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Diskutiere im Thema Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Jana Meyer

    Gast

    Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo,
    ich bin noch sehr neu hier - hab´ mich erst Gestern angemeldet.
    Mein 18-jähiger Sohn hat ADHS und ist Aspi.
    Mein Mann hat ADS und mein Jüngster ist Autist und hat wohl auch einen ADHS-Anteil.
    Ich beschäftige mich also schon längere Zeit mit der Materie.

    Mir ist erzählt worden, dass Autismus zu den seelischen Behinderungen gehört. Ist das nicht so?

    Was Ihr hier so alles schreibt, finde ich sehr interessant und es spricht mich sehr an.
    LG Jana

  2. #2
    Indigowoman

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Hallo Jana Meyer,

    willkommen bei den AD(H)Slern! Wenn deine Familie so "bunt" ist, wie du schreibst, dann geht es bei euch ja sehr turbulent zu! Es gibt schon sehr interessante Partnerschaften bzw. Familien. In Foren lernt man wirklich mehr als auf Info-Websides. Dort werden die Krankheiten immer so schwarz-weiß beschrieben. Viele Wissenschaftler und Ärzte erkennen immer noch nicht an, dass es auch Mischformen gibt. Die suchen lieber nach Orten (wie z.B. Silicon Valley), wo sich gewisse Krankheitsbilder häufen.

    In letzter Zeit bin ich beim Googeln auch auf Seiten gestoßen, wo neueste Forschungsergebnisse vorgestellt wurden, nach denen die Psychischen Erkrankungen ADHS, Autismus, Schizophrenie und Bipolare Störung ähnliche gestörte Gen-Abschnitte aufweisen. Ein anderes Ergebnis zeigt, dass bei diesen Bereichen fast identische Gehirnareale gestört sind. So weit sind die Krankheiten also nicht voneinander entfernt. Nur die Auswirkungen sind unterschiedlich, z.B. ist bei der Schizophrenie ein bestimmtes Gehirnareal auffällig überaktiv, beim Autismus jedoch unteraktiv. Oder die Hormone im Gehirn unterscheiden sich.

    Autismus gilt nach der medizinischen Klassifizierung (die hat ein bestimmtes Kürzel mit Zahlenschlüsseln dahinter, habe ich vergessen - typisch AD(H)S!) als Psychische Krankheit und wird in vielen medizinischen Fachblättern als tiefgreifende frühkindliche Entwicklungsstörung beschrieben. Wie war das denn bei deinen beiden? Haben die zunächst normal Wörter sprechen gelernt (d. h. aus eigener Motivation, mit Kontaktsuche zu Bezugspersonen) und sind dann plötzlich verstummt und haben sich zurückgezogen (in der Regel im Alter von 2 Jahren)?

    Grüße, Indigowoman

  3. #3
    Jana Meyer

    Gast

    AW: Ist hier jemand mit Asperger-Autismus?

    Hallo Indigowoman,

    Danke für Dein Willkommen.
    Deinen Gedanken, dass meine Familie bunt ist, finde ich süß.
    So habe ich das noch nicht gesehen.

    Autismus hat die medizinische Klassifizierung 84.0.

    Mit den Gründen des warums des ADHS, Autismus etc. habe ich mich in jüngerer Zeit wenig beschäftigt.
    Ich weiß, dass wohl alles erblich ist.
    Wir haben uns daher auch damals gegen ein drittes Kind entschieden.
    Wir hatten uns überlegt,dass ein drittes Kind sicher auch kein NT geworden wäre.
    Noch ein weiteres Kind des Autismus-Spektrums bzw. des ADHS hätte ich im Alltag nicht mehr auf die Reihe bekommen.
    Mein Mann ist mir bei der Erziehung der Kinder leider keine große Hilfe. Er ist manchmal mein drittes Kind.
    Oh, wenn er das jetzt gehört hätte...

    Weil Du fragst...
    Mein Großer hat mit 2 Jahren angefangen zu sprechen.
    Er war zwar relativ spät damit, jedoch noch im Rahmen des Üblichen.
    Er hat dann gleich von jetzt auf eben ganze Sätze gesprochen.
    Mein Kleiner, er ist Frühkindlicher Autist, hat mit 4 1/2 Jahren angefangen zu sprechen.
    Er benutzt die Sprache heute noch vorwiegend für seine Wünsche und zur Lautmalerei.
    Er ist auf einer Schule für praktisch bildbare Kinder.

    Mein Mann ist letztendlich über unseren Großen diagnostiziert worden.
    Er hatte schon sein ganzes Leben Probleme, die er sich jedoch nie erklären konnte.
    Das soll ja bei ADHS bzw. Autismus öfter vorkommen.

    Noch eine Frage an Dich: Du hast bis jetzt noch keine offizielle Diagnose?

    Nachdem bei unserem Großen die Berufsfindung ansteht...arbeitest Du? Und wenn ich fragen darf als was?

    Ich und hoffentlich auch mein Sohn sind für Ideen und Tipps immer offen.

    Ich hoffe mein Geschreibsel war nicht zu ausschweifend
    und LG Jana

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo Jana und auch von mir

    Jana Meyer schreibt:
    Mir ist erzählt worden, dass Autismus zu den seelischen Behinderungen gehört. Ist das nicht so?

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, worauf genau Deine Frage abzielt.
    Geht es um die Unterscheidung seelischer, bzw. psychischer Behinderungen gegenüber geistiger Behinderung?
    Oder geht es darum, ob Autismus als Behinderung anerkannt ist und zu einem SBA, einem Schwerbehindertenausweis berechtigt

    Wenn es um die Differenzierung zwischen psychisch und geistig geht, die gibt es soweit ich weiß nicht.
    Die ICD- Diagnoseschlüssel, sind in Kapitel unterteil, und die Kapitel welche mit "F" beginnen, fallen alle unter den Oberbegriff "Psychische und Verhaltensstörungen"

    Dort findet man auch nicht den Begriff "Behinderung".

    Autismus gehört ja, wie Du schon weißt, zu den 80iger Nummern im F-Kapitel
    Diese Nummerierung ist eine Gruppierung, weiß Du gewiss auch schon ...
    Die 80iger Gruppe beschreibt die Entwicklungsstörungen.
    Die Gruppe der 90iger Nummern beschreibt Verhaltens- u. emotionale Störungen, die schon im Kindesalter beginnen.

    Insgesamt wird meines Wissens in keiner der ICD Diagnosebeschreibungen der Begriff Behinderung verwendet.

    Wenn es also um eine Anerkennung als Behinderung geht, dann lautet die Antwort:
    Kommt drauf an .

    Sowohl Autismus, als auch ADHS sind sog. Spektrumserkrankungen, das bedeutet, sie gehen "von - bis".

    Ob eine Behinderung anerkannt werden kann, hängt also davon ab, wie stark der Betroffene in mehreren wesentlichen Bereichen des täglichen Lebens beeinträchtigt ist.

    Dabei spielt es, soweit ich das weiß, auch keine Rolle, ob es sich um eine geistige, psychische oder körperliche Behinderung handelt.
    In meinem SBA steht jedenfalls nichts davon, nur der Grad der Behinderung.

    Wenn man in die DSM schaut, dann bezeichnet die zwar konkret "Mental Disorders" , also psychische Störungen, aber auch dort findet sich meines Wissens nach nicht der Begriff einer Behinderung.
    Auch dort wird Autismus als tiefgreifende Entwicklugsstörung (pervasice developmental disorders) definiert.



    So, .. das war jetzt viel Text und ich hab eigentlich keine Ahnung, ob ich halbwegs das getroffen habe, was Du eigentlich wissen wolltest ... hab ich?

    Mein Mann ist mir bei der Erziehung der Kinder leider keine große Hilfe. Er ist manchmal mein drittes Kind.

    .
    Ja, ... aber genau so ist das und das hört man allzu oft.
    ADS'ler leben im Moment, haben kein Zeigefühl, entscheiden spontan aus der Situation heraus, haben Flauseln im Kopf ... sind oft genug wie kleine Kinder http://adhs-chaoten.net/attachments/...mus-squint.png

    Das muss eine echte Herausforderung sein ... Hut ab davor!




    Indigowoman schreibt:
    In Foren lernt man wirklich mehr als auf Info-Websides. Dort werden die Krankheiten immer so schwarz-weiß beschrieben.

    Naja, das macht ja auch durchaus Sinn, denn bevor man sich mit der Suppe in der Mitte beschäftigt, ist doch wesentlich schlauer, erstmal auch die Reinformen zu kennen, denn was in der MItte ist, also die Mischform, kann ein komplett anderes Bild ergeben.
    Asperger mit ADHS z.B. ist so ein Fall.
    Mitunter sind die Bilder dann auch so widersprüchlich, dass man sie nicht oder nur kaum noch erkennen/ unterscheiden kann und sie vielleicht sogar für eine komplett andere Störung hält oder es zunächst mal nicht für möglich hält, dass zwei so unterschiedliche Dinge überhaupt gleichzeitig auftreten können, weil das so wäre, als würde ein Auto gleichzeitig vorwärts und rückwärts fahren.
    Das kann wirklich extrem kompliziert werden, allein schon weil die einzelnen Störungen an sich schon, trotz ihrer gemeinsamen Grundlagen, so vielfältige Symptommixturen mitbringen ... wenn das dann auch noch vermischt wird.
    Insofern ist es also sehr sinnvoll, erstmal die Reinformen schwarz-weiß zu beschreiben, damit man ein klares Bild vom Grundproblem hat, bevor man sich daran macht, im gesamten Wust zu versinken.


    Viele Grüße
    Fliegerlein

  5. #5
    Jana Meyer

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo,

    wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist eben mein frühkindlicher Autist (15 Jahre) aus der Schule gekommen.
    Er nimmt mich jetzt erst mal komplett in Beschlag und lässt mich nicht am Computer schreiben.

    LG Jana

  6. #6
    Indigowoman

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo Jana,

    entschuldige, dass ich so spät antworte. Ich war nämlich ganz schön verwirrt, dass der Thread verschoben wurde. Habe ihn erst heute gefunden.

    An den Computer kann ich auch nicht immer. Ist nämlich nicht meiner. Muss mich bei einem Bekannten einen Ort weiter einloggen. Einen PC könnte ich mir nie und nimmer leisten mit meiner Grundsicherung.


    Und da komme ich zu deiner Frage: Ich habe zwei Ausbildungen gemacht, die erste als Chemielaborantin musste ich abbrechen. Da kam ich, obwohl das mit dem Lehrstoff noch ging, einfach mit den praktischen Übungen nicht hinterher. Irgendwann sagte dann der Meister: "Es hat doch keinen Sinn mehr. Ständig müssen die anderen dir helfen, nur damit wir am Tagesende zum Schluss kommen können." Dabei war mein Vater so stolz, dass er mir damals die Lehrstelle in seinem Betrieb besorgt hatte. Peinlich, peinlich. Aber meine Meinung hatten meine Eltern ja nicht hören wollen.

    Dumm nur, dass ich zu der Zeit keine eigene Idee hatte, was ich beruflich machen wollte. Die vom Arbeitsamt, die für die Jugendlichen zuständig waren, vermittelten mir ja nicht viel geistigen Beistand. Bei ihnen und bei den Verwandten, Nachbarn, Bekannten sah ich überall nur Zweifel. Ich versuchte es mit einem Handwerkspraktikum, das mir einigermaßen Spaß machte: Schilder- und Leuchreklameherstellung. Doch als ich mit dem Ausbildungsvertrag ankam, weigerten meine Eltern sich, ihn zu unterschreiben (ich war noch 17, noch nicht volljährig; da ist es Vorschrift, dass die Eltern mitunterschreiben). Angeblich hätte dieser Beruf wenig Perspektiven und man würde zu wenig verdienen. Das mochte ja sein, aber irgendwie übersahen sie meine ganzen Unzulänglichkeiten, die mir eh jeden lukrativen Beruf verleidet hätten. Denn in den sogenannten Traumberufen (ich verstand nie, warum man mir ständig die Lebensträume von anderen aufdrücken wollte) und den gutbezahlten Top-Berufen braucht man weit mehr als nur gute Noten. In der Regel muss man da topfit sein, auf jede Situation reagieren können, durchsetzungsfähig sein, viel gesellschaftliches Wissen haben und wie man so sagt "weltläufig" sein. Selbst wusste ich damals noch nicht, dass ich "nicht ganz normal" war, aber dass ich nicht besonders gesellig war, wusste ich genau und sprang doch auch jedem anderen ins Auge. Wie konnten meine Eltern nur so dumme, unrealistische Vorstellungen haben?



    Es kam, wie es kommen musste, beim zweiten Mal machten sie den gleichen Fehler. Sie haben mir keine Zeit gelassen, mich über Berufe im Informationszentrum zu informieren, sondern mich unter Druck gesetzt, den nächsten Ausbildungsplatz zu nehmen, der frei würde. Das war dann eine Ausbildungsstelle als Bürokauffrau in einer Behörde, wo eine andere abgesprungen war. Diese konnte ich nur deswegen abschließen, weil dort eine ziemlich lasche Haltung herrschte, und so fielen meine vielen Fehler nicht auf und die Langsamkeit spielte keine Rolle. Als ich die Ausbildung 1991 abschloss, übernahmen sie mich allerdings nicht in eine Festanstellung, sondern zwei andere (von insgesamt vier Lehrmädchen). So schlug ich mich die nächsten Jahre in verschiedenen Firmen durch, in immer kürzeren Beschäftigungszeiten und mit immer größeren Lücken dazwischen. Schließlich sagte mir jemand vom Arbeitsamt, dass das so keinen Sinn mehr hätte. Ich erzählte ihm von meinem Verdacht auf ADS (ohne Hyperaktivität). Daraufhin gab er mir den Tipp, die Erwerbsunfähigkeit zu beantragen und machte einen Termin beim Amtsarzt. 2001 stellte ich den Antrag, 2003 hatte ich erst einen Bescheid. Zunächst wurde zweimal eine Auszeit von je zwei Jahren ermittelt. Der Psychiater, der mich dann 2007 im Auftrag des Arbeitsamtes begutachtete, meinte schließlich, dass die doppelte Krankschreibung von je zwei Jahren mir nichts gebracht hätte und erklärte mich für erwerbsunfähig. Das war ganz schön viel Behördenkram, aber damit kannte ich mich durch meine Ausbildung ja aus. Habe mitbekommen, dass sie es heute den Leuten noch schwerer machen, Erwerbsunfähigkeit zugesprochen zu bekommen. Weil es angeblich zu viele seien. Aber das hat doch nichts mit der Zahl der Antragsteller zu tun, sondern man muss sich doch die Einzelfälle anschauen. Man kann doch beim 10.000sten nicht sagen: "Halt, du bist einer zuviel." Wenn jemand eine Psychische Erkrankung macht, die ihm den Alltag erschwert und die Ausübung eines Berufes praktisch unmöglich macht, dann kann man das doch nicht einfach wegbürokratisieren!!

    Schade, dass dir dein Mann nicht bei den Kindern hilft. Sind doch auch seine. Auch wenn sie behindert sind, so hat doch jeder auch seine guten Seiten. Auch als problematisch veranlagte Familie kann mal viel Freude haben, wenn man zusammenhält und alles bespricht. Sag ihm das mal. Ihr könntet doch sonntags etwas zusammen machen, z.B. Ausflüge. Nur zum Essen Nachhause kommen und ansonsten nur noch mit anderen außerhalb der Familie zu tun haben geht nicht. Wenn die anderen (Kollegen, Nachbarn etc.) euch nicht mögen, dann ist das doch eine große Chance, wenn ihr euch gegenseitig unterstützt. Dann ist man auch nicht mehr so anfällig für Kritik von außerhalb. Geteiltes Leid ist halbes Leid

    In dem Sinne

    herzliche Grüße von Indigowoman

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Indigowoman schreibt:
    Schade, dass dir dein Mann nicht bei den Kindern hilft. Sind doch auch seine. Auch wenn sie behindert sind, so hat doch jeder auch seine guten Seiten. Auch als problematisch veranlagte Familie kann mal viel Freude haben, wenn man zusammenhält und alles bespricht. Sag ihm das mal.
    Vielleicht liegt das Problem hier eher darin, dass ihr Mann als ebenfalls Betroffener an seine Grenzen stößt und nicht die Hilfe sein kann, die er vielleicht dennoch gerne sein möchte .

  8. #8
    Jana Meyer

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo Indigowoman,
    hallo Fliegerlein,

    vielen Dank für Eure Antworten.
    Ich kann leider erst Morgen Abend wieder hier schreiben, da ich am Wochenende wegen meiner Familie im Moment nicht mehr den Nerv dazu habe.
    Bitte seit mir nicht böse.
    Wir sind heute fünf Stunden mit dem Auto nach Wallenhorst (bei Osnabrück) und zurückgefahren.
    Einen großen Teil des Weges bin ich gefahren.
    Ich kann heute einfach nicht mehr.
    Bitte seit mir deswegen nicht böse.
    Jetzt hat mein Mann auch noch den Fernseher neben mir eingeschaltet.
    Das lenkt mich zu sehr ab.

    Bis Morgen und allen eine ruhige Zeit
    Eure Jana

  9. #9
    Indigowoman

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    An Fliegerlein:

    Wenn du schreibst, dass ihr Mann gerne helfen würde, dann gehst du davon aus, dass er die Situation erkannt hat. Aber oft verdrängen die Mitglieder (ich will nicht einfach nur sagen "die Väter") von stark psychisch belasteten Familien die Situation statt sie zu analysieren. Dann würde wohl doch ein klärendes Gespräch über die aktuelle Situation helfen. Dabei erfährt er auch, wie die anderen sich fühlen. Notfalls kann man ja eine/n Familientherapeuten/in zu Hilfe nehmen. Die sind sehr geschult darin, mit solchen verfahrenen Situationen umzugehen.

    An Jana:

    Niemand ist böse. Das klang schon aus deinen vorigen Zeilen heraus, dass du viel Stress hast. Es ist ja niemand gezwungen, jeden Tag zu antworten. Dafür hat glaube ich niemand die Zeit. (Dafür sind die Internetforen ja da, dass man einfach etwas deponieren kann...grins).

    Viele Grüße an dich und deine Familie, Genesungswünsche an deinen älteren Sohn und dass du die Ohren steif hälst

    wünscht Indigowoman

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Indigowoman schreibt:
    Wenn du schreibst, dass ihr Mann gerne helfen würde, dann gehst du davon aus, dass er die Situation erkannt hat.
    Nein, ... wie ich bereits geschrieben habe, gehe ich davon aus, dass er betroffen ist, denn wie Jana bereits geschrieben hat, ist auch er ADHS'ler, ...und jetzt komme mir bitte nicht mit dummen und unüberlegt handelnden Chaoten, die nicht aus ihren Fehlern lernen ....

    Aber oft verdrängen die Mitglieder (ich will nicht einfach nur sagen "die Väter") von stark psychisch belasteten Familien die Situation statt sie zu analysieren. Dann würde wohl doch ein klärendes Gespräch über die aktuelle Situation helfen. Dabei erfährt er auch, wie die anderen sich fühlen. Notfalls kann man ja eine/n Familientherapeuten/in zu Hilfe nehmen. Die sind sehr geschult darin, mit solchen verfahrenen Situationen umzugehen.
    Ich glaube nicht, dass Du verstanden hast, worauf ich (und wohl auch Jana) hinaus wollten, zumindest gewinne ich nicht den Eindruck, dass dem so ist.

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