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Diskutiere im Thema Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps dazu? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Vielen Dank allen, die sich so viel Mühe mit ihren Antworten gegeben haben.suchen
    Ja, er hatte jetzt ein Gespräch um den Befund zu besprechen. Man hat ihm dringend geraten, eine Psychiater aufzusuchen wegen Medikamenten.Einen Termin habe ich für ihn Anfang Dezember bekommen. Er soll sich auch einen Psychologen suchen. Das wird nie geschehen wenn ich mich nicht darum kümmere. D.h. ich suche, mache Termine aus und er geht hin. Ob das ADS ist oder Bequemlichkeit ist eigentlich egal. Es hat sich bei uns so eingespielt.
    Regelmässigkeit tut ihm gut. Sobald irgendetwas ausser der Reihe passiert gibt es bei uns Probleme.
    Z.B. heute früh. Wir haben einen sehr alten, gebrechlichen Hund. Die Aufgabe meines Mannes ist, morgens vor der Arbeit und abends eine kleine Gassi-Runde zu drehen.
    Nun ließ sich unser Hund trotz allen Bittens nicht dazu bewegen aufzustehen. Dann wird mein Mann laut, der Hund bekommt Angst, es schaukelt sich hoch. Ich komme dann noch dazu mit der wenig hilfreichen Bitte, ihn nicht noch anzuschreien weil es zwecklos ist. Das drohende Einschläfern steht im Raum und damit wieder etwas ausserhalb der Normalität.
    Es hat dann noch mit Ach und Krach geklappt aber eine Entscheidung muss her und das Wochenende naht an dem wir das klären müssen.
    Mit Entscheidungen tut sich mein Mann ganz schwer, keine Ahnung ob das ADS ist. D.h. das Meiste muss ich entscheiden oder Dinge entscheiden sich von allein, was selten gut ist.
    Das Schlimme daran ist, dass er, wenn er nicht entscheidet auch keine Verantwortung übernehmen muss. Ich dagegen schon.
    Ich denke, eine Therapie wäre gut, wahrscheinlich irgendwann auch eine gemeinsame.
    Also nochmals vielen Dank für Eure Antworten.
    Lexa

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.932

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Hey, da bewegt sich doch dann schon mal was. Was ich generell für gut halte.

    Gut finde ich auch, dass du das mit einer gemeinsamen Therapie in den Raum stellst. Ich denke, wenn er eingestellt ist und in seiner Therapie einen Weg gefunden hat, wäre das nicht verkehrt. Generell wird es momentan nicht anders laufen, als so wie du es eben schon kennst. Du wirst die Entscheidungen treffen müssen und auch die Verantwortung dafür tragen müssen.

    Und jetzt kommt das aber ... Ich denke auf Dauer tut das - wenn er die AD(H)S-Problematik verstehen gelernt hat und sich da etwas durch gewurschtelt hat - wird die Gradwanderung beginnen, dass er lernen muss, dass du Verantwortung und Entscheidungsfindung abgibst, bzw. gemeinsam getroffen werden sollte. Ich sehe einfach die Gefahr, wenn das so - wie es jetzt läuft - zu lange weiter geht, dass euer Paarverhältnis sich eher in eine Art Mutter-Kind-Verhältnis wandelt. Wobei das halt immer eine Gradwanderung sein wird zwischen nicht können seinerseits und einem mehr ausgeglichenem Verhältnis in der Partnerschaft. Kein leichter Weg.

    Das mit eurem Hund tut mir leid. Glücklicherweise kann man Tieren die Qual durch den Rest des Lebens ersparen, aber die Entscheidung, wann der richtige Zeitpunkt dazu ist, ist wahnsinnig schwer. Ich stand bei Tieren schon mehrmals davor und fühle da bei dir mit. Immerhin ist so ein Tier ja auch ein Begleiter durch das Leben und oft ein sehr guter Freund geworden.

    Ich wünsche dir alles, alles Gute und drücke dich jetzt einfach mal, weil mir gerade danach ist. (Ja, da war so was mit Impulsivität. )

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Ja. Es ist eine unheimlich schwierige Entscheidung einem Tier das zum treuen Begleiter geworden ist das Leben zu beenden. Wie lange hat er noch eine akzeptable Lebensqualität? Leidet er trotz Schmerzmittel? Und wenn mir das schon so schwer fällt wie dann jemanden der sich quasi um jede Entscheidung drückt?

    Kann man sich auf den Psychiater Termin vorbereiten? Macht es Sinn zusammen dorthin zu gehen oder grenzt das an oder ist das Bevormundung? Gibt es eventuell ein Standardmedikament? Ich habe von Retard Medikamenten gelesen. Das erscheint mir sinnvoll.
    Wie kommt ihr mit den Nebenwirkungen zurecht? Kann die ADS Problematik unter Medikamenten auch schlimmer statt besser werden?
    Trotz Novemberregen noch einen schönen Sonntag.
    Lexa

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.932

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Heute nur in Kürze, da dir die anderen hier dazu vielleicht auch bessere Auskünfte geben können.

    Vorbereiten auf den Termin? Dazu können dir die anderen hier vielleicht mehr Auskünfte geben.

    Ob es Sinn macht ihn ZUM Termin zu begleiten? Frag ihn doch einfach. Wenn es rein um die Einstellung auf Medis geht, würde ich sagen, es spricht nichts dagegen. Allerdings ist das Bringen und Abholen etwas anders als das mit IN den Termin zu gehen. Wenn er dich als "Stütze" (frei nach: 4 Augen und Ohren hören und sehen mehr als 2!) mit dabei haben möchte, ist das in Ordnung, wenn nicht, dann ist es das auch. Nimm es nicht persönlich, aber diese Entscheidung sollte bei ihm liegen. Rate ihm notfalls zu einem Notizzettel und einem Stift.

    Nach meinem Wissen gibt es im Moment 2 Medikamente mit MPH (Medikinet und Ritalin - jeweils in der Form adult), die für Erwachsene zugelassen sind und beide sind retadiert. Manchmal wird auch unter gewissen Umständen eine Einstellung auf Antidepressiva (Strattera) vorgenommen, wenn MPH nicht möglich ist. Manchmal gibt es auch MPH und dazu ein anderes AD. Es kommt auf die Umstände an und auf die Probleme, die damit "erleichtert" werden sollen und dann auch auf die Verträglichkeit.

    Retard hört sich einfacher an, ist es aber nicht immer. So wie es Menschen gibt, die damit gut zurecht kommen, gibt es auch Menschen, die mit unretadiertem Medi besser zurecht kommen. Denn der Wirkstoffausstoss bei den retadierten Medis ist nicht immer so, wie man es selbst braucht. Letztendlich wird man es ohne Versuch aber nicht wissen, wie das bei euch ist.

    Nebenwirkungen sollten m. E. dann angegangen werden, wenn sie auftauchen. Der Beipackzettel liest sich bei all diesen Medis ein bisschen wie ein kleiner "Horrorroman", allerdings relativiert sich das, wenn du dir dagegen mal den Beipackzettel z. B. von handeslüblichen Aperin durchliest. Auf die möglichen Nebenwirkungen muss halt hingewiesen werden, was aber auch nur heisst, dass sie möglich sind und nicht, dass sie unbedingt eintreten. Vielleicht lässt du ihn bei der Ersteinnahme nicht so ganz alleine, das dürfte vielleicht euch beide beruhigen. Und nein, du brauchst trotzdem nicht die ganze Zeit "Händchen" halten.

    Was unter den Medis erst einmal eintreten kann, aber nicht unbedingt muss ist, dass eine "andere Wahrnehmung" stattfindet. Sie ist vermutlich noch immer nicht mit der eines "Normalos" zu vergleichen, aber da dieser Zustand neu ist, kann das durchaus beim Betroffenen zu Problemen führen. Auch bisher verdrängte Probleme können sich an die Oberfläche arbeiten, wie ich mir habe sagen lassen. Aber das Medikament ist ja kein On/Off-Kopf, mit dem dann alles funktioniert, wenn du diese Vorstellung hast, dann sei so gut und verabschiede dich ganz schnell davon. Das Medi versetzt den Betroffenen - im besten Fall - nur in den Zustand, wo er selbst an sich arbeiten und "Verbesserung" erreichen kann.

  5. #25
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    lexa schreibt:
    Kann man sich auf den Psychiater Termin vorbereiten?
    Zumindest kann man sich alle Fragen aufschreiben die man hat.



    Macht es Sinn zusammen dorthin zu gehen oder grenzt das an oder ist das Bevormundung?
    Kommt ganz auf ihn drauf an, wenn er allein gehen möchte, gib ihm einen Zettel und Stift mit, oft wird gerade am Anfang der Einstellung viel vermittelt und erklärt.

    Gibt es eventuell ein Standardmedikament? Ich habe von Retard Medikamenten gelesen. Das erscheint mir sinnvoll.
    Standardmedikation (empfohlen und von gesetzl. Kassen übernommen) bei Erwachsenen sind Medikinet adult, Ritalin adult oder Strattera. Was er bekommt entscheidet der Arzt mit ihm gemeinsam, das hängt auch von Komorbiditäten und seiner Physis ab. Es kann auch ein Antidepressivum sein, oder es wird mit einem begonnen......

    Wie kommt ihr mit den Nebenwirkungen zurecht?
    Die ersten 2 Wochen sind bei mir generell bei Psychopharmaka etwas schwierig, aber das ist wirklich sehr sehr unterschiedlich bei jedem.

    Kann die ADS Problematik unter Medikamenten auch schlimmer statt besser werden?
    Unter richtiger Dosierung und bei langsamen Aufdosieren eigentlich nicht. Starke Nebenwirkungen oder zu schnelles Aufdosieren/Überdosieren können das aber so erscheinen lassen.

    Trotz Novemberregen noch einen schönen Sonntag.
    Danke dir auch
    Lexa
    ​.......................

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Ja, da ist die volle Ladung ADHS am Werk.

    Zu vielem wurde ja schon was gesagt.
    Mein Senf dazu:


    Du wärest nicht die erste in diesem Forum, die als Angehörige gestartet und als betroffene eine Heimat hier gefunden hätte.
    ADHSler ziehen sich an.

    Und die Ausprägungen können sehr unterschiedlich sein.
    Als Typisch ADHS kannst Du die von Dir aufgestellte Liste nehmen und praktisch überall dahinter schreiben: .... oder das Gegenteil.

    Zu ein paar Sachen möchte ich aber noch was sagen:

    Sich selbst schlecht machen, verharmlosen von Vorfällen, Unwahrheiten:
    Hängt alles sehr eng zusammen.
    Ein schlechtes selbstwertgefühl entsteht sehr oft bei ADHS, weil man ja selbst merkt, verschiedensten Ansprüchen nicht so gerecht zu werden wie es erwartet wird, auch wie man selbst es eigentlich von sich erwartet.
    Das prägt und gräbt sich ein.
    Daher kommt das sich selbst schlecht machen.
    Genauso kommt aber natürlich auch die Tendenz daher, die vielen alltäglichen Vorfälle wenigstens nach außen irgendwie zu überspielen, übertünchen, bagatellisieren, wegdiskutieren, verschleiern, verharmlosen. Wenn man sich unter beständigem Rechtfertigungsdruck fühlt, tendiert man leicht zu so was.
    Aus dem selben Grund erzählt man dann auch Unwahrheiten.

    Für mich selbst lag dahinter auch die Wahrnehmung oder Vorstellung:
    Das eigene Erleben, warum man grad wieder nicht so funktioniert wie man sollte, und wie doch ansonsten alle anderen funktionieren, erstens selbst nicht verstehen zu können, und daher noch weniger vermitteln zu können.
    "Warum hast du..." , "warum hast du nicht...", "hast du vergessen..."...
    Die Antworten sind manchmal unendlich peinlich und unbegreiflich.
    Nämlich einfach: Ich habs nicht gemacht. Hab stattdessen was ganz anderes gemacht. Und konnte das andere nicht aufhören.
    Hab sogar ganz oft dran gedacht, dass ich das machen muss, und hätte wirklich genug Zeit gehabt. Habs aber trotzdem nicht gemacht. Keine Ahnung warum.

    Wie soll man das erklären, wenn man es selbst nicht begreift? Wenn man selbst eigentlich durchaus ehrlich und fest entschlossen war, das zu tun, was man sollte? Es aber am Ende einfach nicht gemacht ist?

    Mir ging das so. Das sind Dinge, bei denen ich mich irgendwie drum rum mogeln musste. Ich hätte gar nicht gewusst, wie ich das überhaupt nur beschreiben soll.

    Das Wissen um mein ADHS hat mir da sehr geholfen, überhaupt aufrichtig sein zu können.

    Für Euch kann das wissen um ADHS eine sehr große Chance für Veränderungen sein, wenn er ehrlich bereit ist sich selbst damit auseinanderzusetzen.

    Aber dazu musst Du auch lernen, die dazugehörigen Problemstellen ohne Vorwurfshaltung anzusprechen. Dann könnt ihr da gemeinsam Wege finden - und dazu ist auch die Therapie gut.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Die letzte Antwort ist zwar schon etwas her aber egal...
    Auch wenn es nicht zur Klärung Deiner Fragen beiträgt, hilft es vielleicht doch etwas.
    Du bist definitiv nicht allein.Meine Frau kann da auch ein Lied von singen.
    Scheint so als wäre Dein Mann mein Zwillingsbruder von dem ich bislang nichts wusste
    Gruß
    Lucky

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Danke für Eure Antworten.

    Ein Zwillingsbruder, das ist richtig witzig. Mittlerweile war mein Mannbeim Psychiater, kam mit einem Rezept wieder und wusste nicht mehr, wie er sie einnehmen soll. Ich hab dann angerufen und nachgefragt. Da wir bis gestern verreist waren hat er noch nicht damit begonnen u.a., weil jemand, der ADS hat uns davon abgeraten hatte.
    Nun muss ich Tag für Tag dran erinnern, dass er mit der Einnahme beginnt. Wenn es sich dann irgendwann eingespielt hat wird es laufen.
    Unseren Hund haben wir Ende November einschläfern lassen. Er kam an einem Tag einfach nicht mehr hoch; ich hab die Tierärztin angerufen. Sie kam dann am nächsten Abend. Das war für uns beide ok.
    Auch die Pychotherapie muss sich noch einspielen. Einmal war er da, fand es ok. Den zweiten Termin hat er vergessen.
    Ich muss dran denken, ihm einen Kalender zu besorgen. Ich glaube, das war ein Rat von einem von Euch. Wir haben schon drüber gesprochen. Das wird hoffentlich helfen, keine Termine mehr zu verpassen.

    Euch allen schöne Feiertage und kommt gut ins Neue Jahr.
    Lexa

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Bei mir war es hilfreich, das meine Frau mehr oder weniger die Rolle der Sekretärin übernommen hatte und mir Anfangs immer sagte was ich wann, wo, wie und warum machen muss. Nachdem sich die Medis und die Struktur etwas eingependelt hatten hab ich es dann ganz gut alleine geschafft.
    Wenn Du die Kraft dazu hast wäre es ihm bestimmt eine große Hilfe.
    Das soll übrigens nicht bedeuten das Du ihm alles abnehmen sollst aber zumindestens solltest Du solange die Planung übernehmen bis es sich eingespielt hat.
    Ich bin nach wie vor verpeilt und unzuverlässig, wenngleich auch nicht annähernd so wie vorher.
    Ohne meine Frau ( die übrigens selbst ADHS hat ) wäre ich nicht halb so strukturiert.
    Ich wünsche Euch alles gute und Dir die Kraft das zusammen mit Ihm in Angriff zu nehmen.
    Gruß
    Lucky

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.932

    AW: Wie geht man mit ADHS oder ADSler um? Gibt es typische Symthome und Tipps da

    Ich hoffe, ihr seid gut gerutscht und eure Reise war schön.

    Da hat sich dann aber bei euch doch schon wieder was bewegt. Bedenke bitte bloss, dass sich, auch wenn es sich bereits eingespielt hat (Medis), man schnell wieder aus der Routine rauskommen kann. Nur, dass du ggf. ein Auge drauf hast.

    Als Kalender empfiehlt sich entweder ein offener, der irgendwo gut sichtbar hängt (so dass alle ein Auge drauf haben können - Achtung bei Terminzettel, die verschwinden leider schnell auch mal vor Eintrag) oder einer im "Taschenformat" (A5 mit festem Platz z. B. im Wohnzimmer), der gleich eine Woche auf 2 Seiten im Überblick hat. Alternativ gibt es da ja auch Kalender, die man im Handy führen kann. Aber auch diese müssen regelmässig aktuallisiert werden und du hast evtl. wenig Zugriff drauf zur Kontrolle. Ggf. müsst ihr ausprobieren, was für ihn am Besten ist. Manchmal macht schon das Format einiges aus. - Nach meiner Erfahrung arbeite ich lieber mit einem, der mir auch optisch gefällt, das mindert die Abneigung.

    Alles Gute und ein frohes, neues Jahr!

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