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Diskutiere im Thema Reha für Nicht-ADS`Ler im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    alsooooooooo:
    ehe das hier noch weiter hochkocht, möchte ich zum ausdruck bringen, dass ich sehr löblich finde, wenn angehörige sich mit dem adhs ihres partners beschäftigen, versuchen zu verstehen und unterstützen wollen. das ist ja, was wir adhs-ler auch immer wieder von unserem umfeld wünschen oder gar fordern. also bin ich froh, wenn sich solche menschen hier finden. und versteh auch nicht so ganz, warum diese hier dann so angegangen werden. dazu ist das angehörigenforum ja da...

    vielleicht bekommen hier auch gerade welche was ab, was andere verbockt haben. (denn dann und wann kommt es schon vor, dass jemand mehr sein leid als partner eines so anstrengenden adhs-ler beklagt, statt zu versuchen manches zu verstehen, bzw. dann adhs als begründung für allerlei verhaltensweisen herangezogen wird. es also mehr gejammer über den bösen partner als selbsthilfe o.ä. ist.)
    wobei mal auch allgemeines gejammer ok sein muss, denn das machen wir in "unserem forumsbereich" ja auch. über die verständnislosen etc. jammern, wenn die nerven blank liegen. da müssen wir uns allerdings ebenso gefallen lassen, dass jemand den grund des jammerns nicht sieht und einem eins vor den latz gibt.


    dennoch lese ich hier anklänge von dingen, die mir, ob nun adhs-betroffen oder nicht, bauchschmerzen machen.

    Meine Nerven liegen blank, daher kann ich nicht immer so reagieren, wie es am besten wäre
    das geht jedem mal so und es ist auch nicht deine pflicht, zu jeder zeit so zu reagieren, wie es vermeintlich besser wäre. du bist ja kein roboter.

    Leider steige ich auf einen Streit ein, und denke, er muss mich verstehen, geht ja leider nicht
    wieso geht das nicht? in einer partnerschaft sollte das streben nach verständnis von beiden seiten kommen. das hat mit adhs nichts zu tun.

    Nun möchte ich eine Kur beantragen, geht dies? Der Grund ist ja seine Krankheit, viell.kennt sich jemand aus.
    aus eigener überlastung eine kur zu beantragen finde ich ok. als grund das adhs des partners anzuführen find ich allerdings geht zu weit. nicht mal angehörige von pflegebedürftigen bekommen mal eben ein kur. die bekommen lediglich die möglichkeit, ihren angehörigen unterzubringen um in den urlaub zu fahren. und das bei rund um die uhr pflege!

    Ich nenne diesen Zustand dann aber absolut-urlaubsreif.

    Wobei ich ja selber ein Meister der Verdrängung der eigenen Gefühle dann bin
    jo, absolut urlaubsreif. bin ich auch.
    das verdrängen der eigenen gefühle hat doch nix mit dem adhs des partners zu tun?

    Da mein Schatz teilweise durch Depris und diesem nicht zu recht kommen nicht in der Lage war, bestimmte Dinge zu machen,
    hab ich sie natürlich erledigt.
    Das ist doch aber völlig normal in einer gutfunktionierenden Ehe.


    Und ja, auch ich habe keinen Vertrauten, wo ich selber mal dirket mich auskotzen könnte,
    da die Probleme aus meiner Sicht niemanden etwas angehen (zu persönlich).
    jemanden zu haben, wo man sich mal auskotzen kann, halte ich für wichtig. wenn das forum dieses bedürfnis bedient, ist ja auch ok.
    auch finde ich es tatsächlich normal und auch löblich, sich in einer beziehung gegenseitig zu unterstützen. hin und wieder wenn ich ne schwierige phase habe, wäre ich auch froh, gäbe es hier jemanden, der mich unterstützt und mal was abnimmt. dauerzustand sollte das allerding nicht sein! das hilft keinem von beidem.

    Ich bin der Meinung, gerade bei dieser Konstellation, wie wir unsere Beziehungen haben
    ADHS und ohne
    da sind sehr viele Probleme vorprogrammiert.
    Da sollte es doch unsere Aufgabe sein, unseren Partner runter zu holen,
    versuchen Wege zu finden, das man eine geeignete Struktur in die Beziehung bekommt.
    definitiv nein! das ist die aufgabe beider an einer partnerschaft beteiligten personen!

    Das fängt damit an, dass man Theman nicht immer ausdiskutieren muss.
    Man sollte sich vielleicht ferste Zeiten vornehmen, wo man diskutiert,
    aber auch feste Zeiten vornehmen, wo man gemeinsam etwas in Ruhe gestalltet.
    Gemeinsam Sport, Kino, Piknik, Schwimmen etc.
    normale partnerschafts"probleme". hat nix mit adhs zu tun.

    Wie soll denn unser Partner mal sein Kopfkino ausschalten können,
    wenn wir selber nicht zur Ruhe kommen.
    ist es die aufgabe meines partners immer ruhig zu sein, damit ich nicht lernen muss mit meinem kopfkino umzugehen?

    Urlaub nur für mich, dass ich wieder Kraft für UNS sammeln kann.
    ja, das ist dein gutes recht. um kraft für dich zu sammeln.

    Wir sprechen bestimmte Themen einfach nicht mehr an, und ich werde nicht mehr diskutieren
    das löst doch keine probleme?

    was ich damit ausdrücken möchte:
    - es ist zu unterscheiden, wo welche probleme/schwierigkeitne im adhs begründet sind und wo in der person bzw. dem miteinander.
    - weder man selbst noch der partner sollte alles mit adhs begründen. das ist zu einfach.
    - auch bei dingen, die sich mit adhs begründen lassen, ist es nicht aufgabe des partners zu kompensieren. es ist schön, wenn versändnis vorhanden ist und man versucht, seinen partner zu unterstützen. und vielleicht auch die ein oder andere eigenschaft als gegeben annimmt. das allerdings sollte nur in dem rahmen passieren, wie es sonst auch in gesunder weise in jeder partnerschaft passiert. nicht darüber hinaus!
    - wenn man dauerhaft für seinen partner dinge kompensiert oder seine grenzen überschreiten lässt, sein eigenes befinden, bedürfnisse etc. dauerhaft hinten anstellt, ist keinem von beidem geholfen! der eine wird ausgelaugt, der andere lernt nicht, mit sich und seinen schwierigkeiten umzugehen. damit ist niemandem gedient, auch wenn es manchmal auf den ersten blick so scheinen mag.
    - jeder ist für sich selbst verantwortlich! auch ein adhs-ler darf sich entwickeln. das kann er nicht, wenn der partner zu verständnissvoll ist. wiederum sollte auch ein adhs-ler sich entwickeln wollen und nicht alles dem partner aufladen.
    - nicht alle beziehungsprobleme lassen sich mit adhs begründen. so hat z.b. der unwille sich in seinen partner hineinzuversetzen, ihn zu verstehen und eben auch ihn und seine bedürfnisse zu sehen, nichts mit adhs zu tun. -> beziehungsarbeit müssen beide partner leisten. nicht nur der "gesunde".

    wobei sich bei allzu aufopferndem verhalten und fürsorge für den partner auch die eigene gesundheit in frage stellen lässt.
    nicht falsch verstehen, das soll kein angriff sein. aber ich denke, wenn man sich derart wegen dem adhs des partners ausgelaugt ist, hat das mit dem adhs nichts mehr zu tun. sicherlich kann ein adhs-ler da und dort schwierig und anstrengend sein, das sind viele menschen ohne adhs auch. wo es einen derart aufbraucht, dass man sich für kurbedürftig hält, wirkt da anders destruktives, meiner meinung nach. soll also nur zum nachdenken anregen zum differenzieren....

    liebste grüße
    mel

  2. #12
    Wom


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 103

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    @ mel

    100 % Zustimmung.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 65

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    Wom schreibt:
    ich kenn das zu genüge.


    Auf die Frage, Urlaub vorm Partner ...

    Das habe ich nicht so gemeint. Ich brauche keinen Urlaub von ihr,
    vielmehr brauche ich viel mehr Zeit in Ruhe mit ihr ;-)
    Das verstehe ich sehr gut.

    Ich habe einen erwachsenen Sohn mit ADS. - Den kann ich nicht wirklich allein lassen. Sei es nur, weil er vielleicht vergessen würde die Haustür zu schließen. (Was im ländlichen Australien durchaus üblich - und damit kein Problem ist !)

    Im Moment unterstütze ich ihn bei vielen Dingen, die im heutzutage üblichen "äußeren Leben" passieren. (Überweisungen, Krankmeldungen etc.)

    Ich will damit sagen: ein Urlaub ohne ihn wäre kontraproduktiv - weil ich bei meiner Rückkehr vermutlich feststellen müsste, dass er seinen Job verloren hat - oder meine Möbel fehlen. ....

    Das meine ich nicht böse. Er ist nun mal so. - Als er jünger war, konnten wir herrliche Urlaube miteinander verbringen, weil man im Urlaub ja auf diese ganzen gesellschaftlichen Zwänge verzichten kann. .... Man nimmt sich ja Urlaub davon. (da hatten wir viel Zeit für einander - und wir hatten Ruhe)
    Nur jetzt ist er in einem Alter, wo Urlaub mit Muttern schon seltsame Züge annimmt.

    Also fahre ich nicht in Urlaub - und sortiere sein "gesellschaftliches" Leben und lasse ihn Urlaub machen. ....... Und ich gebe zu, es zermürbt mich. Aber im Moment weiß ich keine Lösung ..... vielleicht wenn's mal Enkelchen gibt

    LG
    Bride

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    Atze schreibt:
    Hallo

    Gegenfrage:gehts bei Euch noch?habt Ihr einen an der Meise? was soll das? dies hier ist der Angehörigenbereich,hier diskutieren Angehörige über Ihre Fragen,Probleme usw...
    was ist denn so falsch nach einer Reha oder ähnlichem zu fragen?es ist doch nur eine Frage!
    Olé: die Frage war, ob - weil der Grund der ADHSPartner sein soll - der andere eine Reha bekommt!

    Da gibt's die ein oder andere kognitive Diskrepanz zu überwinden...
    Geändert von Loyola ( 7.06.2013 um 12:55 Uhr)

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    @ bride:
    musst du natürlich machen, wie du es für richtig hälst.
    zu bedenken geben möchte ich aber:
    - wenn es dich zermürbt, wirst du bald nicht mehr für ihn da sein können, denn dann brauchst du bald selbst hilfe. ist das sinn der sache?
    - wenn du ihm alles abnimmst, ihn keine fehler machen lässt usw. auf gut deutsch vielleicht auch mal an einer stelle, wo es keine totale katastrophe gibt, auf die nase fallen lässt. wie soll er da lernen, wie soll er sich entwickeln? wie ein eigenständiger mensch werden? lieber ihn jetzt fehler machen lassen, mal auflaufen lassen und wenn es ganz hart kommt, ihm dabei helfen seinen kopf aus der schlinge zu ziehen. damit er's lernt. wenn du nicht mehr da bist und er dann versumpft, hast ihm am ende nicht wirklich geholfen.
    - wie soll er lernen sich zu strukturieren usw. wenn ihm das alles abgenommen wird? hilfe zur selbsthilfe wäre da besser. ihn im lernen begleiten. alles abnehmen hilft niemandem!

    liebe grüße
    mel

  6. #16


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.200

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    @mel: danke für dein Posting!!!

    Ich war auch beim ersten Mal ein wenig irritiert als ich die Überschrift las, denn das klingt so, als wenn die ADHSler Schuld wären, dass die Angehörigen eine Reha brauchen und das es dafür eine spezielle geben muss.

    Ich denke, die Überschrift ist einfach falsch gewählt, denn für jemanden ohne ADHS gibt es tausend Möglichkeiten eine Reha zu machen oder zu einem Therapeuten zu gehen. Wir hingegen müssen Hände ringend jemanden suchen, der sich auch mit ADHS auskennt, damit wir wirklich gut behandelt werden können.

    Jeder Mensch dem es schlecht geht, kann sich Hilfe suchen, egal in welcher Art und Weise und das rate ich auch jedem, denn wie hier schon gesagt wurde, wenn es einem schlecht geht, kann man den anderen nicht mehr unterstützen, weil man selbst mit sich zu tun hat.

    Aufopfern muss sich niemand, denn egal ob betroffen oder nicht, jeder hat das Recht glücklich zu sein.

    Ich verstehe hier beide Seiten (auch die von Loyola, dem anscheint grad ein bissel die Pferde durchgegangen sind ) aber ich möchte hier gern einmal an dieser Stelle erwähnen, dass die meisten Angehörigen hier sind, weil sie wirklich verzweifelt sind und helfen möchten, aber nicht wissen wie sie es machen sollen. Immerhin wagen sie sich ja auch in die Höhle des Löwen.

    Mit Sicherheit sagt die Überschrift dieses Threads etwas ganz anderes aus, was eigentlich gemeint ist. Denn worum geht es hier? Darum das jemand am Ende seiner Kräfte ist und auch Hilfe benötigt und in dem Fall kann ich nur raten, sich diese auch zu suchen, bei einem Psychiater, Psychotherapeuten oder in einer Klinik.

    Und noch etwas... oftmals ist es so, dass jemand schon immer eigene Probleme (nicht verarbeitete Geschichten) hatte die tief in ihm geschlummert haben, aber durch gewisse Umstände jetzt erst ans Tageslicht gelangen, vielleicht sollte man auch darüber mal nachdenken, dass es gar nichts mit der (ich nenne es jetzt einfach mal so) Fürsorge für einen ADHSler zu tun hat, sondern viel mehr mit einem selbst. Aber ich glaube dieser Aspekt wurde hier auch schon erwähnt.

    Bitte versucht wenigstens ein wenig Verständnis für den anderen aufzubringen, denn wir sind doch hier um zu lernen besser miteinander umgehen zu können.





    Liebe Grüße
    Sunshine

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    Hallo Wom,

    wir werden uns immer ähnlicher.
    Auch ich gehe während der Ergo mit und habe mich einen Buchladen gesetzt, aber bei einem Glas Tee.
    Ich liebe meinen Partner sehr, und wir verbringen auch lieber mehr Zeit als weniger Zeit zusammen.

    Den Weg der Kur haben wir gemeinsam angesprochen, denn es gibt auch die Co-Krankheit.
    Gemeinsam Urlaub, klar, werden wir machen.
    Wir lieben und vertrauen uns, von daher sind solche Aktionen wie Kur oder mal ein Weekend für mich alleine irgendwo kein Thema und kein Verrat am Partner.


    Ja, es gibt vielen schöne Momente im Leben mit dem Partner.
    Wir gehen Radeln, Wandern u.s.w. einfach toll.
    Das hat manch gesunder (wenn es diese gibt) nicht.

    LG
    Susa

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    susa schreibt:
    denn es gibt auch die Co-Krankheit.
    genau. diese hat aber nichts mit deinem partner, sondern mit dir allein zu tun. mit mustern und strukturen, die in dir stecken. und das ist für ihn auch nicht gut! dies kannst dann bei einer entsprechenden kur ergründen und an dir statt am partner arbeiten. für solche abhängigkeitsentwicklungen darf sich jeder der partner an die eigene nase fassen
    nicht bös gemeint. nur generell als aussage hier vielleicht auch für andere. denn für co-abhängigkeiten ist nicht ein anderer der grund, sondern das eigene innenleben...

    hab mal ein buch gelesen, über das helfersyndrom. von wolfgang schmidbauer. etwas zäh, aber echt gut. gibt's in antiquariaten noch zu kaufen.
    kürzlich dies hier entdeckt
    http://www.schirner.com/schirner_buc...proben/870.pdf
    das eso-engel-gerede kann man ja überlesen.

    lg
    mel

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    Hallo,

    wie wären solche Situationen für Euch, welche schon länger vorhanden sind:

    Ihr geht arbeiten, der Partner nicht (weil ausgesteuert).
    Ihr werdet von ihm im Geschäft angerufen, weil es ihm nicht gut geht, ihr könnt nicht helfen, zumindest nicht sofort.
    Ihr kommt von der Arbeit total kaputt nach Hause,im Haushalt nicht`s gemacht vom Partner, er hat sich und die Zeit verloren.
    Ihr seht, dass der Partner total am Boden zerstört ist und nur am Heulen ist.
    Ihr könnt ihn nur langsam beruhigen, kurzfristig helfen.
    Ihr geht in die Küche und macht was zum Essen.
    Ihr macht danach den Abwasch.
    Ihr tröstet den Partner wieder.....
    Ab und An gibt es auch schöne Momente, aber man weiß nicht wann die sein werden,ihr könnt hier einfach nicht helfen.

    Ach ja, und es tut verdammt weh, wenn man den Menschen den man liebt so am Boden sieht, und du kannst nicht wirklich helfen.

    Man nimmt ihn in den Arm, drückt ihn und ist einfach für ihn da, und macht mittlerweile gemeinsame Therapie.

    Ich gehe auch in Kur, damit ich für ihn besser da sein kann, wie ist dieser "Denkanstoß"

    Von daher, finde ich die Angriffe von manchen nicht fair, zumal ich im Bereich "Angehöriger" schreibe.

    LG
    susa

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 65

    AW: Reha für Nicht-ADS`Ler

    Hi mel,
    danke für deinen Beitrag. .... Das ist mir alles klar - und war wohl missverständlich ausgedrückt. Ich bin ja nicht erst seit gestern Mutter

    Ich helfe ihm den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. .... Seine Fehler darf er ruhig allein machen - und ausbaden.

    Aber jedesmal zu warten, bis die "Wahrheit" ans Licht kommt, kostet i.d.R. viel Geld (Gebühren) - oder sogar Jobs (Abmahnungen).

    Du kannst mir glauben, dass ist zermürbender, als wenn ich ihm das abnehmen würde.

    Seine Vorstellung vom Leben ist eben nicht wie unsere (spießige) Gesellschaft das will. - Wenn er etwas verspricht, hält er das .... dazu braucht er keinen schriftlichen Vertrag. - Nur blöd, wenn die vom Mobilladen (als Beispiel) damit einen riesen Gewinn einfahren und man die nächsten 24 Monate nicht aus der Vereinbarung kommt .... (ich denke hier wissen einige was ich meine)

    Was ich meinte, war: ich habe auch den Wunsch mit ihm gemeinsam mal unsere Ruhe zu haben. (Was eben so wie früher nicht mehr funktioniert. - Wir sind ja auch nicht allein auf er Welt.)

    LG
    Bride

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