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Diskutiere im Thema Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang? im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Nein nein. Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meine mit "sie gefährdet meine Gefühle zu ihr aufgrund der Lügen"...., dass mein Vertrauen in ihr immer weniger wird. Und Vertrauen ist der Grundstein, also wirklich "der" Grundstein für Liebe. Wenn ich ihr in keiner Weise glauben kann, weil so vieles gelogen ist, dann schwindet das Vertrauen. Und ohne Vertrauen... naja.

    So wie du es verstanden hast, hat evtl. mit dir zu tun?

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Nabend!

    Bitte entschuldigt - aber das hier geht mir entscheiden zu weit! AD(H)S'ler haben eine Tendenz dazu, mehr zu lügen?

    Bevor mir nicht jemand eine hieb- und stichfeste Studie unter die Nase hält sage ich klipp und klar: Bullshit! Aus tiefstem Herzen! BULLSHIT!

    Dass ein verkleinertes Frontalhirn dazu führt, dass Menschen mehr Lügen? Blödsinn! Laut einschlägiger Studien haben AD(H)Sler ein kleineres Gehirnvolumen - dass dies zu einer im Vergleich zur übrigen Menschheit minderen Intelligenz führt ist mir neu. Warum sollte also eine "minimale Verkleinerung" solche Auswirkungen haben?!?

    "Kleinere Hirnarreale" = per se Minderausgeprägte Fähigkeiten --> Auch dies ist mir neu

    Die Richtung, in die dieser Forumsbeitrag läuft ist brandgefährlich. Ich wehre mich dagegen! Ich mag eine Ausnahme sein - aber mir wurde schon immer ein ausgeprägter Hang zur Ehrlichkeit und zur "gefühlten" Gerechtigkeit bescheinigt. Und dies ist mir schon oft negativ auf die Füße gefallen: Strafversetzung auf der Arbeit, "Liebesentzug" in der Familie - alles nur, weil ich Dinge, die ich für "richtig" oder "gerecht" hielt angesprochen habe. Selbst wenn dies nur eine Ausnahme sein sollte - es spricht gegen irgendwelche pauschalen Aussagen "AD(H)Sler können besser lügen".

    Dass ein Mensch lügt kann geschätzte 145.952 Gründe haben. AD(H)S als Begründung für das Lügen - das hätten mancher wohl gerne. "Lügen" ist eh immer subjektiv. In diesem speziellen Fall sehe ich die Lüge eher als ein zwischenmenschliches Problem samt der Problematik "Erwachsenwerden" bzw. "Loslösen vom Elternhaus". Einen eindeutigen Vorteil hat die angesprochene Tochter dadurch jedenfalls nicht (was die Antwort von Frederico "entschärft": Ein Gewissen brauche ich ja nur zu haben, wenn ich mir durch eine Lüge einen Vorteil auf Kosten anderer erschleiche).

    Ich behaupte im Gegenteil: Dass die Tochter lügt ist eher auf ein stark ausgeprägtes soziales Gewissen zurückzuführen. Die Frage ist nur: Schützt sie sich? Ihre Mutter? Die Familie? Ihr eigenes Leben als Erwachsene?

    Und deswegen Merriliy: Versteife Dich nicht auf AD(H)S im Verhalten Deiner Tochter. Eventuell vielleicht ist Ihr Lügen Dir gegenüber auf AD(H)S zurückzuführen. Mit der Wahrscheinlichkeit von ca. 1%. Oder weniger.

    Viel wahrscheinlich ist in meinen Augen Euer Verhältnis zueinander: Wie Ihr miteinander umgeht, wie Ihr Euch sieht, welche Konsequenzen welches Verhalten hat etcpp.

    Mit 22 ist man erwachsen. Man lebt sein eigenes Leben. Wenn ich nicht mit meinen Eltern über eine verhauene Prüfung reden möchte - dann sage ich halt, dass ich sie bestanden habe. Das ist kein gestörtes Verhalten sondern gehört zum Erwachsenwerden und Abkapseln von den Eltern dazu. Dadurch schafft man Abstand und Freiraum. In diesem Sinne ist es eine "Notlüge" - um Abstand und Freiraum zu schaffen. Wenn Deine Tochter nicht mit Dir über eine Prüfung sprechen möchte und ihr als Ausweg ausschließlich eine Lüge zur Verfügung steht - dann - naja - ich höre hier besser auf.

    Diese Probleme haben auch Familien, die definitiv nicht AD(H)S in ihren Genen haben. Es kann also kaum an AD(H)S liegen!

    Schönen Abend!

    Grey
    Geändert von Grey (28.01.2012 um 22:11 Uhr) Grund: Kampf den Rechtschreibfehlern...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Hallo,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Ich bin die, die sie am wenigsten anlügt.
    Alle anderen noch viel mehr. Drum hat sie Freunde verloren.

    Ich habe gerade Antwort von zwei Psychiatern bekommen die schreiben, dass ADHSler wohl wirklich eine erhöhte Tendenz haben, denn "Wahr"nehmungsstörungen haben auch mit "Wahr"heit zu tun. Nämlich evtl. ist für die etwas anderes wahr als für uns...? Mag ja sein.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Grey schreibt:
    Nabend!

    Bitte entschuldigt - aber das hier geht mir entscheiden zu weit! AD(H)S'ler haben eine Tendenz dazu, mehr zu lügen?

    Bevor mir nicht jemand eine hieb- und stichfeste Studie unter die Nase hält sage ich klipp und klar: Bullshit! Aus tiefstem Herzen! BULLSHIT!
    ...
    Das sehe ich absolut genau so!

    Die Richtung, in dieser Forumsbeitrag läuft ist brandgefährlich. Ich wehre mich dagegen! Ich mag eine Ausnahme sein - aber mir wurde schon immer ein ausgeprägter Hang zur Ehrlichkeit und zur "gefühlten" Gerechtigkeit bescheinigt. Und dies hat ist schon oft negativ auf die Füße gefallen: Strafversetzung auf der Arbeit, "Liebesentzug" in der Familie - alles nur, weil ich Dinge, die ich für "richtig" oder "gerecht" hielt angesprochen habe. Selbst wenn dies nur eine Ausnahme sein sollte - es spricht gegen irgendwelche pauschalen Aussagen "AD(H)Sler" können besser lügen.
    Eben,ich sage auch (fast) immer meine Ehrliche Meinung und bin sehr Direkt geradeaus und spreche oft z.B. im Geschäft ungerechte Dinge an statt meinem gegenüber ins Gesicht zu Lügen nur weil dem die Antwort besser gefällt,natürlich sammelt man damit nicht überall +Punkte,was mir aber egal ist.

    Die Aussage das AD(H)Sler eher/mehr lügen als der Rest der Bevölkerung würde ich im falschen Moment als zu tiefst beleidigend auffassen!.



    Gruß Matze

  5. #15


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Merrily schreibt:
    Nämlich evtl. ist für die etwas anderes wahr als für uns...? Mag ja sein.
    Na,

    vergiss mal bitte nicht, dass du hier "die" bist und "uns" sind hier wir Betroffene.

    Ich hab mich wirklich kurz gefragt, ob du zum Trollen hier bist, aber zumindest deine angegebenen Daten und deine Einwahldaten lassen diesen Schluss nicht zu.

    Es ist tatsächlich so, dass viele - vor allem junge und und unbehandelte - Erwachsene mit einer AD(H)S quasi in einer eigenen Welt leben, die aber definitv nicht durch Lügen aufrecht erhalten wird.

    Die ist aber nichts anderes als der einzige Ausweg, das Leben an sich überhaupt zu ertragen und zu überleben und ist eine natürliche Kompensation auf die nicht-ADHS-taugliche Umwelt, die ihnen geboten wird.

    Typischerweise gibt es gerade in der Mutter-Sohn/Tochter-Konstellation in diesem Lebensalter der beginnenden Adoleszenz fast immer einen Fall der mütterlichen Überbehütung (man nennt das auch "Glucken"), dem sich ein ADHSler aufgrund seines äußerst ambivalenten Verhältnis zur Mutter fast nicht zu entziehen vermag, was letztlich auch daher kommt, dass eine AD(H)S zum Teil Umweltbedingt ist und die Eltern (v.a. die Mutter) in der Kindheit 90% der Umwelt sind.

    Was noch dazu kommt: So gut wie kein spät-diagnostizierter Erwachsener mit einer AD(H)S hat nur die AD(H)S alleine, sondern so gut wie alle haben durch die AD(H)S weitere Störungen und Erkrankungen wie eben auch Persönlichkeitsstörungen, die sehr gut zu so einem Verhalten wie von dir geschildert führen können.

    Lügen hat in jedem Fall definitv absolut nichts mit AD(H)S zu tun und was dir diese Psychiater da so erzählt haben, kann ich nicht nachvollziehen.

    Jetzt werd ich erst mal auf dem letzten Kontroll-MRT schaun, ob mein mein präfrontaler Cortex inzwischen geschrumft ist .... noi, also so einen Unfug hab ich ja selten gehört ....



    LG,
    Alex

  6. #16
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Achja ich wollte noch was sagen,

    @Merrily, es gibt Menschen die mögen es nicht wenn man zu sehr in "ihre Welt" eingreift, oftmals Lügen sie dann, weil sie keine andere Lösung mehr sehen.

    Man muss es einfach akzeptieren, das sie so sind wie sie sind, und das sie glücklich sind wenn sie "in ihrer Welt leben".

    Ich denke, das das bei deiner Tochter auch der Fall ist, AD(H)S´ler sind nämlich definitiv nicht kaltherzig oder böse, ganz im Gegenteil; AD(H)S´ler sind

    total liebe Menschen, wir haben einen starken Gerechtigkeitssinn, sind total tierlieb, hilfsbereit etc.

    Ich finde das ehrlichgesagt auch doof, das du deine Tochter als "böse" bezeichnest. Ich bin sicher, das sie ein guter Mensch ist.

    Edit:

    Ich habe gerade Antwort von zwei Psychiatern bekommen die schreiben, dass ADHSler wohl wirklich eine erhöhte Tendenz haben, denn "Wahr"nehmungsstörungen haben auch mit "Wahr"heit zu tun. Nämlich evtl. ist für die etwas anderes wahr als für uns...? Mag ja sein.
    Eine Wahrnehmungsstörung hat rein garnichts mit der Wahrheit zu tun. Das sind 2 ganz verschiedene Dinge,

    vielleicht solltest du dich besser Informieren, ist nicht böse gemeint aber ich glaube nicht, dass es Psychiater gibt die dir so einen Müll erzählen :O.



    lg Frederico
    Geändert von Frederico (28.01.2012 um 23:09 Uhr)

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Merrily schreibt:
    Hallo,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Ich bin die, die sie am wenigsten anlügt.
    Alle anderen noch viel mehr. Drum hat sie Freunde verloren.

    Ich habe gerade Antwort von zwei Psychiatern bekommen die schreiben, dass ADHSler wohl wirklich eine erhöhte Tendenz haben, denn "Wahr"nehmungsstörungen haben auch mit "Wahr"heit zu tun. Nämlich evtl. ist für die etwas anderes wahr als für uns...? Mag ja sein.
    Guten Sonntagmorgen,

    hach wie schön! Deine Antwort bringt mich richtig in Fahrt. Gibt mir Schwung für den ganzen Sonntag.

    Zuallererst: Ich bin der festen Überzeugung, dass das Verhalten Deiner Tochter nichts mit AD(H)S zu tun hat. Die Gründe für meine Auffassung habe ich oben dargelegt.

    Und nun zu Deinem Beitrag.

    Wahrscheinlich wirst Du es (noch) nicht wissen befürchte ich - aber AD(H)S wird laut momentaner Lehrmeinung und Stand der Wissenschaft vererbt. Es könnte also sein, dass auch Du AD(H)S hast. Falls also die Hypothese/Behauptung der zwei von Dir befragten Psyichiater zutrifft wird's spannend: Deine Tochter hat "Wahr"nehmungsstörungen - Du (falls Du AD(H)S hast) auch - und jetzt? Spannendspannendspannend...

    Dann zum Thema "Wahr"nehmung und Interpretation des "Wahr"genommenen ein Beispiel, das leider nicht von mir stammt sondern von Paul Watzlawick: Auf einem Tisch steht ein Glas mit einer Flüssigkeit. Der eine sagt "Das Glas ist halbvoll". Der andere "Das Glas ist halbleer". Watzlawicks Frage: Leidet einer der beiden unter "Wahr"nehmungsstörungen?

    Welchen Einfluss das Problem der Interpretation des Wahrgenommenen auch und besonders auf Therapeuten hat (lieben Gruß an die beiden Psychiater) kann man hier lesen: Kurzzeittherapie und Wirklichkeit: Eine Einführung: Amazon.de: Paul Watzlawick, Giorgio Nardone: Bücher

    Oder hier: Die erfundene Wirklichkeit: Wie wissen wir, was wir zu wissen glauben?Beiträge zum KonstruktivismusHerausgegeben und kommentiert von Paul Watzlawick: Amazon.de: Paul Watzlawick: Bücher

    Gerade im ersten Buch sind erschütternde Beispiele, wie gesunde Menschen aufgrund einer falschen Interpretation ihres Verhaltens von medizinischem Fachpersonal sediert oder gleich für verrückt erklärt werden.

    So - das war's dann aber auch mit diesem philosophischen Ausflug!

    Schönen Sonntag allen das hier Lesenden

    Grey


    Edit:
    Ich bin mir dessen hier bewusst bzw. habe ja selber am eigenen Leibe erlebt, dass es stimmt:

    Alex schreibt:
    Es ist tatsächlich so, dass viele - vor allem junge und und unbehandelte - Erwachsene mit einer AD(H)S quasi in einer eigenen Welt leben, die aber definitv nicht durch Lügen aufrecht erhalten wird.

    Die ist aber nichts anderes als der einzige Ausweg, das Leben an sich überhaupt zu ertragen und zu überleben und ist eine natürliche Kompensation auf die nicht-ADHS-taugliche Umwelt, die ihnen geboten wird.
    Mein Beitrag richtet daher nicht gegen diese Aussage, sondern gegen die Interpretation, dass eine andere "Wahr"nehmung per se zum "Lügen" führt.

    Nur für den Fall, dass jemand meine "Wahr"nehmung anders interpretiert als ich... *bg*
    Geändert von Grey (29.01.2012 um 10:23 Uhr) Grund: siehe Edit

  8. #18
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    Merrily schreibt:
    Nein nein. Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meine mit "sie gefährdet meine Gefühle zu ihr aufgrund der Lügen"...., dass mein Vertrauen in ihr immer weniger wird. Und Vertrauen ist der Grundstein, also wirklich "der" Grundstein für Liebe. Wenn ich ihr in keiner Weise glauben kann, weil so vieles gelogen ist, dann schwindet das Vertrauen. Und ohne Vertrauen... naja.

    So wie du es verstanden hast, hat evtl. mit dir zu tun?
    Mütter werden überschätzt. Gerade meist von den Töchtern.
    Wer die Macht der Mutter unterschätzt, der wird einen Fehler begehen.
    Gerade dann, in der Zeit in der die Mutter die Bindung zur Tochter (Tochtertier) nicht mit dem nötigen Abstand anständig
    zu bewerkstelligen weiß.
    Liebe. Mutterliebe kann durchaus zerstörerisch (auf das "Kind"=22 Jahre alt) wirken.
    Dir ist doch angeblich die Liebe zu deiner Tochter so wichtig.
    Dann lieb sie doch einfach...und lass endlich ein wenig los.
    Mach deine Liebe nicht auf einer Beliebtheitsskala deiner Tochter dingfest.
    Vertrauen? Das wird schon wieder kommen, wenn du ihr Luft zum Atmen lässt.

    LG --hirnbeiß--

  9. #19
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    theBee schreibt:



    Das bringt mich auf einen intersanten Gedanken Hinrnbeiß. Wenn die Tochter ihre Mutter anlügen muss: Vertraut sie der Mutter nicht?

    Das finde ich ja noch - dafür das dsa hier aus der ferne geschieht relativ Eindeutig - mit ja zu beantworten.

    Aber:
    Glaubt Merrily, das ihre Tochter SIE vielleicht nicht mehr liebt? Das erklärte dann auch ihre Ängste, dass sie die Tochter nicht mehr lieben kann ....


    Besser man sagt das man selber liebt als das man hört das man nicht mehr geliebt wird (?)----
    bee, die wenigsten Töchter vertrauen einer stur klammernden Mutter.
    Das ist auch durchaus gesund. Das kann so weit gehen, daß sich die Tochter erst durch Lügen, dann durch Abstand (und Lügen, oder auch nicht) und dann durch
    gänzliche Trennung der Bindung in Sicherheit bringen muß, um nicht unterzugehen.
    Dann oft erst wieder kann die Tochter durchatmen und sich wieder finden.
    Mütter nehmen die Liebe ihrer Tochter auch gerne als Aushängeschild für ihre narzisstischen Bedürfnisse in Anspruch, und das endet fatal.

    LG --hirnbeiß--

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Mutter fragt: Gibt es zw. Lügen und ADHS einen Zusammenhang?

    vertrauen

    vertrauen ist gegenseitig - hat sie angst dein vertrauen zu verlieren, wenn es eben nicht so läuft
    wie du es für sie vorgestellt hast?

    och, seht es doch nicht so ernst! hey, wer nie mal gelogen hat - der werfe den ersten stein.

    p.s. schauspieler, spielen eine rolle - ob, sie da noch zwischen rollenspiel und eigenem ich unterscheiden können?
    dient die schow dem publikum? und was, wenn die "fassade"/"schutz" nicht mehr aufrecht erhalten werden kann?
    dan ist das publikum enttäuscht, wütend und rächt sich mit liebesenzug? ja, dann....

    ehrlich, ich weiss es nicht, doch mein anders-sein, hatte mich gezwungen entweder eine rolle zu spielen (angepasst?!)
    oder aufzufallen, anzuecken, nicht hinein passen, anderen "sorgen" zu bereiten.... /
    was ist anstrengender? sich hinter einer fassade zu verstecken (mit den notlügen) oder der sein den man ist aber nicht akzeptiert?

    praktisch wäre es, der sein zu dürfen den man ist und so auch anerkennt zu werden ohne angst. (selbstbewusst)

    gruss

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