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Diskutiere im Thema Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Mir ist erzählt worden, dass Autismus zu den seelischen Behinderungen gehört. Ist das nicht so?
    @ Jana Meyer
    doch, das ist so.
    ich werde ambulant betreut, bin asperger-autistin und das ambulant betreute wohnen ist extra für autisten, auch kanner und atypische autisten.
    es ist ein betreuungsverein für seelisch und geistig behinderte.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 600

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    ich habe in diesem thread, dass es zur heutigen zeit arg schwer ist erwerbsminderungsrente zu bekommen. bei mir war es anfangs schon einfach. arbeitsamt sortierte mich aus, 3 monate später bekam ich die erste rentenzahlung.

    vor 1 jahr dann die asperger diagnose. es gab keine befristete verlängerung sondern gleich die unbefristete erwerbsminderungsrente.

  3. #13
    Jana Meyer

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo Ihr Lieben,
    ich bin wieder da.
    das Wochenende ist vorbei und unser Jüngster ist wieder im Internat.

    Danke, dass Ihr mir geantwortet habt.

    Ich habe heute Vormittag erst einmal einen größeren Einkauf mit meinem Fahrrad im Nachbarort getätigt.

    Mein Großer ist schon aus der Schule zurück und sitzt in seinem Zimmer und lernt hoffentlich für sein Physik-Abi am Freitag.

    Mein Mann kommt heute erst spät von der Arbeit nach Hause.
    Und mein Göttergatte war, wie ich bei Euch gelesen habe, das Thema.

    Es ist so - mein Mann hat ja wie schon berichtet ADS (ohne H) und leider auch Depressionen.
    Er nimmt deshalb Medikamente (Medikinet + ein Antidepressivum).
    Dadurch ist ihm leider sehr vieles im Leben egal.
    Er kann dadurch seinen Alltag leichter bewältigen. Er grübelt so weniger.
    Der Umkehrschluss ist nur, wenn einem vieles egal ist, wie soll man da Kinder erziehen oder Entscheidungen treffen?
    Ich hoffe Ihr versteht, wie ich das meine?
    Dadurch bleibt vieles an mir hängen.
    Mein Mann und ich verstehen uns, denke ich, recht gut und ich weiß er kann nicht anders.
    Es ist halt nur für mich ziemlich stressig.

    Er hat mir versprochen, wenn er in ferner Zukunft in Rente geht, will er das Antidepressivum absetzten.
    Ich hoffe ohne den Stress an der Arbeit braucht er das Antidepressivum dann wirklich nicht mehr.
    Ich hoffe, wir können dann wieder wie am Anfang unserer Beziehung zusammen leben.
    Ich weiß, das ist ein Traum - doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zu letzt.

    Danke Dir auch Indigowoman, dass Du mir von Deinem beruflichen Werdegang geschrieben hast.
    Ebenfalls Danke an Fliegerlein und SweetChilli für Eure Antworten.

    Noch einen schönen restlichen Tag und LG
    Jana

  4. #14
    Indigowoman

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    An Fliegerlein:

    Oh Mann, ich rede doch nicht von seiner Krankheit, sondern von der Familiensituation! Bloß, weil du dich vielleicht von dem Satz angegriffen gefühlt hast (Wieso eigentlich? Solche Leute würden nie zugeben, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und auch nie hier im Forum schreiben), hast du noch kein Recht, mir die Sätze im Mund zu verdrehen. Vor allem finde ich es frech, wie du für Jana sprichst. Kennst du ihre Familie?

    Ihr Mann hat nach ihren Angaben ADS ohne Hyperaktivität. Da der eine Sohn ADHS (also mit Hyperaktivität) und Asperger hat und der andere hochfunktionaler (sprechender) Autist ist, ergeben sich unterschiedliche Krankheitsbilder und daraus resultierende Verhaltensweisen, die voneinander abweichen. Deswegen ist es unwahrscheinlich, dass er sich von Anfang an einfühlen konnte. Er selbst wurde ja auch erst später diagnostiziert, nach den Kindern. Das soll ja auch kein Vorwurf sein. Ganz bestimmt gab es vor den Diagnosen große Spannungen. Doch von dem Moment an hatte er doch endlich die Informationen, um das Familienleben wieder in Bahnen zu lenken - indem man über die ganzen Ursachen der Probleme spricht und Strategien aufstellt. Z. B. womit die einzelnen Familienmitglieder nicht klarkommen (etwa: der autistische Sohn verträgt Veränderungen in den Räumen und im Tagesablauf schlecht, den hyperaktiven Asperger-Sohn bringen unvorhergesehene Situationen aus der Ruhe) und was man tun kann, wenn es unumgänglich ist (z. B. wenn Besuch kommt oder ein Besuch anderswo). Dann stürzen die Probleme nicht mehr alle aufeinmal auf einen ein, wenn mal ein stressiger Tag (z. B. mit dem Besuch) kommt. Beide Elternteile haben Verantwortung! Der Mann kann nicht zurückziehen und sagen: Mir ist das zuviel, ich überlasse alles der Frau. Das ist einfach nicht fair!

    Und das mit den Familientherapeuten ist ein Tipp. Die können das als Außenstehende, die zudem viel Erfahrung haben, oft besser koordinieren und der Familie zu mehr (wenn auch nicht vollständiger) Ruhe verhelfen. Außerdem könnten die Söhne doch auch etwas beitragen. Z. B. sich um manche Sachen selbst kümmern und planen, bei Schwierigkeiten außerhalb anrufen statt grummelig werden und diesen Ärger ins Haus zu tragen, ein bisschen im Haushalt mithelfen. Auch Kranke können das. Wo da die Grenzen sind, kann man ja festlegen. Dafür würde ich Familientherapeuten echt empfehlen.

    Ich finde es besser, wir geben uns weiterhin Bestärkung als sich in kleinlichen Wortgefechten fertigzumachen. Das hat man doch außerhalb oft genug.


    Gruß, Indigowoman
    Geändert von Indigowoman (19.03.2013 um 01:38 Uhr) Grund: nochmal ein Wort ergänzt

  5. #15
    Indigowoman

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    An Jana:

    Es ist ein bisschen was durcheinander gekommen. Also gut, es geht jetzt auf Seite 2 weiter. Jetzt muss ich auch eine Antwort schreiben, die zu deiner passt.

    Wie du schreibst, gibt es bereits mit den Medikamenten einen Lichtblick. Auch wenn sie nicht ideal sind (machen gleichgültig). Aber wenigstens ist er doch jetzt aufnahmebereit genug, dass man mit ihm über einiges sprechen kann? Diese innere Zerrissenheit bei ruhiger ADS kenne ich auch. Ich muss ja nicht mehr arbeiten. Das war furchtbar. Richtig aggressiv hat mich der Leistungsdruck gemacht. Manchmal hätte ich mir Medikamente gewünscht. Aber jetzt, wo ich nicht mehr den ganzen Tag aktiv und leistungsfähig sein muss, möchte ich ehrlich gesagt keine mehr. Ich habe inzwischen schon einiges Schlechte darüber gelesen. Da stelle ich mich lieber auf meinen persönlichen Rhythmus ein. Das ist schon klar, dass der nicht dem entspricht, was gefordert wird. Der Alltag ist auch so noch schwer genug.

    Toll, dass dein älterer Sohn Abitur macht. Da hat er doch schon mal ganz gute Chancen für die Zukunft. Kann er gut lernen oder fällt ihm das eher schwer? ADHS und Asperger sollen sich ja ein bisschen ausgleichen... Wenn der noch in Physik gut ist, findet der später bestimmt einen Beruf. Physikbegabte sind nämlich auf dem Arbeitsmarkt selten und sehr begehrt. Ich habe mal im Fernsehen eine Dokumentation gesehen, dass Studenten mit gutem Mathematik- und Physik-Abschluss sogar von anderen Ländern angeworben werden, weil dort zuwenige Begabte sind, um den Bedarf zu decken.

    Ich glaube, dein jüngerer Sohn ist deshalb so nervös (du erwähntest ADHS-Anteile), weil er gerade in der Pubertät ist. Ich habe gelesen, dass männliche Autisten in der Pubertät oft aggressiv werden, viel schreien und herumrennen, auch wenn sie vorher ruhig und friedlich waren. Wenn das auch auf ihn zutrifft, dann vergeht das wieder!
    Dann wird sich vielleicht die Familiensituation etwas entspannen und auch die Beziehung wieder besser werden. Weil, wenn dein erster Sohn im Beruf steht und dein zweiter erwachsen ist, kommt nichts Stressiges mehr.

    Hier ein Smiley zum Durchhalten (="Oh, itś a wonderful wonderful world..") von Indigowoman

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Indigowoman schreibt:
    Oh Mann, ich rede doch nicht von seiner Krankheit, sondern von der Familiensituation!
    Dann schreib das doch
    Das ändert nichts an der Inkorrektheit dessen, was Du geschrieben hast , denn dort hast Du das nicht formuliert.
    Vielmehr lässt sich aus dem Text erkennen, dass Du falsche Schlussfolgerungen ziehst.
    Deine permanente, sehr deutliche Unterscheidung zwischen ADHS und ADS und auch andere Postings, wie z.B. Dein Vorstellungsthread, zeigen deutliche Wissenslücken und fehlerhafte Schlussfolgerungen und wie Du selber schreibst, bist Du nicht auf dem aktuellen Stand.
    Der Gesamtkonsens Deiner Ausführungen legt die von mir geschriebenen Schlussfolgerungen nahe.

    Bloß, weil du dich vielleicht von dem Satz angegriffen gefühlt hast
    Warum sollte ich mich von einem Satz angegriffen fühlen?
    Das ist doch nur Text.
    Und nein, ich habe mich nicht angegriffen gefühlt, wie kommst Du darauf?

    (Wieso eigentlich? Solche Leute würden nie zugeben, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und auch nie hier im Forum schreiben), hast du noch kein Recht, mir die Sätze im Mund zu verdrehen.
    Ich habe DIr auch keine Sätze im Mund verdreht, lediglich wiedergegeben, wie sie verstanden werden können.
    Es war keine andere Information aus dem Text herauszulesen.

    Vor allem finde ich es frech, wie du für Jana sprichst.
    "Frech" sind kleine Kinder, die nicht wissen, was sie sagen, ich bin ein erwachsener Mensch, der auf Text reagiert und logische begründbare Antworten gibt.
    Ich habe auch nicht für sie gesprochen, sondern darauf hingewiesen, dass die Schlussfolgerungen, die in Deinem Text enthalten sind. offensichtlich falsch sind.

    Das ist alles.
    Ich fühle mich weder von einem Satz noch sonstwie angegriffen, sondern reagiere nur auf einen Text und dessen Inhalte.

    Kennst du ihre Familie?
    Du denn?

    Sorry für das OT Jana, ...
    Geändert von Fliegerlein (19.03.2013 um 10:22 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  7. #17
    Jana Meyer

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo Indigowoman und Fliegerlein,
    bitte vertragt euch.

    Wer hier im Forum schreibt, hat vermutlich schon genug Streit im Leben erlebt.
    Ein Aussprechen, trösten, Mut zu sprechen oder was auch immer ist vermutlich besser.

    Jetzt zu meinem älteren Sohn -
    er hat die Leistungskurse Mathe + Physik gewählt, weil das rein sachliche Unterrichtsfächer sind.
    Es gibt nichts zu interpretieren und man muss nichts zwischen den Zeilen verstehen.
    Das ist in anderen Fächern leider anders.
    Daher sehe ich auch noch nicht, dass er das Abi besteht.
    Er will Informatik studieren.
    Etwas anders gibt es für ihn seit Jahren nicht.
    Hoffentlich klappt es mit dem Abschluss und einem Studienplatz hier in unserer Nähe.
    Ich habe auch Zweifel, dass er mit den vielen anderen Mitstudenten zurecht kommt.
    Vielleicht ist er an einer Uni wegen der vielen Menschen überfordert.
    Hier Zuhause ist er fast ausschließlich in seinem Zimmer am Computer.
    Das ist seine Welt.

    Um noch einmal auf den jüngeren Sohn (frühkindlicher Autismus) zurück zu kommen -
    er ist schon sein ganzes Leben hibbelig.
    Weil er vieles in unserer Welt nicht verstehen kann, reagiert er mit Unruhe.
    er rennt dann z. B. gefühlte 50-mal im Wohnzimmer auf und ab.
    Seine Musik bringt ihn dann häufig wieder runter.
    Als er klein war, hat es unser Arzt (Kinder - und Jugendpsychater) mal mit Methylphenidat versucht.
    Das Ergebnis war leider, dass er damit ganz in seine Welt verschwunden ist und nicht mehr gesprochen hat.
    Ich habe deshalb das Medikament damals sehr schnell wieder bei ihm abgesetzt.
    Jetzt nimmt er seit einem guten Jahr Risperidon.
    Dieses Medikament wird wohl bei Autisten öfter verschrieben.
    Nehmen das hier noch andere Autisten?

    Noch allen einen schönen Tag und LG Jana

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Jana Meyer schreibt:
    Mein Mann kommt heute erst spät von der Arbeit nach Hause.
    Und mein Göttergatte war, wie ich bei Euch gelesen habe, das Thema.

    Es ist so - mein Mann hat ja wie schon berichtet ADS (ohne H) und leider auch Depressionen.
    Er nimmt deshalb Medikamente (Medikinet + ein Antidepressivum).
    Dadurch ist ihm leider sehr vieles im Leben egal.
    Er kann dadurch seinen Alltag leichter bewältigen. Er grübelt so weniger.
    Der Umkehrschluss ist nur, wenn einem vieles egal ist, wie soll man da Kinder erziehen oder Entscheidungen treffen?
    Ich hoffe Ihr versteht, wie ich das meine?
    Dadurch bleibt vieles an mir hängen.
    Mein Mann und ich verstehen uns, denke ich, recht gut und ich weiß er kann nicht anders.
    Es ist halt nur für mich ziemlich stressig.

    Er hat mir versprochen, wenn er in ferner Zukunft in Rente geht, will er das Antidepressivum absetzten.
    Ich hoffe ohne den Stress an der Arbeit braucht er das Antidepressivum dann wirklich nicht mehr.
    Ich hoffe, wir können dann wieder wie am Anfang unserer Beziehung zusammen leben.
    Ich weiß, das ist ein Traum - doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zu letzt.
    Liebe Jana,
    dieser Absatz hat mich, wie soll ich sagen, erschreckt.
    Da läuft was falsch.

    Zum letzten Absatz vorneweg:
    Wenn Dein Mann die antidepressiva braucht, dann deshalb, weil er eine Depression hat.
    Wenn er die im Rentenalter absetzt, weil er meint, sie für die Arbeit nicht mehr zu brauchen, wird er in eine Depression verfallen.
    Glaub mir, das ist nicht das, was Ihr haben wollt.
    Wenn keine Depression zugrundeliegt - wozu nimmt er dann ein Antidepressivum ? (OK, das ist ein bisschen Polemisch - es gibt für best. Medis auch andere Indikationen neben Depri. Aber dann: welche sind das?)
    Gab es Auslassversuche ? (mit dem Arzt abgestimmte !)
    Den Renteneintritt zum Absetzen eines Antidepressivum zu nutzen, ist eine ziemlich schlechte Idee.

    Ich fände es gut, wenn Du uns erzählen könntest, welche Medis er genau nimmt, wie die Findung des "richtigen" Mittels ablief und wie die Einstellung der Medis.

    Hier wird Dir zwar keiner erzählen, dass, wie und ob Du die Medis verändern sollst.
    Aber dennoch gibt es hier durchaus Leute mit gewisser Kompetenz zu dem Thema (ich nicht ).

    Ich kann mir vorstellen, dass zumindest der Ratschlag kommen könnte, Euch mit der gegenwärtigen Einstellung nicht zufrieden zu geben,
    sondern bei Eurem Arzt auf der Matte zu stehen und auf besserer Einstellung zu bestehen.

    Vielleicht setz ich Dir da einen Traum ins Hirn - doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zu letzt

  9. #19
    Jana Meyer

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo IonTichy,

    ich weiß, dass mit Depressionen nicht zu spaßen ist.

    Der Mann einer Bekannten hat seine Antidepressiva abgesetzt und ist anschließend vom Dach unseres Arbeitsamtes gesprungen.
    Du brauchst mir also nichts von den Gefahren nach einem Absetzen der Antidepressiva zu schreiben.

    Aber lass mich doch bitte träumen.

    Es ist in unserem Leben, wie man auch aus meinem Geschreibsel lesen kann, sehr vieles nicht so gekommen wie wir uns das früher mal gewünscht und vorgestellt haben.

    Vor der Einnahme seiner Antidepressiva konnte mein Mann nicht mehr arbeiten und war stationär in einer Klinik.
    Er hat auch jetzt noch alle paar Wochen ambulante Termine in einer anderen Klinik.

    Ich bin leider die Chefin unserer Familie geworden.
    Das finde ich selbst sehr negativ.
    Ich bin eigentlich für Ausgewogenheit.

    Aber genug erzählt und gejammert.
    Das Leben muss und wird weiter gehen.
    Wir haben schon so viel im Leben erreicht, das macht mich manchmal stolz.

    Noch einen schönen Tag und LG
    Jana

    Jetzt bin ich selbst traurig geworden.

  10. #20
    Indigowoman

    Gast

    AW: Erwachsener Sohn mit ADHS und Asperger

    Hallo Jana,

    dein Text hat mich sehr berührt. Dein Mann scheint ja nicht nur psychisch angeschlagen sondern am Ende zu sein. Deshalb bist du so überlastet, weil du zwei schwierige Söhne hast, den Haushalt ganz alleine führen musst und auch das Familienleben allein organisieren, und zudem musst du noch mitansehen, wie schlecht es deinem Mann geht. Da musst du ja ganz schön viel aushalten! Ob die Rente deines Mannes wirklich Erleichterung bringt?

    Weißt du, was ich den Eindruck habe? Das da noch mehr ist. Irgendwas muss im Leben - vielleicht in der Kindheit - deines Mannes vorgefallen sein, dass er so totatl kaputt ist. Das mit den vielen Depressionen, die stationär behandelt werden müssen, hat eine tiefere Ursache als die Krankheit. Ich habe ja selbst ADS (ohne Hyperaktivität), war früher selbst immer so gereizt durch die Leistungsanforderungen im Beruf, denen ich kaum nachkommen konnte, aber depressiv war ich selbst in den stressigsten Zeiten nicht. Auch wenn ich stark zum Rückzug neige, um mich zu sammeln und neue Energie aufzuladen.

    Durchhalte-Grüße von Indigowoman

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