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Diskutiere im Thema Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-( im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich bin neu hier und habe mich eigentlich wegen meinem Freund angemeldet. Wir sind seit fast einem Jahr zusammen und er hat ADHS. Er wohnt noch zu Hause bei seiner Mum, ist aber sehr viel bei mir. Seit wir uns kennen, geht es ihm eigentlich die meisten Zeit dreckig. Er hat sein Studium abgebrochen, macht viel Mist, ist regelmäßig in Prügeleien verwickelt und all sowas. Zu Hause kriegt er nur Druck und Stress. Manchmal glaube ich, seine Mutter hasst ihn regelrecht. Sie ignoriert ihn total und bevorzugt schon seit er klein war seine Schwester. Ich würde ihm gern helfen, weiß aber nicht wie. Ach ja, was vielleicht noch wichtig ist: Medikamente nimmt er nicht. Er hat als Kind lange Ritalin bekommen, auch unter Zwang von seinen Eltern :-( Er hatte aber starke Nebenwirkungen und hat dann irgendwann, sobald er stark genug war, damit aufgehört. Ich weiß nicht, was ich für ihn machen kann.

    Hoffe ihr könnt mir helfen!

    Liebe Grüße,
    Lana

  2. #2
    iiO


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Hallo Lana,

    laut deinem Text hat dein Freund sein Leben nicht wirklich unter Kontrolle. Du sagst es geht ihm dreckig, aber scheinbar ist sein Leidensdruck nicht groß genug um sich Hilfe zu suchen. Oder hat er schon irgendwas getan? Therapie, Medis, irgendwelche Perspektiven?

    lana1990 schreibt:
    Er hat sein Studium abgebrochen, macht viel Mist, ist regelmäßig in Prügeleien verwickelt und all sowas.
    Warum hat er abgebrochen? Fehlende Konzentration/Organisation? Das er Mist baut und sich prügelt etc. hört sich sehr danach an, dass er den Kick sucht (Stichwort Botenstoff Dopamin, der Adhs´lern ja fehlt). Ich bin kein Arzt, bzw. kenne deinen Freund nicht, aber mir scheint, dass hier eine medikamentöse Therapie angebracht ist. Es gibt übrigens auch andere Medikamente außer Ritalin. Sprich ihn mal drauf an.

    lana1990 schreibt:
    Zu Hause kriegt er nur Druck und Stress. Manchmal glaube ich, seine Mutter hasst ihn regelrecht. Sie ignoriert ihn total und bevorzugt schon seit er klein war seine Schwester.
    Ausziehen! Ich weiß, dass ist einfach geschrieben, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich das Verhältnis zu den Eltern verbessert, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt. Außerdem kann er in seiner Situation keine Menschen gebrauchen, die ihm zusätzlich zusetzen.

    lana1990 schreibt:
    Ich weiß nicht, was ich für ihn machen kann.
    Unterstütz ihn und sei für ihn da, soweit es DIR möglich ist, ABER opfer nicht dein eigenes Leben für ihn! Den wirklich helfen, kann nur ER sich SELBST! ER muss einsehen, dass er ein Problem hat und ER muss daran arbeiten. Du kannst ihn auf seinem Weg unterstützen, aber du kannst ihn nicht retten.

    lg iiO

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    hallo lana


    das ist ganz arg schwierig


    meiner meinung nach kann er nur sich selbst helfen


    du kannst ihm zur seite stehen und vielleicht die ein oder andere adresse ihm geben



    ich bin damals zum hausarzt gegangen und hab erzählt wie es mir geht
    mein partner ist mit mir zum doc und hat einfach zu mir gehalten


    alles gute für euch zwei

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Liebe Lana,

    wie schon im Vorstellungsthread: ich finde es wirklich ganz wunderbar, dass du deinem Freund helfen willst.

    Aber gerade diese ganze Problematik mit Familie usw. hat sicher tiefe Spuren hinterlassen. Eigentlich sollte er sich professionelle Hilfe suchen.
    Ich verstehe, dass das oft nciht grade einfach ist, zumal man häufig auch lange/längere wartezeiten hat.
    Ich stimme meinen Vorrednern an, offensichtlich hat er im Moment gar keine richtige Kontrolle bzw. weiß er nicht, wo er mit seinem Leben hin soll.
    Das ist gar nicht so untypisch für uns Adhsler. Auch ich hab einige Zeit gebraucht um zu merken, wo ich hin will/was ich will und die Umsetzung fällt mir auch nicht grade jede Tag leicht.

    Wie alt ist denn dein Freund? Hat er denn ein paar Freunde bzw. sozialen Rückhalt außer dich? Vielleicht kann man den freundeskreis ein bisschen in die Pflicht nehmen?

    Aber ganz ehrlich, du musst auch nciht alles tolerieren! Auch wenn er es schwer hat(te) im Leben. Es gibt Grenzen.
    Fühl dich gedrückt, wünsche dir viel Kraft!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Hallo meine Lieben,

    und sorry für meine späte Antwort ... hatte ein echt hartes WE, wieder mal Ärger wegen meinem Freund. Fretagnacht stand er auf einmal vor der Tür weil seine Mum ihn wieder mal rausgeworfen hat. Naja, so läuft das ewig bei ihm ...

    Aber von Anfang an. Also, er ist 22 und soweit ich weiß war er nicht gerade ein Wunschkind. Seine Eltern sind schon recht alt und er war nicht mehr geplant. Als sie dann gemerkt haben, dass er "anders" ist, war es wohl ganz vorbei. Zuerst sind sie nicht mit ihm zum Arzt und dachten er ist einfach "böse" (sorry, das ist nur ihre Meinung, die ich hier wiedergebe)! Es kam dann dauernd vor, dass er im Kindergarten und in der Grundschule richtig krass angeeckt ist und auch zu Hause hat er manchmal wie aus dem Nichts richtige Anfälle bekommen, sein Zimmer verwüstet, .... dann sind sie irgendwann doch mit ihm zum Arzt, da war er aber schon 12. Ihm wurde Ritalin verschrieben, das hat er dann immer mal wieder phasenweise genommen. Er hat auch noch ein anderes Präparat ausprobiert, hatte von beidem aber immer starke Nebenwirkungen: Depressionen, Übelkeit, Schüttelfrost ... er hat dann immer wieder eigenmächtig aufgehört.

    Seine Eltern haben dann irgendwie versucht, ihn durch die Schulzeit zu kriegen, er hat immer wieder die Schulen gewechselt, hat aber zum Glück sein Abi geschafft. Danach hat er dann zuletzt und ganz mit den Medis aufgehört. Kurz danach haben wir uns kennengelernt, ich kenn ihn also nur so wie er unbehandelt ist. Ja und es ist jetzt so ein stetiges Auf und Ab. Manchmal denke ich, es wird besser, dann geht es ihm tagelang gut und wir können auch mal in Ruhe einen Film schauen oder shoppen gehen oder irgendwas. Und dann kommt auf einmal ein Anruf, dass er im Krankenhaus ist, dass er einen Unfall hatte, dass er volltrunken irgendeine Treppe runtergefallen ist ... oder eben, dass er wieder mal in eine Schlägerei geraten ist. Wenn ich ihn dann bitte, nochmal zu einem Arzt zu gehen, stellt er total auf Durchzug. Er wirft mir dann vor, wie seine Eltern zu sein und ich kann ihm das irgendwie auch nicht übel nehmen. Schließlich hat er von ihnen immer nur Ablehnung erfahren, verbunden damit, dass sie ihn ruhigstellen wollten. Aber so wie es jetzt ist geht es auch nicht weiter ... ich hab Angst, dass ihm irgendwann ernsthaft was passiert :-(

    Nur mal als Beispiel wie krass das mit ihm ist: Er hat einen Schlüssel zu meiner Wohnung. Einmal (letzten Sommer) kam ich von der Uni und sah im Flur Blutstropfen. Ich war total erschrocken! Dann bin ich ins Wohnzimmer und da saß er auf der Couch, total fertig. Er hat gesagt, dass er mit dem SKateboard gestürzt ist. Sein Bein war voller Blut und am Schienbein schaute der Knochen raus!! Ich hab dann seine Freunde angerufen und gefragt, was wirklich passiert ist. Ergebnis: Er musste unbedingt mit dem Board von einem Garagendach springen. Aber zum Arzt wollte er nicht, weil er Ärzten eben nicht traut. Sein bester Freund kam dann noch vorbei und wir konnten ihn zu zweit überreden, in die Notaufnahme zu fahren - aber was, wenn das irgendwann nicht klappt? Wenn er sich irgendwann ernsthaft was tut? Ich weiß nicht mehr weiter mit ihm :-(

    Mann, das ist jetzt echt viel ... sorry, muss das mal irgendwo loswerden

    Alles Liebe,
    eure Lana

  6. #6
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Liebe Lana,

    danke für deinen Bericht.
    Ich bin keine Fachperson, aber seit über 20 Jahren in einer Selbsthilfegruppe für Eltern von ADHS-betroffenen Kindern und Jugendlichen
    (natürlich sind auch etliche Eltern selbst betroffen) und da habe ich schon einiges gehört.

    Zunächst einmal, seine Eltern haben es sicher gut gemeint, mit Ritalin stellt man Kinder nicht ruhig, das ist keine Strafaktion.
    Und ADHS bekommt man nicht durch falsche Behandlung/Erziehung, sondern die Veranlagung bringt man mit auf die Welt und
    je nach den Lebensumständen, leidet man mehr oder weniger darunter.

    Den meisten bekommt Methylpenidat (z. B. Ritalin) es gut, manche wollen dann aufhören, aber hier im Forum gibt's einige,
    die im Erwachsenenalter wieder damit anfangen.

    Aber bei manchen wirkt es auch nicht so. Da er offenar als Kind sehr impulsiv war, könnte vielleicht auch ein Anteil Depression dabei
    sein.

    Ich kenne mich leider (nicht mehr) so gut aus, deshalb vermute ich mal nur:
    Mit 22 müssen die Eltern ihn nicht mehr bei sich wohnen lassen, aber es ist sicher nicht ratsam, ihn bei dir einziehen zu lassen.
    So wie du es schilderst, haben die Eltern wahrscheinlich momentan nicht die Kraft, sich um ihren Sohn zu kümmern und das
    Verhältnis ist ja wohl auch auf einem Tiefpunkt.

    Geht er momentan einer Arbeit nach und hat ein Einkommen? Wenn nicht, ab zum Jobcenter, es gibt Beratungsstellen (Sucht-Alkohol,
    Wohnungslosigkeit) und in deinem Wohnort gibt es sicher auch eine Ambulanz im Klinikum, wo psychisch kranke Menschen behandelt
    werden. Dort sind dann auch Sozialarbeiter, die einen Weg weisen können.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, von selbst wird das nicht besser. Er braucht m. E professionelle medizinische Behandlung
    und Betreuung, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen.

    Wenn du was lesen möchtest über ADHS, kannst du dich ja mal melden.
    Das wollte ich dir noch schreiben, zusätzlich was meine Vorschreiberinnen schon gesagt haben.

    Alles Gute - Gretchen


    P.S. Der ADHS Deutschland e. V. ist eine große Selbsthilfeorganisation. Da gibt es auch eine Telefonberatung, vielleicht
    möchtest du dort mal anrufen, was sie zu den von dir geschilderten Fakten sagen. Findest du im Netz.
    Geändert von Gretchen (23.01.2014 um 01:20 Uhr) Grund: P.S.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Hallo Gretchen,

    danke für deine guten Ratschläge! Ja, ich möchte gern was über ADHS lesen. Hättest du Tipps für mich? Hab mich schon bei Amazon umgesehen, aber da gibt es ja so viel ...

    Also das mit dem Job ist so eine Sache bei meinem Freund. Er hat wohlhabende Eltern und kriegt von ihnen genug Geld, um klarzukommen. Sie unterstützen ihn zwar sonst nicht, aber sie überweisen ihm monatlich etwas, sodass er eigentlich nicht arbeiten muss. Ich glaube deshalb nimmt er das mit dem Studium auch nicht ernst. Um eine Ausbildung kümmert er sich auch nicht. Ich hab schon ein paar mal versucht, mit ihm gemeinsam etwas zu finden, aber es gibt einfach keinen Job, der ihn interessiert. Wenn es um so was gibt, ist er so furchtbar passiv, dass mich das richtig nervt.

    Was Medikamente, eine Therapie oder zumindest mal ein Gespräch mit einem Experten angeht ... ich werde nachher (sehe ihn heute abend) nochmal versuchen, mit ihm darüber zu reden. Ich hoffe, dann kommt nicht wieder "Du bist genau wie meine Eltern". Manchmal macht er mich einfach sooo sauer ...

    Danke nochmal und liebe Grüße,
    Lana
    Geändert von lana1990 (23.01.2014 um 15:27 Uhr) Grund: Fehler entdeckt

  8. #8
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Liebe Lana,

    danke für deine Antwort. Ich habe erst jetzt ins Forum geschaut.
    Na ja, genügend Geld zu haben ist meistens gut, aber manchmal auch nachteilig.

    Wenn dein Freund ADHS hat, dann darfst du, was die Reifung angeht, mal 30 % abziehen.
    Dass er intelligent genug ist, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen, hat damit
    nichts zu tun.

    Ich empfehle dir mal die Bücher von der Dipl. Psych. Cordula Neuhaus, die sich seit
    langem mit ADHS befasst. Ich habe noch das alte "Hyperaktive Jugendliche und ihre
    Probleme" im Schrank, ich sehe bei Amazon, dass es inzwischen ein Buch
    "Kinder, Jugendliche, Erwachsene" und auch eins "Jugendliche und junge Erwachsene".

    Es gibt natürlich auch andere gute Bücher, aber die wollen erst mal gelesen sein.

    Wenn die Eltern wohlhabend sind, könnte man vielleicht auch mal eine Testung bei
    Cordula Neuhaus in Erwägung ziehen (und wenn ihr zufällig im Südwesten wohnt.)
    Ein Bericht des früheren behandelnden Arztes ist bestimmt zu bekommen.

    In fachliche Hände sollte er sich in jedem Fall begeben, denn mir fällt, bei dem
    was du schreibst, eben auch die hohe Impulsivität auf. Und dass er sehr uneinsichtig
    ist, selbst bei Gefahr für Leib und Leben.

    Übrigens, Cordula Neuhaus sagt: "Die Wörter mit -sicht lernen sie spät -
    Vorsicht, Rücksicht, Einsicht."

    Ich wünsch dir alles Gute!
    LG Gretchen
    Geändert von Gretchen (23.01.2014 um 22:55 Uhr) Grund: zu früh abgeschickt

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Hallo Gretchen,


    und danke nochmal - ich hab mir jetzt erst mal ein Buch von Cordula Neuhaus bestellt :-) Ich hoffe, dass mir das hilft, ihn einfach besser zu verstehen, denn manchmal macht mich sein Verhalten einfach so sauer ... gestern Abend zum Beispiel waren wir verabredet und er ist wieder mal nicht aufgetaucht. An sein Handy ist er auch nicht gegangen. Stunden später, nachdem ich ungefähr 10 Mal bei ihm angerufen habe, ist er plötzlich doch noch aufgetaucht - er hat auf dem Weg zu mir einen Freund getroffen und ist mit dem erst mal was essen gegangen. Er ist einfach sooo unzuverlässig und, soviel Verständnis ich für ihn hab, fällt es mir manchmal schwer, da nicht wütend zu werden.

    Das mit dem Testen lassen ist so eine Sache. Wir wohnen im Westen, Südwesten ginge also, aber er wird das nicht freiwillig machen und seine Eltern haben mit dem Thema auch abgeschlossen. Seine Mutter ist mittlerweile so drauf: "Nimm deine Medikamente, sonst brauchst du mich gar nicht anzusprechen."

    Aber er nimmt seine Medis nicht und er will sich auch nicht auf andere einstellen lassen. Er sagt, es geht ihm gut, auch wenn ich weiß, dass es nicht so ist. Er ist dauernd übernervös, man kann kaum mal mit ihm einen Film schauen oder so. Nachts, bevor er schlafen geht, trinkt er 2 Red Bull, was auf Dauer auch nicht gesund sein kann. Er war aber auch schon mal 3 Tage wach und ist dann irgendwann einfach umgefallen. Ach ich könnte stundenlang erzählen, was wir schon alles durch haben .... vllt finde ich in dem Buch ja einen guten Ansatz, wie ich was für ihn oder er was für sich selbst tun kann :-)

    Liebe Grüße,
    Lana

  10. #10
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Die Eltern von meinem Freund hassen ihn :-(

    Liebe Lana,

    danke für deine Mail.
    Solche Menschen sind wirklich schwierig und kosten Kraft.

    Mein Schwager, ein Arzt und Psychotherapeut sagte mir vor langer Zeit: "Wenn du jemanden aus dem Meer retten willst, kannst du selbst ertrinken!"
    Pass also gut auf dich auf. Vielleicht erholen sich die Eltern auch ein bisschen und kümmern sich um ihn. Sie sollten ihm in jeden Fall den Geldhahn abdrehen.

    LG Gretchen

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