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Diskutiere im Thema Tips für soziale Kontakte im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Naja den Abend verdorben hat er ja nicht wirklich mit dem Rausschmiss. War halt nur ne unangenehme Situation, die meisten waren aber trotzdem noch gut drauf und haben einfach weiter gemacht.
    Dennoch wurde mir jetzt schon von mehreren Leuten nahegelegt das nächste mal doch bitte ohne ihn zu kommen, weil sie das nicht ertragen haben was er zum schluss mit mir da gemacht hat.
    Ich hab mir mühe gegeben aber irgendwann war ich halt auch mit meinen Nerven am ende und konnte nicht mehr inne halten. Das hat das ganze nicht besser gemacht.

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Mach dich nicht von der Beziehung abhängig.

    Du sagst selbst, wenn ihr allein seid, ist es gut.

    Geh allein aus.

    Sollte er sich dann empören, dann sag ihm, mit Leuten die nicht einsehen, das Rücksicht nur in beide Richtungen funktioniert, musst du keine Kompromisse eingehen.

    Soll er mal für sich selbst sehen, wie es einem geht, wenn dem andern der Spass wichtiger ist als man selbst.

    Isa, du bist echt klasse und ich spüre das du an dem Typ hängst ich frag mich nur, ob du dein Herz nicht an ihn gehängt hast, weil du ihn immer wieder neu erobern darfst....Ich kenn euch beide ja nicht weiter, aber...bist du sicher, das er der Hosenträger in Eurer Beziehung ist?

    Beziehung sollte kein Kampf ums "recht" sein.

  3. #13
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Isabaellchen schreibt:
    weil sie das nicht ertragen haben was er zum schluss mit mir da gemacht hat.
    wie gesagt: es gibt einen, der macht und einen, der mit sich machen lässt!
    Das Märtyer/Innentum verhilft nicht unbedingt zu einem langen Leben ...

    Vom "sich auf die Zunge beißen" verlernt man irgendwann das Sprechen ...

    Jemand mit der Diagnose AD(H)S muss nicht entmündigt und damit seinen gesellschaftlichen Pflichten und seinen Pflichten sich selber gegenüber enthoben werden!! Das bedeutet Verantwortung!

    Du schreibst die ganze Zeit von deinen Aktionen den Karren aus dem Dreck zu ziehen ... der gute Mann ist nicht "minderbemittelt" oder ein kleines unmündiges Kind ... denke ich mal ...

  4. #14
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Ich würde auch sagen, geh in Zukunft alleine weg. Man muss ja nicht immer alles zusammen machen. Ich geh auch mit meinen Freunden weg, ohne das mein Mann dabei ist. Und wir unternehmen dann Dinge nur zu zweit oder in kleinen Gruppen mit Leuten, bei denen wir beide wissen, dass sie unser jeweils komisches Verhalten verstehen.

    Allerdings muss ich auch ein bisschen sagen, ich kann deinen Freund verstehen (bitte jetzt nicht schlagen!). Wenn ich in so einer Situation wäre - also ich habe mich gerade daneben benommen und das auch gemerkt (ganz am Anfang, als ihr wegen dem Joint aus der Kneipe geflogen seid) und bin gerade heilfroh, dass die Stimmung nicht gekippt ist und mir ist das Ganze total peinlich, auch wenn ich mir das natürlich nicht anmerken lasse - und dann kommt mein Partner und meint, er will jetzt sofort nach Hause und ich kriege vielleicht auch noch das Gefühl, es (sprich ich!) ist ihm peinlich oder fühle mich wie ein kleines Kind bevormundet und/oder als Strafe ins Bett geschickt - dann würde ich auch bocken. Und von da aus geht dann die Spirale los, in der ich aufgrund des in meinem inneren vorhandenen schlechten/peinlichen Gefühls immer heftiger reagiere... Ich will gar nicht dieses Verhalten rechtfertigen oder gar gut heißen, aber ich kann es ehrlich gesagt verstehen. Vernünftig über so eine Situation reden kann man mit mir dann frühestens ein paar Tage später, aber ganz sicher nicht wenige Stunden danach.

    Auf jeden Fall kann ich mich da nur einigen anderen anschließen. Du kannst sein Verhalten nicht ändern, dass muss er selber tun. Du kannst und darfst aber auch auf keinen Fall die Verantwortung für ihn übernehmen. Erstens muss das jeder lernen, dass er selber für sich verantwortlich ist, zweitens reagieren gerade ADSler auf Bevormundung extrem sensibel (erstes Wort vieler ADS-Kinder ist "leine" von "kann ich alleine", selbst wenn sie es offensichtlich nicht können...). Das einzige, was du tun kannst, ist deine eigene Reaktion auf bestimmte Dinge ändern - und das am besten auch vorher so ankündigen.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Tips für soziale Kontakte

    die Welt/Meine Eltern waren nicht gut zu mir und deswegen bin ich jetzt böse - klingt nach ner Wahnsinns- "strategie" , die Dein Typ da fährt.

    Er hält sich an ausgesuchten, ihm passenden moralischen Grundsätzen fest und missachtet dafür andere moralische Regeln - wie moralisch es denn das?

    oder will er damit nur spiegeln, wie es ihm ergangen ist bzw. ergeht, wie er empfindet?

    Bei einer so "sozialen" Verhaltensweise möcht ich am liebsten die moralische Keule schwingen, in der Ausholbewegung fällt mir grad noch ein besser nicht.

    Aber irgendwie kommt mir der Begriff "Vom-Opfer-zum-Täter" nicht aus dem Sinn.


    Ich hör auf, krieg sonst so nen Hals

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Also mein Frust ist auch sehr gross, zumal jetzt im nachgang der veranstaltung die leute ihn im Internet als Person aufs Korn nehmen, mit darin involviert ist leider nun auch sein eigentliches soziales umfeld. Und er erwartet von mir, dass ich auf seiner Seite stehe. Ich bin grad bei mir zuhaus und hab etwas abstand, wir sind im Guten auseinander, aber ich muss jetzt nicht sofort Stellung beziehen. Ich weiss aber genau, würde ich mich nicht auf seine Seite stellen, würde ich mit zu den Bösen gehören und er würde sonstwas anstellen. Genau genommen hab ich grosse Sorge um ihn, weil sein Leben echt nicht viel Lebenswertes bietet. Er ist bereits 36 und benimmt sich eben doch wie ein kleines Kind das bockig ist. Mein herz ist grad recht schwer.

    Ich kann eure Wut zwar verstehen, aber tips was ich tun kann wären hilfreich. Und eben keine Tips die beinhalten ihn in sein Trauma zu schicken, sondern zu versuchen ihn gedanklich auf einen heilsamen Weg zu bringen. Geht das überhaupt?

    Er möchte gern mit mir kuscheln und er braucht mich grad, vermutlich weil die ganze Welt und sein gesamtes soziales Umfeld in die Sache mit eingewickelt sind und für ihn alle gegen ihn sind (und natürlich die jenigen die etwas falsch machen).
    Ich kann ihm das aber reinen herzens nicht geben. Ich kann nur ein stück von mir selbst opfern und ihm geben, damit er weiter leben kann wie bisher.

    Es tut mir wirklich leid, das das ganze so eine Wendung genommen hat. Ich kann verstehen wenn ihr nichtmehr möchtet das ich hier weiter schreibe. Ich hoffe für euch das ihr begreift wie wichtig es ist, es zumindest zu versuchen an sich zu arbeiten. Zumindest diesen Weg nicht auf zu geben. Was auch immer ihr versucht, egal wie oft ihr es versuchen müsst und wie wenig es auch sein mag was ihr tut oder wie gering der Erfolg ist.

  7. #17
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Hallo Isabellchen!

    Bitte hör nicht auf hier zu schreiben, wenn du den Eindruck hast, es tut dir gut oder bringt dir etwas! Wem nicht passt was du schreibst braucht ja den Tread nicht weiter lesen!

    Das Problem ist halt, dass du eigentlich nicht viel tun kannst. Wenn er nicht selber zu der Einsicht kommt, an sich arbeiten zu müssen, dann kannst du ihm diese Einsicht nicht aufzwingen. Und vermutlich wird er zu der Einsicht nicht kommen, solange es nicht richtig weh tut, zumindest nach dem was du so schreibst. Frau Neuhaus schreibt in ihrem Beziehungsbuch (Lass mich, doch verlass mich nicht) ganz radikal, dass ein ADSler sich nicht ändern wird, solange er seine Grundangst (meine Partnerin verlässt mich) als unbegründet ansieht. Nun halte ich das tatsächlich für sehr hart ausgedrückt. Aber im Prinzip bleiben dir wirklich nur 2 Wege. Du akzeptierst, dass er ist wie er ist und lernst mit seinen Macken umzugehen - ob das für dich zumutbar ist musst du dabei selbst entscheiden - oder du trennst dich. Denn wie du schon schreibst, du kannst nur eine begrenzte Menge von dir selber geben, bevor du dich aufgibst. Und Selbstschutz geht immer vor, in jeder Beziehung! Ansonsten fällt mir nur noch ein, ob du ihn vielleicht in die Richtung bringen kannst, es mal mit Medis zu versuchen. Wenn ich das richtig rausgelesen habe, nimmt er im Moment keine, oder? Das wäre vielleicht für ihn eine Chance. Sonst sehe ich wenig Möglichkeiten, wie er da raus kommt, was du als "er benimmt sich wie ein kleines Kind" beschreibst - was halt sehr typisch für unbehandeltes ADS ist. Allerdings darf man zu Medis eben auch jemanden nicht zwingen, wenn die genommen werden, ohne das derjenige das auch will, sind die Ergebnisse meistens nicht sehr gut. Oder zumindest fühlt derjenige sich dann nicht gut damit und das kommt ja aufs gleiche raus.

  8. #18
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Hallo Isabelllchen,

    du sollst hier schreiben können, wollen, dürfen!!
    Wenn welche von uns dir weniger zurückschreiben und noch anhängen, dass man emotional gerade sehr mitgenommen ist und nicht weiterschreben kann, dann alleine aus dem Grund, dass man genau weiß, wie schrecklich du dich gerade fühelen musst und wie verfahren deine Geschichte ist!

    Man kann hier ja nur antworten und dann hoffen, dass alles gut wird - am Ende wirst du selber entscheiden müssen und es tun, musst selber schauen wo deine Grenzen sind - und vielleicht auch mal hinterfragen, warum du so grenzenlos mit dir umgehen lässt! Wie oft ist man bisher respektvoll mit dir umgegangen?
    und er würde sonstwas anstellen.
    [...]
    Und eben keine Tips die beinhalten ihn in sein Trauma zu schicken,
    ... es geht mit nix darum, ihn zu retraumatisieren o.ä. ...

    aber auch jemand mit einem Traume muss irgendwie Selbstheilungskräfte entwickeln und hat nicht das Recht, andere ins Elend zu ziehen, auf dass beide dann untergehen.

    Auch ist jemandem, egal ob mit 36 oder 16, nicht geholfen, wenn sein Fehlverhalten durch falsche Signale noch bestätigt wird.

    Jemand, der so grenzenlos ist, ist sogar darauf angewiesen, dass die ihm Nahestehenden Selbstschutz demonstrieren! Es kann eine Art Vorbildfunktion haben, weil es gleichzeitig das Vertrauen gibt, dass Grenzziehung in Ordnung ist!

    Insbesondere jetzt, da über das Internet die Gefahr des sozialen Mobbings so ungleich höher ist, musst du auch dich selber schützen!

    Wenn bei dir vor allem schon die Angst da ist, er könnte sich oder anderen etwas antun, wenn du gesunde Grenzen setzt, dann solltest du dir wirklich wirklich ganz ganz dringend Hilfe suchen!!

    ihn auf einen heilsamen Weg bringen
    ... der Mensch ist 36 ... er hat bisher überlebt - ich kenne natürlich nicht den Rest seiner Geschichte, aber du kannst davon ausgehen: wenn jemand tatsächlich robust suizidal ist, kannst du herzlich wenig ausrichten - im Gegenteil, dann gehört der Mensch in professionelle Hände, das übersteigt Kraft und Kompetenz von Angehörigen!

    Ich hoffe für euch das ihr begreift wie wichtig es ist, es zumindest zu versuchen an sich zu arbeiten.
    Wenn ich jetzt keine grobe Ahnung von deiner Not hätte, würde ich das als anmaßend empfinden!

    Du kannst davon ausgehen, dass die Leute, die sich hier angemeldet haben, nämlich genau das tun: wir arbeiten an uns, sonst wären wir nicht hier im Forum!! Und zwar selbständig und aktiv!!

    Ich denke mal, dass du ja auf genau diesen Erfahrungsschatz baust, wenn du um Rat fragst ...

    Genau aus dem Grunde, weil wir einen langen Weg des an-uns-arbeiten hinter uns haben und Geschichten wie deine sich leider immer wiederholen, und weil einige von uns sich eben aus genau so einer traurigen ungesunden Situation herausgestrampelt haben, bekommst du genau die Antworten, welche du momentan ablehnst, vielleicht ablehnen musst ...

    ich kann dir jetzt leider nicht mit Zahlen dienen aber ich bin sehr sicher, dass Menschen wie dein Freund sich nicht reihenweise umgebracht haben oder reihenweise Amok gelaufen sind, wenn der/die Andere irgendwann einen Schluss-Strich gezogen hat ... eher das Gegenteil wird der Fall sein, dass nämlich genau das der Moment ist, in dem heilsame Gedanken und der Gedanke "ich will leben" frei werden und die nötigen Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

    Liebe Grüße,
    habit
    Geändert von habitbreaker ( 4.12.2012 um 10:20 Uhr)

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Vielleicht nutzt du die Situation um ihm zu erklären wie du dich fühlst.

    Versuch den Vergleich von Euren Situationen.
    Er leidet nach etwas was er verursacht hat. Er sieht sich als Opfer.
    Du leidest, weil du dich um ihn sorgst. Du möchtest etwas ändern, für euch beide.

    Natürlich ist es schwer sich zu entscheiden, ob man jemandem Trost schenkt, weil man ihn lieb hat und zu gut versteht, obwohl man klar sieht, das der Kummer selbstverursacht ist und als man darüber reden wollte, schon quasi als Verräter beschimpft wurde.

    Ich weiss aus der Kindererziehung, wie schwer die Entscheidung zwischen Konsequenzen und Trost schenken ist, aber es geht beides.
    Wenn er erwachsen genug ist und sich reflektieren kann, wenn er sich abgeregt hat, dann tröste ihn jetzt und rede schrittweise mit ihm, wie das passiert ist, was dazu geführt hat, das es zwischen euch zur Eskalation gekommen ist und was man tun kann, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Die in der Kneipe genauso wie das was danach zwischen euch passiert ist.

    Wenn du jetzt für ihn da bist und es schaffst, ihm zu verdeutlichen, das du nicht wegrennst, weil er so ist, wie er ist, du aber an einer Verbesserung der Situation interessiert bist, wird es vielleicht "klick" machen.

    Das Du zu ihm stehst, zumindest für das Bewältigen der Geschichte, soll nicht heissen, das du deine Meinung für immer zurückstellst. Nur wie und wie schnell und wann du ihn damit konfrontierst, das kann entscheidend sein, ob es beim nächsten Mal zwischen Euch anders läuft und er vielleicht auch mal auf dich hört.

    Die Ursachen anzugehen, kann noch länger dauern, sowas löst man nicht in nur einem Gespräch.
    Die Idee das er Hilfe braucht, wird er nicht haben, wenn er sich als Opfer zurückzieht und allen andern die Schuld gibt.

    Trotzdem wiederhole ich nochmal, du solltest das jetzt nicht tun, nur um des Friedens willen nachzugeben.
    Er muss akzeptieren, das du genauso Bedürfnisse hast wie er und das er die ignoriert, wenn er sich so verhält, wie er es getan hat.
    Das hält keine Beziehung aus auf Dauer.

    Und das das Grundproblem woanders liegt, da kommt er vielleicht auch drauf, wenn du ihm zeigst, das du dich offen und kommunikativ verhalten kannst, ohne Vorwürfe und ohne Opferhaltung.(im Gegensatz zu ihm)

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.871

    AW: Tips für soziale Kontakte

    Liebe Isabaellchen,

    er erwartet, dass Du Stellung beziehst? Ich finde, es ist höchste Zeit, dass Du FÜR DICH Stellung beziehst! Für seinen Partner da zu sein und ihn zu (unter)stützen ist eine feine Sache, solange man sich dabei nicht selbst aufgibt und auf der Strecke bleibt. Auch im "hohen Alter" von 36 kann man noch dazulernen und an sich arbeiten. Wenn man darin vom Partner bestärkt wird, ist das super, aber der Partner kann diese Arbeit eben nicht übernehmen, das muss er schon schön selbst machen. Wenn Du Dich abgrenzt und ihm klar machst, wie Du Dich bei seinem Verhalten fühlst, sollte das doch genug Anreiz für ihn sein, etwas ändern zu wollen. Zeig ihm dabei aber auch, was Du FÜR IHN fühlst, damit er sich nicht ungeliebt fühlt, weil Du für Dich einstehst. Wenn Du Dich aufgibst, im Versuch ihm zu helfen, ist irgendwann von Dir nichts mehr übrig. Was dann? Dann hast Du keine Kraft mehr für Dich - und für ihn schon gar nicht.
    Ich hoffe, die Situation ist nicht weiter eskaliert. Dass das Ganze jetzt im Internet ausdiskutiert wird, hat für mich einen üblen Beigeschmack.
    Ich wünsche Euch alles Gute und drücke feste die Daumen!

    Lg Jacinda

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