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Diskutiere im Thema Mein Sorgenkind im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Mein Sorgenkind

    Hallo alle zusammen...
    danke für die Offenlegung eurer Erfahrungen. Sandro hat selber sein ADS diagnostiziert. Als er mich drauf aufmerksam machte u. ich im Internet darüber nach las, erkannte ich mein Kind dort wieder.
    Das war vor ca. 1 1/2 Jahren. Wir gingen mit ihm dann wieder mal zu einem Psychologen, aber alles brachte nichts.Er hat sich dann selber im Oktober eine Lehrstelle als Physiklaborant gesucht, wurde nach dem Vorstellungsgespräch auch sofort genommen. Seine Chefs sind einfach toll. Ab November 10 ging es ihm immer schlechter, er weinte nur mehr, war total suizidgefährdet u. hat dies auch selbst erkannt. Es war eine so schlimme Zeit. Du hast ein ständig weinendes u. lebensverneinendes Kind vor dir u. nichts hilft. Du redest u. redest u. er kann deine Liebe nicht annehmen. Anfang Februar ist er dann total zusammengebrochen u. hat sich selbst in die Nervenklinik einweisen lassen. Ein guter aber auch furchtbarer Schritt. Man muss wissen, dass die Jugendpsy. in Graz ein Albtraum ist. Horror... Nach 1 Wo. hab ich ihn heimgeholt. u. er ging noch 3Wo in die
    Tagesklinik, wurde auf Strattera eingestellt usw. Der Psychologe dort drinnen hatte den allergrössten Gehirnschaden.Anstatt ihm Mut zuzusprechen, machte der ihn noch runter. Sein Selbstwert war total im Keller. Hab dann ganz viel mit ihm daheim daran gearbeitet, ihn energetisch behandelt u. so gings wieder langsam bergauf. Wir haben uns dann an eine Lehrlingsausbildungshilfsorg. gewandt u. so wird er von dort aus in seiner Firma unterstützt u. gefoerdert. Er bekommt jetzt dann Lernhilfe u. wir hoffen, dass er so seine Ausbildung hinkriegt. Die Arbeit macht ihm "Gott sei Dank" Spass. Gefährlich wirds nur, wenn er zuviel Stress hat.
    Ja , jetzt schaun ma halt mal weiter...
    glg. euch allen karin

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Mein Sorgenkind

    Hallo Leidensgenossen!
    Hab da mal eine Frage!!! Ein Arzt sagte zu mir, wenn die Pubertät vorbei sei, ginge es Sandro sicher wieder besser.
    Wie habt ihr das empfunden. Waren eure Depressionen, Konzentrationsstörungen u.u.u... dann besser?
    DANKE
    glg. karin

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Mein Sorgenkind

    Äh...nein.

    Eher schlechter... man lernt die dinge tiefer zu ergünden und mehr darüber nachzudenken...das macht sie aber nciht unbedingt besser. Ich würde sagen in der Pubertät sieht man vieles noch etwas oberflächlicher.

    nicht grad guteaussichten, ich weiß...aber hat vor- und nachteile...man denkt ja ncht nur über depressive dinge anders nach sondern auch über positive^^

    also bei deinen beispielen würde ich sagen, konzentrationsstörungen können da durchaus besser wahrgenommen werden und somit auch weniger werden, na ja, bei depressionen kommt eh halt drauf an, ob die berechtigt sind....

    lg sandra

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Mein Sorgenkind

    Ich finde auch, dass es meinem Sohn im Erwachsenenalter schlechter ging als während der Pubertät. Durch sein sonniges Gemüt haben ihn diverse Tiefschläge früher nicht weiter gestört (tief drin aber evtl schon). In der letzten Zeit ist es aber wieder besser geworden, denn er lernt jetzt, zu seinem Anders-Sein zu stehen. Und ich hoffe, dass es mit Diagnosestellung und evtl Therapie endlich mal aufwärts geht.

    lg

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Mein Sorgenkind

    Hallo liebe mammis

    was mir sehr geholfen hat ist, dass meine eltern mir immer das gefühl gegeben haben
    mir zu vertrauen. sie haben mir ihr vertrauen geschenkt - mit dem wissen, dass bei mir alles etwas anders läuft.

    es war auch immer ganz klar - die konsequezen für mein handeln musste ich immer selbst tragen ;-)

    irgendiwie geht alles, du schaffst es (wieso auch nicht?)

    probleme sind zum lösen da... für jedes problem gibt es eine lösung
    schlechte noten (lehrntechnick?)
    lehrmeisterkonflickt (was muss geändert werden?)
    es sind und bleiben aber die probleme, die eure kinder haben - diese zu lösen, muss aus ihrem wollen endspringen
    - man kann sie darin bestärken, dass sie es schaffen und dass sie es können und ihr sie darin unterstützt - mit gesundem selbstvertrauen.

    vertraut ihnen - lasst sie fliegen und seit ihr anker im sturm.

    gruss

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Mein Sorgenkind

    Danke liebe
    Vertrauen, ja das war gestern wieder so ein Thema. Dieser Vollmond hat wieder mal voll zugeschlagen u. er ist ja noch nicht vorbei. Gestern hatte er wieder einen totalen Auszucker.
    Aggression gegen sich selbst u. auch gegen mich. Abends dann wieder ein Zusammenbruch u. die volle Depression. Da bist als Mam gefordert..
    Reden reden reden, aufbauen, ...
    Ach ja wegen dem Vertrauen, heut versuch ich wieder zu vertrauen, dass er keinen Alk trinkt, den verträgt er nämlich überhaupt nicht, und.... ja wir werden ja sehen.
    Ganz oft vertraute ich umsonst... er weiss, dass er mein Vertrauen missbraucht, sagt dann zu mir, " Das bin nicht ich, das der andere S..
    Ja., also noch euch allen einen schönen Vollmond.
    lg. karin

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Mein Sorgenkind

    Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache. Mein Vertrauen in meinen Sohn wurde auch allzu oft vom ihm missbraucht. Da wurde mir dann meist erzählt, was ich (aus Sicht meines Sohnes) hören wollte und nicht das, was der Wahrheit entspricht. Daher habe ich auch ein gewisses Misstrauen gegenüber vielen Dingen was meinen Sohn betrifft und es ist verdammt schwer, immer wieder neu zu vertrauen.Man hat halt die ganzen Geschichten im Kopf, die einem ständig vorgesponnen wurden. Aus Konsquenzen hat er leider immer nur kurzfristig "gelernt", um dann kurze oder längere Zeit später wieder den gleichen Murks zu machen.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Mein Sorgenkind

    Hi, ja du sprichst von meinem Sohnemann. Übrigens, gestern wurde mein Vertrauen mal nicht missbraucht.
    Danke lieber Gott...

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Mein Sorgenkind

    das ist doch schön!
    Deiner ist wohl auch so "Zwei-Gesichtig"? Du schreibst ja, dass er oft sagt, dass es nicht er sei, sondern der andere. Ähnliches habe ich auch schon mit meinem Sohn erlebt. Und bevor ich das mit ADHS in Zusammenhang brachte, dachte ich ernsthaft darüber nach, ob mein Sohn nicht eine gespaltene Persönlichkeit hat.
    Als es total schlim war und wir seine völlig zugemüllte Bude entrümpelt haben, stand er mit Tränen in den Augen da und sagte immer wieder: Oh mein Gott, hier wohne doch nicht ICH, ich will doch gar nicht so sein.
    Ich zähle die Tage, bis er endlich den Termin in der ADS-Ambulanz hat und Hilfe bekommt.

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Mein Sorgenkind

    hallo ihr lieben

    mit vertrauen, meine ich auch ein stück loslassen.... die grenzen austesten gehört dazu - doch die konsequenz für das tun, darf man nicht auf die adhs schieben.

    um schwimmen zu lernen - muss man die schwimmhilfe abtun - die mamma kann hilfestellend dabei sein, kann motivieren
    - doch schwimmen wollen, muss man selbst.
    und auch wenn man zuerst das tauchen lernt - so ist dies auch ein weg zum erfolg.

    die pupertät, so sehe ich das, ist der moment, wo sich das kind befreit und selbst versucht über wasser zu bleiben,
    und trotzdem darauf angewiesen ist, das man ihn auffängt bevor es untergeht - hier müssen beide nachsichtig sein, die mamma die loslässt und
    das kind das losschwimmen will - aber es noch nicht so gut kann.

    handkehrum, kann mamma das kind auch nicht ständig buckelnd über wasser halten - je älter, desdo kräftezehrend - das kind muss wollen
    und auch ev. die eigenverantwortun übernehmen selbst über wasser schwimmen zu wollen.

    ich meine damit, man darf nicht alles durch die adhs endschuldigen - die motivation, selbst zu schwimmen
    muss von den lernenden ausgehen.

    lieber gruss

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