlich recht schwierig... er kann auch nichts positives von mir annehmen...

    Ein Beispiel:
    Ich wollte ihm eine Freude machen und habe bei einer Fotografin schöne Bilder von mir machen lassen. Als ich sie ihm zeigen wollte flippte er vollkommen aus und warf mir vor das ich die Fotos für einen anderen Mann hätte machen lassen und nicht für ihn, denn für ihn würde eine Frau sowas nicht tun. Er hat da auch gar nicht weiter mit sich reden lassen.

    Das Ganze ging immer so weiter... aber da ich ihn nach wie vor mehr liebe als alles andere auf der Welt, hielt/halte ich durch...

    Nach seinem letzten richtig schlimmen Ausraster vor 2 Wochen (wieder wegen einer kleinen Lapalie... er hatte bei einem Versandhaus etwas bestellt und die Lieferzeit verlängerte sich um ein paar Tage) bei dem ich wirklich dachte "gleich schlägt er zu" fing ich wie so oft wieder an an mir zu zweifeln ("bin ich vielleicht einfach nicht die Richtige für ihn?", "was mache ich falsch?" usw.) aber ich überlegte auch noch weiter... durch Zufall unterhielt ich mich mit seiner Oma darüber und erzählte ihr von seinem letzten Ausraster, worauf sie nur meinte "Heilige Welt, das ist ja wieder wie früher als er noch ein Kind war, als er mit seinem ADHS zu kämpfen hatte!"
    Ich wusste nur vom Hören-Sagen das es das gibt, wusste aber nicht was das genau ist also fing ich an zu googlen...

    Es war erschreckend diese ganzen "Symptome" zu lesen die absolut 1:1 auf ihn zutrafen, das war als würde ihn jemand beschreiben.
    Danach habe ich versucht das Thema anzusprechen... ganz vorsichtig natürlich... zuerst reagierte er recht gelassen und meinte nur das es stimmt, dass bei ihm als Kind ADHS diagnostiziert wurde. Auf die Frage hin ob er deswegen damals in Behandlung war sagte er "wegen sowas muss man nicht behandelt werden, damit muss man einfach leben und ich habe auch in Zukunft nicht vor irgendwas dagegen zu tun... das bringt doch eh alles nichts".

    Und nun stehe ich an dem Punkt an dem ich sagen muss, ich verstehe ihn jetzt zwar ein kleines bißchen besser aber ich weiß nicht ob ich das auf die nächsten Jahre gesehen weiter durchhalte... die Aggressivität, die Uneinsichtigkeit, die krassen Stimmungsschwankungen usw...
    vorallem da ich nun seit einigen Monaten selbst an Depressionen leide...

    Habt ihr vielleicht ein paar Tipps wie ich mit dem Ganzen umgehen kann/sollte/muss? Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht?
    hallo broken wings,

    in deinem anfangsposting erkenne ich mich sehr gut wieder, das einzigste was bei mir persönlich nicht zutrifft, ich würde niemals und habe auch niemals meine freundin in einem streit tätlich angegriffen.

    vor knapp zwei monaten habe ich die beziehung von meiner seite aus beendet, einfach aus dem grund, weil ich gemerkt habe, das ich mit oben genanntem verhalten meine freundin verletzt habe, bzw sie auf dauer immer mehr verletzen würde.

    und das ist genau das was ich nie wollte, und trotzdem ist es passiert.

    ich habe für mich gemerkt, das es so nicht weitergehen kann. und den schlusstrich gezogen.

    mein hauptproblem waren unter anderem, immer diese ganzen gedanken, egal welcher auslöser es war, hat sie sich neue wäsche gekauft (natürlich für mich) und sagte mir dann, das wäre nur arbeitskleidung, gingen im meinemn kopf die gedanken rum, warum sie dessous unterwäsche von hunkemöller auf arbeit anziehen möchte, und ob es da nicht noch andere gründe gäbe...

    oder blieb ich mal nen tag zuhause, ging sie an diesem tag, mit ihrem sohn und dem vater des kindes an einen badestrand, zum schwimmen.
    erzählte mir aber davor immer wieder, das er ja sie immer fragen würde, ob sie nicht ein bisschen spass haben könnten zusammen.

    oddeer musste ich mal einen tag länger arbeiten, sagte mir nächsten morgenb der sohn auf dem weg zum kindergarten, das er sich ja so gefreut hatte, das sein vater am vorabend um halb sieben zum essen vorbeikam, und er mit ihm noch ne halbe stunde spielen konnte, bevor er dann ja um sieben ins bett musste.
    meine freundin hatte das, so sagte sie, **vergessen zu erwähnen**.

    das könnte ich ewig so weiterführen mit beispielen.....

    ich hab mich immer gefragt wie man da nicht eifersüchtig werden kann ? und irgendwann auch anfängt den anderen zu kontrollieren, da man sich auf die antworten die man erhält, keinen reim machen kann.

    im endeffekt war es immer ein hoch darauf folgte ein tief, darauf ein hoch undsoweiter....

    und dazu die ganzen gedanken, die dann in jeder situation dazukamen...irgendwann hält man das nicht mehr aus.

    ich kenne sie seit 15 jahren und die letzten 1,5 jahre waren wir ein paar.

    natürlich schmerzt der verlust, und ich weiss das sie mich sehr liebt, aber ich weiss, das ich ihr nicht gut tue.

    die letzten jahre hatte ich zwar immer die vermutung, das da so etwas wie adhs sein könnte, aber ich bin nie der sache wirklich nachgegangen. hatte es mir zwar mehrmals vorgenommen, aber nie richtig verfolgt.

    für mich war es sehr schwierig, mir einzugestehen, das ich viell eine krankheit / störung haben könnte.

    aber mittlerweile weiss ich das da was ist, und warte auf meinen termin zur diagnostik.

    unsere beziehung lief in etwa genauso ab wie deine oben beschriebene, nur kam noch hinzu, das meine freundin aus dem medizinischen bereich kam, und irgendwann anfing, das ich ne depression hätte, und mich zum neurologen mitgeschleift hat, der mir dann ein antidepressiva verordnet hat.

    doch anstatt das es besser wurde, wurde es schlechter. ich kapselte mich noch mehr ab, und irgendwie wurde mir alles gleichgültig.
    nach ein paar wochen meinte meine freundin, das die dosis erhöht werden müsste, da ich in alte verhaltensmuster zurückfallen würde, und sprach darüber mit dem arzt.

    ich fühlte mich dadurch irgendwie übergangen und ruhiggestellt.

    was ich dir damit sagen möchte ist folgendes, egal wie sehr du ihn liebst, und was du alles für ihn tun würdest, kann es gut sein, das er, wenn er es sich nicht eingesteht, nichts daran ändern wird.

    du bist bestimmt eine liebenswerte person, machst viel für ihn.

    genauso wie es bei mir auch war.

    nur solange er nicht erkennt, das da was ist, wird es euch nicht helfen.

    ich habe für mich erkannt, das es nicht ihr fehler war, sondern das die meisten fehler alle von mir ausgegangen sind.

    ich bin derjenige der ne behandlung braucht, und nicht die person, díe mich liebt, und nur das beste für mich will.

    seit meiner trennung habe ich viel gelesen über adhs, habe mich hier angemeldet, bin viel am schreiben, betreibe ursachenforschung in meiner familie, besorge mir nen arzt termin etc.

    und ich hab mir gesagt, das bevor ich das alles abgeklärt habe, und ich ne diagnose habe, ( somit dann auch das recht auf möglichkeiten einer therapie, oder die einnahme von medikamenten.)

    werde ich mich nicht auf eine beziehung /bzw partnerschaft mehr einlassen.

    und selbst wenn das alles ein oder zwei jahre dauert, dann ist das eben so.


    LG

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Ich muss dazusagen das er mich noch nie geschlagen hat aber es gab Situationen die so eskaliert sind das ich Angst hatte das es dazu kommen könnte... wenn er es getan hätte, wäre ich schon längst über alle Berge... denn das hatte ich mit meinem Ex-Mann zu genüge... von dem habe ich mich innerhalb von drei einhalb Jahren mehrmals halb tot schlagen lassen, das hat mir gereicht.

    Das was du beschreibst, ist genau das wovor ich Angst habe, nämlich das er mich verlässt, aber nicht um alleine klar zu kommen sondern um so weiter machen zu können wie bisher...

    Ich möchte ihm einfach helfen und alles gemeinsam mit ihm durchstehen und ihn nicht einmal aufgeben oder aufgegeben werden... wir haben in den letzten 2 Jahren schon so viel zusammen durchgestanden das ich hoffe das wir das auch zusammen schaffen...
    Ich meine, klar leide ich auch darunter aber mein Herz sagt mir das es das wert ist... in meinem Leben habe ich noch nie kampflos aufgegeben und meine Hoffnung hält mich immer aufrecht... nur bei meinem Ex-Mann und seiner Alkoholabhängigkeit musste ich resignieren... denn da ging es, im wahrsten Sinne des Wortes, um mein Leben...

  9. #19
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 8.102

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Liebe broken_wings,

    [QUOTE][Das was du beschreibst, ist genau das wovor ich Angst habe, nämlich das er mich
    verlässt, aber nicht um alleine klar zu kommen sondern um so weiter machen zu können wie bisher...
    /QUOTE]

    das verstehe ich nicht ganz.

    Du hast doch geschrieben, dass du eine Therapeutin hast.
    Mit der solltest du das besprechen.

    Ganz typisch für einen ADHS-Betroffenen finde ich das Verhalten deines Partners nicht,
    also das Zwanghafte (Spiegeleier, die nicht rund genug sind) und den Kontrollwahn wirst
    d u ihm wahrscheinlich nicht abgewöhnen können.

    Ein Buch wird Angehörigen immer empfohlen:
    Cordula Neuhaus - "Lass mich, doch verlass mich nicht"

    Ich selbst finde interessant:

    "ADS - Das kreative Chaos" von Walter Beerwerth

    Vielleicht wäre es auch mal interessant, die Bücher von dem Ehepaar Eva-Maria und Woilfram Zurhorst
    anzugucken, Titel "Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest" erscheint mir spannend.

    Als 27 und schon einen gewalttätigen Ex-Ehemann, da hast du einiges zu verarbeiten.
    Ich wünsche dir alles Gute!

    Gretchen

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Meine/Unsere "Geschichte" und Erfahrungen

    Ja meine Angst ist das er mich verlässt um nicht an sich arbeiten zu müssen sondern so weiter machen zu können wie bisher...
    Ich arbeite ja an mir mit Unterstützung...

    Das mit den Spiegeleiern die ihm nicht gepasst haben war für ihn einfach nur etwas an den Haaren herbei gezogenes weil er mal wieder blankliegende Nerven hatte und nur etwas zum streiten gesucht hat... da hätte auch genauso gut eine Fliege an der Decke sitzen können...

    Ich habe mit 18 Jahren geheiratet weil mein Ex-Mann mir damals versprochen hat das dann alles gut wird und er mit dem Trinken aufhört... und ich war nun mal so naiv das zu glauben... leider...

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