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Diskutiere im Thema Wer in der Familie hat ADS/ADHS ? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    Hallo,

    es steht zumindest fest, dass es bei ADHS eine starke erbliche Kombonente gibt.

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-all....html#post4812

    Bei uns in der Familie ist mein Sohn diagnostiziert, bei meiner Tochter könnte es durchaus sein, bei mir selber deutet vieles darauf hin. Wenn ich Geschichten höre, die mein Neffe so erzählt über seine Vergesslichkeit stelle ich auch öfter mal meine eigenen Vermutungen an.

    Bei meiner Mutter kann ich schwer ein Urteil bilden und meinen Vater kenne ich nicht, aber in meiner Partnerschaft sehe ich auch ganz deutlich, dass ich nicht allein bin

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    Und nicht nur die eigenen Familien sind voll davon. Wenn mein Partner mir von irgendwelchen Bekannten erzählt, mache ich mir auch so meine Gedanken. Da hebt sich der Prozentsatz ganz enorm. Nähme man nur diese Testergebnisse zu Rate, wäre sicherlich jeder 3. betroffen. Toll wäre doch: Man gibt bei ADS-Verdacht ein bestimmtes Medikament ( zB Ritalin), wenn die Symptome sich bessern, war die Diagnose richtig. Der Rest setzt es wieder ab und arbeitet an seinen Defiziten. Die ADSler natürlich auch.

    Ach, wäre es doch nicht eine sooooo komplexe Störung, seufz

  3. #13
    Sunshine

    Gast

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    Hey Bindi Du neugierige Nichtschwäbin obwohl ja die Schwaben eindeutig schwäbisch sind (na, und jetzt verwirrt? )

    ich beziehe mich gleich auch mal auf deine Fragen aus dem Vorstellungsthread, ist ein Abwasch also in meiner Familie, hat keiner ADHS, zumindest bemerke ich da nix, obwohl Komorbs schon auftreten

    Ob ich es selbst habe, könnte sein, als Kind hatte ich es wohl, was man aber nicht mehr nachweisen kann, im Moment kläre ich gerade ab, ob es bei mir mit der Schilddrüse zu tun hat (Symptome sind ja änlich) oder doch ADHS.

    Wenn ich mich aber in meinem Freundeskreis umschaue, kann ich dir versichern, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt von einigen Chaoten umgeben bin Allesamt liebenswert, clever und das beste ist, es ist nie langweilig.

    Wie gehe ich denn damit um?! Ja, zu allererst, bin ich Zuhörer, obwohl ich selber gerne schätze wie ein Wasserfall, habe ich gelernt, zuzuhören. Es kommt ja immer darauf an, was das für Mesnchen sind, sind ja nicht alle gleich.

    Ein Beispiel: Wenn einer meiner Lieblingschaoten mal wieder von der Rolle ist und auf die Palme steigt, dann lass ich ihn und manchmal kommt dann auch ganz locker die Frage über die Lippen "na heute mal wieder die Pille vergessen" Dann gibts meist ein Grinsegesicht und es wird von der Palme runtergestiegen.

    Wichtig ist wirklich, in Ruhe zu lassen und sich in Geduld zu üben, denn meist erledigen sich die Dinge dann von selbst. Da ADHSler aber alles andere als langweilig sind, bin ich immer wieder überrascht, über was sie sich so alles Gedanken machen. Dinge die mir selbstverständlich erscheinen, sind es dann gar nicht mehr. Die Scihtweise der ADHS Welt sind um vieles detailierter als die der "normalen Welt".

    Ich muss ja gestehen, das ich auch was über Impulskontrolle gelernt habe und wie man sie kontrolliert, war ja doch zum Teil auch ein ziemlisch impulsives Weibchen aber wenn mir was nicht in den Kram passt, bin ich echt zickig und setze mich durch

    Wie ist es denn bei dir, wenn Du in so einer typischen Palmensituation bist?


    ganz liebe Grüße
    Sunshine, die neugierige Nichtberlinerin

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    Hallo Sunshine,

    danke für dein feedback. Dazu habe ich als neugierige bald wieder Ruhrpottlerin ein paar Fragen:

    also in meiner Familie, hat keiner ADHS, zumindest bemerke ich da nix, obwohl Komorbs schon auftreten

    wieso läufst du dann unter " Angehöriger" ?

    Ich muss ja gestehen, das ich auch was über Impulskontrolle gelernt habe und wie man sie kontrolliert, war ja doch zum Teil auch ein ziemlisch impulsives Weibchen aber wenn mir was nicht in den Kram passt, bin ich echt zickig und setze mich durch

    Wo hast du das gelernt ? Hätte da gerne ein paar Tips.

    Wie ist es denn bei dir, wenn Du in so einer typischen Palmensituation bist?
    Ich selbst bin ja die Ruhe selbst. Deshalb kann ich gar nicht nachvollziehen, dass man sich überhaupt über irgendetwas aufregen kann. Ist deshalb besonders schwer einen Ausbruch des Gegenübers zu ertragen. Und weiß deshalb auch nicht, wie ich drauf reagieren soll..

    ganz liebe Grüße
    Sunshine, die neugierige Nichtberlinerin [/quote]

    Liebe Grüße
    Bindi

  5. #15
    Heinzeline

    Gast

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    bei uns in der familie stellt sich ads/adhs wie folgt auf:

    - meine schwester ads /im erwachsenen alter diagnostiziert mit
    hb

    - meine beiden neffen ads/ diagnostiziert

    - ich vermute schwer, dass mein vater hat adhs sogar mit hb,
    deutet absolut alles darauf hin

    - ich selber bin adhs diganostiziert mit hb

    tja und was soll ich sagen, familientreffen sind bei uns immer totales chaos. da wird kreuz und quer über den tisch gerufen gequasselt und geredet. ein choashaufen

    tja und die kein ads/adhs haben finden diese treffen einfach nur mega-anstrengend

    lg

    heinzi

  6. #16
    Sunshine

    Gast

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    @Bindi:

    Hey Bindi,

    na ich laufe hier als Angehörige, weil 1. mein allerbester Freund ADHS betroffen ist und er zur Familie gehört, obwohl er es eigentlich nicht ist und 2. interessiert und Eigenverdacht, könnte schon passen, aber im Moment wird grad bei mir abgeklärt, ob ich Hashimoto habe, denn da sind einige Symptome ähnlich wie bei ADHS. Sollte sich da was neues ergeben, ändere ich auch sofort mein Profil Ist halt nicht so einfach, aber Angehöriger passt am besten finde ich, denn mit meinen besten Freunden sind wir ja auch irgendwie eine kleine Familie

    Über deine Frage zu den Tipps zur Impulskontrolle musste ich grad schmunzeln weil Du Tipps haben möchtest, aber eigentlich keine brauchst, weil dich nichts aus der Ruhe oder auf die Palme bringen kann Was ich meinte mit gelernt ist, nicht gleich loszupoltern, sondern entweder weggehen oder mich ablenken, damit ich wieder runterkomme. Ist schon bewundernswert, dass Du so ein ruhiges Wesen hast und dich über nichts aufregen kannst, mensch, das wünsche ich mir auch.


    Wenn Du noch mehr Fragen hast, dann immer raus damit


    Liebe Grüße
    Sunshine

    P.S: aha, Du wirst also bald Ruhrpottlerin.... ich dachte schon Berlinerin, denn die meisten Schwaben kommen zu uns nach Berlin

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 521

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    bei uns in der Familie bin ich der einzigste. Womöglich liegt die Ursache in den Komplikationen während der Geburt.

    10 Tage zu spät -> "verseuchtes" Fruchtwasser geschluckt -> Inkubator

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    Sunshine schreibt:
    @Bindi:

    Hey Bindi,

    na ich laufe hier als Angehörige, weil 1. mein allerbester Freund ADHS betroffen ist und er zur Familie gehört, obwohl er es eigentlich nicht ist und 2. interessiert und Eigenverdacht, könnte schon passen, aber im Moment wird grad bei mir abgeklärt, ob ich Hashimoto habe, denn da sind einige Symptome ähnlich wie bei ADHS. Sollte sich da was neues ergeben, ändere ich auch sofort mein Profil Ist halt nicht so einfach, aber Angehöriger passt am besten finde ich, denn mit meinen besten Freunden sind wir ja auch irgendwie eine kleine Familie

    Über deine Frage zu den Tipps zur Impulskontrolle musste ich grad schmunzeln weil Du Tipps haben möchtest, aber eigentlich keine brauchst, weil dich nichts aus der Ruhe oder auf die Palme bringen kann Was ich meinte mit gelernt ist, nicht gleich loszupoltern, sondern entweder weggehen oder mich ablenken, damit ich wieder runterkomme. Ist schon bewundernswert, dass Du so ein ruhiges Wesen hast und dich über nichts aufregen kannst, mensch, das wünsche ich mir auch.


    Wenn Du noch mehr Fragen hast, dann immer raus damit


    Liebe Grüße
    Sunshine

    P.S: aha, Du wirst also bald Ruhrpottlerin.... ich dachte schon Berlinerin, denn die meisten Schwaben kommen zu uns nach Berlin
    Ja, die besten Freunde sind Familie !

    Die Tips will ich ja nicht für mich, sondern meinen ADSler. Was kann er machen, damit er nicht ausrasten muß ? Und was kann ich machen damit ers nicht tut ? Oder was kann ich machen, wenn er die Kontrolle nicht geschafft hat ?

    Grüße von der Nichtschwäbin ( Zitat Wolle Petry: Wir sind das Ruhrgebiet-----Und das Ruhrgebiet bin ich )

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 158

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    Also,
    bei uns diagnostiziert ist mein Jüngster. (Obwohl er doch so ist wie ich?)

    Seine Geschwister sind getestet, aber meine Tochter hat da so ein schauspielerisches Talent und hat die Lehrer an der Nase herumgeführt. Die Diagnose darf aber nur gestellt werden, wenn alles Bereiche abgedeckt sind und nicht nur der Test und die Familie dafür sprechen.

    Ähnlich ist ist auch der Test auf ADS bei meinem anderen Sohn verlaufen. Tests und Familienfragenbögen sprechen dafür, aber der Fragebogen der Lehrerin nicht, da er nicht auffällig ist (das er ständig sein Material vergisst oder vergisst Hausaufgaben aufzuschreiben, manchmal nicht ansprechbar und verträumt ist,...)hat ja nix mit zu tun. Muss nicht aufgeführt werden.

    Wir werden es bei meiner Tochter (im nächsten Schulhalbjahr) nochmal testen lassen und diesmal ziehen die Lehrer mit. Nach dem Gespräch mit meiner Tochter hat sie die Maske fallen lassen und nun sehen sie es auch.

    Bei mir besteht Eigenverdacht. Nächstes Jahr soll die Diagnose bei mir erfolgen.

    Ich schätze es kommt von meinem Vater (Der das Ganze für eine Modeerscheinung hält).
    Er hält mich zumindest für normal, er ist ja auch so und meine Mutter hat immer alles gedeckt.

    Inwiefern noch jemand aus meiner Familie betroffen ist wird noch abgeklärt werden müssen. Mein Bruder war da eher der Träumer. Würde sicher auch für ihn interessant sein, da er auch Kinder hat.

    Dieses Weihnachten wird er zumindest aufgeklärt über meine Kids und mich. Inwiefern er dann Ähnlichkeiten sieht und was abklären will ist seine Sache.

    Ob mein Mann es hat kann ich nicht sagen. Wir kennen uns wie unsere eigene Westentasche und ertragen die Macken des Anderen gern. Da brauche ich keine Maske. Er ist da sehr ruhig (kann gut ausblenden, bei Dingen die ihn nicht sonderlich belasten,...)
    Denke wenn dann der Träumer.

    Vielleicht läßt er sich ja auch mal testen, wenn alle anderen es haben.

    Ob es als Verstärker der Vererbung dient, wenn Beide Elternteile betroffen sind?
    Zumindest ist bisher auch bei 2 der 3 Kinder LRS bekannt (von ihm vererbt).
    Der Dritte noch nicht getestet.

    LRS kommt ja auch schonmal in Verbindung mit AD(H)S vor. Und damals war ja gerade mal LRS anerkannt.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Wer in der Familie hat ADS/ADHS ?

    as2205 schreibt:
    Also,
    bei uns diagnostiziert ist mein Jüngster. (Obwohl er doch so ist wie ich?)

    Ich schätze es kommt von meinem Vater (Der das Ganze für eine Modeerscheinung hält).
    Er hält mich zumindest für normal, er ist ja auch so und meine Mutter hat immer alles gedeckt.
    .
    Schon häufiger habe ich gehört, dass die " ältere Generation" nichts davon wissen will und es als Modeerscheinung abtut. Genauso haben meine Eltern damals tabuisiert, dass mein Bruder diverse Schwierigkeiten wegen Hochbegabung ( und meiner Meinung nach auch ADS ) hatte. Meine Mutter sagte nur: " Der ist eben so. " Etwas unternommen hat sie nichts. Mein Bruder war immer Aussenseiter, obwohl er gerne Freunde gehabt hätte. Entwickelt hat er ( heute 53 Jahre alt) sich zum Einzelgänger und Sozialfall, und meine Mutter äußert immernoch den gleichen Satz.
    Da mein Sohn schon als Säugling auffällig war, habe ich sofort Hilfe gesucht. Bei ihm wurde Hochbegabung aber kein ADS diagnostiziert ( Auffälligkeiten sind auf HB zurückzuführen), getestet wurde er deshalb nicht. Heute habe ich ihm geraten, das nachzuholen.
    Meine Eltern zeigen in der Hinsicht ADS keine Sympthome. Vielleicht wird da vererbungstechnisch manchmal auch eine Generation übersprungen ?
    Von meinen Großeltern hatte ich schon mit 5 Jahren drei verloren, so kann ich keine Schlüsse ziehen.

    Ich finde das Thema weiterhin interessant,
    Bindi

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