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Diskutiere im Thema ADHS- Vegetarisch ? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    Maus68 schreibt:

    Also, was ich bis jetzt gelernt habe, gibt es bei ADS`lern (ADHS-Asperger) nur schwarz und weiß, entweder- oder !
    Also misch dich nicht ein, sonst verlier ich den Überblick !


    Aber AAAAAARgh das ist soooooo schwer. Ich koche schon ne ganze Weile und bin darauf bedacht das jeder jedem hilft und mir wiederstrebt es daneben zu stehen und der Soße beim anbrennen zuzuschauen. - Ich sollte warscheinlich aus der Küche draussen bleiben ? ! ? Funktioniert aber nicht immer, gibt ja Dinge zu erledigen.


    Läuft das wirklich bei euch so extrem ? tschuldigung ist nicht bös gemeint. Aber mir fällt es extrem schwer das so in mein Leben einzubauen, ich verstehe das ich nicht mitwürzen darf, nicht abschmecken soll, ich verstehe das Finger nicht ins essen dürfen und Löffel nur einmal benutzt werden, nach jedem Handgriff Händewaschen, nix mit Fleischbestandtteilen rein ins essen. Aber warum ist es so schlimm wenn ich umrühre ?????

    Hmmm ich glaub das ist generell nicht so einfach.
    Für mich hört sich das auch ein bischen nach Asperger-Tendenzen an, die sowohl ich, als auch mein Sohn haben.


    Du kannst dich denk ich noch so oft fragen was so schlimm ist, wenn du umrührst......ich denke er kann dir keine genaue Antwort geben, und wenn doch, dann könnte es sein, das du sie nicht verstehen kannst.


    Mein Sohn kann sein Lieblingsessen das eine mal mit Genuß essen, das andere mal ist dasselbe Essen völlig ungenießbar.
    Warum??
    Es ist einfach "falsch".....was auch immer damit meint.
    Ob es der falsche Wochentag, der falsche Teller, die falsche Tageszeit oder die falsche Konsistenz des Essens ist, hab ich auch noch nicht rausgefunden.
    Aber ich weiß, das ich es akzeptieren werde, wenn er sagt das es "falsch" ist.

    Er kann keine Jacke ohne Kapuze anziehen, meist besteht er auch im Sommer auf einer Kopfbedeckung.
    Er hat nicht die Schwierigkeiten wie die meisten ADHSler, das er sich morgens nicht anziehen kann.......aber er kann sich z.B. nicht anziehen, wenn er die Sachen in einer falschen Reihenfolge anziehen soll.
    Einmal waren keine Socken in seinem Schrank.
    Ich sagte, dann zieh doch schonmal die anderen Sachen an........das ging soweit das er am Ende am weinen war, weil es "nicht ging".
    Er kann sich durchaus allein anziehen, auch ohne trödeln, aber nur, in SEINER Reihenfolge.

    Und mir bleiben nur 2 Dinge........entweder ich stresse ihn und mich, und es kommt zur Eskalation, oder ich achte ihn und seine Besonderheit.

    Und ich muß sagen, das Akzeptieren, das es auch Variationen vom "normalen" gibt, hilft mir ungemein weiter.
    In meiner Kindheit wurde leider nicht darauf geachtet.
    Bei meinem Sohn wird das anders.



    Achja. Ich weiß nicht ob dir mein Beispiel hilft.

    Aber wie wäre es, wenn du einfach die Soße anbrennen läßt?
    IHM die Verantwortung überläßt?
    Ggf. ihn einfach rufst, und sagst, das gleich was anbrennt.
    Oder ihr trefft die klare Abmachung, das du dich nicht in sein Kochen einmischst, wenn er dran bleibt.....heißt er überwacht sein Essen selbst, und macht in der Zwischenzeit nichts anderes.
    Und es sollte völlig klar sein, das wenn er alles allein machen will, dann auch ALLES allein macht.......auch hinterher die Küche wieder aufräumen.


    Hat er eigentlich noch sonstige Zwänge/ Phobien?
    Oder eine Diagnose dahingehend?
    Hört sich nämlich durchaus auch danach an........nicht nur nach Asperger.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    Ja, doch es ist sehr hilfreich.
    Wißt ihr, nur da sind wir wieder an dem Punkt, der mich dahin gebracht hat, wo ich jetzt stehe:
    Bei kleinen Kindern sagt man, das sind Launen, laß dir nicht auf der Nase rumtanzen, sei konsequent ( das krieg ich übrigens immer von meinen großen zu hören: Mama sei konsequent -gerade wenn es um die kleinen geht ) - Bei ADHS /Asperger gehört das ein bisschen zum Krankheitsbild /Eigenschaften.
    Wo fangen Launen an (wo muß man durchgreifen, konsequent sein) wo muß ich es als Krankheitsbild/ Eigenschaft akzeptieren ? ?

    Mußte übrigens grade Schmunzel, als ich deine Nachricht gelesen hab, weil ich mich gerade daran erinnert hab wie oft er ,auch im Hochsommer, mit Anorak rausging.
    Kaputze tief ins Gesicht gezogen. Da hatte ich oft Angst das er einen Hitzeschlag bekommt. Die letzten Jahre meidet er die Sonne absolut.
    Setzt sich auch nicht mit uns auf die Terrasse zum essen u.a. weil ihn Fliegegetier nervt. Da rastet er schon aus wenn ich Abends seine Zimmertür aufmache, weil ja was reinfliegen könnte.
    Sonstige Phobien oder Ängste ? Hm, weiß nicht, er sitzt die meiste Zeit alleine in seinem Zimmer, weil er mit seinen jüngeren Geschwistern nicht klar kommt. Das heißt, er kommt schon klar, er kann ihnen z.B. wunderbar bei Mathe helfen erklärt ganz geduldig, wenn es da Probleme gibt, aber dadurch das es bei uns sehr lebhaft ist, der Kleine hat ADS und ist teilweise extrem aggressiv, kommt er mit dem Lärmpegel nicht klar.
    Er spielt wahnsinnig gerne Denkspiele wie Schach oder Go, und ist entsprechen mit den Geräuschen seiner Umwelt schnell überfordert.
    Manchmal hab ich das Gefühl er neigt zum Messi (nicht so wie man es aus dem TV kennt) aber er hat z.B. einige kaputte Kleidungsstücke, Kissen ect. die er nicht weg tun will. (Kann man aber auch nicht mehr sinnvoll reparieren) Taschentücher, leere Flaschen ect. landen grundsätzlch erstmal auf dem Fußboden, bis irgendwann mal.......

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    Schmunzeln musste ich grad auch.


    Mein Sohn (heute 7) hat mit 5 die Diagnose ADHS bekommen, und bekommt seit 1 Jahr Medis, die wirklich sehr viel verändert haben - zum positiven.
    In den ersten Monaten der Medikation war ich mit ihm auf einem Treffen, wo noch einige andere Familien mit dem Hintergrund ADHS und/oder Asperger waren.

    Mit Asperger hatte ich mich schon ein bischen beschäftigt, weil manche Punkte auch auf mich zutreffen, und der ein oder andere Punkt auch auf meinen Sohn, wobei es da auch Überschneidungen in der Symptomatik zu ADHS gibt.

    Am 1. Tag dieses Treffens, meinte der Leiter der Veranstaltung, der schon viele ADHSler und Asperger in Freizeiten betreut hat, das er sich ziemlich sicher ist, das mein Sohn Asperger hätte.
    Ich hab ihn daraufhin gefragt, woran er das konkret festmachen will, aber bis heute keine Antwort bekommen.


    Das MPH hilft sehr gut bei meinem Sohn.
    Jedoch ist er nach wie vor in einigen Punkten, besonders auch in seinem Sozialverhalten auffällig.
    Dazu eben die Besonderheiten wenns ums Essen geht.
    Auch ist er sehr Geräuschempfindlich, zieht deswegen oft Kapuzen an, weigert sich in der Schule in die Pausen zu gehen etc.
    Sehr empfindlich bei der Kleidung, wenn etwas kratzt, aber er weigert sich auch schon seit er 2 ist standhaft Hosen mit Knöpfen anzuziehen.

    Anfangs dachte ich noch: Ich bin die Mama, ich setze mich durch, was damit endetet, dass sich das Kerlchen erstmal fürchterlich aufregte, und die Sache dann auf seine Art regelte: Er machte einfach in die Hose.......obwohl er eigentlich trocken war.......nur um keine Hose mit Knöpfen anziehen zu müssen.

    Dann seine Angst vor fliegenden, stechenden Insekten.........die war vor der Medikation noch nicht da.......aber seit letztem Jahr schon, was dazu führt, das er Sommer hasst, sich weigert rauszugehen, und wenn, dann nur in langen Klamotten.



    Ich selbst bin mitlerweile überzeugt davon, das er deutliche Aspergertendenzen hat.
    Aber mal noch seh ich keinen Grund das abklären zu lassen.
    Wir kommen mit der aktuellen Situation gut klar, er ist prima mit den Medis eingestellt, so dass er wirklich gut zurecht kommt, und das selbst auch so empfindet.
    Ich versuche ihn weiterhin in den Bereichen zu fördern, wo er Defizite hat, und akzeptiere die ein oder andere Besonderheit von ihm.
    Ob und was in den kommenden Jahren noch hinzu kommt, bleibt abzuwarten.


    Puh....ich glaub ich bin total vom Thema ab


    Also nochmal zu dir:

    Wißt ihr, nur da sind wir wieder an dem Punkt, der mich dahin gebracht hat, wo ich jetzt stehe:
    Bei kleinen Kindern sagt man, das sind Launen, laß dir nicht auf der Nase rumtanzen, sei konsequent ( das krieg ich übrigens immer von meinen großen zu hören: Mama sei konsequent -gerade wenn es um die kleinen geht ) - Bei ADHS /Asperger gehört das ein bisschen zum Krankheitsbild /Eigenschaften.
    Konsequenz - unbedingt.
    Ich denke für Asperger noch wichtiger wie für ADHSler. Einfach weil das etwas ist, woran man sich halten kann, und was Sicherheit gibt.

    Wo fangen Launen an (wo muß man durchgreifen, konsequent sein) wo muß ich es als Krankheitsbild/ Eigenschaft akzeptieren ? ?
    Ja, ein schmaler Grat......aber ich denke man kann es herausfinden......zumindest bei noch kleineren Kindern.

    Ich selbst halte es so, das ich z.B. das mit dem Essen als eine Besonderheit akzeptiere.
    Auch das mit der Kleidung.
    Einfach weil es ihm besonders schwer fallen würde, es zu Machtkämpfen kommt, die einfach nicht sein müssen.

    Wobei mein Sohn aber auch Kompromissbereit ist.
    Wenn er z.B. in der Kita oder jetzt in der Ganztagsschule Essen muß, und es etwas gibt, was er nicht essen kann, so hält er sich an die Regel das zumindest probiert wird.
    Allerdings wenn es Montags was gab, was er probiert hat, und als nicht essbar empfunden hat, und Donnerstags gibts das nochmal, dann weigert er sich Donnerstags zu probieren, weil er es Montags schon probiert hat.


    Aber es gibt auch Dinge, die ich nicht einfach hinnehme, und wo ich auch die Auseinandersetzung nicht vermeide.

    Und zwar bei allen Dingen, die mit einem gesellschaftfähigen Leben zu tun haben.
    Ich kann vllt für den Moment akzeptieren, und ihn erstmal lassen, aber er wird nach und nach lernen müssen.
    Man kann mit einer Diagnose nichts entschuldigen........nur erklären.
    Bemühen muß er sich trotzdem.

    Sonstige Phobien oder Ängste ? .... kommt er mit dem Lärmpegel nicht klar......
    ist entsprechen mit den Geräuschen seiner Umwelt schnell überfordert.

    Das meinte ich eigentlich weniger.

    Aber das man sich unbedingt die Hände waschen muß, das niemand sein Essen umrühren darf, das spricht für mich schon dafür das er z.B. Angst vor Bakterien etc. hat.



    Ich hör jetzt erstmal auf zu schreiben.....ich glaub einiges ist ganz schön wirr.

  4. #24
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    verwirrend ?.......weiß nicht, jedenfalls ne Menge zum nachdenken.

    Ich hab die Erfahrung gemacht wenn ich gewisse Dinge bei Kleinen toleriere und sie später versuche "anzupassen" zu ändern, ich erst recht auf Granit beiße,
    von wegen warum erst jetzt oder warum überhaupt ? Aber das ist, denke ich ist mit 23 Jahren eh gelaufen da heißt es dann eher Kompromisse finden


    Hände waschen ja, doch das ist ein Thema, zig mal während dem kochen und das obergründlich........


    WER ist eigentlich für solche Zwänge zuständig, für Ehrnährungsauffälligkeiten ect ? Hatte kürzlich ein Gespräch mit unserer Krankenkasse, weil er ja nochmal neu ausgetestet werden soll ( wg. Integrationsdienst, Ausweis ect) da wurde uns gesagt das es nur wenige Psychologen / Psychater gibt die sich hier in Deutschland mit Asperger auskennen. Nun wurden uns "3" empfohlen. Sind die dann auch für die anderen Probleme Ansprechpartner oder seid ihr bei einem speziellen Ernährungsberater oder ähnliches ?

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    Für Zwangserkrankungen und Phobien ist denk ich auch der Psychiater Ansprechpartner.

    Was Asperger angeht, ist es in meinen Augen noch schwieriger wie bei ADHS im Erwachsenenalter jemand kompetenten zu finden.


    Bei vielen ist zwar durchaus Interesse vorhanden, aber nicht wirklich ahnung.
    Und man will ja auch nicht als Versuchskaninchen herhalten.


    Ernährungsberater haben wir keinen.
    Denn mein Sohn ist zwar was essen anbelangt schon seit dem Kleinkindalter sehr speziell, aber er ernährt sich durchaus gesund.
    Obst und Rohkost findet er ganz toll.
    Fleisch isst er ab und zu.
    Und an gekochtem Gemüse eigentlich nur Spinat und Kartoffeln.
    Alles andere mag er lieber roh.
    Fisch isst er nur als Dosenthunfisch im Salat.
    Und gekochtes sowieso eher selten.

    Bei Süßkram achte ich auf ein "gesundes" Maß, wobei ich das bei ihm auch nicht so eng sehe, weil er Schokolade z.B. garnicht mag, und er sowieso ein Strich in der Landschaft ist, so dass ich eigentlich froh bin, wenn er was kalorienreiches isst.



    Ich hab die Erfahrung gemacht wenn ich gewisse Dinge bei Kleinen toleriere und sie später versuche "anzupassen" zu ändern, ich erst recht auf Granit beiße,
    von wegen warum erst jetzt oder warum überhaupt ?
    Da hast du natürlich Recht.
    Wenn ich merke, das es bei bestimmten Punkten Theater gibt, dann sag ich ihm klar und deutlich, das ich ihm das heute durchgehen lasse, aber das wir eine Lösung dafür finden müssen.
    Das muß nicht direkt sein, aber er weiß schonmal bescheid.
    Wenn ich ihm dann in einem ruhigen Moment erkläre, warum mir gewisse Dinge wichtig sind, und er mir sagt, warum er das nicht möchte, dann können wir uns beide Gedanken darum machen, wo und wie wir einen Kompromiss finden können.

    Das er z.B. Angst vor den Insekten hat, ist eine Tatsache, und ihn in diesem Punkt nicht ernst zu nehmen, wäre sicherlich eher schädlich als nützlich.
    Trotzdem akzeptiere ich es nicht, das er sich den ganzen Sommer über verkriecht.

    Er hat Angst - Punkt.
    Ich will das er trotzdem auch rausgeht - Punkt.

    Die Aufgabe ist es dann zu gucken, wie wir unter berücksichtung beider Punkte eine Lösung finden.

    1. Er muß nicht ganz so oft und ständig raus
    2. Wenn er rausgeht, darf er Maßnahmen ergreifen, wie z.B. lange Kleidung, wenn ihm das denn hilft, auch wenn die Leute dann reden.
    3. Es gibt Insektenabwehrsprays, wobei er ja schon Panik bekommt, wenn er die nur schon von weitem sieht.
    Aber man kann auch an der Angst arbeiten, die realistisch drohende Gefahr untersuchen etc.
    4. Wenn er Probleme mit dem Geräuschpegel hat, dann kann er Ohrenstöpsel tragen, den MP3 Player benutzen und ggf. sich zwischendrin immer mal wieder an einen ruhigeren Ort zurückziehen.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    Bei dir klingt das so einfach (auch wenn es daß nicht ist, das weiß ich)
    Mir fällt es schwer, ich hab immer versucht meine Kinder eher als Kumpel zu sehen und versucht immer alles auf der Vernunftsschiene auszudiskutieren,
    was ein riesen Fehler war den jetzt hab ich nur noch Diskusionen und das Laugt total aus.

    Jedenfall möchte ich an dieser Stelle nochmal Danke sagen für eure eifrige Komunikation und Geduld mit mir, ich lern hier ne Menge und nehm einige Interessante Anregungen und Tipps mit.

    Das mit den Ärzten, ist wie du schon sagst, so eine Sache wir waren über Jahre Versuchskaninchen bis wir wo gelandet sind, wo geholfen werden konnte und das ist mehr als traurig, weil dadurch so viel Zeit verloren geht. Trotzallem sind wir auf sie angewiesen, schon allein wegen dem dummen Papiersalat.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: ADHS- Vegetarisch ?

    Maus68 schreibt:
    Mir fällt es schwer, ich hab immer versucht meine Kinder eher als Kumpel zu sehen und versucht immer alles auf der Vernunftsschiene auszudiskutieren,
    was ein riesen Fehler war den jetzt hab ich nur noch Diskusionen und das Laugt total aus.
    Da können wir uns glaub ich die Hand reichen........das gleiche wollte ich auch.
    Ich hab immer versucht meinem Sohn begreiflich zu machen, warum ich etwas wollte. Denn er war anderen Kindern immer schon sprachlich voraus, hat ne HB-Verdachtsdiagnose, und allein schon weil er intellektuell "soweit war" wollte ich das er es versteht. Doch das endete schon im Kleinkindalter nur in Diskussionen, und damit, das er sich als den Chef gesehen hat.

    Erst da war ich in der Lage die Notbremse zu ziehen.
    Hab radikal alles verändert.
    Es gibt Dinge da diskutiere ich gerne, und Dinge da wird gemacht was ich sage......einfach weil ich die Mutter bin, und das bestimmen kann.

    Ein harter Weg, aber der hat sich gelohnt.

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