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Diskutiere im Thema ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #61
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Tschakka... :-)

  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 65

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    stargazer schreibt:
    .

    "...und vor allem:"Du musst uns vertrauen und auch mitarbeiten, das wir herausfinden wie der Weg in die Selbständigkeit am besten für dich zu schaffen ist"

    .
    ....
    Ich denke bei uns ist so ein Gespräch überfällig. Ich bin gar nicht so sicher, ob mein Sohn überhaupt selbständig werden will. Bzw. sich vorstellen kann, das das funktionieren kann. Müssen wir mal klären.
    Danke für den Denk-Anstoß ...

    Allen Liebe
    Bride

  3. #63
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 35

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber die Beiträge von Osterhase und Bride auf der ersten Seite haben mich so gerührt, dass ich euch jetzt mal sagen muss, was für unglaublich tolle Mütter ihr seid! Eure Jungs haben echt Glück mit euch und ihr habt die allerbesten Voraussetzungen mit der Diagnose klarzukommen, wenn ihr so zusammenhaltet! Wirklich, ich bin ganz begeistert. Weiter so und nicht verzweifeln!

  4. #64
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Ich glaube ich möchte ausziehen. Das letzte Mal hat mein Sohn von Sonntag auf Montag gearbeitet, seitdem hat er frei. Heute morgen habe ich ihn um 09:15 (ich musste zur Arbeit) gebeten aufzustehen um mit dem Hund zu gehen, die Spülmaschine aus- und wieder einzuräumen und im Wohnzimmer ein paar Dinge wegzuräumen.
    Eben bin ich nach Hause gekommen und das "Prinzchen" lag im Bett! Er war anscheinend kurz mit dem Hund spazieren, musste sich aber dann wegen Kopfschmerzen wieder auch mal sein hinlegen.
    Ich hatte so eine Stinkwut (nee, stimmt nicht, ich bin immer noch wütend)!!!!!!!!!
    Vor allen Dingen macht es mich sauer, dass mein Mann das Verhalten unseres Sohnes latent unterstützt, indem er die schmutzige Wäsche aus seinem Zimmer räumt, mal schnell durchsaugt und auch mal sein Auto wäscht. Mein Mann ist sehr ordentlich und kann es einfach nicht ertragen, wenn das Zimmer oder das Auto unseres Sohnes aussieht, wie ein Saustall. Ausserdem befürchte ich, dass mein Mann unendlich viel mehr Mitleid mit dem ADS-geplagten Kind hat, als er zugibt.
    Unsere Tochter hat mal ganz richtig gesagt: Warum sollte der L. ausziehen und das Nest verlassen, der hat es doch ganz toll hier!
    Wenn ich meinen Mann nicht so lieben würde, würde ich am Besten ausziehen und die Beiden mal ihrem Schicksal überlassen. Ich kann das zur Zeit nur ganz schlecht alles aushalten...

    Danke fürs Lesen <3<3<3

  5. #65
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Liebes Muttertier,
    ganz ganz ganz ganz ganz viel Kraft wünsche ich dir!
    LG, habit

  6. #66
    hirnbeiß

    Gast

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Es gibt ADS'ler und ADS'ler, so, wie es verschiedenartige Menschen gibt.
    Ich denke, daß die Tochter hier den weitsichtigsten Abstand in der Geschichte hat
    und somit den besten Durchblick.
    Muttertier sollte mit der Tochter reden und um Rat fragen.
    Alles andere hat der Sohn infiltriert und infiziert.
    Lange geht das ohnehin nicht mehr gut. Selbst mit viel Kraft (und die saugt der Sohni auch noch auf)
    wird das eng. Ich will hier keinen Ratschlag geben.
    Aber meinem Sohn würde ich nicht das Auto und die Bude saubermachen.

    LG --hirnbeiß--

  7. #67
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Danke habit, für die lieben Wünsche und dir hirnbeiß: Danke für die offenen Worte, mit denen du leider Recht hast. Hab ich das schon mal gesagt: Ich bin so froh hier Menschen gefunden zu haben, die Verständnis für diesen ganzen Mist haben.

  8. #68
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 65

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Muttertier schreibt:
    Eben bin ich nach Hause gekommen und das "Prinzchen" lag im Bett! Er war anscheinend kurz mit dem Hund spazieren, musste sich aber dann wegen Kopfschmerzen wieder auch mal sein hinlegen.

    Mein Mann ist sehr ordentlich und kann es einfach nicht ertragen, wenn das Zimmer oder das Auto unseres Sohnes aussieht, wie ein Saustall. Ausserdem befürchte ich, dass mein Mann unendlich viel mehr Mitleid mit dem ADS-geplagten Kind hat, als er zugibt.
    Hi Muttertier,
    manchmal glaube ich, du schreibst von uns. Mein Mann kann sich auch nicht bremsen, er räumt ständig hinterher, weil er die Unordnung nicht aushält.

    Zu deinen Bitten kann ich zwar sagen, da war ein "und" zuviel dabei. Ändert aber nix, wenn es doch getan werden muss. .... Mein Sohn vergisst dann sogar schon mal mit dem Hund zu gehen. Ich hatte schon angedroht ihm auch mal die Toilette abzuschließen. ....

    Wurde dein Sohn (wegen der Kopfschmerzen) schon mal auf Blockaden im Hals- und/oder Brustwirbel-Bereich untersucht? Bei meinem Sohn hat da ein Orthopäde ein wenig Abhilfe schaffen können. ... Wenn er jetzt Kopfschmerzen hat ist die Ursache eher, weil er vergessen hat zu essen und zu trinken ........

    Ich wünsche dir alles Liebe
    Bride
    Geändert von Bride (21.11.2012 um 14:20 Uhr)

  9. #69
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Du meinst, dass zwei Aufträge an einem Tag zu viel sind? Ja, da hast du wohl Recht. Oft mache ich ihm einen Aufgabenzettel - hilft aber auch nicht, den lässt er nach Erledigung des ersten Postens in der Küche liegen, geht in sein Zimmer und hat vergessen, dass es jemals einen Zettel gab. X-Box ist nämlich wichtiger!

    Wegen der Kopfschmerzen/Migräne war er schon als kleiner Junge in Behandlung (ich habe da schnell reagiert, da ich ja auch ziemlich viele, sehr fiese Migräneanfälle habe). Leider geht er mit den Kopfschmerzen mittlerweile genauso um wie mit ADS: trotz ärztlicher Diagnose, Therapie und 3.000.000 Hilfsangeboten wird das einfach ignoriert. Und zu allem Überfluss eine Lebensweise gewählt (zu viel Schlaf, Junkfood, Alkohol), die sich nicht gerade positiv auf die Verfassung auswirkt.

    Heute Morgen ist er um 08:00 Uhr aufgestanden (ich habe gedacht ich sehe einen Geist!). Er hat Frühstück für uns beide gemacht, wollte dann duschen und mit dem Hund rausgehen. Dann ist er wieder in seinem Zimmer verschwunden. Kurz bevor ich weg musste ist er dann nach erneuter Aufforderung endlich mit dem Hund rausgegangen.

    Als ich eben nach Hause kam lag der Herr wieder im Bett. Die Nachmittagsrunde ist dann seine Schwester zwischen zwei Vorlesungen gegangen (Ich muss nicht erwähnen, dass sie das freiwillig und ohne Erinnerung getan hat, oder?).

    Macht dein Sohn noch seine Ausbildung? Ich kann mir vorstellen, dass das hilft sich selbst besser zu strukturieren. Da muss man ja morgens früh aufstehen. Und abends ist er dann hoffentlich so müde, dass er zeitig schlafen kann.
    Das wäre ein Traum für mich. Obwohl, die sehr kurze Lehrzeit meines Sohnes war eher ein Alptraum: jeden Morgen hatte ich Schiss, ob er auch wirklich aufsteht. Und wenn er sich dann auf den Weg zur Berufsschule gemacht hat, hatte ich Zweifel ob er auch am Unterricht teilnimmt.

    So, das war mein Gejammer am Mittwoch.

  10. #70
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: ADHS, wie helfe ich meinem erwachsenen Sohn?

    Muttertier schreibt:
    Leider geht er mit den Kopfschmerzen mittlerweile genauso um wie mit ADS: trotz ärztlicher Diagnose, Therapie und 3.000.000 Hilfsangeboten wird das einfach ignoriert. Und zu allem Überfluss eine Lebensweise gewählt (zu viel Schlaf, Junkfood, Alkohol), die sich nicht gerade positiv auf die Verfassung auswirkt.
    ... das ist die Stelle, an der meine Eckzähne spitz werden, aus meinen Schläfen kleine Hörnchen wachsen, mein Haupthaar plötzlich aus lauter sich ringelnden kleinen Schlangen besteht, mein einer Fuß zum Huf und meine Stimme tief und unheimlich wird ...

    ... eine Krankheit oder sonstwie Andersartigkeit haben ist eine Sache, aber für sich selber nicht die Verantwortung übernehmen wollen und seinen eigenen Teil dazu tun, damit es einem besser geht - DAS geht ÜBERHAUPT gar NICHT ...

    ... ich habe Mitgefühl, auch Mitleid, ich würde für meine Lieben durch den Schlamm kriechen und Kröten essen und helfen, wenn ich kann und wem ich kann und bin froh, wenn was hilft ... aber meine Familie weiss sehr genau: bei Zahnweh 1x jammern ist ok, aus Angst beim zweiten Mal noch vor'm Zahnarzt kneifen, ist auch ok ...
    ... aber wochenlang nix für sich tun und mir die Ohren voll heulen - da werde ich zu Eis und sage:"Selber schuld!! Kipp bei mir nicht die Verantwortung für dich selber ab!!"

    Es war nicht immer so! Deshalb verstehe ich nur zu gut, in welchem Dilemma Eltern oder Partner oder Kinder oder Freunde stecken, wenn ihre Lieben sie in einen solch gemeinen Verhaltensnotstand bringen!
    DAS ist es nämlich: GEMEIN! ...irgendwann hat es bei mir jemand übertrieben - das hat gewirkt und das werde ich auch kein 1/2 Mal mehr zulassen! Was leben will, das lebt und tut auch selber was dazu! Das ist sehr hart ausgedrückt, so empfinde ich es auch! Man selber, auch du und Bride und .... macht und tut und zieht neben den anderen auch immer mal eben sich selber an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ... http://adhs-chaoten.net/images/smilies/105.gif

    liebes Muttertier ... zur Zeit hätte ich nicht übel Lust, den "Kleinen" zusammen zu falten, ihm die Ohren zuzutexten und ihm eine Standpauke zu halten, die sich gewaschen hat - und dann könnte er überlegen, ob er so erwachsen ist, freiwillig auszuziehen, oder ob ich ihn innerhalb der nächsten 2 Minuten vor die Tür setzen soll ... das mit seinen Klamotten erledigt die Schwerkraft, wenn ich das Fenster öffne ...



    irgendwann iss doch auch ma Schluss mit lustich ... oder wie??
    Geändert von habitbreaker (21.11.2012 um 20:48 Uhr)

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