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Diskutiere im Thema Streitsituationen mit meinem Freund im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 9

    Streitsituationen mit meinem Freund

    Hallo Angehörige und Chaoten!

    Ich habe heute zwar schon einen Thread eröffnet, weshalb ich hoffe, dass es okay ist, dass ich noch einen öffne. Ich finde es toll, dass es so ein Forum gibt und ich mir hier Tipps holen kann.

    Und zwar es geht um meinen Freund, der an ADHS & dem Aspergersyndrom leidet. Wir sind beide 21 Jahre alt und wir sind jetzt schon eine ganze Weile zusammen und haben auch schon einige Streits hinter uns, aber manchmal bin ich trotzdem eher ratlos.

    Ich bin allgemein ein sehr toleranter & geduldiger Mensch und vor allem ein ruhiger Mensch, aber auch mir platzt manchmal die Hutschnur. Wir streiten uns nicht mehr so oft wie vorher und er hat sich sehr gebessert, allerdings gehen mir unsere Streits doch sehr an die Nieren, wenn es denn mal passiert.

    Es geht darum, dass mein Freund sich in Streitssituationen wie ein kleines Kind verhält. Ich weiß, dass einige Verhaltensweisen mit dem ADHS & dem Aspergersyndrom zusammenhängen, allerdings würde ich mich gern Rat holen, wie ich mit ihm in solchen Situationen umgehen kann oder sollte.

    Ich sage deshalb, dass mein Freund sich wie ein Kind verhält weil alles nach seiner Nase gehen muss und wenn es nicht geht, wird er trotzig wie ein Kleinkind. Es sind die kleinen Situationen, die sich oft bei uns zu einem Streit entwickeln. Er mag keine Veränderungen, was ich weiß und weshalb ich es auch oft vermeide. Aber wenn eine unerwartete Situation eintrifft, kann ich es leider auch nicht ändern. Zum Beispiel habe ich erst letztens zu ihm gesagt, dass ich einen Film mit ihm schauen würde, wenn ich von der Uni komme. Dies konnte ich dann leider nicht machen, weil ein Termin dazwischen kam - das Ergebnis war dann, dass mein Freund mich als Lügnerin beschimpfte, weil ich ja gesagt hatte, ich würde einen Film mit ihm schauen. Er schaukelt sich dann immer so hoch, dass es damit endet, das er sagt, dass er ja gar nicht mit mir zusammen sein will und das ich die größte Lügnerin überhaupt bin, etc, etc. An manchen Abenden tut er dann irgendwas, um meine Aufmerksamkeit zu erregen und ich versuche dann mit allen Mitteln, ihn zu ignorieren, obwohl es schwer ist. Meistens breche ich aber doch in Tränen aus, weil mein Freund mich oft dann Abends nicht schlafen lässt oder mich so herunterzieht, dass ich nicht mehr kann ( er ist so laut, dass ich nicht schlafe, er macht das Licht ununterbrochen an und aus, er beschimpft und beleidigt mich und so weiter) Ich habe mittlerweile gelernt, in solchen Situationen ruhig zu bleiben, aber verletzten tut es mich schon. Ich weiß, dass er einige Stunden später wieder zu mir ankommt und sagt, dass es ihm Leid tut und ich verzeihe ihm meistens auch, allerdings häufen sich die Situationen immer häufiger.

    Ich sage ihm jedesmal, dass ich sein Verhalten in solchen Situationen nicht tolerieren will, weil es mir einfach zu sehr wehtut und weil ich mich auch noch um andere Dinge kümmern muss, als ihn, obwohl ich echt viel ab kann.

    Schlimm ist es auch, wenn mein Freund sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ich aber nicht die Zeit oder das Geld habe, ihm seinen Wunsch zu ermöglichen (er möchte ins Kino oder er möchte Geld geliehen bekommen, etc) - dann rastet er auch öfters auch und er regt sich Stundenlang auf und beschimpft mich wieder. Seine Mutter hat ihm immer alles gegeben, was er wollte, sie weiß von seinen Problemen aber meint, dass er sich trotzdem alles erlauben kann, was er will, nur damit sie Ruhe hat. Ich bin aber leider nicht so. Wir wohnen zur Zeit immer noch im Haus seiner Familie - weshalb es noch schwieriger ist, weil seine Mutter mir immer sagt, ich solle mich nicht über ihn aufregen damit es keine Probleme gibt. Das bekommt er dann natürlich mit und fühlt sich ganz toll. Aber ich kann doch nicht immer die Augen verschließen? Wenn er mich beleidigt und anschreit ignoriert der Rest der Familie ihn auch, was okay ist, weil es ja ein Problem zwischen mir und ihm geht. Ich kann meinen Ärger einfach nicht runterschlucken, obwohl ich echt schon viel ignoriere. Wir werden bald in unsere eigene Wohnung umziehen, worauf ich mich sehr freue.

    Wie kann ich ihm vermittelt, dass es im Leben auch mal Situationen gibt, in denen man nicht immer das bekommt, was man will? Ich finde es sehr schwer, ihm das zu erklären. Wenn wir nicht streiten zeigt er Verständnis, aber in anderen Situationen bringt ihn das nur noch mehr auf die Palme.

    Liebe Grüße
    Geändert von feathers204 (19.06.2012 um 20:49 Uhr)

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.871
    Hallo feathers,

    Deine Beispiele wie Dein Freund auf ungeplante Veränderungen reagiert, klingen für mich sehr nach Asperger. Jemand, der ADHS ohne Asperger hat, wird in solchen Situationen vermutlich ganz anders reagieren und sein Verhalten daher auch nicht nachvollziehen können.

    Dass Ihr bald eine eigene Wohnung habt, ist für Dich eine gute Entwicklung.
    Mit seiner Familie dabei hat er ja die Rückendeckung für seine Erwartungshaltung, dass Du genau wie seine Mutter auf das 'trotzige Kind' reagierst.
    Du bist aber seine Partnerin und nicht seine Mutter, also brauchst Du auch dem 'trotzigen Kind' nicht alles durchgehen lassen.
    Du bist schließlich auch noch da. Rücksicht ist ja eine feine Sache, aber Du kannst Dich nicht nur seinen Launen anpassen. Rücksicht heißt, wenn er so überreagiert, dass Du dann weißt wo es herkommt und daher gelassener damit umgehen kannst und es nicht so persönlich nimmst. Es heißt aber nicht, dass Du Deine Gefühle und Bedürfnisse komplett unterordnen mußt, nur damit Ruhe und Frieden ist.

    Wie Du ihm das klar machen kannst, dass Pläne auch mal nicht eingehalten werden können und es kein Weltuntergang ist, wenn es eine ungeplante Veränderung gibt, weiß ich allerdings auch nicht. Ich würde dies auch eher als eine Aufgabe des Therapeuten ansehen, mit ihm zu erarbeiten wie er mit solchen Situationen besser umgehen kann.

    Für Dich fällt mir da erstmal nur der Rat ein, nur dann eine Zusage für etwas zu machen, wenn Du Dir sehr sicher bist, dass nichts dazwischen kommen wird. Sonst besser noch nichts genaues ausmachen.

    Lg Jacinda



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  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Streitsituationen mit meinem Freund

    Hallo feathers,

    Ich stimme Jacinda da zu!

    Wenn sich Menschen derart arrangiert haben wie seine Familie das anscheinend schon hat, musst Du ihm um Deinetwillen sagen/zeigen/ in Bezug auf seine emotionale Verständnisfähigkeit bezogen behutsam klar machen, wo Deine Grenzen sind.

    Ich bin grad ein wenig von den Socken, weil ich manche Deiner beschriebenen Situationen von meinem Sohn kenne (unter zehn) und meine, das Du unglaublich viel Geduld haben musst, wenn Du damit umgehst und Dir anscheinend wirklich sehr viel an ihm liegt, wenn Du hier Hilfe und Rat suchst.
    Ich lerne immer noch über ADHS hinzu und zu Asperger habe ich gar kein Wissen.

    Ich denk aber:
    Wenn Ihr Euch klar seid, das Ihr Eure Pläne wie geschmiedet durchziehen wollt, kann ich Dir nur raten, versuch eine Art Beratung für Euch zu finden.

    Ich hab grad den anderen Thread gesehen, wegen Krankenkasse und Rezepten etc. Wenn er den Kontakt zu dem Arzt in England hat, kann der keinen Bericht an einen Kollegen in eurer Stadt schreiben (zur Not Übersetzungsgebühr) und derjenige dann die hier vergleichbaren Medis über den englischen Schein zumindest "notfalltechnisch" rezeptieren??? Leider frag ich mich das auch nur laut, Ahnung hab ich da nicht.
    Sorry.

    Wegen der Beratung:
    Vielleicht könntest Du ihn dazu bewegen eine Art Paartherapie zu machen, evtl. mit einem englisch Sprechendem Therapeut oder aber du übersetzt?
    Dann könnte das über Deine Kasse laufen? Quasi Du als Hilfesuchende wirst abgerechnet, er wird nur als Angehöriger/ Betroffener hinzugezogen und die tatsächliche Arbeit ist dann eben auf ein funktionierendes Miteinander ausgerichtet, gibt EUCH also auch Hilfestellungen mit bestimmten krankheitsbedingten Situationen besser umzugehen....?

    Es gibt auch Einrichtungen die machen Paarberatung kostenlos, bzw. sind Vereinen angeschlossen, die vereins- oder stiftungsgefördert Therapien durchführen.
    Kirchliche z.B.

    Ich wünsch Dir noch viel bessere Ideen und Tips, vor allem das Du das für Euch hinbekommst.
    Alles Gute!

    LG Stargazer

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Streitsituationen mit meinem Freund

    Hallo Jacinda und stargazer,

    vielen Dank für eure Antworten! Ja, ich finde auch, dass das Aspergersyndrom sich fast schon mehr in ihm äußert als ADHS, obwohl er definitiv beides hat - allerdings nimmt er Medikamente, die die meisten Anzeichen für ADHS unterdrücken oder dämpfen, vielleicht kommt es mir deshalb so vor, dass das Aspersyndrom so ausgeprägt ist.

    Ihr habt völlig Recht, ich habe eine ganz andere Rolle als die Mutter, aber sie versteht das einfach nicht, weil sie in ihrem Haus eben nur Ruhe haben möchte. Sie ist wirklich lieb, aber ich werde mir von ihm halt nicht komplett auf der Nase rumtanzen lassen. Er ist ja auch wirklich ein toller und lieber Mensch, aber wenn er eben mal nicht das bekommt, was er will, verwandelt sich dieser liebe Mensch in einen großen, bösen Wolf!

    Ich habe mich an seine Ausbrüche auch schon fast gewöhnt, ich nehme es nicht mehr persönlich, wenn er mir sagt, dass er mich hasst oder dass er nicht mit mir zusammen sein will, weil ich weiß, dass er es nicht so meint. Am Anfang hat mich das alles ständig fertig gemacht, aber jetzt weiß ich, dass er es nicht so meint.

    Aber wenn er dann allerdings anfängt, mich absichtlich nicht schlafen zu lassen oder mich zu mobben, damit er seinen Willen kriegt, da hört der Spaß dann auch auf! Ich hatte vor ein paar Wochen eine Prüfung, zu der ich früh hin musste. Ich konnte aber vor 4 Uhr nicht schlafen, weil er mich nicht gelassen hat - das sind dann so Situationen, in denen ich nicht mehr weiter weiß, weil ich auch noch ein Leben habe und meinen Verpflichtungen nachgehen muss. Ich war dann so kaputt, dass ich mich kaum konzentrieren konnte. Zum Glück habe ich die Prüfung bestanden, aber was wäre passiert, wenn nicht?

    Manchmal reagiert er dann auch so wie ein Kind und straft sich selbst - er schläft dann auf dem Boden oder anderen absurden Plätzen, weil er wahrscheinlich denkt, es verletzt mich, aber es verletzt ihn noch viel mehr!

    Ich möchte ja nur, dass er damit klar kommt, dass er nicht alles haben kann und das man manchmal auch Dinge tun muss, die man nicht mag. Er möchte bald wieder arbeiten und dann wird es mit seiner Einstellung wirklich schwer, in der Arbeitswelt klar zu kommen.

    Wenn er guter Laune ist und etwas mag, dann ist er echt der fleißigste und netteste Mensch den man nur kennen kann, aber wenn er dann was tun muss, was er nicht so toll findet oder wo er keine Lust zu hat, dann kann man echt tun was man will, er wird es einfach nicht tun.

    Das mit der Paartherapie habe ich auch schon überlegt und ich werde das sicher in Anspruch nehmen, weil mir wirklich viel an ihm liegt, aber diese Ausraster setzen unserer Beziehung eben schon zu. Und wie du schon gesagt hast stargazer, dein Sohn ist unter 10 und mein Freund ist 21 - ich will keine Mutter spielen, ich möchte eine Partnerin sein. Die Krankenakte werde ich definitiv übersetzen lassen.

    Es ist mir einfach nur wichtig, dass mein Freund sich auch in die Gesellschaft integrieren kann, weil ich weiß, dass ein solches Verhalten von den meisten Menschen nicht toleriert werden würde - Arbeitsangelegenheiten mal ausgeschlossen.

    Liebe Grüße
    Geändert von feathers204 (19.06.2012 um 23:44 Uhr)

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Streitsituationen mit meinem Freund

    Hallo feathers204!

    feathers204 schreibt:
    Ich sage deshalb, dass mein Freund sich wie ein Kind verhält weil alles nach seiner Nase gehen muss und wenn es nicht geht, wird er trotzig wie ein Kleinkind. Es sind die kleinen Situationen, die sich oft bei uns zu einem Streit entwickeln. Er mag keine Veränderungen, was ich weiß und weshalb ich es auch oft vermeide. Aber wenn eine unerwartete Situation eintrifft, kann ich es leider auch nicht ändern. Zum Beispiel habe ich erst letztens zu ihm gesagt, dass ich einen Film mit ihm schauen würde, wenn ich von der Uni komme. Dies konnte ich dann leider nicht machen, weil ein Termin dazwischen kam - das Ergebnis war dann, dass mein Freund mich als Lügnerin beschimpfte, weil ich ja gesagt hatte, ich würde einen Film mit ihm schauen. Er schaukelt sich dann immer so hoch, dass es damit endet, das er sagt, dass er ja gar nicht mit mir zusammen sein will und das ich die größte Lügnerin überhaupt bin, etc, etc.
    Du hast bereits festgestellt, dass er mit Veränderungen, mit Unvorhergesehenem nicht umgehen kann.

    Was zum Beispiel die Situation mit dem Film angeht, so schlage ich Dir vor, dass Du ihm versprichst, dass Du es versuchst, es einzurichten, aber nicht die Sache direkt versprichst. Dann sollte es eigentlich keinen Grund mehr geben für eine derartige Eskalation.
    Sollte etwas dazwischen kommen, so solltest Du ihn auf alle Fälle frühzeitig darüber informieren, indem Du ihn fragst, ob es okey für ihn ist, wenn Ihr Eure Verabredung zu einem anderen Termin nachholt.
    Schlimm ist es auch, wenn mein Freund sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ich aber nicht die Zeit oder das Geld habe, ihm seinen Wunsch zu ermöglichen (er möchte ins Kino oder er möchte Geld geliehen bekommen, etc) - dann rastet er auch öfters auch und er regt sich Stundenlang auf und beschimpft mich wieder. Seine Mutter hat ihm immer alles gegeben, was er wollte, sie weiß von seinen Problemen aber meint, dass er sich trotzdem alles erlauben kann, was er will, nur damit sie Ruhe hat.
    Das war der größte Fehler, den sie tun könnte, Du musst jetzt darunter leiden.

    Klar ist es für jemanden sehr, sehr schwer, der noch vor Kurzem Alles hatte, Alles bekam was er wollte, Verzicht zu üben. Aber da wird er jetzt durch müssen, das wird leider aber für Euch Beide ein schwieriger, schmerzhafter Lernprozess.

    Deine Schwiegermutter ist hier auf alle Fälle im Unrecht, man kann leider nicht immer seinen Willen bekommen.
    Wir werden bald in unsere eigene Wohnung umziehen, worauf ich mich sehr freue.
    Dir ist aber schon klar, dass gerade die erste Zeit verdammt schmerzhaft für Euch Beide wird. ja? Vor Allem dann, wenn Ihr den Umzug dann auch noch in ein für ihn fremdes Land plant:
    [list][*]Fremde Umgebunf,[*]fremde Sprache,[*]weit weg von Vater und Mutter und[*]dann fahren die Autos auch noch auf der falschen Seite.

    Wie kann ich ihm vermittelt, dass es im Leben auch mal Situationen gibt, in denen man nicht immer das bekommt, was man will? Ich finde es sehr schwer, ihm das zu erklären. Wenn wir nicht streiten zeigt er Verständnis, aber in anderen Situationen bringt ihn das nur noch mehr auf die Palme.
    Da sehe ich nur die schmerzhafte Methode, er bekommt nur das, was möglich ist, er rastet aus etc., aber mit der Zeit wird er es verstehen.


    Jacinda schreibt:
    Deine Beispiele wie Dein Freund auf ungeplante Veränderungen reagiert, klingen für mich sehr nach Asperger. Jemand, der ADHS ohne Asperger hat, wird in solchen Situationen vermutlich ganz anders reagieren und sein Verhalten daher auch nicht nachvollziehen können.
    Seh ich ähnlich.

    @ feathers204,
    Bist Du sicher, dass Dein Freund tatsächlich die Diagnose Asperger hat? Frag doch mal bitte Deine Schwiegereltern, wie er sich im Kleinkindalter entwickelt hatte im Vergleich zu Altersgenossen. Beim frühkindlichen Autismus (Kanner Syndrom, benannt nach Leo Kanner, der das erstmals in den USA beschrieben hatte) tritt die sprachliche Entwicklung häufig sehr verzögert ein, nicht selten auch nur mit Hilfe logopädischer Behandlung.


    Gruß
    icke!

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Thema: Streitsituationen mit meinem Freund im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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