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Diskutiere im Thema Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!! im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 279

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Insofern hat die Auseinandersetzung doch etwas gebracht, Valentina. Du hast jetzt "den Borderliner" in ihm erkannt und einen Borderliner wolltest du nie wieder in deinem Leben haben. Na also, du bist auf dem Weg!

    Viel Erfolg bei deiner Therapie und in der Zukunft ein gutes Händchen für den richtigen Mann in deinem Leben.
    Geändert von KlaraUnsinn ( 3.01.2015 um 10:58 Uhr)

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Danke.
    Ich wünsche euch alles erdenklich gute.

    Die Liebe für ihn muss jetzt endlich aus mir raus.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Hallo Valentina 101, lass dich nicht unterkriegen. Ich weis wie es dir geht. man sucht nach Antworten und dann hat man das Gefühl, dass man selbst Schuld ist. Das bist du nicht! Alles was in deinem Leben passiert ist, hat dich geprägt. Du fragst dich ständig, warum kann ich nicht reagieren? Ich finde das gut, dass du in Therapie bist. Ich habe den Mut dazu noch nicht gefunden.

    Was mich unglaublich sauer macht, ist, dass es Menschen gibt, die alles entschuldigen mit ihrer Krankheit ( ich bin halt so, ich bin krank). Aber du, als Angehörige, musst funktionieren, immer weiter, bist du auf der Strecke bleibst, weil du dich überschätzt hast oder die Krankheit unterschätzt. Bist in dem Strudel drin und kommst nicht mehr raus. Hast dich so an diese Situation gewöhnt, dass du nicht mehr weist, wie eigentlich eine "normale Beziehung" funktionieren sollte. Wenn du es schaffst, dann schiebe alles was Ads oder Borderline betrifft von dir weg. Besinne dich auf dich, werde gesund. Ich weis, das ist sehr schwer. Ich wünsche dir von Herzen, dass du das schaffst.

    Alles Gute, Tessa

    ...und lieber allein und über sein Leben selbst bestimmen, wann du wohin gehst, was du willst, als in so einem psychischen Gefängnis zu leben.
    Ich musste das mal schreiben, um auch Adhs- Betroffenen ein wenig die Augen zu öffnen.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Liebe Tessa,

    du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich ich über dich bin.

    Ich bin jetzt wieder zu Hause und mir geht es deutlich besser. Solange ich eine mögliche Erklärung für das Verhalten anderer bekomme und das agieren meinerseits ist alles für mich leichter erträglich und vor allem zu verarbeiten.

    Ich war das erste mal mit 12 für ein Kennenlerngespräch bei einer Kinderpsychotherapeutin, leider war diese des Meinung ich bräuchte keine Therapie. Wer weiß, was ich aus meinem Leben gemacht hätte, hätte diese schon damals mein Problem erkannt?

    Deshalb war die Therapie jetzt eine Erleichterung für mich. Ich möchte dich ermutigen, dieses Schritt auch zu gehen. Ich stand nach der Trennung kurz vor dem xxx und mein Therapeut hat mich gezwungen diese Emotionen auszuhalten und ich kam mir so hilflos vor. Ich wollte Medikamente oder in eine Tagesklinik. Ich durfte nicht!!!!

    Jeder Termin bringt mich voran.

    Ich möchte dir danken, dass du ausgesprochen hast, was ich mir selbst so lange schon gedacht habe. Man kann nicht immer alles aushalten, bis man selbst vergessen hat, wer man selbst ist.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du den Mut fasst. Denk bitte an die langen Wartezeiten.

    Fühl dich gedrückt (sofern das ok für dich ist)

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 279

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Tessa schreibt:
    Was mich unglaublich sauer macht, ist, dass es Menschen gibt, die alles entschuldigen mit ihrer Krankheit ( ich bin halt so, ich bin krank). Aber du, als Angehörige, musst funktionieren, immer weiter, bist du auf der Strecke bleibst, weil du dich überschätzt hast oder die Krankheit unterschätzt.

    Wenn du es schaffst, dann schiebe alles was Ads oder Borderline betrifft von dir weg. Besinne dich auf dich, werde gesund. Ich weis, das ist sehr schwer. Ich wünsche dir von Herzen, dass du das schaffst.

    Ich musste das mal schreiben, um auch Adhs- Betroffenen ein wenig die Augen zu öffnen.
    Hallo Tessa,

    ich betone das mal an dieser Stelle, dass sich mein Kommentar nicht auf Valentina bezieht, sondern allgemeiner Natur ist.

    Ja, richtig, man darf nicht alles mit einer Krankheit entschuldigen! Ja, auch Angehörige brauchen Zuspruch und den Rücken gestärkt! Aber ...

    Ist es "der Kranke" allein, der die Beziehung so krank gestaltet? Mal ganz hart ausgedrückt: Ein psychisch gesunder Mensch würde sich vermutlich auf solch einen kranken Menschen (und damit meine ich die Extreme, z.B. wie beschrieben der Psychoterror, das Einsperren) gar nicht einlassen oder sich in Null Komma Nix trennen. Wer gesund ist, würde sich solche Eskapaden gar nicht bieten lassen.

    Nur wer selbst irgendwelche Schwierigkeiten oder gar Störungen hat, lässt sich darauf ein. Darum sehe ich es so, dass auf beiden Seiten geschaut werden muss. Der Angehörige muss sich reflektieren, warum er sich darauf einlässt, warum er sich das gefallen lässt. Denn sonst wird der "Angehörige" immer wieder auf das gleiche Muster "reinfallen". Das ist vergleichbar mit Alkoholikern, wo Partner Co-Alkoholiker sind. Ein psychisch gesunder Mensch trennt sich von einem Alkoholiker, wenn dieser nicht daran arbeitet, sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Eine psychisch gesunde Frau lässt sich nicht von ihrem Kerl verprügeln.

    Es ist zu einfach, alles nur auf "den Kranken" zu schieben.

    LG Klara
    Geändert von KlaraUnsinn ( 3.01.2015 um 13:07 Uhr)

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Ja genau! Hab ja auch nicht gesagt, dass es nicht so ist. Das meiste schleppen wir aus unserer Kindheit mit. So ,zum Beispiel, ich werde nur geliebt, wenn ich mich immer anstrenge und es meinen Eltern recht mache. Verhaltensmuster werden so geprägt. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass man einfach nur so Liebe bekommt, weil man ist wie man ist. Das geht auch alles ganz gut, bis man auf einen trifft, der das ausnutzt. Dann merkt man erst, dass man wohl auch einen Therapiebedarf hat. Es ist nur nicht so einfach, eben mal zum Therapeuten zu gehen. Bis man diesen Schritt geht, muss ne menge passieren. Ich habe schon einige "normale" Beziehungen hinter mir. Habe mich getrennt, wenn ich nicht mehr glücklich damit war. Ohne Probleme. Dann trifft man auf einen, der sieht deine Laufschrift auf der Stirn: Ich bin wie deine Mami und immer für dich da. Und er manipuliert. Bis man merkt, was da passiert ist es schon zu spät. Und dann fängt man an, darüber nachzudenken. Warum ich? Man kommt dann schon zwangsläufig auf seine Kindheit zurück. Dann geht man evtl. in Therapie, einfach, damit einem das nicht noch einmal passiert.

    Ich wollte einfach Valentina damit sagen, dass sie nicht allein mit diesen Problemen ist, und vielleicht Betroffene anregen, sich mal in die Situation von ihren Partnern zu versetzen.

    LG Tessa

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Ich glaube nicht, dass Tessa irgendetwas auf den "kranken" schieben wollte.

    Und ich fühle mich nicht angesprochen, weil ich natürlich weiß, dass ich meinen Beitrag dazu leiste.

    Trotzdem möchte ich betonen:

    Bei dem Borderliner konnte ich nicht gehen. Ohne Kontakt nach außen, eingesperrt und unter Drogen gesetzt.

    Bei meinem letzten Partner vermutete ich nur Ads und komische Charaktereigenschaften.

    Tessa wollte vielleicht eher sagen, dass es erkrankte gibt, die ihre Erkrankung als Entschuldigung für all die schlechten Eigenschaften nehmen und wollte hervorheben, so wie der "kranke" Verständnis möchte, so wünscht es sich auch der Angehörige- nicht alles aushalten zu müssen.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 279

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Tessa schreibt:
    Dann merkt man erst, dass man wohl auch einen Therapiebedarf hat.

    Ich habe schon einige "normale" Beziehungen hinter mir. Habe mich getrennt, wenn ich nicht mehr glücklich damit war. Ohne Probleme.

    Ich wollte einfach Valentina damit sagen, dass sie nicht allein mit diesen Problemen ist, und vielleicht Betroffene anregen, sich mal in die Situation von ihren Partnern zu versetzen.
    Gut zu hören, dass du schon einige "normale" Beziehungen geführt hast. Du hast also die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, wenn dir etwas nicht mehr gut tut.

    Nein, der Betroffene (du meinst damit den Kranken, nehme ich an) kann sich häufig gar nicht in die Lage des Angehörigen versetzen. Erst wenn dem Kranken bewusst ist, welche Krankheit und welche Symptome er hat, kann er das vielleicht lernen. Hier ist der "Gesunde" gefragt, sich schlicht und ergreifend von dem krank machenden zu distanzieren. Schafft der "Gesunde" es nicht, sich davon zu distanzieren, ist Hilfe nötig, vielleicht sogar therapeutischer Art.

  9. #29
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    KlaraUnsinn schreibt:
    Ist es "der Kranke" allein, der die Beziehung so krank gestaltet?
    Nein! Wie entsteht eine Beziehung zwischen Mann und Frau? Man empfindet Empathie füreinander. Dann lernt man sich kennen. Dann lernt man sich besser kennen. Dann lernt man sich noch besser kennen. Am Ende ist/sollte man eine "Symbiose" gebildet haben (ich schreibe dieses Wort in Anführungszeichen, da ich es hier nicht näher beschreiben möchte). Das ist in ADHS- und in normalen Beziehungen der Fall. Nur in dekadenten Beziehungen kommt es zu keiner "Symbiose" (Postulat Steintor).

    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich behaupten, dass man in einer Kiste mit einem Borderliner zu einem sog. Co-Borderliner wird. Man mutiert zu einer Person, die genau das gewünschte Pendant des BLs entspricht, ansonsten würde man akut vor die Hunde gehen. Dass man letzten Endes auf lange Sicht vor die Hunde geht, sieht man im Alltag nicht. Nur nach einer gewissen Zeit erkennt man, wie kaputt man in der Beziehung geworden ist. Wenn man Glück hat, besitzt man noch einen Rest an Energie, um die Beziehung zu beenden. Was ich damit sagen will, ist, dass Beide für die Gestaltung der Beziehung verantwortlich sind. Es gibt in einer solchen Beziehung keinen Täter und auch kein Opfer.

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 279

    AW: Beziehungsende durch "Kleinigkeit"? Bin so verzweifelt!!!!

    Steintor schreibt:
    Was ich damit sagen will, ist, dass Beide für die Gestaltung der Beziehung verantwortlich sind. Es gibt in einer solchen Beziehung keinen Täter und auch kein Opfer.
    Ganz meine Rede. Und ich gehe eben noch einen Schritt weiter, nämlich dass man nicht durch einen Borderliner (Beispiel) oder ADHS'ler geformt bzw. sogar manipuliert wird, sondern es sind bestimmte Menschen, die genau auf diese teilweise absurden Verhaltensweisen anspringen. Ein psychisch gesunder Mensch würde sich Manipulation nicht gefallen lassen und so weiter und so fort. Ein psychisch gesunder Mensch würde solche Verhaltensweisen sofort als abnorm registrieren und auf die Flucht gehen.

    Im Grunde sind dann beide krank und so kann keine gesunde Beziehung entstehen.

    Es ist zu einfach, die alleinige Schuld für das Misslingen einer Beziehung z.B. in dem ADHS'ler zu suchen. Quak, der ADHS'ler wurde ja nicht in der Beziehung zum ADHS'ler, sondern er war von Beginn an so. Genauso hat man sich in diesen Menschen verliebt, mit all seinen teilweise schwierigen Eigenschaften. Wer das nicht erträgt, sogar darunter leidet, muss in der Lage sein, sich aus dieser Beziehung zu lösen. Wenn das nicht möglich ist, dann ist auch der Angehörige "krank".

    Angehörige (Partner sind damit gemeint, nicht Eltern) haben häufig das Problem, sich nur noch mit der Erkrankung des Betroffenen zu beschäftigen, anstatt mal hin zu schauen, warum sie diese Beziehung nur noch ertragen. Warum bleiben sie? Zwingt sie jemand?

    Das Wort Liebe fällt dann häufig. Nein, das ist keine Liebe, sondern meistens Abhängigkeit.

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