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Diskutiere im Thema Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 17

    Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Hallo,

    ich bin neu hier weil ich mich seit ein paar Tagen mit dem Thema ADHS beschäftige um meinen Freund besser verstehen zu können.
    Als ich auf das Forum gestoßen bin, haben mir viele Beiträge aus dem Herzen gesprochen.

    Mein Freund hat wohl eher eine leichte Form von ADHS, wenn man das so sagen kann. Er kommt im Alltag und Beruf relativ gut zurecht.
    Aber er ist auch gestresst wenn etwas durcheinander kommt. Außerdem zappelt und schnippt er viel mit den Fingern und Beinen und singt
    oder erzählt durch die Wohnung um "Energie los zu werden " Außerdem ist er Impulsiv und wir hatten schon einige heftige Streits weil er schnell auf 180 ist und dann Wutausbrüche bekommt und sehr unschöne Dinge sagt.

    Bei ihm wurde ADHS nie diagnostiziert ( er wurde 1986 in der ehemaligen DDR auf dem Land geboren) aber ich habe schon von einigen Verwandten Kommentare bezüglich seiner Hyperaktiviät gehört und seine Mutter hat auch mal zu mir gesagt, dass er ja als Kind Zitat "verhaltensgestört"gewese n sei, damals hatte man aber den Verdacht auf Epilepsie, ADHS kannte man damals vielleicht noch nicht...

    Soweit so gut... ich bin schwanger geworden kurz nachdem wir uns kennengelernt haben und jetzt haben wir einen süßen Sohn von 4 Monaten und ich glaube mein Freund fängt so langsam an überfordert zu sein.

    Er wird total schnell ungeduldig mit ihm und meckert ihn an wenn er nicht schlafen will, was mir dann immer im Herzen leid tut weil der Kleine eigentlich echt total lieb ist. Außerdem habe ich das Gefühl, dass der "Kick" nachgelassen hat und er schon weniger Interesse an seinem Sohn zeigt.
    Er redet immer öfter von seiner Freizeit und wie wenig er davon hat...

    Dazu kommt, dass ich dann noch seine Launen und seine Impulsivität abbekomme wenn er nach Hause kommt, denn wenn er auf Arbeit ist muss er sich ja immer zusammenreißen....Ich weiß selten was mich erwartet wenn er zur Tür hereinkommt

    Und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich mich um zwei Kinder kümmern muss...

    Ich könnte noch mehr erzählen, aber ich denke ihr habt schon mal einen Guten Eindruck von meiner Situation.

    Achso, wir lieben uns natürlich , er hat auch ganz viele tolle Eigenschaften: seine Intelligenz, sein Humor,sein phasenweise Anteilnahme, seine Loyalität, und wenn er in guter Stimmung ist, ist es echt super schön mit ihm!!!

    Meine Frage an euch, ist wer von euch hat denn schon Erfahrung mit Kinder gemacht. Also wenn ein Elternteil ADHS hat.
    Und gibt es etwas was ich vorbeugend machen kann damit unser Sohn kein ADHS bekommt ( ich bin übrigens die Ruhe in Person und sehr geduldig , haben mir auch schon viele Leute gesagt... )

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    hallo

    als mutter, kinder nehmen wie sie sind - sie machen ihre entwicklungsschritte dann wenn sie dazu bereit
    sind und so wie sie es können - kinder reagieren auf das umfeld - klar - doch immer darauf vertrauen,
    dass sie ihren weg schon machen werden - keine schwierigkeiten, gibt es nicht - so ist vorzeitige panik, so finde ich,
    nicht sinnvoll.

    als partnerin, ist ganz normal, dass ein kind für eine beziehung eine veränderung bedeutet - wir frauen nehmen diese veränderung
    anders wahr als der mann. es ist auch für ihn eine herausforderung, manchmal zusätzliche belastung und mehr verantwortung.
    männer zwingen sich oft in die rolle des beschützers, des starken - der, der alles im griff hat - obwohl sie z.b. auch einfach mal
    gerne eine nacht durchschlafen würden....

    als adhs - betroffene: hey, er macht es doch ganz gut! die wutausbrüche würde ich jetzt nicht so eng sehen - in einer
    (meiner meinung nach) gesunden beziehung wird auch gestreitet.... und ja, ich als adhsler tue dies halt etwas extremer als andere -
    mein partner kann damit gut umgehen, da wir auf augenhöhe streiten - danach ist aber alles ausgesprochen und gut ist.

    lg

    p.s. dein kind bekommt nicht adhs..... er ist gen-technisch ein teil von dir, wie von deinem partner und doch im
    gesammten eine eigenständige persönlichkeit.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Das ist ja schon mal eine sehr hilfreiche und positive Antwort, vielen Dank!!

    Ja es ist immer schwer zu wissen ob etwas jetzt mit ADHS zu tun hat oder einfach nur daher kommt das er ein Mann ist


    Was mich auch einfach mal interessieren würde ist wie sich andere Männer mit ADHS fühlen wenn es um ihre eigenen Kinder geht...

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Hallo Leevly,

    leider kann ich dir bezüglich deiner Frage zum Thema Männer mit ADHS und Kinder keine Erfahrungsberichte geben.
    Bei meinem Lebensgefährten wurde ADHS diagnostiziert und die unschönen Dingen die im Streit fallen sind auch bei uns ein Problem.
    Ich bin im 4.Monat mit unserem ersten Kind schwanger. Leider habe ich oft das Gefühl, das es meinen Freund nicht wirklich juckt und das verletzt mich im innersten sehr...
    Natürlich versuche ich mir nichts anmerken zu lassen, das es sofort als Kritik von ihm empfunden wird und dann wieder zum Streit führen würde.
    Ehrlich gesagt habe ich gehofft, das sich sein Verhalten ändern könnte wenn das Baby auf der Welt ist.

    Ich würde mich daher ebenfalls sehr über Erfahrungsberichte oder auch Tipps freuen...

    Vielen Dank und liebe Grüße, Dia...

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Also bei meinem Mann hat sich vieles schlagartig nach der Geburt geändert.... er war bei der Geburt dabei und da sind dann die ganzen Emotionen rausgekommen und er hat sich die Wochen nach der Geburt rührend um uns gekümmert....

    Aber erst einmal ist es schwierig zu sagen, welche Probleme in der Schwangerschaft damit zu tun haben, dass er evt. ADHS hat oder einfach nur weil er ein Mann ist und Schiss hat

    Und ich weiß auch von mir, dass ich nicht einfach war während der Schwangerschaft...


    Ich habe nach der Geburt aber auch einiges für mich getan, denn es ist einfacher sich selbst zu ändern, als den anderen und dadurch ist unsere Beziehung auch viiiel besser geworden

    Was mich noch am meisten stört, ist seine Ungeduld mit unserem Sohn. Unser Sohn ist nicht super aktiv aber er ist halt nen Baby und wenn er mal viel rumzappelt im Bett oder nicht einschlafen will oder viel weint, dann regt sich mein Freund voll auf, von wegen er sei ja so unnormal und voll anstrengend und so. Und das verstehe ich nicht, denn er müsste sich doch in unserem Sohn wieder erkennen und ihm mit Empathie entgegentreten. Für meinen Freund muss es damals auch schlimm gewesen sein als "verhaltensgestört" tituliert zu werden ( auch wenn er das jetzt natürlich nicht zugibt). Warum macht er das gleiche mit unserem Sohn ( der aber nun wirklich nicht auffällig ist, sondern ein ganz normales Baby, dass auch mal weint...)


    @smile wenn wir keinen Sohn hätten würde ich seine Wutausbrüche auch nicht so schlimm finden... Aber mich als "SED-Fo**** zu bezeichnen nur weil ich rumnörgle weil er schon wieder nicht den Müll runtergebracht hat, das geht einfach nicht vor unserem Sohn, da muss man sich doch mal zusammenreißen können... ICh habe nichts gegen einen Streit und man kann auch mal laut werden, aber diese Beschimpfungen auf dem untersten Niveau sind wirklich das Letzte und er ist Akademiker, er sollte es besser wissen, bei seinem Chef kann er so etwas ja auch nicht machen

  6. #6
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Bin gerade auch schwanger, 11. Woche, aber da es in der Familie schon einige Kinder gibt, wo die Väter ADS haben, kann ich auch schon ein bisschen was dazu schreiben.

    Erstmal, es gibt Männer die lieben Kinder und anderen können damit nicht so (gibts ja bei Frauen auch). Das ist unabhängig von ADS. Das sollte man nicht vergessen.

    Nun ist meine Schwiegerfamilie extrem Kinderfreundlich. In der aktuellen Generation gibts 4 Söhne, davon 3 mit ADS. Der eine hat eine Nicht-ADS-Frau geheiratet und 3 Kinder, das Älteste ist nicht betroffen, das Mittlere auf jeden Fall, beim jüngsten bin ich noch nicht sicher aber ich denke. Diagnostiziert ist in der Familie außer meinem Mann und mir übrigens keiner! Das letzte Kind war in dem Fall nicht geplant und hat die Familie finanziell wie auch von der nervlichen Belastung der Mutter ziemlich belastet. Aber: einen liebevolleren Vater kann man ganz sicher nicht finden! Er mag manchmal unkonventionell sein und sich mit den Kindern nicht so beschäftigen, wie das die Mutter sich gerade vorstellt, aber man merkt sehr deutlich, dass die Kinder sein ein und alles sind.

    Ähnlich erwarte ich das eigentlich bei meinem Mann, der kommt jetzt immer schon abends im Bett und horcht, ob er schon Herztöne hören kann (viel zu früh, weiß er auch...) und ist auch sonst ganz süß, auch wenn ich gerade wirklich anstrengend bin...

    Allerdings sehe ich ein Problem schon. Wenn ein Elternteil ADS hat, gehen aktuelle Studien von einer Wahrscheinlichkeit von 70% aus, das das Kind auch betroffen ist. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass ein betroffenes Kind schon als Baby aktiver ist, schlechter schläft, vor allem schlechter einschläft, etc als andere Kinder. Die Probleme ziehen sich weiter durch, viele Kinder werden auch sehr spät nachts trocken zB. Nun ist für jeden ein Kind, was jede Nacht ein paar Mal schreit, auf dauer eine Belastung. Aber ein ADSler kann vielleicht dann schneller nicht mehr, wird schneller ungeduldig und das wirkt dann auf euch schnell lieblos. Aber wenn jemand, dem unter Umständen einschlafen selber sehr schwer fällt (ist bei vielen ADSlern so) dann auch noch mehrfach die Nacht geweckt wird und dann am nächsten Tag arbeiten muss, dann kostet das einen ADSler unglaublich viel Kraft, viel mehr, als einen Normalo. Dann ist einfach keine Kraft zur Selbstbeherrschung am Abend mehr übrig. Vielleicht könnt ihr da ja Lösungen finden? Vielleicht kann er nachts mit Oropax schlafen oder man trennt das Baby räumlich soweit, dass er zumindest die Woche über nachts in Ruhe schlafen kann, wenn er am nächsten Tag arbeiten muss. Er kann dann dafür das Kind mal am Wochenende übernehmen, damit ihr eure Ruhe habt?

    und leevly, dein letzter Absatz ist so typisch, dass ich fast lachen musste, es tut mir leid, ich weiß, dass du da sicher nicht drüber lachen kannst. Natürlich ist es nicht OK, wenn dein Partner dich so beschimpft, das will ich gar nicht schönreden und ich finde auch richtig, dass du dich dagegen wehrst. Aber "da muss man sich doch mal zusammen reißen können" äh, nein, genau das kann ein ADSler nicht, wenn er gerade als keines Wutäffchen die Palme hochgerast ist, sich zitternd an einem Blatt festhält und mit Kokosnüssen auf alles und jeden wirft (herrliches Bild von Frau Neuhaus, finde ich). Und auch wenn er sich den Tag über im Job zusammen reisst, möglicherweise hat er gerade dann abends zu Hause die Kraft nicht mehr. Dass er genervt ist, wenn du wegen dem vergessenen Müll nörgelst kann ich genauso bestens verstehen, denn auch das ist etwas, was er eben nicht KANN, sich daran erinnern, dass er den mit runter nehmen sollte. Und eigentlich ärgert ihn diese Unfähigkeit selber. Wenn du dann auch noch an ihm rum nörgelst, geht er ganz die Palme hoch. Und ganz ehrlich: Wozu? Lass die Nörgelei, du wirst damit bei ihm rein GAR NICHTS erreichen. Denn er tut das nicht um dich zu ärgern! Wie gesagt, es ist nicht OK, dich zu beschimpfen. Aber du kannst ihn nicht ändern. Du kannst nur versuchen, dich selber an einigen Stellen nicht mehr verletzt zu fühlen, weil er irgendwas vergessen hat, was du wichtig gefunden hast. Wenn du dich emotional lösen kannst, kannst du vielleicht auch die streits umgehen und versuchen, mit ihm zusammen konstruktive Lösungen für die Probleme zu finden.

    Aber insgesamt, zurück zum eigentlichen Thema: ADSler können tolle Väter sein, wenn man ihnen die Chance dazu frei von Druck gibt. Was schwierig sein dürfte sind solche "nun kümmer dich doch auch mal um was" oder "du musst das doch verstehen" - das sind so Sätze, die hören ADSler in unterschiedlichem Zusammenhang ihr ganzes Leben und darauf reagieren sie äußerst allergisch. Lasst den Kerlen sie Zeit, ihren Platz in der Familie zu finden. Das ist ja auch nicht so einfach, wenn sich plötzlich alles ändert! Vielleicht haben die Jungs einfach nur Angst. Das ihr sie nicht mehr braucht zB.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Ich muss sagen, ich bin erst seit ein paar Tagen hier, aber das alles hat mir schon unheimlich geholfen....

    Vor allem die Tatsache, dass ich jetzt weiß, dass ADSler nicht anders können und das emotionale Distanzieren klappt auch immer besser...
    und ich merke auch wie sehr es meinem Mann dann im Nachhin leid tut ( wenn er wieder von der Palme runtergekommen ist : ))


    @cam weißt du denn ob man irgendetwas vorbeugend gegen ADS machen kann, ich habe mal in einem Buch etwas gelesen, dass man die Babies wohl nicht
    so überfordern soll und mit ihnen viele ruhige Sachen machen soll oder so etwas... Da hat ein Vater von seiner Tochter berichtet, die wohl sehr aktiv gewesen sein soll als Baby...

  8. #8
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    leevy, oh ja, wenn man von der Palme wieder runter ist, tuts einem meist richtig leid...

    Du kannst nichts vorbeugend gegen ADS tun - auch wenn es viele Leute gibt, die mir da wiedersprechen würden. Aber wissenschaftlich bestätigt ist davon nichts, das meiste im Gegensatz wiederlegt. Was du tun kannst, ist die Symptome lindern. Dazu gehört ein gut gegliederter Tagesablauf, klare Ansagen, ein reizarmes Zimmer und vor allem viel Verständnis und Geduld. Viele ADSler kommen in ihrem Leben vor der Diagnose halbwegs gut klar, wenn sie einen guten Start in einer stabilen Familie hatten. Trotzdem sollte man, wenn sich in einem gewissen Alter, sprich Grundschule, der Verdacht erhärtet, eine Diagnose machen lassen. Das ist oft für alle eine große ERleichterung...

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Und gibt es etwas was ich vorbeugend machen kann damit unser Sohn kein ADHS bekommt


    Das geht nicht aber man kann die Auswirkungen von ADHS sehr gut eindämmen bzw. man muss schon sehr früh Strategien und Werkzeuge lernen um mit seinem ADHS umgehen zu können. Viele Erwachsene hier hätten keine Probleme mehr wenn sie als Kind vernünftig behandelt worden wären.

    Dazu gehört erst einmal eine saubere Diagnose. Also das Kind schon früh beobachten. Aber Achtung, nicht dass du in normales Verhalten ADHS reininterpretierst! Und dann eben früh behandeln - erzieherisch erstmal.

    Am wichtigsten ist immer die Elternarbeit. Kennst du Cordula Neuhaus? Die macht das Prima und hat einige gute Bücher zu dem Thema geschrieben. Lies das und geh, wenn möglich auch mal auf einen Vortrag.

    Grundsätzlich hab ich folgende Erfahrung gemacht: Nichts was in der Erziehung gut für ADHS-Kinder ist schadet "normalen", aber die ADHSler brauchen es dringend.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun?

    Wildfang schreibt:
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    Dazu gehört erst einmal eine saubere Diagnose. Also das Kind schon früh beobachten. Aber Achtung, nicht dass du in normales Verhalten ADHS reininterpretierst! Und dann eben früh behandeln - erzieherisch erstmal.
    Ja eben mir ist es auch wichtig, dass ich mein Sohn erst einmal ganz normal entwickeln lasse und dann schaue ob er Verhaltensauffällig ist. Momentan denke ich wieder er ist einfach nur ein ganz normales Baby ( er ist ja auch erst 5 Monate, da kann man ja sowieso noch nichts feststellen)...
    Allerdings kommen ständig irgendwelche Kommentare von Verwandten die dann sagen: " ach ja, er wird bestimmt mal so wie sein Vater" oder " ach er ist aber sehr aktiv, pass auf das er kein ADHS bekommt" und dadurch werde ich dann immer total verunsichert...

    Vielen dank aber noch mal mit dem Tipp für das Buch, das werde ich mir auf jedenfalls Kaufen... Ich werde jetzt erst mal zusehen, dass ich unseren Sohn nicht voreilig in eine Schublade stecke und einfach nur aufmerksam beobachte...

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Thema: Freund mit ADHS und kleiner Sohn- was tun? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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