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Diskutiere im Thema konträres Verhalten, habt ihr das auch? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    salamander

    Gast

    AW: konträres Verhalten, habt ihr das auch?

    @nervenkostüm.

    er traut dir nicht. entschuldige, dass ich das so sage. er hat angst sich vor dir
    rechtfertigen zu müssen. scham ist mit sicherheit auch dabei. er kennt seine
    fehler, viel besser als du glaubst.

    wenn's im finanziellen so übel ausschaut, hart.

    hast eigentlich, wenn ich versuch mich in das einzudenken was in ihm vorgehen
    könnte, nur eine chance. mußt es schaffen, dass er dir vertraut. dass er's spüren
    kann, dass er dir vertrauen kann.

    ich würd auch ausflippen, wenn ich mit solchen finanznöten konfrontiert wäre,
    wie du es durch ihn bist.

    willst ihm helfen? willst eine chance für euch zwei?

    frage und bitte ihn, ihm helfen zu dürfen. er muß es aus freien stücken annehmen
    können, nicht aus einer notlage heraus. er muß dich akzeptieren können, als jemand
    mit dem er ehrlich reden kann.

    darum muß du ihn bitten, damit er auf dich zugehen kann. er muß zu dir kommen
    können, du darfst nicht zu ihm gehen...

    prinzip freiwilligkeit.

    auch wenn du ihm am liebsten übern kopf ziehen würdest.

    daß gvs bei ihm in der tür stehen, findet er noch beschissener als du. aber wenn du
    den zustand geändert haben willst, muß das "sein dürfen". also er muß von sich aus
    das gefühl bekommen, dass du jemand bist, mit dem er sowas besprechen will, weil
    du jemand bist, der ihm keine lösung aufzwingt, sondern mit ihm gemeinsam einen
    weg suchen will, damit er seine ruhe davor hat.

    ist schwierig. mußt ihn von der leine lassen und dich zurück nehmen.

    vielleicht findest du ein paar einsätze darin, die dir helfen können?

    lg
    salamander
    Geändert von salamander (15.01.2013 um 19:25 Uhr)

  2. #12
    ...das war mal..

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 265

    AW: konträres Verhalten, habt ihr das auch?

    nervenkostüm schreibt:
    keine ahnung und salamander,

    eure beschreibungen spiegeln ganz stark sein verhalten wieder.

    seine worte oftmals: stell mich nicht als blöd hin, nerv mich nicht, lass mich mal machen, ich regel das schon usw.

    hilfe geben, indem man nur zuhört und wartet, bis um hilfe gebeten wird... mag ein ansatz sein, hab ich auch probiert, hab ihn machen lassen. aber, dann kommen situationen, wo man nicht mehr den mund halten kann wie zb. gerichtsvollzieher steht vor der tür, räumungsklage droht, dinge werden bestellt, die nicht mehr bezahlt werden können usw.
    logo, auch da könnte der stino den mund halten, aber macht er nicht. warum? weil er liebt, weil er seinen partner nicht in den abgrund stürzen lassen will. weil er die folgen erkennt und den menschen den er liebt schützen will. denn wir reden hier über solche dinge wie, wenn du das eis nicht in die truhe stellst, dann schmilzt es. es geht hier um eine existenz, um einen menschen...
    und das hat nichts mit bevormunden zu tun, sondern mit sorge.
    Ja klar,
    ich weiß genau was du meinst.
    Das Problem lässt sich nur nicht lösen, wenn du deine psychischen Grundlagen an ihm anlegst.
    Deine Maß für ihn, ist deine Art etwas lösen zu wollen.
    Das klappt so nie.

    Nimm mal seine Funktionsweisen und überlege, wie könnte es mit seinen Eigenen Fähigkeiten gehen.
    Dazu musst du dich mal von "Deinen" Maßstäben lösen.

    Einem Menschen ohne Beine wirst du nicht beibringen 100m in 10 Sekunden zu laufen.

    Er muß mit dem auskommen, was er hat.

    Akzeptiere das.

    Wenn du verlangst was ihm nicht möglich ist, hilfst du weder ihm noch dir.

    Bedeutet, die psychologischen Funktioneieren einfach anders bei ihm.
    Bedeutet auch, etwas so zu tun, wie es "Ihm möglich ist", führt auch zum Ziel.

    Das Problem bleibt wie es ist, wenn er allein ist mit seinen Unfähigkeiten.
    Das Problem bleibt wie es ist, wenn du meinst er muss es so tun wie du meinst das es laufen muss.

    Um als Angehöriger etwas verbessern zu können, auch wenn der Betroffene nicht mitmacht oder keine Einsicht zeigt,
    braucht es das Wissen um die psychologischen Funktionsweisen des ADHSlers.

    Eine Besserung der Situation ist auch dann möglich wenn er selbst nicht will.

    Setzt vorraus, das der Angehörige sich damit genauer beschäftigt und aufhört
    mit Vorwürfen, Vorschriften und Zwängen zu arbeiten.

    Am besten ist, vieles ein wenig im Vorraus zu planen und nicht erst bis 5 Sekunden vor 12 zu warten

    Du weist, was alles bei ihm nicht klappt.
    Freu dich über all das was mal klappt.
    Und sag das dann auch(neurologisches Belohnungssystem).
    Und über alles was nicht funktioniert redest du primär gar nicht.

    Du könntest z.B. Termine und Erledigungen strukturierend auf einen Zettel schreiben.
    Ohne in der Wortwahl Druck auszuüben.
    Alles häppchenweise von langer Hand mit einstreuen.
    Wie bei einem Kind.
    Etwas für interessantes, darf er nur, wenn er etwas uninteressantes mit erledigt.
    (Meine Idee)

    Ich selbst bin an dem Punkt, wo ich merke, das es mir gut tut,
    wenn ich im psych.Krankenhaus Tagesstruktur geliefert bekomme.

    Ich bin dafür echt dankbar.
    Steh um 7 auf. Halb 8 gibts Frühstück.....usw.
    Bin zw. 19+21 Uhr aufm Zimmer.
    Schlafe zw 22+23 Uhr.

    Da bin ich echt dankbar für diese Hilfe.
    Dabei erhole ich mich sogar.

    Zuhause angekommen, läuft nach 3 Tagen alles wie vorher.
    Keine Uhrzeiten und kein ende finden.
    Geh morgens um 6 ins Bett und steh gg 14 Uhr auf.
    Krieg abends einfach den Kopf nicht aus.

    Meine Frau ist selbst schwer chronisch krank.
    Und hilft mir nicht, indem sie z.B. mit mir zusammen ins Bett geht.
    Nein, sie haut dann einfach ab, wenn sie müde ist.
    Und steht um 7 auf.
    Sie ist selbst nur damit beschäftigt, sich selbst aufrecht zu halten.

    Für mich ist es eine quälerei, selbst zu keiner Struktur fähig zu sein.

    Früher war das kein Problem. Konnte ich machen wie ich konnte, neben der Arbeit.
    Jetzt wo ich draussen bin aus dem Ewerbsleben, ist das zum kotzen.

    Ich kann mir selbst nicht helfen.

    Und so geht es deinem Ex sicher auch.

    Ich fange an zu lernen geradeaus zu sagen, warum ich etwas nicht auf die Reihe bekomme.

    Beispiel:
    Heute rief eine junge Frau von der Rentenversicherung an(zum 2.mal), sie bräuchte noch den Nachweis über 1983/84,
    das ich in der Zeit eine Berufsausbildung gemacht hätte.
    Sie könne das nicht aus ihren Akten ersehen.
    Wenn sie das vorliegen hätte, könne mein Rentenbewilligungsbescheid in die Post.

    Ich habe ihr erklärt, das ich das schon auf 5 Zetteln stehen hab, aber nicht hinkriege es auch zu tun.
    Auch deshalb demnächst ambulant betreutes Wohnen bekomme.

    Wenn ich die Notitz lese und durch die Wohnung gehe, sehe ich irgendwas, was ich auch noch machen muss.
    Und schon ist das wieder vergessen.

    Sie hatte die Geduld mit mir zu sprechen und den Vorgang telefonisch zu begleiten,
    bis ich den Ausbildungsvertrag rausgesucht hatte, die Kabeltrommel ans Fax angeschlossen hatte
    und die Seiten auf das Scannerglas des Faxgerätes gelegt hatte.

    Nun konnten wir auflegen.
    Und sofort habe ich die Faxnummer gewählt.

    Ich war echt dankbar für die Begleitung.

    Sonst hätt es wohl noch ne Woche gedauert (obwohl alles in Griffnähe lag).


    Heute habe ich nicht mal gefrühstückt (obwohl alles fertig auf dem Tisch stand).
    Dann bin ich schon dankbar, wenn meine Frau nicht meckert und das einfach stehen lässt.
    Schöner wärs natürlich, sie würde einfach mal sagen "komm doch mal Kaffetrinken".

    Erinnern ohne Vorwurf, das würde mir helfen.
    Da wär ich echt dankbar.
    Und solche Unterstützung mindert meinen Leidensdruck.
    Allein bekomm ich z.Zt. nix auf die Reihe.
    nervenkostüm schreibt:
    und doch, auch wenn ich vielleicht jetzt einen drüber bekomme es hat auch in gewisser weise etwas damit zu tun, ob man will oder nicht. sicherlich ist es für euch viel schwieriger wie für uns, aber wie ich bei vielen anderen adhsler hier auch schon lesen konnte, sie schaffen es, weil sie sich tag für tag der arbeit stellen...
    Nein, leider bist du voll auf dem Holzweg.
    Du unterstellst, man muss halt nur wollen, dann muss das gehen.
    Und das ist das Hauptproblem, welches du bisher nicht ansatzweise verstanden hast.

    Die willentliche Steuerung beim ADHSler funktioniert eben nicht, wenn er mal "wollen soll".
    Genau das ist der Punkt, wo es eben kneift.

    Wenn du das als erste Grundlage schon nicht verstanden hast, dann kommst du nicht einen Millimeter weiter.

    Der Motivationsaufbau des ADHSlers funktioniert überall da gut, wo er etwas selbst interessant findet.
    Bei uninteressanten Tätigkeiten und Pflichten klappt es eben kaum.

    Und das hat nichts mit nicht wollen zu tun, sondern mit nicht können.

    Der Stino kann alles was er machen muss, mit gleichbleibendem Antrieb.
    Auch ohne darüber nachzudenken, ob das gut ist, was er tut.

    Der Hirnstoffwechsel des ADHSlers ist an dem Punkt gestört.

    Er kann wissen, das er etwas tun müsste, kann es aber nicht tun.
    Die meisten bauen hier einen Leidensdruck auf, indem sie gegen sich selbst nicht ankommen.
    Dazu auch noch gemobbt werden und Vorwürfe kassieren.
    Und als faul und egoistisch dastehen.


    Nochmal:
    Von einem Mann ohne Beine kannst du 100 tausend mal verlangen er solle einen Hundertmeterlauf machen.
    Er wird es nicht tun können.

    Er wird die Strecke nur mit Hilfsmitteln überwinden können.

    ADHSler können sehr viel.
    Und all das was verlangt wird können diese vor allem dann, wenn sie es selbst wollen.

    ADHSler können lernen, wie sie Ziele erreichen können, die ihnen kaum möglich sind.
    Und Stinos können lernen, wie sie mit solchen Menschen umgehen müssten.

    Ich müsste eigentlich den Stinos den größeren Vorwurf machen, als diese mir.
    Denn sie sollten ja viel einfacher i.d.L.sein rein pragmatisch etwas zu tun, weil es zum Ziel führt.
    Nämlich Hilfestellung zu bieten ohne dem Menschen mit Behinderung die Würde zu nehmen.

    Möglicherweise beißt sich hier die Katze selbst in den Schwanz.
    Denn dazu besitzen die meisten Stinos die Intelligenz nicht.
    ADHSler habe diese Intelligenz i.d.R., bekommen diese aber nicht in die Reihe.

    nervenkostüm schreibt:
    ...sei es nun adhs oder eine psychische erkrankung, nur einmal die woche zu ner sitzung gehen,
    die medis schön einzunehmen, reicht einfach nicht aus.
    Seh ich auch so...
    Er muss es selbst erkennen und wollen.
    Sonst vergiss es.


    Wenn dir das nicht möglich ist zu begreifen, dann wende dich ab und geh.
    Und such dir Menschen, die so ticken wie du.
    Da kannst du dann weiter ohne Rücksicht auf den Anderen, Erwartungen stellen ohne zu fragen ob derjenige das auch kann oder will.

    Wenn du weiterhin vorraussetzt, "Er müsse nur wollen", fügst du ihm nur noch mehr Schaden zu.
    Und dir selbst auch. Weil das nie von Erfolg gekrönt sein wird.

    nervenkostüm schreibt:
    ich muss auch ausserhalb an mir arbeiten wollen. er tut es nicht, erwartet aber von mir, dass ich für alles verständniss aufbringe.
    Systemfehler:
    Das Wort "muss" vor "wollen" ist falsch.
    1.Erkennen
    2.Verstehen
    3.Wollen.
    4.Erfolg haben.

    ADHSler wirst du eher totschlagen, bevor du ihnen erzählst was sie müssen.
    Denn zuerst müssen sie es selbst wollen, bevor sie etwas tun können.

    Das ist der wichtigste psychologische Ansatz, den du erstmal verstehen lernen müsstest.
    Wenn sich dir dieses Verständnis nicht aufschliesst, dann kannst jede Mühe als Verschwendung ansehen.

    Um die Symptomatik eines ADHSlers bzw. die psychologischen Funktionsweisen wirklich verstehen zu können,
    empfehle ich dir das E-book von Pierro Rossi.

    eBook ADHS

    Ich habe es mir ausgedruckt zum lesen.
    Bin begeistert.

    nervenkostüm schreibt:
    ich bin selbst im rahmen der beziehung zum psychologen, einfach deshalb, das ich hilfestellung bekomme, wie ich bei xy in der situation umgehen kann. wie ich "fehler" vermeiden kann, damit für beide es einfacher wird. ich bin hier im forum, weil ich versuchen möchte zu verstehen. ich habe bücher und internetseiten durchwühlt usw. aber was nützt all das, wenn der andere den feind sieht und nicht wirklich bei sich hinschauen möchte.
    das ist das traurige, im grunde passt es bei uns wie arsch auf eimer, der einzigste punkt warum es stets geknallt hat, waren die finanzen und durch den knall resultierenden beleidigungen und beziehungsabbrüche...
    Ich glaube du bist geblendet.
    Schau mal selbst in den Spiegel.
    Und denk mal zuerst über all die Fehler nach, die du Ihm gegenüber machst.
    Ich nehme an aus Unwissen.

    "Der Feind" ist für den ADHSler etwas tun zu müssen und es nicht zu können, weil es nicht interessant ist.
    Und Menschen die sie andauernd mobben.
    Mit Vorwürfen wie "wenn du nur mal willst, musst du das doch können".
    Das führt nur zu täglich steigender Unzufriedenheit, fehlendem Selbstwert bis hin zu Depressionen und suizidalem Denken.

    Diese Problematik führt bei erwachsenen ADHSlern zu den sogenannten Folgeerkrankungen (Komorbiditäten).

    Guckst du hier....Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

    Irgendein Psychologe der kein Plan davon hat, das die psychologischen Funktionsweisen beim ADHSler
    völlig anders sind, als bei Stinos, wird dir nur weiteren Schaden zufügen, indem dir falsche Ratschläge gegeben werden.

    Ich hoffe, das du auf deiner Suche, auf wirkliches verstehen stößt.
    Solche Behandlung die ADHSler bräuchten, wären übrigens für alle Menschen angemessen.

    Schauen wir mal auf die individuellen Fähigkeiten des Einzelnen
    und nicht auf die Unfähigkeiten um sich egoistisch besser darzustellen
    obwohl man es nicht ist.
    Wer auf den Unfähigkeiten des Nächsten rumreitet ist der schlechtere Mensch.

    Nehmen wir uns so wie wir sind und gehen damit in Respekt und Würde um.

    Dann ginge es uns Allen deutlich besser

    lg vom Andy.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 191

    AW: konträres Verhalten, habt ihr das auch?

    Vielen Dank Andy!

    Ich denke nicht, das mein Ansatz ein anderer war, aber Du hast es so ausführlich beschrieben und dabei die Gefühle noch so gut erläutert. Das kann ich nicht
    Das ist einer der besten Beiträge die ich hier gelesen habe! Du hast quasi eine Kopie vieler Seelen hier erstellt.

    Vor allen der Abschnitt mit dem muss vor dem Wollen

    Wer lange Zeit unter der Ignoranz seines Partners gelitten hat, versteht das. Jedes "zusammenreissen müssen" zerreisst uns mehr!

  4. #14
    nervenkostüm

    Gast

    AW: konträres Verhalten, habt ihr das auch?

    @ keine ahnung
    das ist sicherlich alles soweit richtig. aber wie du selber einräumst, bringt eine sitzung in der woche und regelmäßig medis nichts. dein zitat dazu:
    Seh ich auch so...
    Er muss es selbst erkennen und wollen.
    Sonst vergiss es.

    und genau das ist der punkt um den es mir eigentlich geht, wenn ich von nicht wollen spreche.

    mir ist sehr wohl bewusst, dass ich nicht erwarten kann, dass er die dinge so erledigt wie ich, dass die massstäbe da ganz anders sind. das ist auch ok für mich.
    ich habe niemals gesagt, du bist zu blöd, du kannst das nicht du bist zu faul. auch hab ich nie ausgesprochen: sag mal, willst du das eigentlich? das sind meine gedankengänge, ja, richtig, aber ich habe sie ihm nie gegenüber geäußert, da ich weiss, dass er sich angegriffen fühlt.

    ihr schreibt von würde die ich ihm nicht nehmen sollte. aber wo fängt es an, jemanden die würde zu nehmen oder ihn davor zu schützen, die ganz zu verlieren?

    wie oben schon erwähnt, einzigster knackpunkt der zum streit führte, waren die finanzen. alles andere, da habe ich gelernt mit umzugehen und es war wirklich ein sehr schönes miteinander gegeben. nun, um auf die würde zurückzukommen. ich hab ihn machen lassen bis zu den punkt wo er seine existenz verspielt. und da habe ich eingegriffen. aber nicht du hast und blablabla, sondern vielmehr nachgefragt, wie man das kind evtl gemeinsam aus den brunnen holen kann. mehr nicht, aber auch das war schon zuviel.
    bedeutet das schon, jemanden die würde nehmen? sollte ich ihn lieber weiter machen lassen, ganz egal, ob er dann ohne wohnung da steht? hat er da nicht, in dem moment, wenn die wohnung verloren ist und er evtl zur tafel muss, nicht noch mehr würde verloren?
    versteht mich nicht falsch, das ist in keinsterweise provokativ gemeint, ich versuch nur, die grenze zu entdecken.

    salamanders ansätze finde ich da sehr hilfreich. wobei das sicherlich sehr schwer ist umzusetzen. ein lernprozess halt. jemanden nur dann helfen, wenn er wirklich drum bittet.auch wenn man sieht, der rennt ins unglück. puh....
    aber ich werd das mal versuchen...

    danke für den link vom ebook. da werd ich mich mal einlesen
    Geändert von nervenkostüm (16.01.2013 um 13:46 Uhr)

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