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Diskutiere im Thema ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Hallo, alle miteinander!

    Ich habe zwar einen Sohn, aber der hat kein ADS und deshalb äußere ich mich vorsichtig:
    Eine ziemlich bekannte Schriftstellerin hat mal sinngemäß in einer ihrer Novellen formuliert: Liebe Mütter, erzieht eure Söhne so, dass ihr euren Töchtern zumuten könntet, mit ihnen zusammenzuleben.

    Und: Hirnbeiß, du schlägst dich sehr wacker zwischen den Müttern, ;-) Obwohl alles nicht wirklich witzig ist, was hier geschildert wird, musste ich einige Male sehr lachen. Du triffst alle Nägel...

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Alles klar habit, ich schick dir gleich mal meine Adresse und dann kommst du und haust hier mal mit der Faust auf den Tisch! Das wäre echt himmlisch...

    Hab ich übrigens schon erzählt, dass ich perfekt darin bin, die Verantwortung für Andere zu übernehmen? Meine Mutter war und ist Alkoholikerin.

  3. #73
    hirnbeiß

    Gast

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Co-Alkoholiker, Co-ADS'ler, Co-Unverstandener.
    Die Liste läßt sich leider fortführen.
    Meine Kaze nies mir sändig auf meine asaur. Dann muß ich immer um die
    asen ippen, die vollgenieß sind.
    Ich bin aber kein Co-Nieser. Wenn ich dann Zei habe, dann mache ich das ' ' sauber.

    Manchmal muß man handeln, sonst (Taste ist wieder sauber) wird das Leben zur Qual.
    Das eigene Leben und das Leben derer, die wir so 'selbstlos' umsorgen.
    Ein Vogel der nie fliegen lernt, wird stürzen.

    LG --hirnbeiß--

  4. #74
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Hallo Annuschka,
    Annuschka schreibt:
    Ich habe zwar einen Sohn, aber der hat kein ADS und deshalb äußere ich mich vorsichtig
    *schmunzel ... auf jeden Fall kennst du das Dingen mit der Impulsivität

    aber auch mal ernster: dein Zitat ist sehr schön und ich möchte es auch gerne und deutlich auf die Töchter übertragen: Eltern, erzieht eure Töchter so, dass ihr sie auch euren eigenen Kindern als Partnerin zumuten würdet ;-) ich kenne Mädels, mit oder ohne AD(H)S, die wollte ich weder als Frau noch als Mann zur Frau haben *g

    @Muttertier ... manchmal erschreckt es mich ja doch, wie eng Co-Abhängigkeit, spez. bez. Alkohol, mit AD(H)Slern in Verbindung steht ... ist auch mein Thema

    @hirnbeiß kannste deiner Katze nich so 'n schicken Mundschutz, äh Maulschutz ... oder wie nennt man die Schnute bei Katzen? ... also jedenfalls so 'n Dingen umbinden? *räusper

  5. #75
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Mir hat -so komisch das im ersten Moment klingt- schon geholfen,
    die Fakten zum "Helfersyndrom" zu lesen. ( Helfersyndrom )

    Ich kann jedem "Muttertier" nahelegen, zumindest mal vorsichtig in diesen Spiegel zu schauen.

    Nicht alles trifft zu, aber erstaunlicherweise findet man Mütter nicht in den potentiell gefährdeten "Berufs"Gruppen.
    Wieso nicht? Wurde vielleicht einfach nicht statistisch erfasst.

    Meiner Meinung nach ist bei einer ADHS oder ADS "Karriere" mit wenig positiven selbstwertfördernden Erfahrungen das Risiko sogar noch grösser, entsprechend ein teilweises Helfersyndroms zu entwickeln.

    Manche meiner Fehler in Kindererziehung und im Miteinander in der Partnerschaft habe ich da leider wiedererkannt.

    Mich zu ändern, mich zuerst zu lieben, für mich zuallererst die Verantwortung zu übernehmen, das lerne ich grad.

    Was nützt die ganze Liebesmüh, wenn man sich nicht auch selbst liebt...

    Und ja - ich verdiene es.
    Ich will es mir nicht schuldig bleiben.


    (Ach ja und danke, das ich mein Helfersyndrom hier ausleben darf- )

  6. #76
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Hallo zusammen,
    wenn mein Sohn nicht mit 21 Jahren berufsbedingt in eine andere Stadt gezogen wäre, würde ich ihn als perfekte
    Hausangestellte auch weiterhin umsorgen, ich habe ja so viel Verständnis für ihn!

    Beim kürzlichen nachmitternächtlichen Zappen habe ich eine Sendung aus einer Serie gesehen -
    "Bloch ...." (Dieter Pfaff als Psychotherapeut/Regisseur Michael Verhoeven). Als der eigene Sohn sich nicht für ein Studium
    entscheiden konnte, sagte die Mutter ihm in etwa "... ich will dass du ausziehst, denn so lange du im Kinderzimmer
    lebst, bleibst du ein Kind ...." Ich weiß nicht, ob ich den Mut hätte, das zu sagen, aber es wäre wahrscheinlich notwendig.
    Einen schönen Tag - vor allem an alle Muttertiere ...... Gretchen

  7. #77
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 65

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    stargazer schreibt:
    Meiner Meinung nach ist bei einer ADHS oder ADS "Karriere" mit wenig positiven selbstwertfördernden Erfahrungen das Risiko sogar noch grösser, entsprechend ein teilweises Helfersyndroms zu entwickeln.
    Mich zu ändern, mich zuerst zu lieben, für mich zuallererst die Verantwortung zu übernehmen, das lerne ich grad.
    Was nützt die ganze Liebesmüh, wenn man sich nicht auch selbst liebt...
    Und ja - ich verdiene es.Ich will es mir nicht schuldig bleiben.

    Hi Stargazer,
    das erste was mein Sohn in seinem Coaching-Kurs verstanden hat, war, dass er sich nicht in der Lage sieht "nein" zu sagen. Sprich jeder Haiopai dieser Welt kann von ihm jederzeit und mit seinem größten Einsatz Hilfe bekommen (er wurde unglaublich ausgenutzt). Im Moment übt er sich darin auch mal anderen nicht helfen zu wollen.

    Das mit dem: "Liebe dich selbst ... und gesunder Egoismus ist sehr gut", ist bei uns eigentlich schon immer ein Leitsatz. Den zu leben ist schwer. Gerade, wenn man sein Leben lang gehört hat, dass man eigentlich unnütz und nicht liebenswert ist. Ich denke, wenn man das ansatzweise verstanden hat, kann man sich auch hin und wieder selbst retten. Aber bis dahin braucht es eben seine Zeit, schreibst du ja auch. Muß man lernen.

    Seit mein Sohn Elontril nimmt und ein paar Wirbel eingerengt bekam, habe ich den Eindruck er bekommt auch mal das positive Feedback aus seinem Umfeld mit. Das halte ich für einen wichtigen Schritt um zum "sich selbst lieben" zu kommen.

    Klar, dass kann alles reines Wunschdenken bei mir sein. - Aber soviel Positives wie zur Zeit habe ich mit meinem Sohn, seit er erwachsen ist, nicht mehr erlebt. - Es macht mir im Moment einfach Freude zu sehen, wie er sein Leben in Angriff nimmt und lebt.

    Und wenn ich in ein paar Tagen wieder dumpf aufschlage, weil es alles nur eine Traumblase ist, dann lese ich hoffentlich diesen Beitrag und weiß, es war auch mal schön.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag.
    Bride

  8. #78
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Man muss schwarz und weiss kennen, um mit dem Grau glücklich zu sein.

    ....falls ihr versteht was ich meine.

    Und an einem (Farb)mischungsverhältnis sind immer alle beteiligt, oder?


    Kompromisse machen wir alle,
    daraus entsteht das Miteinander,
    aber es ist auch wichtig den anderen (Kindern, Partner) zu sagen,
    welche Farben wir uns wünschen.

  9. #79
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 11

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Hallo habitbreaker,

    klar lässt sich das auch auf Mädels übertragen- und auf Leute ohne AD(H)S sowieso. Aber es ging ja um die lieben Jungs.

    Ich bin die Schwester eines Bengels, der, solange er bei Mama lebte, sich wie ein Pascha aufführte:
    Seine Spur durch die Wohnung wurde von der Eingangstür an markiert von seinen Klamotten, durch die Küche ging er wie ein Tornado, das Bad hinterließ er als Schwimmhalle und meine Frau Mama hat ohne Seufzen und Murren nachgeräumt und mir den Mund verboten, wenn ich mich mokiert habe drüber.

    Heute kenne ich keinen Mann, dessen Wohnung so sauber und aufgeräumt ist, wie die meines Bruders. Da konnten auch seine Mädels nicht mithalten...

    Die Ursachen für diese Unterschiede zwischen Zuhause bei Mama und Zuhause bei sich sieht er heute darin, dass die Bequemlichkeit einfach siegt, wenn ein anderer alles erledigt. Und er sagt auch ganz klar, dass Respektlosigkeit mit ins Spiel kommt, wenn sich einer nicht abgrenzt, in diesem Fall unsere Mutter. Die übrigens schafft es bis heute nicht, und meine Bruder ist Mitte 30, ihm zu sagen, wenn ihr was nicht gefällt, wenn er sich bei ihr aufhält. Aber sie freut sich, wenn ich was sage ;-)

    Übrigens, wo soll denn so ein Mundschutz bei ner Katze befestigt werden...? Stell dir das mal bildlich vor...........

  10. #80
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

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    na SO ... iss doch logggisch ...

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