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Diskutiere im Thema Wie läuft das...? Angehörige und Diagnosestellung im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 61

    Frage Wie läuft das...? Angehörige und Diagnosestellung

    Hallo ihr Lieben...
    Ich wollte gern mal von Euch wissen,wie läuft das,wenn man das erste mal zum Arzt (neurologe/psychologe) geht um sich auf ADS testen zu lassen ? Darf da der Partner mit dran teilnehmen ?
    ich frage deswegen,wer meine Beiträge ein wenig verfolgt hat,weiß,das ich ziemlich verzweifelt bin und lange gebraucht hab,mein Partner davon zu überzeugen sich testen zu lassen....Er wollte auch schon wieder nen rückzieher machen...jetzt meine bedenken: Was ist,wenn Er dort nicht ehrlich ist ? Ich mein,ich kenn ihn ja...und Er versucht alles immer zu verharmlosen....Er sieht und merkt ja viele dinge selber nicht ! bekommen die das trotzdem mit ? Ich mein,ich seh das ja mit anderen Augen und bekomm es ja live mit,wie Er sich verhält....
    Wisst ihr wie ich das meine ?
    Hab halt "Angst" das er sich dort irgendwie "raus-schlingelt"...so,wie Er es oft tut...Möchte das ihm endlich geholfen wird,weil es auch für mich nicht mehr erträglich ist....Danke fürs lesen
    LG Steffi

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Wie läuft das...?

    Hallo Maus,

    das wird nicht überall gleich gehandhabt. Meine Erfahrung ist, dass beim ersten mal so viel nicht passiert. Es werden evtl. ein paar medizinische Tests gemacht, um körperliche Ursachen auszuschließen. Die eigentliche Diagnose wird über mehrere Termine gestellt. Wahrscheinlich bekommt Dein Partner eine Reihe von Fragebögen mit nach Hause und die muss dann entweder er oder auch Du als Partnerin oder vielleicht sogar seine Eltern ausfüllen. Gut ist, wenn er noch Schulzeugnisse hat, am besten aus seiner Grundschulzeit. Meist werden dann noch Fragen in einer Art Interwiev beantwortet, die sein Leben/die Fragebögen betreffen und da sollte es schon so sein, dass er die Probleme aus seiner Sicht schildert. Es werden auch noch andere Tests gemacht, die seine Konzentration, seine Ablenkbarkeit betreffen, IQ-Test möglicherweise auch. Ob Du mit gehen kannst, frag einfach, Frag Deinen Partner und den Arzt. Bei den Tests kannst Du ihm nicht helfen, du kannst höchstens schildern, was Dir auffällt, aber dazu gibt es wie gesagt auch Fragebögen.

    Wie gesagt, das ist das, so wie ich es von mir kenne und keine allgemeingültige Aussage, vielleicht haben andere User auch andere Erfahrungen gemacht.

    Ich drücke Euch die Daumen, damit es voran geht.

    Lieben Gruß
    Marvinkind

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Wie läuft das...?

    Ich danke Dir erst mal für deine Auskunft....Das mit den Eltern wird schwierig werden. Seine Mutter ist vor 3 jahren gestorben und mit seinem Vater spricht er nur das nötigste. Die haben überhaupt kein gutes verhältnis zueinander. Naja,ich werd sehen....ich hoffe,das das alles nicht umsonst war....Aber ich denk positiv....bis bald LGmaus

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Wie läuft das...?

    Hallo maus 32

    Das du besorgt bist kann ich verstehen.

    Aber ich muß ehrlich sagen deine Zeilen lösen in miraus.
    Versuche dich in deinen Partner reinzu versetzen,er ist doch eine eigenständige Person, der sein eigenes Tempo hat, ihn zu drängen ,da denke ich kann das Gegenteil passieren,das er nämlich dicht macht.

    Er ist doch kein kleines Kind das man zum Arzt begleitet,versuche ihn loszulassen selbst Schritte zu gehen,weiß das ist verdammt schwer loszulassen.

    Bei mir kommt an,du weißt was er braucht nur er selbst nicht,schwierige Basis für eine Partnerschaft.Das es für dich sehr belastend ist ,glaube ich dir sofort es ist eine große Belastungsprobe für die Beziehung vor allem mit Baby.Bei uns ist es haarscharf an einer Trennung vorbei gegangen.


    Überdenke mal dein Verhalten, in mir löst es Fluchtgedanken aus, ist jetzt einfach ein Feedback von mir,wie ich es als Außenstehende erlebe

    Das wünsche ich dir/euch eine Lösung die für euch beide umsetzbar ist,was sicher nicht einfach ist.

    LG Dori

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Wie läuft das...? Angehörige und Diagnosestellung

    Hallo Dori....
    Danke,für deine ehrlichen Worte....Ich hab es genau verstanden,was du mir sagen wolltest.
    Ich empfind das alles nur noch als ein "Teufelskreis"....Sag ich nichts,...ändert sich nie was...
    Sag ich was,ist es auch verkehrt.... Mir ist schon klar,das Er letzten endes selber drauf kommen muß ! Ich bin völlig am Ende....denn eigentlich ist Unsere Beziehung kaputt,...
    Es macht mich traurig,weil einmal alles so schön begann...Jetzt haben Wir auch noch ein Baby,was übrigens Unser absolutes Wunschkind war...und jetzt ? stehen wir vor einem riesen Scherbenhaufen ! Weißt du,...ich weiß nicht,ob ich die kraft überhaupt noch aufbringen kann...Weil ich seit Monaten auf der strecke bleibe....Jede andere Frau wär schon längst weg gewesen bei dem was Er macht....Und trotzdem bin ich noch da...trotzdem will ich ihm helfen....obwohl ich,nichts mehr bekomme....Kein Verständnis,keine geborgenheit,und und und. Sex bleibt auch auf der Srecke....Es ist einfach kein Leben mehr ! Und deshalb bin ich ja so froh,das Er jetzt diesen termin hat ! das ist für mich wie der rettende "Strohhalm" Weißt Du,wie ich das mein ??? Es ist so schwierig damit umzugehen,...Wie kann ich denn das lernen ? LG maus

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Wie läuft das...? Angehörige und Diagnosestellung

    Hallo maus32

    Glaub mir,ich kann mich gut in dich hineinversetzen,bei uns war es auch am heftigsten nach der Geburt unseres Sohnes vor 4 1/2 Jahren.

    Letzes Jahr spitzte es sich so zu ,das ich schon Trennung vorschlug,wir gingen dann zu einer Ehebratung und ich spürte es war anfangs verzwungen,da wollte ich nur noch alles hinschmeißen,vor allem als ich langsam begriff,das da noch viel mehr bei mir im Argen liegt als "nur" Eheprobleme.Unsere Beziehung war in allen Bereichen auf Eis gelegt,ein nebeneinander .

    Was wir dort gelernt haben ,du -Botschaften zu vermeiden ,das löst Abwegrhaltung aus ,sondern lernen in Ich- Botschaften zu reden ,wie es selber einem geht,gar nicht so einfach.Ratz Fatz ist man wieder in der Anklage was einen stört..
    Wir haben die Anleitung von außen gebraucht,sonst hätten wir einander nur weiter verletzt,das war und ist ein schmerzhafter Prozeß,doch er lohnt sich.

    was du kannst, etwas für dich tun,nicht nur den Blick auf den Partner gerichtet zu haben, das ist befreiend für beide,wie wenn man das Gefühl hat,jede bemerkung und Handlung wird analysiert,das ist echt Gift für eine Beziehung

    Schön wäre halt,wenn du Unterstützung hast ,in dem wie es dir geht,da sind Selbsthilfegruppen oft eine Hilfe ,ein Ort wo man geschützt sich mitteilen ,austauschen kann,ohne sich recht zu fertigen müssen,wäre halt etwas in der "realen" Welt.

    Bei den anonymen Alkoholikern sind die Gruppen zum Beispiel bewußt getrennt ,da treffen sich Betroffene extra und Angehörige extra,so eine Trennung ist manchmal nötig um dann wieder gemeinsam weitergehen zu können.

    Hoffe ,ich konnte dir ein bischen helfen.

    LG Dori

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Wie läuft das...? Angehörige und Diagnosestellung

    Ich Danke Dir....Deine Worte taten gut....Ich werd dran denken und nicht aufgeben...zumindest versuch ich es....! GLG Steffi

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