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Diskutiere im Thema Ich weiß nicht mehr weiter... im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 11

    Ich weiß nicht mehr weiter...

    Was soll ich bloß machen, ich kann nicht mehr weiter. meine frau liegt im spital, davor kam es zu einer meinungsverschiedenheit - kein streit, keine bösen worte. allerdings hat sich an diesem dienstag morgen alles in mir zu drehen begonnen und die frage nach dem "warum das ganze", ich verreib doch elendiglich dabei. ein auszug steht zum thema... ich will meine frau nicht im stich lassen, ich liebe sie, aber ich kann nicht mehr...
    ich fühle mich elendiglich dabei....
    ich machte meiner frau den vorschlag einer trennung auf zeit, ich zieh ganz in ihre nähe, wir können uns regelmäßig sehen, reden, zeit verbringen. und mit der zeit wieder zusammen wachsen, eine gemeinsame therapie beginnen und hoffentlich wieder zueinander finden. ich weiß, es klingt nach feigheit, den schwanz einzzuziehen und zu "verschwinden".... ich seh zzt. keinen anderen ausweg, bin fertig, es nagt seelisch und auch schon körperlich an mir. ich will nicht weg von meiner frau, brauche aber abstand um wieder zusammen zu kommen. vl. klingt es verwirrend, aber so fühle ich mich...
    für meine frau ist das keine lösung, für sie wäre diese "auszeit" die wohl endgültige trennung. ich seh es anders, aber was soll ich denn bloß machen...
    meine frau ist der meinung, jetzt gemeinsam oder nie mehr.... ich aber kann zzt nicht mehr... ich will, kann aber nicht mehr... ich möchte meiner frau damit nicht weh tun, tu es aber trotzdem. und es tut mir schrecklich leid und auch mir tuts unerträglich weh...
    ich seh nur zzt. keinen ausweg mehr...
    und was noch dazu kommt ist der zweifel meiner frau, sie jemals geliebt zu haben.... sie meint, wenn ich mich jetzt zurück ziehe, war unsere ehe eine lüge... mir tut das
    weh, auch das sie es so sieht und sicher darunter leidet. nur war das nie der fall, ich liebe sie, aber sie glaubt mir nicht, hat das vertrauen verloren... ich sei ein guter schauspieler... all das bricht auch mein herz... was kann ich nur tun, damit sie mir glauben schenkt???
    Natürlich geht es ihr auch schlecht und sie leidet imens und ich will das alles nicht. aber was kann ich nur tun, ich kann doch auch nicht aus meiner haut...
    wenn ich zu hause bliebe und mir keinen abstand holen kann, würde das das vertrauen wieder heben??? aber ich muss doch auch ein bisschen auf mich schauen, oder?
    wenn ich bleib - so glaube ich - wird alles mit sicherheit nioch schlimmer...
    ich kann so einfach nicht mehr weiter, meine frau fühlt sich dabei, als würde ich ihr ein messer ins herz rammen - und wahrscheinlich mache ich auch das.... sie will
    mir nicht glauben, dass ich die auszeit dafür verwenden möchte, dass ich wieder zu mir kommen, kräfte sammle und meine akkus auflade und dann wieder voll durch zustarten... sie sieht es als endgültige trennung... ich kann ihre angst verstehen, aber ich kann sie ihr nicht nehmen. natürlich gibt es keine garantie, dass es nach einer auszeit (in der wir uns jedoch sehen würden, wie ich bereits erwähnt habe) wieder gut gehen wird, aber ich seh es halt für mich als einzige chanche, wieder mit der
    Situation klar zu kommen und dann gemeinsam wieder den weg bestreiten zu können...
    ich bin einfach nur noch verzweifelt...
    und natürlich, auch ich mache meine fehler, das ist klar. ich oft zu "ehrlich direkt", das verletzt den partner. ich möchte meiner partnerin auch sagen, wie es mir dabei geht, nur leider bezieht sie es dann jedesmal auf sich, wenn ich ihr sage wie es mir geht. ich mache ihr das doch nicht zum vorwurf, das sie so ist wie sie ist. jeder mensch ist einzigartig und muss als solcher geschätzt und respektiert werden. doch leider glaubt sie dann immer, ich werfe ihr vor, dass es mir auch nicht gut ginge. nochmals, ich werfe meiner frau nichts vor, ich versuche die situation so sachlich wie möglich zu betrachten - obwohl das naturgemäß kaum möglich ist.... ganz einfach, ich steh an und weiß nicht mehr weiter...
    Geändert von buick88 (24.03.2011 um 14:17 Uhr) Grund: Da ist nicht was dazugekommen...

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    hey Bucki
    oh man das hört sich so traurig an
    Ich würde gerne einen sinnvollen Eintrag schreiben doch mir fällt keine gute Nachricht ein
    ICh hab selber ADHS und weiß wie schrecklich das für die Angehörigen ist nur kann ich deine Frau ein bisschen verstehen dieses mittel Ding Trennung auf Zeit ist ganz schwer weil dann die Zweifel noch größer werden bei mir zumindest wäre es so
    und der Gedake alles fallenzulassen viel realistischer dann ist es ist halt eine Art ganz oder garnicht Gedanke

    ich hoffe das es sich wieder bessert bei euch
    lg schakk

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    Hallo buick,

    o Gott, das klingt ja wirklich schrecklich. Deine Verzweiflung klingt aus jedem deiner Worte.

    Ich kann dir in dieser Situation nur eines raten - such dir Hilfe für dich selbst in dieser verfahrenen Situation.
    Irgendeine Beratungsstelle muss es wohl geben in deiner Gegend, Eheberatung, Krisenintervention oder so.
    Und sonst ruf die Telefonseelsorge an, die sind wirklich sehr bemüht und kommen dir auch nicht mit heiligen Sprüchen.
    Oder red mit einem Arzt.

    Du solltest jetzt nicht allein sein, das ist zu viel für einen einzelnen Menschen.

    Ich denke an dich in dieser Krise.

    liebe Grüße

    lola

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 103

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    Hallo Buick,

    also nach Feigheit klingt das bei mir nicht. Du hast Dir die Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht, das merkt man ja schon daran wie fertig Du bist.

    Deine Frau sieht das natürlich nicht so, was ich auch verstehe, bei mir gibt es eigentlich auch nur ganz oder gar nicht. Ich mein aber in erster Linie mußt Du an Dich denken, was hilfst Du Deiner Frau wenn Du zusammenbrichst? Damit ist ihr und Dir nicht geholfen.

    Wie lola schon meint, Du mußt Dir dringend Hilfe suchen!!! Den Zustand hältst Du ohne nicht mehr lange aus.

    War Dir jetzt wahrscheinlich nicht diese große Hilfe, aber ich wünsch Dir, dass alles wieder so wird wie Du es Dir vorstellst.

    Ich drück Dich mal,
    Liebe Grüße
    Orchidee

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    Mir sind beim lesen dieses textes einige dinge nicht ganz klar geworden.
    Wieso liegt deine Frau im Krankenhaus?
    Wieso hast du die entscheidung getroffen dich von ihr los zu reißen (auf zeit)?
    Habt ihr Kinder die auch von dieser Entscheidung betroffen sind?
    Hat sich in eurer Vergangenheit etwas zugetragen, was ihre und evtl. deine Position erklärt?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    meine frau ist aufgrund depressionen und der medikamtenösen einstellung bzgl. dem adhs in einer klinik. ich hhabe sicher durch meine oft ungestüme art auch dazu beigetragen. das problem dabei ist, dass wir beide schon einmal sehr verletzt wurden und wir dann in alte muster zurückfallen - nämlich "angriff ist die beste verteidigung". leider können und wissen wir beide es nicht besser... mein entschluss steht noch nicht endgültig weg, jedoch hat sich meine frau - seit dem ich das in den raum gestellt habe - gefühlsmäßig von mir entfernt. das wollte ich jedoch zu keinem zeitpunkt, leider ist es aber so gekommen. und nein, wir haben keine kinder, wir wollten bzw. wollen kinder haben... aber auch ich leide seit einigen monaten an depressionen, ich war vor etlichen jahren schon mal "soweit" und konnte mich nur alleine bzw. mit hilfe von einzeltherpaie, medikamenten und starken willen da wieder herausziehen. damals habe ich niemanden an mich herangelassen, ich musste wirklich alleine sein, um es schaffen zu können. ich weiß, ich bin da wahrscheinlich einer der wenigen, es war aber so. und auch heute sehe ich anders keine chanche, um aus diesem loch wieder herauskommen zu können - um danach wieder voll für meine frau da sein zu können, so kannn ich es nicht und würde ihr nur zur last fallen. und da es ihr auch sehr schlecht geht, will und werde ich das ihr sicher nicht antun, sie braucht ihre kraft dzt für sich, sowie ich die meine dzt leider nur mehr für mich aufbringen kann - und das fällt mir schon schwer...
    und was noch sehr sehr schlimm für meine frau ist: das letzte wochenende konnten wir gemeinsam und glücklich verbringen, wir konnten uns wieder auch körperlich nahe kommen und ich habe ihr versichert, dass ich für sie da sein werde... es war ein wirklich sehr schönes und vielversprechendes wochenende, wir haben uns ausgesprochen und über die zukunft geredt. auch ich war voller zuversicht, bis sich mir am dienstag morgen der magen das hirn drehte,,, meine frau hatte am dienstag morgen den termin für die aufnahme im kh, ich kam von der nachtschicht und musste aufgrund eines berichtes und eines pc-problemes sowie der arbeit auf einer anderen dienststelle länger bleiben. ich wusste, wie wichtig ihr der termin war und ich wollte auch unbedingt da sein. ich habe nicht gemerkt, wie die zeit veronnen ist, als sie mir gegen 8 uhr früh eine sms schrieb und mich fragte, wo ich sei. ich habe sie sofort mehrmals angerufen, wollte ihr sagen, dass ich schon am weg bin - bin wie ein irrer heimgerast - , sie hob nicht ab und ich kam dann zu spät... meine frau war 10 minuten vorher gefahren...
    ich weiß nicht warum, aber irgendwie konnte ich dann ab diesem zeitpunkt nicht mehr.... natürlich, ich hätte auf die uhr schauen können, tat es aber nicht, ich wollte nur schnell meine arbeit fertig machen - die musste fertig werden - und dann schnell heim...
    Geändert von buick88 (24.03.2011 um 22:01 Uhr)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    Also ich würde dir in dieser situation nicht raten eine trennung auf zeit in kauf zu nehmen...von dem was man da aus deinen texten herausfiltern kann, insbesondere zur lage deiner freundin ( ich lasse dich jetzt mal außen vor, du willst ja eine lösung für den umgang mit deiner freundin in der situation) wäre eine trennung nur kontraproduktiv..es ist genau das was sie mit sicherheit nicht von dir erwartet...sieh mal, deine freundin hat nun adhs wie du sagst und du wolltest wissen wie man im ALLTAG mit ihr zurecht kommt, sie verstehen kann...nun ist sie aber in einer außerordentlichen Situation, sie hat eine Depression, die ja sehr stark zu sein scheint und es ist sehr wahrscheinlich das sie momentan selbst nicht genau weiß wer oder was sie ist wenn sie auch noch medikamentös eingestellt wird ( denn da passiert ja auch so einiges im hirn und der seele)...d.h sie ist nun völlig hilflos und kraft wird sie wohl auch keine haben...
    Was sie nun braucht ist bedingungslosen Rückhalt!das ist auch ein problem für Außenstehende im Alltag beim Umgang mit einem Adhsler zu verstehen,also unter normalen umständen...das reizen des anderen, vorwürfe machen, streit anfangen, in den wunden des andren bohren, alles in frage stellen usw. ist alles ein Sammeln von Garantien das du die kraft hast ihr Rückhalt zu sein...und damit für sie die bestätigung das du sie wirklich liebst..denn wenn du sie so immer und immer wieder aushälst und trotz all ihrer ,,Macken" so annimmst wie sie ist, bekommt sie sicherheit...leider ist es so das dieser prozess sehr lange dauern kann, bis sie sich absolut sicher fühlt...und jede streiterei und Verletzung bei der du nicht so reagierst wie sie sich das vorstellt geht ihr beide wieder einen schritt zurück..denn sie weiß ja für sich wie sehr sie dich liebt und sie wird immer von dir verlangen das du das auch genauso tust..denn sie würde dich niemals verlassen wenn du in ihrer jetzigen situation stehen würdest..
    Das mag makaber klingen, aber wenn du deine beziehung retten willst dann musst du eben genau diese situation jetzt ausnutzen..das sind die momente in denen sie dich absolut braucht und du ihr beweisen kannst das du da bist..ich weiß das ich da leicht reden habe und das das alles leicht geschrieben ist, vorallem wenn es dir nun auch so schlecht geht und du keine kraft hast...allerdings muss ich auch da frei schnauze sagen, das das in der jetzigen situation deine freundin nicht kümmern wird...sie erwartet von dir das du die kraft dazu aufbringst, scheißegal wie, du hast jetzt für sie da zu sein und basta, auf deine gefühle kann sie keine rücksicht nehmen, dafür kämpft sie zu sehr mit ihren eigenen...und den kampf droht sie zu verlieren in ihren augen wenn du ihr nicht dabei hilfst...
    Eine trennung auf zeit und somit gleichzeitig ein zweifeln deinerseits an der beziehung wirft sie in ein noch tieferes loch..denn trennung ist trennung..das zeit spielt da keine rolle..da kannste erklären wie de willst, das du kraft tanken willst usw, das wird sie nicht hören...
    Bleib bei ihr! Sag ihr das klar und deutlich, sag das ihr das beide schaffen werdet, egal wie und geb ihr das gefühl das du immer da bist ( auch wenn de auf Abeit bist)....zeig verständnis etc....du wirst sehen wenn du jetzt zu ihr stehst, wird sie dir das doppelt und dreifach zurückzahlen und deine wunden werden auch geheilt..
    Wünsch dir die kraft..Denk einfach mal dran,
    die einfachen sorglosen zeiten bringen dich im leben nicht voran, hoffnung-und aussichtslose dagegen machen dich stark.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    also, es klingt alles sehr plausibel, was du schreibst. du beschreibst - so glaube ich - die situation meiner frau haargenau, ich glaube auch, dass du aus meinen zeilen ihre gefühle, ihre ansichten und ihr verhalten genau ablesen kannst und verstehst, was gerade passiert. trotzdem, was soll ich sagen, was soll ich tun... ich gehe im wahrsten sinne des wortes dabei ein, verreibe vollends.... es liegt nicht am wollen, denn ich will!!! aber ich kann einfach nicht mehr, ich bin am ende angelangt.... das ist die traurige wahrheit. so gern und soviel ich möchte, ich kann einfach nicht mehr, mir fehlt die kraft.... ich weiss, dass sie alle meine argumente nicht hört oder nicht hören kann, ich weiß auch, dass sie mich in dieser situation nicht verlassen würde. ich weiß auch, dass sie wahrscheinlich in ein noch tieferes loch fallen kann und sie meine gefühle nicht kümmern, da ich für sie da sein soll, ohne wenn und aber. ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich kann zzt nicht mehr.... es tut mir so schrecklich weh, wenn ich daran denke, was ich anrichten könnte oder vl anrichten werde... aber ich kann nicht mehr!!!! ich werde mich selbst in behandlung geben, war auch schon im dezember bei einem mir bekannten psychiater, nahm gesprächstherapie, und bekam medis, wollte diese therapie auch fortsetzen, konnte es aber aufgrund von kaum vorhandener freizeit und viel stress (umzug, wechsel der arbeitsstelle, aufgabe des gewohnten umfeldes, teilweise finanzielle probleme, aufgabe eines traumes - in mein heimatbundesland zurückzukehren -) nicht fortsetzen. ich dachte, mit der erfüllung eines anderen traumes, endlich jeden tag bei meiner frau sein zu dürfen und nicht mehr 300km pendeln zu müssen, wird unsere welt sicher wieder in ordnung bringen. meine frau hat auch eine paartherpie vorgeschlagen und ich war eingetlich damit einverstanden. trotzdem kam es (bis jetzt) nicht dazu und meine frau liest draus, dass mir jegliche bereitschaft dazu fehlt, obwohl es so nicht war. nur jetzt zzt kann ich das nicht mehr, weder paartherapie, noch bei meiner frau bleiben.... nochmals, ich will, kann aber nicht mehr.... obwohl ich aus deinen zeilen etwas mut schöpfen könnte - ich bring es einfach nicht mehr zustande... ich weine sehr viel (meine frau sicher auch), will bleiben, werds aber nicht schaffen... vorerst zumindest nicht. ich will nicht weglaufen, ich will, dass unsere ehe weiter geht, aber dazu muss ich mich erst selbst auf die reihe kriegen. ich hoffe, dass es mir gelingt und das mir meine frau dann trotz aller umstände nóch eine chanche gibt. ich bin so verzeifelt, dass ich nicht anders kann... glaub ich... weiss ich...

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 162

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    Sag ihr das! Ganz genau so. Zeig ihr, dass Du sie nicht nicht mehr willst. Gerade in dieser Situation ist ihr Selbstwert bestimmt weit unten. Versuch ihr Deine Gefühle für sie klar zu machen.
    Und glaub an ihr Verständnis!

    Zeig ihr, dass Du auch schwach bist und dass es Dir nicht gut geht! Gib ihr die Gelegenheit zu sehen, welche Stärken für Dich Eure Verbindung ausmacht. Es wird ihr sicherlich auch weh tun, vielleicht fühlt sie sich auch verlassen. Aber langfristig besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass sie das alles versteht, schätzt und ihr vor allem zeigt, wie wichtig sie Dir ist.

    Finde es wirklich einen ganz großen Beweis, was und wieviele Gedanken Du Dir um sie machst.

    Wenn sie das lesen könnte - je nachdem wie lang oder dunkel ihr derzeitiger Tunnel ist - , dann wäre das Beweis genug. Lass das aber lieber, könnte sie ja auch triggern.

    Wenn die Möglichkeit besteht, sprich mit den Ärzten in der Klinik, schildere denen Deine Gefühlslage. Vielleicht können sie ihr dann bei Gelegenheit noch bessere Aussichten zeigen, falls sie sich gerade in unrealistischen Selbstzerstörungskreiseln bewegt.

    Bist bestimmt ein Superehemann!!

    Mach Dir deswegen schon mal keinen Kopf

    Deine Empathie lässt ja selbst uns hier Vieles nachempfinden. Wünsche Dir ganz viel Kraft

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Ich weiß nicht mehr weiter...

    Danke für deine worte. meine frau hat hier bereits mitgelesen, sie kennt meinen nick-name und ist ebenfalls im forum vertreten. sie versteht es nicht, vl. kann sie es zzt auch gar nicht verstehen. ich renne nur gegen eine
    mauer, meine argumente oder meine sichtweise wird von ihr nicht verstanden, vielmehr ist sie der meinung, ich "verarsche" sie und die menschen hier im forum...... ich mache ihr natürlich keinen vorwurf, trotzdem schmerzt es mich. für mich steht nun leider fest, dass ich - trotz meiner gefühle für sie - vorübergehend ausziehen muss.... wie es dann weitergeht, lässt sich nicht abschätzen. ich bin unendlich traurig, dass es soweit gekommen ist, trotzdem werde ich weiter für sie da sein - sofern sie es wieder zulassen wird. und ja, sie fühlt sich verlassen und ihr selbstwertgefühl ist weit unten, alles was ich sage - das sie ein wunderbarer mensch ist, liebenswert und einfach die frau die ich liebe - wird nicht angenommen oder ins gegenteil gedreht - kann ich ja auch irgendwie aufgrund ihrer lage verstehen, trotzdem kann ich nicht verstehen, warum sie nicht warhaben will, dass ich ja in ihrer seite bleiben möchte - "nur" zzt mit dem abstand, den ich auch für mich brauche. vl. bin ich ja ein rücksichtsloser egoist, wenn ich so handle, aber anders kann ich es leider nicht mehr. ich weiß, dass ich erst wieder der mensch sein kann den sie braucht, wenn ich selber wieder in der lage dazu bin. leider wird es missverstanden, vl - so hoffe ich inständig - versteht sie es irgendwann und lässt mir dann die chanche zu beweisen, dass die auszeit, die ich jetzt brauche im enddefekt wirklich für uns beide das beste war... ich wünsche mir doch eine gemeinsame zukunft in einem gemeinsamen heim mit mindestens zwei hübschen kindern, dass ist es, was wir beide wollten und ich hoffe, dass wir es auch irgendwann in naher zukunft schaffen werden... denn solange die flamme der hoffnung brennt, besteht die chanche, davon bin ich überzeugt. und meine flamme brennt - trotz aller umstände - himmelhoch!!!

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